Mein neu zusammengeschraubter Rechner läuft nicht richtig, fährt oft erst im dritten Anlauf hoch, findet Komponenten nicht, hat unglaublicherweise allein resetet und löscht beim Schreiben Textteile. Woran kann das liegen?
Mein neu zusammengeschraubter Rechner läuft nicht richtig,
fährt oft erst im dritten Anlauf hoch, findet Komponenten
nicht, hat unglaublicherweise allein resetet und löscht beim
Schreiben Textteile. Woran kann das liegen?
Morgen 
Das kann viele Ursachen haben:
- CPU-Kühler intakt oder zu schwach
- GraKA verträgt sich nicht mit Hauptplatine
- defekte HW
- miese Treiber
- HW schlecht aufeinander abgestimmt (BIOS des MB zu alt/neu für restliche HW, etc…)
- irgendein anderer Kühler defekt
- *bitte Grund einsetzen*
Vielleicht hilft das: http://www.nickles.de Nur am OS wird’s wohl kaum liegen…
HTH
mfg M.L.
Mein neu zusammengeschraubter Rechner läuft nicht richtig,
fährt oft erst im dritten Anlauf hoch, findet Komponenten
nicht, hat unglaublicherweise allein resetet und löscht beim
Schreiben Textteile. Woran kann das liegen?
Also, wenn der Rechner von allein resettet, würde ich als erstes auf ein zu schwaches Netzteil oder einen Netzteildefekt denken. Die andere Möglichkeit - du hast Windows XP und es ist die Einstellung „Automatisch Neustart durchführen“ aktiviert. Dann wird bei einem kapitalen Fehler statt der Ausgabe der Fehlermeldung (Bluescreen) stets der Rechner neugestartet. Du kannst die Einstellung hier: Systemsteuerung -> System -> Erweitert -> Starten und Wiederherstellen -> Einstellungen deaktivieren. Dann wird bei Problemen, die eine weitere Ausführung des OS verhindern per Bluescreen eine Fehlermeldung angezeigt, die vielleicht hilfreich bei der Erkennung des Problems ist.
Wenn während des Arbeitens am Rechner Daten verloren gehen, würde ich zuerst auf defekten oder inkompatiblen Arbeitsspeicher tippen oder an ein Stabilitätsproblem des Prozessors, z.B. aufgrund schlechter Kühlung (Kühler zu schwach oder falsch montiert, Gehäusetemperatur zu hoch) oder einer zu niedrigen Prozessorspannung (übertaktet ohne Spannungsangleich, Netzteil Schrott etc.) denken.
Als erstes solltest du dir mal das Diagnosetool Everest besorgen und unter der Einstellung: Computer -> Sensor nachschauen, ob die deine Temperaturen (CPU, Gehäusetemperatur, Netzteiltemperatur) und Spannungen okay sind:
http://www.wintotal.de/Software/index.php?id=2170
Als zweites würde ich mal zwei spezielle Hardwarediagnoseprogramme anwenden, um mögliche Hardwarefehler aufzudecken.
Zuerst würde ich den Arbeitsspeicher mit memtest86 auf Fehler überprüfen:
http://www.wintotal.de/softw/index.php?rb=53&id=1347
Das Programm legt eine bootbare Diskette an, mit der der Rechner gestartet wird. Dann bitte mindestens 2 Stunden laufen lassen. Wenn dann noch keine Fehler angezeigt werden, ist der Speicher vermutlich okay.
Danach würde ich die allgemeine Systemstabilität mit dem Torturetest von Prime 95 überprüfen:
http://www.wintotal.de/Software/index.php?rb=28&id=1808
Dieses Tool läuft ganz normal unter Windows. Der Torturetest beinhaltet mehrere Funktionen. „Small FFTs“ testet, ob der Prozessor sich verrechnet. „Inplace large FFTs“ testet das Zusammenwirken von Prozessor und Speicher. Tritt hier ein Fehler auf, ist die Ursache eher beim Mainboard oder RAM zu suchen. Mit der Option „blend“ wird das ganze System stark belastet, sind die anderen Tests >1 h fehlerfrei durchgelaufen und es treten hier Fehler auf, liegt vermutlich ein Problem mit Netzteil oder Spannungsversorgung vor.
