Habe nach der Übergangsstelle von Kabel-Deutschland einen Verstärker sitzen der das Signal ins Hausnetz einspeist und verteilt. Leider ist das Signal bei einem Receiver recht schwach da das Kabel erst noch quer durch das Haus vom Keller übers Dachgeschoss läuft und auch schon von 1975 ist.
Ich plane jetzt ein neues Kabel zusätzlich zu legen welches nur durch den Keller geht und dadurch einige Abzweigungen umgeht und die Länge mehr als halbiert. Möchte das Kabel direkt in den Receiver gehen lassen. Also direkt aus dem Boden kommend in den Receiver ohne zusätzliche Antennendose.
Geht das oder ist das nicht zu empfehlen?
Kabellänge liegt dann bei circa 15 Metern.
Hallo ProCase,
im Grundsatz spricht nichts dagegen, solange Du alle Normen und Richtlinien einhälst. Unter Umständen kann daa Signal auch zu stark sein. Ich empfehle Dir gleich nach dem Verstärker einen 1-fach Abzweiger wie z.B den Hirschmann AFC 1611 einzusetzen. Den Stamm in die vorhanden Leitungen zum Dachgeschoss durch u verbinden und den Stich ( das ist der Ausgang mit 16dB ) zu dem separaten Receiver zu führen. Diese Leitung dann mit einer Hirschmann EDU 04 F anzuschließen damit alle Entkopplungen eingehalten werden. Somit beeinflusst Du die vorhandene Leitung sehr gering und hast aber ein gutes Signal an der zusätzlichen Leitung. Wenn Du an der Stelle, wo der Receiver jetzt steht eine Dose mit Endwiderstand ( ist somit die letzte Dose der bestehenden Anlage ) hast, könnte es sein, daß Du mit Einsatz einer Dose, die weniger Dämpfung hat, hier das signal nochmals verbesserst bzw. erhöhst. Aber lediglich die Stärke, nicht die Qualität.
Viel Erfolg
Hahnawackel