Rechner startet nicht / USV Schuld?

Hallo zusammen,
ich habe folgendes Problem, was so ähnlich auch schon im Forum vorhanden ist (leider ohne Lösung).
Ich betreibe einen PC mit einem 530-W-Netzteil an einer USV (Liebert PSA 1000VA/600W).
Die Kopplung mit dem PC erfolgt über USB.
In der letzten Woche Woche wollte der PC nicht starten. Die Betriebsleuchte am MB zeigte zwar GRÜN (eigentlich OK), aber trotzdem bewegte sich nichts. Auch ohne USV ließ sich der PC nicht starten.

Ich habe dann das Netzteil ausgetauscht und er funktionierte wieder.

Heute habe ich das gleich Problem wieder: eingeschaltet, nichts rührt sich.

Neues Netzteil eingebaut - alles OK. Kann die USV meine Netzteile zerschießen ?

Schönen Sonntag noch

Wolfgang

Ich habe dann das Netzteil ausgetauscht und er funktionierte
wieder.

Heute habe ich das gleich Problem wieder: eingeschaltet,
nichts rührt sich.

Neues Netzteil eingebaut - alles OK. Kann die USV meine
Netzteile zerschießen ?

Eher unwahrscheinlich würde ich jetzt sagen. Kann es nicht eher sein dass das Netzteil einfach unterdimensioniert ist für den Rechner? Schon mal den tatächlichen Stromverbrauch des Rechners nachgemessen?

Es wäre halt interessant zu wissen WAS genau an dem Netzteil überhaupt kaputt gegangen ist um die Ursache eingrenzen zu können. Nicht dass nur irgendwo eine Feinsicherung geflogen ist, weil es überlastet war.

Hallo Thomas,
es sind zwei Netzteile kaputt gegangen. Eine Feinsicherung habe ich nicht gefunden und die gleiche Rechner-Netzteil-Zusammenstellung läuft bei mir im Büro 3 Mal. Probleme gibts nur mit dem Rechner an der USV.
Ich denke auch, daß die Netzteile nicht unterdimensioniert sind. Es läuft ein „normales“ MB mit einem P4 3 GHz, zwei SATA-Festplatten und eine einfache „Büro“-Grafikkarte, also nichts dramatisches. Das Ganze läuft, mit Ausnahme der USV, auch schon 3 Jahre problemlos.

Hallo Fragewurm,

es sind zwei Netzteile kaputt gegangen. Eine Feinsicherung
habe ich nicht gefunden und die gleiche
Rechner-Netzteil-Zusammenstellung läuft bei mir im Büro 3 Mal.
Probleme gibts nur mit dem Rechner an der USV.

Hast du die Netzteile immer durch den selben Typ/Fabrikat ausgetauscht ?
Hat das fragliche Netzteil PFC (sollte irgendwo draufstehen http://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsfaktorkorrektur)?

MfG Peter(TOO)

Hallo,

was ist das für eine USV? Arbeitet die Online oder Offline? Liefert die echten Sinus, oder nur besseres Rechteck?

Bei Online-Modellen kann es mal sein, dass ggf. Defekte am Filter dem Ausgangssignal mehr schaden als nutzen, bei Offline-Modellen hauen ggf. extern verursachte Störungen bis zum Netzteil des PC durch. Nicht alle Netzteile mögen zudem USVen die keinen echten Sinus liefern, wobei dies eigentlich nicht zum Ausfall des Netzteils führen sollte, sondern normalerweise nur dazu führt, dass die dann einfach nur an der USV nicht laufen, sonst aber klaglos ihren Dienst erfüllen.

Gruß vom Wiz

Eine Feinsicherung
habe ich nicht gefunden

Gut, das muß jetzt nicht heißen dass es deswegen keine geben kann

Probleme gibts nur mit dem Rechner an der USV.

Gegenprobe, tausch doch mal zwei USV’en aus ob der Fehler dann auf einem anderen Rechner auftritt. Ich halte das wie gesagt aber für völlig unwahrscheinlich weil mir eigentlich kein Grund einfällt, wie eine USV ein Netzteil zerstören könnte, der auch wahrscheinlich wäre. Wie gesagt wäre es hilfreich zu erfahren was überhaupt kaputt gegangen ist am Netzteil um nähere Schlüsse ziehen zu können.

Ich denke auch, daß die Netzteile nicht unterdimensioniert
sind. Es läuft ein „normales“ MB mit einem P4 3 GHz, zwei
SATA-Festplatten und eine einfache „Büro“-Grafikkarte, also
nichts dramatisches. Das Ganze läuft, mit Ausnahme der USV,
auch schon 3 Jahre problemlos.

Wie oft hast Du in den drei Jahren eigentlich den Staub aus allen Lüfterschlitzen entfernt? Evtl. kommt es einfach zu einer Überhitzung weil sich irgendwo zuviel Staub angesammelt hat und eine Temperatursicherung springt an.

Hallo Fragewurm,

Gegenprobe, tausch doch mal zwei USV’en aus ob der Fehler dann
auf einem anderen Rechner auftritt. Ich halte das wie gesagt
aber für völlig unwahrscheinlich weil mir eigentlich kein
Grund einfällt, wie eine USV ein Netzteil zerstören könnte,
der auch wahrscheinlich wäre.

Es gibt billig USV, welche anstelle einer sinusförmigen Spannung nur eine Rechteckspannung liefern. Etwas bessere liefern mindestens eine Trapezspannung.

Die verwendete USV liefert aber einen angenäherten Sinus.

Bei allen Varianten wird, wegen dem höheren Anteil an Oberwellen, mehr Energie im Eingangsfilter verheizt. Wenn dieses nur ganz knapp dimensioniert ist, kann es zu heiss werden.

Besonders bei Rechteckspannung, wird der Gleichrichter und der Elko anders belastet, was auch zu Ausfällen führen kann.

Ein weiteres Problem kann durch die Überlagerung der Taktfrequenz des Netzteils und der Oberwellen der USV entstehen.

Aus diesem Grunde habe ich nachgefragt, ob er das Netzteil immer mit einem Original ersetzt hat.

MfG Peter(TOO)