Eine zeitlang ging es mir nicht gut und meine Haut reagierte mit Ekzehmen und Pilzen. Mein Hautarzt guckte mich erstaunt an, woher ich das alles bekam? Pilze am Daumen seien selten.
Es ist inzwischen deutlich besser und seltener geworden, so extrem wie damals kriege ich seither nicht mehr, doch ganz weg ist das nicht. Was könnte dahinter stecken?
Wieso soll sich der seelische Zustand ausgerechnet an der Haut nicht bemerkbar machen ??
Die Haut ist ein Organ und somit reagiert sie auf deinen Stoffwechsel.
Da dein Gemütszustand deine Hormone, und umgekehrt, beeinflusst, wirkt sich das auch auf deinen Stoffwechsel aus.
Hinzu kommt noch, dass du dich sicher auch anders verhalten hast.
Möglicherweise hast du dich auch anders ernährt, 5x am Tage geduscht oder den Putzfimmel gehabt ??
Alles Dinge welche auch die Haut beeinflussen.
MfG Peter(TOO)
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Aber hallo!
Die Haut gehört zu den Organen, die besonders „gern“ psychosomatisch reagieren.
Auch gerade das von Dir beschriebene Handekzem ist ein häufig anzutreffendes psychosomatisches Symptom.
Wenn jemand z.B. nicht gerne etwas (eine Arbeit) oder jemanden (neuer Bekannter, neue Freundin) anfasst, sich das aber bewusst nicht ganz zugesteht, kann das schon zu einer derartigen Reaktion führen.
Stell dir doch nur mal vor, wie dein Körper bei extremen Stress reagiert, dann wird einem auch klar, dass psychischer Stress auch zu Hautausschlägen führen kann. Ich habe durch starken psychischen Stress meine Allergien bekommen. Jetzt wo ich so langsam drüber hinweg komme werden meine Allergien auch wieder besser.
Wenn ich Stress habe, dann bekomm ich Schuppen. Die verschwinden aber prompt wieder, wenn der Stressfaktor beseitigt ist.
Gleichzeitig werden alle für den Moment der Gefahr nicht
benötigten Vorgänge gedrosselt:
\* Eingeweide und Haut werden schlechter versorgt,
\* die Verdauung wird sich selbst überlassen,
\* der Aufbau hochwertiger Stoffe wie der Proteine wird verhindert,
\* die Sexualfunktionen werden gehemmt, und
\* die Schaltungen des Gehirns werden blockiert, damit nicht unnötige
Überlegungen, die eine Reaktion verzögern würden, angestellt
werden (vgl. VESTER, 1978).
Die zweite Reaktionsweise ist charakterisiert durch Passivität
und Immobilisierung ([Über]Aktivierung des Parasympathikus)
und entspricht emotional passiver Angst bzw. Furcht.
Die passive Furcht ist gekennzeichnet durch Erschlaffung, verbunden
mit vermehrter Aktivität von Darm und Drüsen.
Stell dir doch nur mal vor, wie dein Körper bei extremen
Stress reagiert, dann wird einem auch klar, dass psychischer
Stress auch zu Hautausschlägen führen kann.
Soweit richtig.
Ich habe durch
starken psychischen Stress meine Allergien bekommen.
Das bezweifle ich. Allergien und psychosomatische Reaktionen haben wenig miteinander zu tun. Ungefähr nur so viel wie Schnupfen mit Lungenkrebs zu tun hat. Beides kann im menschlichen Körper stattfinden, und das ist auch schon ales an Gemeinsamkeit.
Gruß,
Branden
Ich habe durch
starken psychischen Stress meine Allergien bekommen.
Das bezweifle ich. Allergien und psychosomatische Reaktionen
haben wenig miteinander zu tun. Ungefähr nur so viel wie
Schnupfen mit Lungenkrebs zu tun hat. Beides kann im
menschlichen Körper stattfinden, und das ist auch schon ales
an Gemeinsamkeit.
Meine Allergien fingen punktgenau mit einem sehr einschneidenden psychischen Erlebnis statt, was mich bis heute beschäftigt. Einen Hund hatten wir schon bei meiner Geburt, ich habe immer im Dreck gespielt, meine Eltern haben keine Allergien und eine Katze bekamen wir als ich 10 war. Klar kann man auch so trotzdem Allergien bekommen auch wenn die Eltern keine hatten, ist mir durchaus klar. Die Allergien wurden immer mehr und schlimmer desto schlimmer meine psychischen Probleme wurden. Jetzt bekomme ich so langsam alles in den Griff und meine Allergien verschwinden ( kann wieder Brot mit Roggen essen, wo ich vorher kaum noch Luft bekam ). Allerdings schließe ich eine Placeboeffekt-Komponente nicht aus. Mein Allergologe hält diesen Zusammenhang auch für möglich.
