Rechner hat zuwenig Strom

Hallo
Stimmt es, dass man durch ein zu klein dimensioniertes Netzteil im Rechner, bzw. zu viele Karten, Festplatten, Fierlefanz, die sich alle den Strom teilen müssen, einzelne Teile zu wenig Strom bekommen und deshalb Funktionsstörungen erleiden können? D. h. dass so mancher Absturz nicht auf fehlerhafte Treiber, sondern auf den oben angesprochene Mangel zurück zu führen ist?

MfG
Gertfried

Hi Gertfried,

naja, zuwenig Strom ist vieleicht nicht ganz korrekt, sondern zuwenig Spannung. Durch die Überlastung z.B. der 5V-Schiene bricht auch meist eine der anderen mit zusammen (meist die 3,3V - auch vice versa). Es kann aber auch vorkommen, das das Netzteil für Sekundenbruchteile abschaltet und bei schlechter Siebung/Glättung bzw. „schwachen“ Bauteilen kann schon mal ein Maleur passieren.

Bei älteren Boards war z.B. der AGP-Port gefährdet, da die alte Norm 6A vorgegeben hat und einige Boardhersteller nur (billigere) 5A-Regler eingesetzt haben. Die Grafikkartenhersteller nutzten die 6A voll aus und …
(auch wenn das nicht direkt zum Netzteil gehört, hängt es doch auch indirekt damit zusammen)

CU (M)ike

also ich habe ein dualboard, 4 platten, 3 cd laufwerke und 6 karten, mit einem 250er netzteil ist der rechner in unregelmässigen abständen einfach stehen geblieben das bild war „eingefroren“. ich hatte den verdacht das ihm die 250w nicht reichen, und hatte ein 350er netzteil eingebaut. seitdem ist es noch nicht vorgekommen, also lag es wohl daran.

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Vielen Dank für eure Antworten

Mit meinem drei Festplatten, CD-Rom, div. Karten aber nur max. 230 W verlange ich wohl zuviel von meinem Rechner. Die Graphikkarte will nicht so richtig toll, Windows erkennt meinen Brenner nicht (obwohl die SCSI-Karte beim booten den Brenner richtig erkennt) und meine Audiokarte hat auch mühen.
Also wieder Geld in den Rachen der Computerindustrie werfen.

MfG
Gertfried