Liebe/-r Experte/-in,
ich habe ein Problem mit meinem Rechner.
Wenn der Rechner ausgeschaltet ist und nicht der Stecker gezogen ist, fährt er sich beim betätigen der elektrischen Rolläden automatisch hoch.
Woran kann das liegen?
Bin über einen Hinweis sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Andy
Hallo Andy,
Offensichtlich hängen alle Rolläden die von diesem Schalter bedient
werden an derselben Leitung, wie die Steckdose an der der Rechner
angeschlossen ist. Meine Vermutung als Physiker ist folgende: Die in den
Motoren verwendeten Kondensatoren Sorgen beim Einschaltvorgang für
eine geringfügige Phasenverschiebung. Anders ausgedrückt: Die
Wechselspannung gerät für einen kurzen Zeitraum außer Takt. Je mehr
Motoren, also folglich, je mehr Kondensatoren parallel geschaltet werden,
je größer ist dieser Effekt. Die Schwankung ist minimal, jedoch reicht dies
aus, die empfindliche Elektronik des Netzgerätes zu stören.
Lösung: Entweder ein Elektriker zieht, wenn möglich, eine weitere Leitung
durch das Leerrohr in dem das Kabel für die Computersteckdose liegt, um
Steckdose und Rolläden getrennt mit dem Sicherungskasten zu verbinden
und dann beide Leitungen getrennt abzusichern. Dann ist der
Kabelwiderstand zwischen Motoren und Elektronik etwas größer und somit
auch die Spannungsschwankung vernachlässigbar klein. Der Rechner
würde darauf nicht mehr reagieren.
Oder man löst das Problem mit einem hochwertigen Netzteil mit Schutz
gegen geringe Spannungsschwankungen. Empfehlenswert sind nach
meiner eigenen Erfahrung als Hobby-Computerbastler Netzteile von „be
quiet“ oder „Corsair“ ab ca. 50€. Das letztere wäre die günstigere
Alternative, wenn Sie sich den Netzteilaustausch selber zutrauen. Die
erstgenannte Lösung ist wahrscheinlich etwas teurer als die zweite Lösung,
aber Sie wird auf jeden Fall das Problem lösen. Sie hat auch den Vorteil,
das dann auch alle zusätzliche Elektronik im Raum in Zukunft Störungsfrei
laufen wird.
Viel Erfolg,
Martin
Hallo Andy,
Offensichtlich hängen alle Rolläden die von diesem Schalter bedient werden an derselben Leitung, wie die Steckdose an der der Rechner angeschlossen ist. Meine Vermutung ist folgende: Die in den Motoren verwendeten Kondensatoren Sorgen beim Einschaltvorgang für eine geringfügige Phasenverschiebung. Anders ausgedrückt: Die Wechselspannung gerät für einen kurzen Zeitraum außer Takt. Je mehr Motoren, also folglich, je mehr Kondensatoren parallel geschaltet werden, je größer ist dieser Effekt. Die Schwankung ist minimal, jedoch reicht dies aus, die empfindliche Elektronik des Netzgerätes zu stören.
Lösung: Entweder ein Elektriker zieht, wenn möglich, eine weitere Leitung durch das Leerrohr in dem das Kabel für die Computersteckdose liegt, um Steckdose und Rolläden getrennt mit dem Sicherungskasten zu verbinden und dann beide Leitungen getrennt abzusichern. Dann ist der Kabelwiderstand zwischen Motoren und Elektronik etwas größer und somit auch die Spannungsschwankung vernachlässigbar klein. Der Rechner würde darauf nicht mehr reagieren.
Oder man löst das Problem mit einem hochwertigen Netzteil mit Schutz gegen geringe Spannungsschwankungen. Empfehlenswert sind Netzteile von „be quiet“ oder „Corsair“ ab ca. 50€. Das letztere wäre die günstigere Alternative, wenn Sie sich den Netzteilaustausch selber zutrauen. Die erstgenannte Lösung ist wahrscheinlich etwas teurer als die zweite Lösung, aber Sie wird auf jeden Fall das Problem lösen. Sie hat auch den Vorteil, das dann auch alle zusätzliche Elektronik im Raum in Zukunft Störungsfrei laufen wird.
Viel Erfolg,
Martin
V
Hallo Martin vielen dank für die Infos und Lösungsvorschläge. Ichz werde wöhl mal das Netzteil wechseln und schauen ob die Störung behoben ist.
Vielen Dank nochmal,
Andy