Vielleicht kannst du uns ja auch mal ganz grob sagen, aus welchen Komponenten du deinen PC zusammengeschraubt hast, welche Treiber du installiert hast und ob du irgendwelche Modifikationen (OC, BIOS-Tuning) vorgenommen hast.
Hi Jesse,
Also, wenn der Rechner von allein resettet, würde ich als
erstes auf ein zu schwaches Netzteil oder einen Netzteildefekt
denken. Die andere Möglichkeit - du hast Windows XP und es ist
die Einstellung „Automatisch Neustart durchführen“ aktiviert.
Dann wird bei einem kapitalen Fehler statt der Ausgabe der
Fehlermeldung (Bluescreen) stets der Rechner neugestartet. Du
kannst die Einstellung hier: Systemsteuerung -> System
-> Erweitert -> Starten und Wiederherstellen ->
Einstellungen deaktivieren. Dann wird bei Problemen, die eine
weitere Ausführung des OS verhindern per Bluescreen eine
Fehlermeldung angezeigt, die vielleicht hilfreich bei der
Erkennung des Problems ist.
Nein, ich habe kein XP, sondern 2000. Das 350W-Netzteil sollte m.E. ausreichen, es ist im Prinzip neu, d.h. ich hatte mir schon vor einiger Zeit das Gehäuse samt Netzteil gekauft, aber nicht benutzt.
Wenn während des Arbeitens am Rechner Daten verloren gehen,
würde ich zuerst auf defekten oder inkompatiblen
Arbeitsspeicher tippen oder an ein Stabilitätsproblem des
Prozessors, z.B. aufgrund schlechter Kühlung (Kühler zu
schwach oder falsch montiert, Gehäusetemperatur zu hoch) oder
einer zu niedrigen Prozessorspannung (übertaktet ohne
Spannungsangleich, Netzteil Schrott etc.) denken.
Der Speicher ist neu und kompatibel, testen konnte ich ihn allerdings vor dem Einbau nicht. Und der Prozessorkühler ist eher etwas überdimensioniert und vermutlich richtig eingebaut (habe ich im Computerladen machen lassen). Die Temperatur von CPU und Gehäuse liegt bei Werten um 45°, die Prozessorspannung sollte mit 1,632 V stimmen (nicht übertaktet).
Als erstes solltest du dir mal das Diagnosetool Everest
besorgen und unter der Einstellung: Computer -> Sensor
nachschauen, ob die deine Temperaturen (CPU,
Gehäusetemperatur, Netzteiltemperatur) und Spannungen okay
sind:
http://www.wintotal.de/Software/index.php?id=2170Als zweites würde ich mal zwei spezielle
Hardwarediagnoseprogramme anwenden, um mögliche Hardwarefehler
aufzudecken.
Zuerst würde ich den Arbeitsspeicher mit memtest86 auf Fehler
überprüfen:
http://www.wintotal.de/softw/index.php?rb=53&id=1347
Das Programm legt eine bootbare Diskette an, mit der der
Rechner gestartet wird. Dann bitte mindestens 2 Stunden laufen
lassen. Wenn dann noch keine Fehler angezeigt werden, ist der
Speicher vermutlich okay.
Danach würde ich die allgemeine Systemstabilität mit dem
Torturetest von Prime 95 überprüfen:
http://www.wintotal.de/Software/index.php?rb=28&id=1808
Dieses Tool läuft ganz normal unter Windows. Der Torturetest
beinhaltet mehrere Funktionen. „Small FFTs“ testet, ob der
Prozessor sich verrechnet. „Inplace large FFTs“ testet das
Zusammenwirken von Prozessor und Speicher. Tritt hier ein
Fehler auf, ist die Ursache eher beim Mainboard oder RAM zu
suchen. Mit der Option „blend“ wird das ganze System stark
belastet, sind die anderen Tests >1 h fehlerfrei
durchgelaufen und es treten hier Fehler auf, liegt vermutlich
ein Problem mit Netzteil oder Spannungsversorgung vor.
