Hallo,
ich versuche mich gerade an einer Triggerschaltung aber es scheitert an meinen zu geringen elektrotechnischen Kenntnissen. Vielleicht kann mir hier jemand helfen.
Also ich habe einen Sensor der mir ein sinusförmiges Signal mit ner Frequenz von ca. 10Hz und ner Amplitude von ±20V ausgibt. Dieses Signal wollte ich nun mit einer einstellbaren Referenzspannung vergleichen. Bei Übereinstimmung soll geschaltet werden. Ausserdem soll auch noch zwischen steigender und fallender Flanke unterschieden werden. Dabei soll aber nicht jedes Signal dann wirklich ausgegeben werden, sondern nur jedes fünfte oder zehnte Signal. Weiterhin muss das letztendliche Ausgangssignal ein TTL Signal mit 5V sein und nach dem Hochschalten nach kurzer Zeit wieder auf 0V zurückschalten.
Weis jemand wie so etwas als Schaltung realisiert bzw. ob man das irgendwie kaufen kann?
Beste Grüße
Andy
Hallo,
ich versuche mich gerade an einer Triggerschaltung aber es
scheitert an meinen zu geringen elektrotechnischen
Kenntnissen. Vielleicht kann mir hier jemand helfen.
Hallo Andy,
um Dir helfen zu können, muß ich zumächst Einiges mehr wissen. Welche Betriebsspannungen stehen Dir zur Verfügung ? Was soll geschehen, wenn das Eingangssignal die Referenzspannung in positiver Richtung überschreitet, und was in umgekehrter Richtung ? Soll in beiden Fällen eine einstellbare Zahl von Ereignissen ignoriert werden ? Welchen Innenwiderstand hat die Signalquelle, bzw. wie stark darf sie belastet werden (wieviel mA) ? Wie ‚sauber‘ ist die Signalspannung, ist Rauschen Brummen oder sonstige Störspannung mit drauf, wenn ja - wie viel mV ? Wie hoch soll/darf die Hysterese sein ? Zwischen welchen Eckwerten soll die Referenzspannung einstellbar sein ?
Alle diese Angaben sind zu berücksichtigen, damit Dein gewünschtes Ergebnis erreicht werden kann.
MfG, alfred2000
Hallo Alfred,
vielen Dank für deine Antwort. Habe versucht deine Fragen so gut es geht zu beantworten:
Welche Betriebsspannungen stehen Dir zur Verfügung ?
Hab hier wahrscheinlich alles zur Verfügung was man braucht… hab verschiedenste Netzgeräte, Spannungsquellen… wenn nicht wird es gekauft 
Was soll geschehen, wenn das Eingangssignal die Referenzspannung in positiver Richtung überschreitet, und was in umgekehrter Richtung ?
Das meinte ich mit steigender und fallender Flanke. Es soll einstellbar (Fall 1 oder Fall 2)sein das nur jeweils ein Signal entweder von der steigenden oder fallenden Flanke registiert wird. Also überschreitet das Eingangssignal die Referenzspannung in positiver Richtung soll geschaltet werden… nach dem Scheitelpunkt in umgekehrter Richtung nicht (Fall 1). Fall 2 wäre entsprechend das Gegenteil.
Soll in beiden Fällen eine einstellbare Zahl von Ereignissen ignoriert werden ?
Ja, genau.
Welchen Innenwiderstand hat die Signalquelle, bzw. wie stark darf sie belastet werden (wieviel mA) ? Wie ‚sauber‘ ist die Signalspannung, ist Rauschen Brummen oder sonstige Störspannung mit drauf, wenn ja - wie viel mV ?
hmm… also nach dem Sensor habe ich einen Verstärker (10x-100x) was der für einen Innenwiderstand hat müsste ich nachliefern. Durch den Verstärker (hat nen Tiefenfilter) ist das Signal sehr sauber und auch die Amplituden sind recht konstant ± 1%.
Wie hoch soll/darf die Hysterese sein ?
möglichst klein
Zwischen welchen Eckwerten soll die Referenzspannung einstellbar sein ?
±20V oder ±10V eigentlich wollte die Referenzspannung mit Labview und ner entsprechenden Spannungsausgabe machen… die kann aber nur ±10V.
Ich hoffe das reicht. Wegen dem Innenwiderstand schau ich morgen mal nach.
Beste Grüße
Andy
Hallo Alfred,
vielen Dank für deine Antwort. Habe versucht deine Fragen so
gut es geht zu beantworten:
Hallo Andy,
falls Dein Vorverstärker mit Tiefpaß ein Operationsverstärker ist, dann kann man mit ca. 100 Ohm Innenwiderstand rechnen - alles OK.
Brauchst Du nur 4 oder 9 Impulse zu ignorieren oder noch eine beliebige andere Anzahl ?
Wie lang soll der Schaltimpuls sein ? Bei 10 Hz max. 50 Millisekunden.
Für eine Entwurfs-Skizze gib mir bitte Deine eMail-Adresse an [email protected].
MfG, Alfred2000
Hallo Andy,
tut mit leid, vom Thema elektronische Schaltungen etc. bin ich mittlerweile weit weg.
Kann Dir da also nicht helfen. Tut mir leid.
Gruß
Roland
Hallo!
