Rechner vor dem Ende? bitte um Rat !

Morgen zusammen,

ich habe seit geraumer Zeit einige Probleme mit meinem PC.
ich werde versuchen diese nach und nach genau zu schildern und hoffe irgendjemand kann mir zur Lösung des Problems behilflich sein :

Also:

Seit einiger Zeit, macht mein PC durch Abstürze auf sich aufmerksam.

Beispiel : bin am desktop, surfe im Inet oder spiele. Dabei bleibt er dann ohne grund hängen und produziert meistens einen bluescreen mit dem fehler :
Kernel _ Data _ Inpage_ error
Oder bleibt einfach so hängen und ich muss ihn per Reset Taste zum Neustart zwingen.

Im optimalfall fährt er dann hoch doch ab und zu ( in letzter zeit vermehrt) fährt er dann nur bis zum windows ladebildschirm hoch und dann geht’s nicht mehr weiter.
Dann muss ich einige male den reset knopf drücken bis er wieder weitergeht.

Seit gestern macht er noch viel früher schluss und zwar zeigt er mir nur vorher die festplatten und das zeug an und noch bevor er in den windows ladescreen will, bleibt der bildschirm schwarz und oben links in der ecke blinkt nur ein kleiner strich, als ob er auf ne dos eingabe wartet, kann aber nix eingeben sondern nur wieder resetten…

So dauert es teilweise ne viertelstunde bis ich wieder ins windows komme, wenn überhaupt…

Das problem macht mich langsam fertig und ich weis auch nicht mehr weiter.

Woran könnte es liegen?

Mein System ist ca 2 Jahre alt.

Daten :
Athlon Xp 64 bit 3400+
1 GB DDR Ram ( 2 x 512 )
Graka : Radeon 1950 XT
MB : Asus K8v Se Deluxe
2 interne festplatten á 160GB ( Samsung )

ich hoffe sehr das mir jemand bei meinem problem behilflich sein kann, vielen dank im voraus !

Mfg

Stefan

Hallo Stefan,
ich bin zwar kein Fachmann auf diesem Gebiet, aber ich hatte auch mal so ähnliche Probleme. versuch mal was ganz einfaches, wenn du es nicht schon getan hast. mach mal die KIste auf, und tu mal mit dem Staubsauger richtig saubermachen. Das hat bei mir ungemein geholfen. bei mir war die Kiste so richtig verstaubt, und auch der Kühler war total zu, und deswegen hat er sich nach Lust und Laune aufgehängt, runtergfahren, nicht mehr hochgefahren, im Prinzip alles so ähnlich wie du es geschildert hast…

Hoffe es wirkt…

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Danke für den Tipp, aber das hab ich vorgestern erst gemacht, hab alles saubergemacht was ging und dann zum test sogar mal nen kühler vom kumpel eingebaut ( ist n ganz neuer ) aber glaube nicht das es daran liegt. um die kühlleistung anzukurbeln bzw den rechner kalt zu halten und auszuschließen das er zu warm wird, habe ich einen ventilator neben dem pc, der ihn konstant auf 35-40°C hält.

mehrere dingen die ich mir denke könnten das problem sein :

  • er bootet nicht mehr – Festplatte im eimer??
  • bluescreens … kernel… error . RAM im eimer??
  • das netzteil das die last auf dauer nicht packt??

bitte um weitere hilfe !

danke und gruß
Stefan

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Hallo,

Festplatte formatieren, Windows neu drauf.

Gruss

Andreas

Hallo Andreas,

habe erst vor einer Woche formatiert.

behebt das auch das Problem mit den Bluescreens?
weil beim letzten mal formatieren kam während dem prozess auch der bluescreen ( als er fertig war und ins windows gehen wollte )

gruß
Stefan

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Hallo!

mehrere dingen die ich mir denke könnten das problem sein :

  • er bootet nicht mehr – Festplatte im eimer??
  • bluescreens … kernel… error . RAM im eimer??
  • das netzteil das die last auf dauer nicht packt??

bitte um weitere hilfe !

Das ist reines Rätselraten. Du weißt, dass von deiner Hardware Systemdaten vermüllt worden sind, mehr erstmal nicht. Ob das Problem nun von einer zu hohen Betriebstemperatur, zu niedrigen oder insabilen Versorgungsspannung oder einem Defekt in CPU, Mainboard, Speicher, Festplatte oder Netzteil hervorgerufen wird, wäre erst mal zu ermitteln.

Als ersten Ansatzpunkt könnte man mal mit einem Systemanalyseprogramm, wie Sandra oder Everest checken, ob für die Temperatursensoren (CPU, Spannungswandler, Gehäuse) und die Versorgungsspannungen (+3,3V, +5V, +12V, Vcpu, Vdimm) realistische Werte gemeldet werden und die Spannungen nicht schwanken. Zur Messung am besten mit einem Benchmark- oder BurnIn-Tool Last erzeugen.

Wenn hier alles im grünen Bereich ist, kann man mit Stresstest-Tools überprüfen, ob das System prinzipiell stabil arbeitet oder sich ständig verrechnet. Ich enpfehle hierzu ‚Prime95‘, damit kann man den Fehler auch hardwaremäßig eingrenzen. Das Programm bietet einen ‚Torture Test‘ (rechnet bekannte Primzahlen aus und stoppt bei Rechenfehlern = instabil arbeitender Hardware mit Fehlermeldung) mit mehreren Optionen: ‚Small FFT‘ läuft im Prozessorcache und testet die CPU, ‚Large Inplace FFT‘ arbeitet mit größeren Datenpaketen und testet CPU + Speichercontroller/Arbeitsspeicher. ‚Blend‘ erzeugt viel Last und testet zusätzlich die Spannungsversorgung. Führt man die 3 Routinen nacheinander aus, kann man das fehlerhaft arbeitende Bauteil oft recht gut eingrenzen.
Bringt Prime95 nach mehreren Stunden keinen Fehler, ist die Hardware vermutlich i.O. und das Problem liegt auf Software-/Treiberseite.

Bringt Prime95 Fehlermeldungen (geschieht meist relativ rasch, wenn irgendein Bauteil nen Schlag weg hat), dann bleibt einem nur noch, die möglicherweise betroffenen Bauteile der Reihe nach gegen intakte Komponenten auszutauschen, um herauszufinden, welches Bauteil den Fehler verursacht. Im Fall von Netzteil, Speicher und HDD ist das kein Akt, beim Prozessor und insbesondere Mainboard wird das schon ein wenig aufwendiger…
Evtl. könnte man vorher nochmal durch eine Überprüfung der Bauteil-Temperatur mit einem externen Messgerät und/ oder eine leichte Anhebung der Versorgungsspannung im BIOS (CPU/ RAM) schauen, ob die Instabilität des betreffenden Bauteils nicht vielleicht doch durch einen Betrieb außerhalb seiner thermischen und elektrischen Spezifikationen verursacht wird.

LG Jesse

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