Werde ich in den nächsten Tagen tun und mich ggf. wieder melden.
Vielleicht kannst du uns ja auch mal ganz grob sagen, aus
welchen Komponenten du deinen PC zusammengeschraubt hast,
welche Treiber du installiert hast und ob du irgendwelche
Modifikationen (OC, BIOS-Tuning) vorgenommen hast.
Mainboard: K7S5A
CPU: AMD Duron 1000
Kühler: Artic Cooling (großes Modell)
RAM: 256MB PC-133
HDD: 120 GB Samsung
FDD: einfaches NoName-Produkt
DVD: NoName bulk
CD-R: AOPEN 40x12x48x
Grafik: 4MB AGB, Hersteller unbekannt (alte Karte zum Testen)
Sound: Soundblaster 4.1 PCI
LAN: 10/100 MBit Sitecom
Treiber: Windows-Standardtreiber (sofern vorhanden), sonst passende Treiber von der mitgelieferten Treiber-CD/-diskette
Modifikationen: Windows 2000 Updates gemacht (via WWW), kein BIOS-Update, OC???(keine Ahnung, was es heißen soll; OverClocking?=nein)
Danke und bis demnächst
Renate
Morgen
Moin moin.
Das kann viele Ursachen haben:
- CPU-Kühler intakt oder zu schwach
Kühler ist intakt (= in Ordnung) und eher überdimensioniert
- GraKA verträgt sich nicht mit Hauptplatine
Bereits durch Austausch probiert; negativ
- defekte HW
teilweise getestet, teilweise ausgetauscht
- miese Treiber
unwahrscheinlich, da Windows-Standardtreiber oder mitgelieferte
- HW schlecht aufeinander abgestimmt (BIOS des MB zu alt/neu
für restliche HW, etc…)
Wie soll man das feststellen? Nach dem BIOS-Update ist vor dem BIOS-Update??? 
- irgendein anderer Kühler defekt
Netzteil-Kühler i.O.; sonst keine vorh.
- *bitte Grund einsetzen*
Das ist ja gerade das Problem, es kann alles und nichts sein!
Vielleicht hilft das: http://www.nickles.de Nur am OS wird’s
wohl kaum liegen…
Habe gehört, dass Windoows 2000 gerne mal rumzickt, besonders beim Hochfahren, hatte bisher aber keine negativen Erfahrungen.
HTH
mfg M.L.
Hilft mir nicht wirklich weiter, aber trotzdem Danke
Renate
Nein, ich habe kein XP, sondern 2000. Das 350W-Netzteil sollte
m.E. ausreichen, es ist im Prinzip neu, d.h. ich hatte mir
schon vor einiger Zeit das Gehäuse samt Netzteil gekauft, aber
nicht benutzt.
Naja, was da drauf steht ist unwichtig. Bei Billignetzteilen schreiben die Hersteller oft Werte drauf, die nur rein rechnerisch erreicht werden, indem die auf den einzelnen Schienen bei getrennter Stromabnahme möglichen Spitzenleistungen einfach addiert werden. In der Realität können diese Netzteile schon bei der Hälfte des angegebenen Wertes in die Knie gehen und unakzeptable Spannungsschwankungen erzeugen (+/- 5% des Sollwertes sollte das Limit sein).
Ein gutes Markennetzteil hat dagegen real oft sogar eine höhere Leistung, als auf dem Etikett angegeben.
Aber für deinen Rechner sollte eigentlich jedes Netzteil ausreichen, auf dem 350 Watt draufsteht - solange es nicht defekt ist (was auch bei Neuware der Fall sein kann).
Der Speicher ist neu und kompatibel, testen konnte ich ihn
allerdings vor dem Einbau nicht.
Dann weist du auch nicht, ob er kompatibel ist. Gerade dein qualitativ bescheidenes Motherboard ist geradezu dafür berüchtigt, Instabilitäten und Kompatibilitätsprobleme mit Speicherriegeln vieler Hersteller zu verursachen. Meist sind davon Noname- und OEM-Speicher betroffen, wogegen das Board mit gängigem Markenspeicher meist klarkommt.