Psyche hat Einfluß auf den Körper?
Klar, warum nicht.
Dazu kann ich ein ulkiges Beispiel aus meiner Jugend bringen:
Ich hatte damals eine Pilzinfektion der Haut, die sich hartnäckig hielt. Wurde auch mit verschiedenen Mitteln (Pilzmittel aber auch mal Cortison) einige Monate lang behandelt - ohne Erfolg.
Dann hatte ich eines Nachts einen komischen Traum, in dem mathematische Formeln und die Pilzinfektion vorkammen. Während ich träumte, erschien mir der Zusammenhang dieser völlig verschiedenen Dinge absolut klar. Als ich wach wurde, konnte ich nichts logisches an dem Zusammenhang finden (und auch bis heute nicht), aber im Traum war das total einleuchtend, daß beides eng zusammenhing *g*
Zu der Zeit hatte ich auch Probleme mit einem Stoffgebiet im Matheunterricht, den ich einfach nicht kapierte. Das machte mir damals aber eigentlich keinen Streß, ich nahm das recht locker, denn es war ja nur ein Themengebiet und bald würden wir ja was anderes drannehmen.
Aber nach dem Traum machte ich mich mal an die Arbeit und versuchte, den Stoff aufzuarbeiten und endlich zu kapieren. Da ich mich endlich mal RICHTIG damit auseinandersetzte, kapierte ich den Stoff schnell nach paar Tagen.
Und was geschah? Jo, der Pilz war plötzlich nach den ganzen Monaten erfolgloser Therapie weg! Und kam auch nie wieder.
@Branden - falls du das liest *g* - ist das auch noch psychosomatisch, oder ist das einfach nur…merkwürdig…?
Meine Allergien fingen punktgenau mit einem sehr
einschneidenden psychischen Erlebnis statt, was mich bis heute
beschäftigt.
Dazu müssten wir dann wissen: a) Was es für ein Erlebnis war und b) was für „Allergien“ Du hast.
Normalerweise wird „allergisch“ und „psychosomatisch“ gern vermischt bzw. durcheinander gebracht. Dagegen bin ich nämlich wederum „allergisch“ .
Einen Hund hatten wir schon bei meiner Geburt,
ich habe immer im Dreck gespielt, meine Eltern haben keine
Allergien und eine Katze bekamen wir als ich 10 war.
Allergien entstehen ja „gerne“ so langsam. Das mit dem Hund und der nachfolgenden Katze sind ja keine Gegenbeweise, sondern passen sehr gut zu einer langsamen Allergie-Entwicklung.
Klar kann
man auch so trotzdem Allergien bekommen auch wenn die Eltern
keine hatten, ist mir durchaus klar. Die Allergien wurden
immer mehr und schlimmer desto schlimmer meine psychischen
Probleme wurden.
Dann kann es ja auch eine psychsosomatische Reaktion sein (statt einer Allergie).
Jetzt bekomme ich so langsam alles in den
Griff und meine Allergien verschwinden ( kann wieder Brot mit
Roggen essen, wo ich vorher kaum noch Luft bekam ).
Eine Allergie muss immer auf intracutane Einspritzung des Allergens entsprechend reagieren. Den Test wird ja Dein Allergologe gemacht haben, um die einzelnen Allergene festzustellen. Sonst wäre es KEINE gesicherte Allergie.
Allerdings
schließe ich eine Placeboeffekt-Komponente nicht aus. Mein
Allergologe hält diesen Zusammenhang auch für möglich.
Deswegen macht man ja füpr JEDES mögliche Allergen den Test. Hier KANN es also keinen Placebo-Effekt geben. Die ganze Geschichte ist medizinisch ungenau, tut mir leid.
Gruß,
Branden
Dazu müssten wir dann wissen: a) Was es für ein Erlebnis war
und b) was für „Allergien“ Du hast.
Sexuelle Misshandlung durch meinen ersten Freund über einen längeren Zeitraum. Allergien: alles mit Fell außer Hund, alle Körner außer Sonnenblumenkörner, alle Nüsse, Mohn, Gänsedaunen, Sesam, Hausstaubmilben, Gräser, Penicillin, öhm… ich glaube das wars.
