Rechner wird immer langsamer!

seit einigen Wochen wird mein Rechner deutlich langsamer!

Programmaufrufe usw. dauern immer länger…
woran liegt das?

techn. Daten des Notebooks:
80 GB HDD
ATI Mobility Radeon 9700
Intel Pentium M 735 Centrino
512 MB RAM

Rechner wird prinzipiell nur zu Office-Anwendungen und zum Internetsurfen genutzt.

Der Rechner wurde bereits auf Viren überprüft (negativ).
Außerdem wurde er auch defragmentiert.
allerdings auch ohne spürbare Verbesserung…

Wer hat Rat zur Verbesserung der Arbeitsleistung??

Vielen Dank im voraus!

Hallo erstmal.

seit einigen Wochen wird mein Rechner deutlich langsamer!

Programmaufrufe usw. dauern immer länger…
woran liegt das?

*das allwissende Orakel befrag*
-die Auslagerungsdatei ist zu klein
-der Rechner wird mit temporären Dateien zugemüllt
-die Festplatte ist stark fragmentiert

techn. Daten des Notebooks:
80 GB HDD
ATI Mobility Radeon 9700
Intel Pentium M 735 Centrino
512 MB RAM

Rechner wird prinzipiell nur zu Office-Anwendungen und zum
Internetsurfen genutzt.

http://www.hijackthis.de, http://www.winfuture.de/UpdatePack wurden nicht genutzt. Ebenso http://brain.yubb.de, http://www.mozilla.org & http://www.comsafe.de. Nicht vergessen: http://www.dingens.org & http://www.ntsvcfg.de/

Der Rechner wurde bereits auf Viren überprüft (negativ).
Außerdem wurde er auch defragmentiert.
allerdings auch ohne spürbare Verbesserung…

Wer hat Rat zur Verbesserung der Arbeitsleistung??

…und XP+SP2.8 ist nicht installiert ?

HTH
mfg M.L. (Meister des Orakels :smiley: )

Hallo,

-die Festplatte ist stark fragmentiert

ich vermute, deine Streichung dieses Punktes resultiert aus der folgenden Angabe des OP:

Außerdem wurde er auch defragmentiert.

Dazu merke ich an, dass der bei WinXP mitgelieferte Defragmentierer nicht sonderlich effektiv ist. Insbesondere kann er weder die Auslagerungsdatei, das Ruhezustands-Abbild, die Registrierung noch die MFT defragmentieren. Alternativen wie O&O Defrag (http://www.oo-software.com/de/products/oodefrag/) k"onnen das dagegen (mindestens Auslagerungsdatei und Registrierung kann man auch mit dem kostenlosen PageDefrag (http://www.sysinternals.com/Utilities/PageDefrag.html) defragmentieren).

Auch eine weitr"aumige Verteilung der Ordner "uber das Laufwerk kann zu erheblichen Verz"ogerungen beim Arbeiten mit dem Explorer f"uhren, was i.d.R. deutlich als `Langsamkeit des Rechners’ wahrgenommen wird.


Philipp

Hallo Philipp

Außerdem wurde er auch defragmentiert.

Dazu merke ich an, dass der bei WinXP mitgelieferte
Defragmentierer nicht sonderlich effektiv ist. Insbesondere
[…]
dem Explorer f"uhren, was i.d.R. deutlich als `Langsamkeit des
Rechners’ wahrgenommen wird.

Dieser Eindruck ist subjekiv und wird von vielen Zeitungsredakteuren während der „Saure Gurgenzeit“ immer wieder aufgewärmt.

Grundsätzlich:
Eine Datei, die in Gebrauch ist und welche zum Zeitpunkt der Derfragmentierung beschrieben wird, Pagefile.sys, Hiberfil.sys, $MFT, Logfiles aller Art und andere gehört dazu, können überhaupt nicht defragmentiert werden. PageDefrag von Sysinternals dokumentiert das eindrucksvoll, denn es kann nur von einer Minimalkonsole gestartet werden. Ein Defragmentieren mit Pagedefrag ergibt auch nur dann einen (zweifelhaften) Sinn, wenn ständig und absichtlich wesentliche Systemeinstellungen verändert werden. Wer aber macht schon so was.

Windows-Defrag arbeitet zusammen mit Prefetch ganz automatisch ohne dein zutun. Hast du Prefetching allerdings abgeschaltet, so kann Defrag den optimalen Platz für die jeweilige Datei auf der Festplatte nicht mehr berechnen.

Windows lässt per Default zwischen jedem Programmverzeichnis etwas Platz, damit der Weg des Armes der Festplatte zwischen Anwendung und angelegten temporären Dateien nicht so groß ist.

Nimst du also so ein Sinnlostool von Oo&Co, wird der Platz zwischen den Anwendungen wegdefragmentiert und die Positionierungszeiten des Armes der HD verlängern sich im laufenden Betrieb.

