bei meinem alten Rechner als auch bei meinem alten neuen Rechner habe ich bis heute eines nie hinbekommen. Und zwar den Arbeitsspeicher aufrüsten. Ich hab jetzt eine regelrechte Sammlung von Arbeitsspeichern, die ich bei eBay ersteigert habe, aber es wird nicht mehr Ram.
In meinem jetzigen Rechner sind 2 Steckplatze a 256 Ram.Die wollte ich gegen 2 512 MB austauschen.Dabei achte ich auf folgendes:
Das es ein DDR Ram ist ( ist ja auch drin) und
Das die Steckplätze stimmen.
Auf was muss ich denn noch achten ? Grad eben kam per Post 512 DDR Ram. Reingesteckt, passt. Rechner angemacht,( ist noch kein Betriebssystem drauf)da fängt der Rechner an zu piepen. Also passt ihm der Speicher wieder nicht.
Kann mir jemand helfen ?
Blindes Probieren ist ganz schlecht. Habe hier z.B. ein Shuttle SK41G, schon etwas älter, mit ausgesprochen rätselhafter Speicherbank:
Laut Boardbeschreibung akzeptiert es max 512MB DIMMs. Das ist nicht gerade viel Info, schließlich gibt es davon x Varianten, abgesehen vom Timing auch noch aus unterschiedlichen Speicherbausteinen aufgebaut. Das Board hat 2 Slots. Lt. Manual sind nur 512-er Module zulässig, macht 1 GB Maximalbestückung.
Testkauf 2 512-er Module war ein Reinfall: trotz nominell passender technischer Daten 0 RAM erkannt. Test in anderem Rechner ergab dass die RAM Riegel nicht defekt waren (man muss bei Ebay mit allem rechnen).
Kauf bei Kingston, da kann man den Speicher aus einer Liste von PC Systemen aussuchen, und der Shuttle ist glücklicherweise drauf. 2x 512MB kam, eingebaut, geht. Kostet allerdings das Dreifache.
Bei Schmökern bei Kingston, große Augen: die verkaufen für genau dieses System auch 1GB Module. Staun. Entweder weiß das Mainboard-Handbuch nichts davon, oder Kingston irrt sich, oder es hat sich seit das Handbuch abgefasst wurde was geändert, oder es gibt mehrere varianten von diesem Board. Und es bleibt offen, ob man überhaupt auch 2 davon einbauen könnte um auf 2GB zu kommen, oder nur eins.
Fazit: Mainboard-Handbuch ausgraben, und dann einen Händler/Kingston wählen, der Auswahl nach Mainboard oder Computer-Modell erlaubt. Hast Du nämlich das Mainboard indentifiziert, findest Du notfalls ein Google später Computermodelle, in denen dieses Board verbaut wurde.
Das ist nicht ironisch oder abwertend gemeint, sondern mein blanker Ernst. Bei Speichern gibt es dermaßen viele Varianten und Gemeinheiten, da blickt man nur schwer durch.
Trag deinen Rechner zum Computerhökerer um die Ecke und sag dem, er soll da zwei GB reinhauen. Der hat 1. Erfahrung und 2. reichlich Riegel zum rumprobieren da.
Das ganze kostet dich normalerweise bestenfalls 10 Euro mehr als wenn du selber kaufst und einbaust, aber du hast keinen Ärger damit.
Ich mach das mittlerweile auch so, und ich behaupte von mir, das ich schon einiges von Rechnern verstehe. Aber für die handvoll Euros brech ich mir keinen mehr ab . . .