Einen Hund hatten wir schon bei meiner Geburt,
ich habe immer im Dreck gespielt, meine Eltern haben keine
Allergien und eine Katze bekamen wir als ich 10 war.
Allergien entstehen ja „gerne“ so langsam. Das mit dem Hund
und der nachfolgenden Katze sind ja keine Gegenbeweise,
sondern passen sehr gut zu einer langsamen
Allergie-Entwicklung.
Ein paar Monate vor dem Allergiebeginn hatten wir einen Allergietest machen lassen ( keine Ahnung mehr warum ), da habe ich auf nichts reagiert.
Jetzt bekomme ich so langsam alles in den
Griff und meine Allergien verschwinden ( kann wieder Brot mit
Roggen essen, wo ich vorher kaum noch Luft bekam ).
Eine Allergie muss immer auf intracutane Einspritzung des
Allergens entsprechend reagieren. Den Test wird ja Dein
Allergologe gemacht haben, um die einzelnen Allergene
festzustellen. Sonst wäre es KEINE gesicherte Allergie.
Es sind alles gesicherte Allergien durch Tests meinens Allergologen und durch Tests der Lebensmitteln im Krankenhaus.
Psyche hat Einfluß auf den Körper?
Klar, warum nicht.
Nicht nur „warum nicht“, sondern selbstverständlich. Aber das hat wenig mit unserer Diskussion „allergisch oder psychosomatisch“ zu tun.
…
@Branden - falls du das liest *g* - ist das auch noch
psychosomatisch, oder ist das einfach nur…merkwürdig…?
Ja, aber wir sollten dabei nicht vergessen, dass ein großer Teil der Erkrankungen SPONTAN HEILT. Spontanheilungen sind etwas ganz natürliches, schließlich vesucht jeder gesunde Klörper mit der Krankheit selbst fertig zu werden.
Gruß,
Branden
Ich habe durch
starken psychischen Stress meine Allergien bekommen.
Das bezweifle ich. Allergien und psychosomatische Reaktionen
haben wenig miteinander zu tun. Ungefähr nur so viel wie
Schnupfen mit Lungenkrebs zu tun hat. Beides kann im
menschlichen Körper stattfinden, und das ist auch schon ales
an Gemeinsamkeit.
Würdest du so weit gehen zu sagen, dass noch nicht einmal eine vage, durch das Allgemeinbefinden vermittelte Verbindung besteht? Also etwa so: Durch Stress oder Trauma wird man allgemein geschwächt, eine Folge kann sein, dass man sich ständig Infektionen einfängt, eine andere, dass sich Allergien/Unverträglichkeiten stärker bemerkbar machen als sonst?
Allergien und psychosomatische Reaktionen
haben wenig miteinander zu tun.
hier möchte ich Dir auch mal wiedersprechen. Genau wie Tara hat auch mein Heuschnupfen begonnen, als ich 12 Jahre alt war - meine Eltern ließen sich in dem Jahr scheiden.
Heute, je reifer und in-mir-ruhender ich werde, läßt der Heuschnupfen mehr und mehr nach. Ich habe jetzt kaum noch Beschwerden.
Ich glaube, daß alle somatischen Beschwerden auch mit der Psyche zusammenhängen - bei manchen kann man es nur noch nicht einwandfrei nachweisen.
Allergien und psychosomatische Reaktionen
haben wenig miteinander zu tun.
hier möchte ich Dir auch mal wiedersprechen. Genau wie Tara
hat auch mein Heuschnupfen begonnen, als ich 12 Jahre alt war
meine Eltern ließen sich in dem Jahr scheiden.
Eine psychosomatische Komponente könnte da mit hinein gespielt haben.
Aber mit „Ausbruch“ der Pubertät pflegen ja auch viele Allergien loszugehen.
Heute, je reifer und in-mir-ruhender ich werde, läßt der
Heuschnupfen mehr und mehr nach. Ich habe jetzt kaum noch
Beschwerden.
Ich glaube, daß alle somatischen Beschwerden auch mit
der Psyche zusammenhängen - bei manchen kann man es nur noch
nicht einwandfrei nachweisen.
Als Psychosomatiker bin ich selbst absolut überzeugt davon.
Ich finde lediglich, dass man die ALLERGIEN und die PSYCHOSOMATOSEN auseinander halten sollte, um genauer arbeiten zu können.
Selsbtverständlich gibt es Erkrankungen, wo sowohl psychosomatische Anteile wie auch allergische Anteile zu finden sind, z.B. bei manchem Asthma. Man sollte dann aber genau gucken, wieviel allergische Anteile dabei sind (intracutane Tests usw.). Es gibt auch rein psychosomatisches Asthma, ebenso wie rein allergisches.