Rate mal wer sich besser im Dateisystem NTFS auskennt, Billyboy oder oo? :wink:)))

Besser informieren kannst du dich bei http://www.derFisch.de Michael Fischer ist ein wirklicher Experte. Heute hat übrigens Ralf Horn einen richtungsweisenden Artikel veröffentlicht, den wirklich alle Hobbytuner mal lesen sollten: http://www.freenet.de/freenet/computer_und_technik/b…

der hinterwäldler

Hallo,

Dazu merke ich an, dass der bei WinXP mitgelieferte
Defragmentierer nicht sonderlich effektiv ist. Insbesondere
[…]
dem Explorer f"uhren, was i.d.R. deutlich als `Langsamkeit des
Rechners’ wahrgenommen wird.

Dieser Eindruck ist subjekiv und wird von vielen
Zeitungsredakteuren während der „Saure Gurgenzeit“ immer
wieder aufgewärmt.

ich beschrieb ja auch einen subjektiven Eindruck. Aber gerade der subjektive Eindruck ist meist Hauptverantwortlicher für das `ständige Langsamerwerden’ des PCs.

Eine Datei, die in Gebrauch ist und welche zum Zeitpunkt der
Derfragmentierung beschrieben wird, Pagefile.sys,
Hiberfil.sys, $MFT, Logfiles aller Art und andere gehört dazu,
können überhaupt nicht defragmentiert werden.

$MFT sowie die Registrierdatenbank-Unterstützungsdateien können zur Laufzeit defragmentiert werden - nur nicht von der Standard-Systemfunktion. Darüberhinaus können die Dateien selbstverständlich dann defragmentiert werden, wenn sie nicht in Benutzung sind.

PageDefrag von Sysinternals dokumentiert das eindrucksvoll,
denn es kann nur von einer Minimalkonsole gestartet werden.

Ja und?

Ein Defragmentieren mit Pagedefrag ergibt auch nur dann einen
(zweifelhaften) Sinn, wenn ständig und absichtlich wesentliche
Systemeinstellungen verändert werden. Wer aber macht schon so
was.

Um eine Fragmentierung der genannten Dateien hervorzurufen, ist es keinesfalls erforderlich, dass `ständig und absichtlich wesentliche Systemeinstellungen verändert werden’. Durch welchen Vorgang die Fragmentierung hervorgerufen wurde ist aber auch egal.

Windows-Defrag arbeitet zusammen mit Prefetch ganz automatisch
ohne dein zutun. Hast du Prefetching allerdings abgeschaltet, so
kann Defrag den optimalen Platz für die jeweilige Datei auf der
Festplatte nicht mehr berechnen.

Ich kann keinen Zusammenhang zwischen meinen Aussagen und deinen Sprüchen erkennen.

Rate mal wer sich besser im Dateisystem NTFS auskennt,
Billyboy oder oo? :wink:)))

Ich bezweifle, dass sich Mr. Gates persönlich so wahnsinnig viel mit Systeminterna beschäftigt. Die Frage, wer sich besser mit NTFS auskennt, stellt sich überhaupt nicht, da Microsoft ganz offen zugibt, dass der in Windows integrierte Defragmentierer nicht perfekt ist:
Beim Windows Defragmentierungsprogramm handelt es sich um eine abgespeckte Version des Programms „Diskeeper“ von Diskeeper Corporation. Das Defragmentierungsprogramm enthält nicht alle Funktionen, die in der Vollversion von Diskeeper zur Verfügung stehen. (http://support.microsoft.com/kb/130539/de)

Heute hat übrigens Ralf Horn einen richtungsweisenden Artikel
veröffentlicht, den wirklich alle Hobbytuner mal lesen sollten

Könntest du die genaue Stelle bezeichnen, in der in dem Artikel auf die (Nicht-)Defragmentierung von oben genannten Dateien eingegangen wird.


Philipp

Hi,

ich beschrieb ja auch einen subjektiven Eindruck. Aber gerade
der subjektive Eindruck ist meist Hauptverantwortlicher für
das `ständige Langsamerwerden’ des PCs.

In irgendeiner c’t wurden seinerzeit mal Defragmentierer und ähnliche Tools zur angeblichen Beschleunigung getestet.
Fazit: bringt alles nichts und zwar weder merkbar noch messbar. AFAIR lagen die Unterschiede vor/nach der Defragmentierung bei unter 1%.
Ich habe bei mir ähnliche Erfahrungen gemacht. Nach der Defragmentierung ändert sich am Laufverhalten merkbar nichts.
Wenn ein Rechner also wirklich deutlich langsamer wird (wobei eigentlich?), liegt es sicher nicht an fragmentierten Datenträgern, sondern der Fehler - falls es einen gibt - dürfte woanders zu suchen sein.

Viele Grüße
WoDi

Hallo Philipp

ich beschrieb ja auch einen subjektiven Eindruck. Aber gerade
der subjektive Eindruck ist meist Hauptverantwortlicher für
das `ständige Langsamerwerden’ des PCs.

