Rechnen an der Hochspannungskaskade

Hallo!
Ich brauche für ein Gerät eine Gleichspannung von 0V … 500V. ICh habe herausbekommen, das man dies mit einer Hochspannungskaskde löst. Dazu fehlt es mir jetzt ein wenig an Formeln:

  1. Wieviele Villard-Schaltungen kann ich kaskadieren (100.000 ist unrealistisch, aber theoretisch denkbar und praktisch mit den entsprechenden Mitteln durchsetzbar)?
  2. Wie berechne ich die Kondensatorenwerte? Im Internet habe ich neben ein paar allgemeinen Erklärungen der Funktion nur eine Formel gefunden, bei der statt Farad Siemens herauskommt: c=(34*(n+2)*i)/u, wobei n die Anzahl der Villard-Schaltungen ist und u und i Spannung und Strom am Ausgang der Kaskade. Tut man die Formel allerdings mit 1/f multiplizieren, passt es wieder von den Einheiten. Wie muss diese Formel richtig heißen?
  3. Muss ich bei der Kaskadenschaltung mich für die Spannunngsfestigkeit der Kondensatoren nach dem Gleichspannungswert oder nach dem Wechselspannungswert richten?
  4. Am Ausgang der Kaskade liegt in Reihe zum Verbraucher immer ein Widerstand. Was tut der und wie berechne ich den? Wie berechne ich wenn überhaupt den Innenwiderstand der Kaskade?
  5. Parallel zum Ausgang liegt immer auch noch ein „großer“ Kondensator, wie wenn man ein von 230V auf 5V= Netzteil baut. Wie groß sollte der sein?

Über eine Antwort würde ich mich riesieg freuen!!!

Gruß [email protected]

Hallo Christian,
weil es dort besser hinpasst, habe ich die Frage im Brett Elektronik beantwortet

Jörg

Hallo
Ich würde für eine Gleichspannung bis 1 Kilovolt einen Transformator in einer Oszillatorschaltung nehmen .
Darüber hinaus erst , kommt eine Kaskadenschaltung in Betracht . Man kann auch gut beides kombinieren , zum Beispiel 200 Volt mit 15 KiloHertz und dann zwei Spannungsverdoppler . Hier reichen dann etwa 10 nF . Die Kondensatorgröße ist nicht für die Spannung entscheident , sondern für den Innenwiderstand der Kaskade .
Der zusätzliche Ausgangswiderstand bewirkt eine Leistungsbegrenzung im Falle einer Entladung der Kondensatoren gegen Masse .
Ich habe mal in einem Versuch eine doppelt so hohe Spannungsfestigkeit wie angelegte Wechselspannung verwendet , funktionierte . Aber Vorsicht , Wechselspannungswerte werden von einem Multimeter nur in einem begrenztem Frequenzbereich richtig angezeigt und sind dann Effektivwerte am ohmschen Widerstand .
MfG

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!
Danke erstmal, doch da ist noch was unklar:

Man kann auch gut beides kombinieren , zum Beispiel 200 Volt
mit 15 KiloHertz und dann zwei Spannungsverdoppler . Hier
reichen dann etwa 10 nF . Die Kondensatorgröße ist nicht für
die Spannung entscheident , sondern für den Innenwiderstand
der Kaskade .

Wie hast du die 10nF ausgerechnet? Stimmt meine Formel aus dem Internet und das dann mit dem Leitwert eines Kondensators gleichsetzen, oder wie?
Die Frequenz muss doch schon in die Formel eingehen, oder?
Wie errechnet man aus Kapazität den Innenwiderstand? EInfach alle Widerstände (Induktiver vom Trafo, Kapazitiver des Kondensators, Ohmschewiederstände, (Dioden?)) zusammen und wir haben unseren Innenwiderstand? Natürlich nach den kirchhoffschen Gesetzen.
Gruß Christian

Gruß Christian

Wie hast du die 10nF ausgerechnet ?

Gar nicht , sondern geschätzt . Man kann den Widerstand eines Kondensators bei einer bestimmten Frequenz errechenen , müßte ich selber im Physikbuch nachschauen .

Einfach
alle Widerstände (Induktiver vom Trafo,

Der Trafo kommt bei einer bestimmten Leistung in die Sättigung , bei hohen Frequenzen ( 15 KHz und mehr ) reicht ein kleiner Trafo .

Kapazitiver des
Kondensators, Ohmschewiederstände, (Dioden?))

Dioden = 0

zusammen und wir
haben unseren Innenwiderstand? Natürlich nach den
kirchhoffschen Gesetzen.
Gruß Christian

Mehr kann ich so nicht dazu sagen
MfG

Hallo!

Wie hast du die 10nF ausgerechnet ?

Gar nicht , sondern geschätzt . Man kann den Widerstand eines
Kondensators bei einer bestimmten Frequenz errechenen , müßte
ich selber im Physikbuch nachschauen .

Xc=1/(2*pi*f*c) (Kapazitiver Widerstand des idealen Kondensators), aber was bringt mir der Widerstand?