Ich zum Bleistift habe eine rein allergische Pollenallergie (Heuschnupfen) bei Gräserblüte, die NULL psychosomatische Anteile hat. Mein ältester Sohn hat das von mir geerbt.
Gruß,
Branden
Würdest du so weit gehen zu sagen, dass noch nicht einmal eine
vage, durch das Allgemeinbefinden vermittelte Verbindung
besteht? Also etwa so: Durch Stress oder Trauma wird man
allgemein geschwächt, eine Folge kann sein, dass man sich
ständig Infektionen einfängt, eine andere, dass sich
Allergien/Unverträglichkeiten stärker bemerkbar machen als
sonst?
Nein, soweit gehe ich natürlich nicht. Mit anderen Worten: Ich stimme Dir da grundsätzlich zu. Aber es bleibt auch unspezifisch: ALLES, was die Vitalität, die Abwehr, die Widerstandkräfte schwächt, kann sich so auswirken, dass Krankheitserreger oder Allergene stärker wirken, stärker in Erscheinung treten.
Gruß,
Branden
Aber mit „Ausbruch“ der Pubertät pflegen ja auch viele
Allergien loszugehen.
Mittlerweile kommt man davon ab, da immer mehr und bessere Zahlen zur Verfügung stehen. Heute weiss man, dass bereits viele Allergien im Kindesalter beginnen, auch im Säugliging vorkommen, sowie bereits im Mutterleib angeeignet werden können.
Es gibt auch rein psychosomatisches
Asthma, ebenso wie rein allergisches.
Auch dies zweifelt man heute an: da die meisten Asthmafälle bereits im (frühen) Kindesalter auftreten, werden die psychosomatischen Anteile stark angezweifelt. Die Asthmaerkrankungen werden auf die Allergene zurückgeführt, die bei der Sensibilisierung durch mehr als zehn Stunden Schlaf in Betten mit z.B. Hausstaubmilbenkontakt entstehen. Neurodermitische Erkrankungen werden ebenso darauf zurückgeführt, dass Allergien gegen Eiweiss und Kuhmilch im Säuglingsalter entwickelt werden.
Es scheint so zu sein, als dass der Platz, den die Psychosomatik in der Erklärung von Krankheiten ungewissen Ursprungs früher eingenommen hat, heute durch die medizinische Forschung eingenommen wurde.
Aber natürlich darf man nicht vergessen, dass Stressreaktionen und ein ungesunder Lebenswandel das Immunsystem schädigen können. Aber bevor man die Psychosomatik bemüht, sollte man nach einfacheren Erklärungen suchen, die dann besser behandelbar sind.
hallo Sylvia,
hier etwas zu den rein körperlichen Verbindungen zwischen Haut und Seele - vorausgesetzt Du stimmst mir zu, daß der Hauptort der Seele (der Gefühle und Affekte) im Gehirn wäre (z.B. limbisches System).
Wenn man die Embryonalentwicklung verfolgt, stellt man fest : drei „Urgewebe“ gibt es, aus denen alle Gewebe des Körpers entstehen - und aus einem davon entstehen sowohl die Haut als auch das gesamte Nervensystem (Gehirn und Rückenmark). Wie also sollte sich die Haut dem entziehen können, was sich im Gehirn z.B. abspielt?
Außerdem: das Gehirn ist der Ort, von dem aus die verschiedenen hormonproduzierenden Drüsen des Körpers gesteuert werden. Und diese haben ja bedeutendste Einflüsse auf die Haut, deren Stoffwechsel und Beschaffenheit. Ob man rot wird oder blaß ,ob die Haut fettig ist, feucht oder trocken, brüchig oder elastisch, pergamentdünn oder derb-aufgequollen … alles hormongesteuert, die Hersteller von Aknepuder für Teenies leben davon. Wie eng Seelenleben und hormonelle Balance miteinander verbunden sind, wissen wir alle.
Ich denke, es ist wie eine große Musik, das Zusammenspiel aller Gewebe im Körper, deren Melodie und Rhythmus die Seele vorgibt.
Gruß, I.
Übrigens war der, der Wesentlichstes zur Funktionsweise des vegetativen Nervensystems herausfand, der „Erfinder“ des Autogenen Trainings, I.H.Schultz, ein Hautarzt. Ihm waren so enge Zusammenhänge zwischen Haut und Seele auch aufgefallen.