Das ist aber falsch, nur objektive Messergebnisse können einen Sachverhalt bestätigen und gerade du solltest es wissen. Willst du damit ernstlich die Frage beantworten, ob ein zur Hälfte gefülltes Glas Wasser voller als ein zur Hälfte geleertes ist oder ob es ein Perpetuum Mobile gibt? Na gut, letzteres ist ja bekannt, aber versuchen kann man es trotzdem mal.
Grenzwissenschaften (was auch immer das sein mag) haben im realen Leben keinen Platz.

$MFT sowie die Registrierdatenbank-Unterstützungsdateien
können zur Laufzeit defragmentiert werden - nur nicht von der
Standard-Systemfunktion.

Weißt du überhaupt was die MFT ist? Ich schon und bei mir hat sie eine fixe reservierte Größe von 12,5% der Festplatte. Ebenso fix sind bei mir Pagefile.sys und Hiperfil.sys. Wie könnten diese drei fragmentieren? Sollte Pagefile aus irgend einem Grund mal anwachsen zb beim Rendern, so zieht sie sich beim nächsten Systemstart automatisch auf die ursprüngliche Größe und ursprünglichen Platz aus der HD zurück.

Ich bin im Besitz der Tools von Paragon und benutze sie auch bei Bedarf. Zu ihnen gehört neben dem DriveBackup auch der Partitionsmanager mit Defragmentierer. Er wird dann benötigt, wenn eine Partition mit Daten in ihrer Größe oder Eigenschaft verändert wird. Er macht es wirklich vollständig, ohne auch nur einem leeren Cluster zwischen den Dateien und mit ihm habe ich mal zu Testzwecken meine Startpartition von einer BartPE aus defragmentiert. Sie wurde zur Schnecke!!! Daraufhin habe ich sofort wieder das Restore eines Image zurück geschrieben.

Um eine Fragmentierung der genannten Dateien hervorzurufen,
ist es keinesfalls erforderlich, dass `ständig und absichtlich
wesentliche Systemeinstellungen verändert werden’. Durch
welchen Vorgang die Fragmentierung hervorgerufen wurde ist
aber auch egal.

Aha, letzteres würde mich aber sehr interessieren und meinen Horizont erweitern. Momentan kenne ich nur deine Behauptung, welche du irgend einer reich bebilderten Zeitschrift entnommen hast.

Hin und wieder findest du in diesem, aber auch in anderen Foren, einen flotten Spruch von mir: „Nur des Sohnemanns voller Suppenteller fällt ganz von allein auf Opas neuen Teppichboden!“ Willst du ernsthaft widersprechen? :wink:

Windows-Defrag arbeitet zusammen mit Prefetch ganz automatisch
ohne dein zutun. Hast du Prefetching allerdings abgeschaltet, so
kann Defrag den optimalen Platz für die jeweilige Datei auf der
Festplatte nicht mehr berechnen.

Ich kann keinen Zusammenhang zwischen meinen Aussagen und
deinen Sprüchen erkennen.

Ich nun auch nicht mehr

Ich bezweifle, dass sich Mr. Gates persönlich so wahnsinnig
[…]
nicht alle Funktionen, die in der Vollversion von Diskeeper
zur Verfügung stehen.
(http://support.microsoft.com/kb/130539/de)

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Zulieferung von Erweiterungen oder Ergänzungen zu einem Endprodukt eines Unternehmens gehört in der heutigen Zeit zum Geschäfts- und Produktionsprinzip. Ich kann keinen Widerspruch erkennen.

Heute hat übrigens Ralf Horn einen richtungsweisenden Artikel
veröffentlicht, den wirklich alle Hobbytuner mal lesen sollten

Könntest du die genaue Stelle bezeichnen, in der in dem
Artikel auf die (Nicht-)Defragmentierung von oben genannten
Dateien eingegangen wird.

Falls du diesen Artikel gelesen hast so wird dir aufgefallen sein, das der Autor sich mit der Gefahr des Systemtunings im Allgemeinen beschäftigt hat. Auf der Seite http://tinyurl.com/r6dms wird speziell auf Prefetch eingegangen. Kennst du wirklich nicht die Zusammenhänge von Prefetching und Defragmentierung? Welchen Sinn sollte diese Funktion deiner Meinung nach sonst haben? Etwa ein vorbereiteter Rosenmontags-Ulk?

Zum besseren Verständnis wurde hier http://www.helmrohr.de/Guides/Prefetching.htm mal eine Übersetzung von http://download.microsoft.com/download/1/6/1/161ba51… ins Internet gestellt, denn man kann nicht von jedem Anwender erwarten, das er BGs Computerenglisch auf Anhieb versteht!

der hinterwäldler

Hallo Fragewurm,

seit einigen Wochen wird mein Rechner deutlich langsamer!

Programmaufrufe usw. dauern immer länger…
woran liegt das?

Rechner wird prinzipiell nur zu Office-Anwendungen und zum
Internetsurfen genutzt.

Journal in Outlook, falls nicht benötigt abschalten.
Indexerstellung, falls nicht benötigt abschalten.
Alle TEMP-Ordner enrümpeln (incl. IE-Ordner).

MfG Peter(TOO)