Realverbrauch vs. Herstellerangabe

Hallo zusammen,

für einen Beitrag der Sendung WDR Servicezeit Mobil bin ich auf der Suche nach Fahrern neuer Automodelle, die unzufrieden über den Verbrauch ihres Fahrzeugs sind. Es geht dabei um die Differenz zwischen dem Realverbrauch und den Angaben in dem Prospekt. In dem Beitrag wollen wir erläutern, warum es da zum Teil zu erheblichen Unterschieden kommt.

Wer kennt das Problem aus eigener Erfahrung?

LG Christian

Kenne das Problem nur zu gut. Natürlich ist es möglich die angepriesenen Werte zu erreichen oder sogar zu unterbieten, wenn man mit sehr leichtem Gasfuss und wenig innerstädtisch fährt.

Dazu kommt noch das bei den Abnahmefahrten für den EG-Zuyklus (und auch andere) an ein paar Schräubchen gedreht werden kann, die den Verbrauch drücken.
z.B. Belastung durch elektrische Verbraucher, Klimanalage, Reifengrösse/ -luftdruck, Kraftstoffqualität…

Da sind in Summe schon 5 - 7% drin.
Der Kunde kann i.d. Regel erst ab einer dauerhaften und nachweisbaren Abweichung grösser 10% einklagen.

Gruss Bernhard

Der Kunde kann i.d. Regel erst ab einer dauerhaften und
nachweisbaren Abweichung grösser 10% einklagen.

Und auch nur wenn dieser wert von einen Sachverständigen erreicht wird.

Aber es sind eine menge Faktoren die dien Benzinverbrauch beeinflussen.

Angefangen von den Reifen, Reifendruck, Tankinhalt!, Verbraucher, was man so im Kofferraum hat, was man tankt (Benzin o. Super) je nachdem wie das gelände ist flacher oder mit bergen… das sind 1000 sachen.

Hier eine sehr gute seite die dir helfen wird =) http://www.spritmonitor.de/

Hier ist eine sehr gute seite die ich oft besuche da würde ich mal draufgehen. http://www.spritmonitor.de/

Hallo Christian,

das wichtigste sollte man auch nicht vergessen…

DEN FAHERER des Kfz. :smile:

Die Ermittlung von „Normverbräuchen“ nach festgelegten Kriterien soll ja gerade eben dafür sorgen,das man sich ein Bild machen kann,vom zu erwartenden Verbrauch…

Als „Faustregel“ sollte man sich angewöhnen,immer den „Stadtverbrauch“ eines Modelles mit einem anderem zu vergleichen,da die meisten normalen
Pkw-Nutzer selten NUR Autobahnen und Fernstraßen befahren.

Hallo,

für einen Beitrag der Sendung WDR Servicezeit Mobil bin ich
auf der Suche nach Fahrern neuer Automodelle, die unzufrieden
über den Verbrauch ihres Fahrzeugs sind. Es geht dabei um die
Differenz zwischen dem Realverbrauch und den Angaben in dem
Prospekt. In dem Beitrag wollen wir erläutern, warum es da zum
Teil zu erheblichen Unterschieden kommt.

Wer kennt das Problem aus eigener Erfahrung?

Ich. http://carcost.langzeittest.de/stattab.php?usr_id=84 Aber ich weiß wo es herkommt:

  • Meine Fahrweise
  • Der Anhänger
  • Unbegrenzte Autobahnen in D verleiten schneller als 130 zu fahren.
  • Der Tatsache, daß ein Mensch nie so fahren kann und jemals fahren wird in der Praxis, wie es im Prüfrhythmus der EU Norm zur Kraftstoffsverbrauchermittlung gefahren wird.

Ich kann meinen CVerso mit 5,63 Litern und 13,29 Litern fahren. Alles machbar.

Wie in einem anderen Artikel über das 1,5l Auto von Wolfgnag Dreyer geschrieben wurde: Das Auto ist hier etwas besonderes und wird immer schwerer mit immer mehr Schnickschnack.

Würde ich heute den Motor des Toyota Aygo in meinen 24 Jahre alten Starlet mit 750kg Leergewicht setzen, könnte man den mit 3-4 Liter fahren…

gruß
dennis

Hallo,
Fahre einen Skoda Fabia 1,9l Turbodiesel, der im Schnitt etwa 1 l Sprit mehr verbraucht als im Prospekt angegeben. Die Prospektangaben sind grundsaetzlich nicht realistisch. Die Hersteller versuchen sich mittlerweile dadurch abzusichern, dass sie auf den rein theoretischen Charakter des Messverfahrens verweisen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das gerichtsfest ist.
Gruss
Christoph