Und der Prozessorkühler ist
eher etwas überdimensioniert und vermutlich richtig eingebaut
(habe ich im Computerladen machen lassen). Die Temperatur von
CPU und Gehäuse liegt bei Werten um 45°, die Prozessorspannung
sollte mit 1,632 V stimmen (nicht übertaktet).
Eine Prozessortemperatur von 45°C ist okay - wenn der Wert unter Last ermittelt ist, sogar recht gut. Die Prozessorspannung ist okay. Die Gehäusetemperatur ist dagegen grenzwertig bis zu hoch - das schadet aber in dem Bereich nicht dem Prozessor, sondern nur den Festplatten.
Offensichtlich scheinen die Werte aber sowieso nicht ganz korrekt ausgelesen zu werden, denn die Prozessortemperatur müsste logischerweise (je nach Belastung etwa 10 - 25°C) höher sein, als die Gehäusetemperatur. Der Fluch billiger Hardware - man kann sich nicht drauf verlassen. :-/
Werde ich in den nächsten Tagen tun und mich ggf. wieder
melden.
Ja, tu das bitte mal. Spekulieren hilft ja nicht weiter.
Mainboard: K7S5A
CPU: AMD Duron 1000
Kühler: Artic Cooling (großes Modell)
RAM: 256MB PC-133
HDD: 120 GB Samsung
FDD: einfaches NoName-Produkt
DVD: NoName bulk
CD-R: AOPEN 40x12x48x
Grafik: 4MB AGB, Hersteller unbekannt (alte Karte zum Testen)
Sound: Soundblaster 4.1 PCI
LAN: 10/100 MBit Sitecom
Naja, bis auf Festplatte und CD-Laufwerk ist die Kiste ja so ziemlich unterstes Ende Fahnenstange. Ich schätze mal, dass dazu noch ein Billiggehäuse mit integriertem Netzteil kommt. Mich würde es ehrlich gesagt eher wundern, wenn diese umfangreiche Kombination von Billigkomponenten verschiedener Hardwaregenerationen auf Anhieb ohne Probleme laufen würde.
Möglicherweise liegt auch ein Interruptkonflikt der vielen PCI-Geräte vor. Falls du eine der PCI-Karten in dem Slot direkt unter der Grafikkarte (die ist doch schon AGP, oder?) stecken hast, kannst du sie ja mal sicherheitshalber in einen anderen, freien PCI-Slot verpflanzen.
Treiber: Windows-Standardtreiber (sofern vorhanden), sonst
passende Treiber von der mitgelieferten Treiber-CD/-diskette
Da kommen wir drauf zurück, wenn wir ein Hardwareproblem ausgeschlossen haben.
Bis dann, Jesse
Hi Jesse,
dir gefallen meine Komponenten nicht? Besseres kann sich eine arme VHS-Dozentin eben nicht leisten - wozu auch? Ich brauche meinen Arbeitsrechner hauptsächlich zum Schreiben, und dafür reichts. Mein alter, zuverlässiger, aber lahmer Rechner, mit dem ich bis jetzt (zu Hause) gearbeitet habe, ist ein acht Jahre alter Pentium 100; ich kann mich also eigentlich nur verbessern.
Aber hier die Testergebnisse:
nach Bios
Gehäuse 32°C
CPU 49°C
Spannung 1,744V
nach Everest
Gehäuse 32°C
CPU 48°C
Spannung 1,74
memtest, 4,5 Stunden Testzeit
4 error-bits im 7.Test, 11.Durchlauf
Fehleradresse 00003cc7410 (60.4 MB)
Torturetest
Small FFTs, 2 Stunden Testzeit
kein Fehler, keine Warnung
Large FFTs, 3 Stunden Testzeit
kein Fehler, keine Warnung
blend, 1 Stunde Testzeit
bisher noch fehlerfrei
Ist der Speicher defekt?
Was das Netzteil betrifft, wollte ich mir langfristig ohnehin ein leiseres zulegen (ganz lautlos geht wohl nicht).
Der Slot unter der AGP-Grafikkarte ist übrigens frei.
Gruß
Renate