Also so wie Du das hier darstellst wird das alles eine irre Bastellei,wenn man alles diskret aufbauen will.Viele Bauelemente,ne selbstgemachte Leiterplatte,usw.Vielleicht geht es aber auch einfacher und vor allem schneller.Was für ein Sensor und wofür willst Du ihn einsetzen?Für viele Anwendungen gibt es schon programmierbare Sensoren.Da sind solchen Sachen wie Ansprechverhalten,Ausgabeart,Digital ,oder Analog schon vorwählbar.Den Rest könnte dann evtl eine kleine programmierbare Steuerung wie „Siemens-logo“ oder „Moeller-Easy“ erledigen.Solche fertigen Teile lassen sich auch besser in Scaltschränke usw. integrieren.
Gruss
R.
Hallo Andy,
du benutzt am besten einen Schmitt-Trigger (wird auch Impulsformer, Schwellendiskriminator, threshold-detector genannt > siehe auch wikipedia oder www.elektronik-kompendium.de).
Der macht aus einer 10Hz-Sinusspannung eine 10Hz-Rechteckspannung.
Man kann so einen Schmitt-Trigger diskret aufbauen, aber so etwas gibt es auch schon fertig zu kaufen in einem IC (das würde ich dir eher empfehlen).
Dann muss man allerdings die Eingangsspannungen mit einem Spannungsteiler aus Widerständen auf den Eingangsspannungsbereich des integrierten Schmitt-Trigger umsetzen.
Mit „…soll nicht jedes Signal ausgegeben werden…“ meinst du wohl, dass du die Signale zählen musst. Dazu kannst du einen asynchronen Zähler verwenden.
Er bekommt die 5V-Signale und zählt dann diese Rechtecksignale.
Diese Zähler arbeiten mit verschiedenen codes.
Es gibt welche die das Ergebnis im dual-Code ausgeben oder im bcd-code.
Dafür gibt es auch integrierte 7-Segment-Anzeigen.
Sie erwarten ihre Eingangssignale z.B. im bcd-code.
Es gibt natürlich auch Messkarten für PCs (USB oder PCI) mit entsprechender Auswertesoftware (z.B. von Meilhaus electronic, www.meilhaus.de > professionelle Industriemeßtechnik) die haben meist eine Menge analoge und digitale Eingänge.
Die können fast alles erfassen und auswerten.
Das ist aber natürlich wesentlich teurer.
Es gibt auch von www.conrad.de oder anderen Anbietern sogenannte „interface boards“. Die kannst du auch in verschiedenen Preisklassen und Leistungsklassen unter google shopping finden und arbeiten mit einem PC zusammen heutzutage meist angebunden über den USB-Bus.
Die wären für diese Aufgabe eigentlich ideal, wenn du mit Löten und Lochrasterplatinen noch nie gearbeitet hast. Es ist nicht so einfach eine Schaltung selbst zu berechnen und zusammen zu löten.
Ich hoffe ich konnte die etwas weiter helfen.
Wie du schon selbst schreibst, empfehle ich dir eine Kauflösung.
Viele Grüsse
Peter
Hallo,
war in Urlaub und deswegen melde ich mich so spät nach der Anfrage.
Grundsätzlich würde ich versuchen, in dem heutigen Digitalzeitalter diese Aufgabe auch mit Microkontrollern zu lösen. Die Dinger haben Analogeingänge und auch interne Referenzdioden. Und die Teilerei durch 5 oder 10 ist ja gerade Digitechnik pur. Und die Hardware(Experimentalboards) bietet Pollin, Conrad usw an. Soweit ich weiß, kann man die Dinger mit Basic und noch eleganter mit C programmieren. Die Conpiler für C gibt es gratis für eingeschränkte Programmlängen, was für die geschilderte Aufgabe immer reichen wird.
Analog würde ich einen Operationsverstärker als Komparator mit einer Referenzspannung vergleichen, der Ausgang des OP geht auf ein Flipflop mit der Wahl positiv oder negativ Flankengesteuert, dann ein programmierbarer Teiler und zuletzt der Pegelwandler von z.B. CMOS auf TTL. Es kommt also etwas zusammen. Die Referenzspannung, die ja auch ± sein muss, kann man aus der Betriebsspannung des OP machen, der ja auch beispielsweise mit ± 12V o.ä. versorgt werden muss.
Flipflop und Teiler könnten CMOS (4000er Serie) sein. Da passt dann auch die Betriebsspannung.
Wenn Details gebraucht werden, noch mal melden.
Hoffe, etwas geholfen zu haben:smile:
Grüße
Norbert
Hallo Andy,
ich möchte Dich auf das Datenblatt des TCA965 http://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/45804/… verweisen, dort sind Beispiele genannt, da dieser Baustein 3 Ausgänge hat (kleiner „Fenster“, größer „Fenster“ und innerhalb Fenster) Eingänge sind für „Mitte Fenster“ und „Fensterhöhe“ vorhanden und Du könntest möglicherweise das meiste mit diesem Baustein erledigen.
Allerdings weiß ich nicht, wie weit Deine el. Kenntnisse sind, da man je nach Eingangssignal, Betriebsspannung und Anwendungszweck noch einiges an Schaltungsaufwand benötigt, um eine unter „allen“ Umwelt- und Betriebsbedingungen sicher funktionierende Schaltung zu bekommen.
Für’s erste viel Erfolg, für weiteres bräuchte ich >> mehr Deteils