Hallo,
ich habe bereits Fontanes Realismusbegriff ausgearbeitet (nach seiner Schrift „Unsere lyrische und epische Poesie seit 1848“) und den Realismus auch zu anderen Epochen abgegrenzt.
Romantik: unrealistische Erzählweise, träumerische Welt Realistische Erzählweise, nur Erfahrungen/Fakten zählen
Tendenzliteratur: Parteinahme durch Literatur keine Parteinahme, kaum Kommentare/Stellungnahmen des Autors
Naturalismus: Positivismus, auch das Negative wird dargestellt Negatives wird künstlerisch verpackt
Ob das ausreichend ist? Wenn noch jemand Ergänzungen hat, bin ich dankbar dafür
Meine letzte Frage, die ich mir selbst aber nicht hundertprozentig beantworten kann ist die, warum gerade der Realismus DIE literarische Form des 19. Jh. wurde?
Wäre um Hilfe sehr dankbar. Hat bestimmt was mit der Geschichte zu tun? (gescheiterte Revolution '48, Deutsch-französischer Krieg…?, kamen da vllt auch die Zeitungen auf?)
Die Bedeutung des Realismus heute ist doch sehr groß oder? Es werden doch fast alles Werke in realistischem Stil geschrieben?
Vielen Dank schonmal für eure Antworten!
LG
