Rechnung als Word Dokument programmieren

Wer kann ein Rechnungformular in Word programmieren? Produktkatalog zum Anklicken, mit Addition der Beträge, Multiplikation bei Kauf mehrerer gleicher Produkte, Umsatzsteuer Errechnung und Tabelatoren (so dass alles immer schön untereinander steht)?

Frage von E-Mail verschoben nach Office Software
MOD Pierre

Hallo,

Word ist dafür das falsche Werkzeug.

Mit Excel könnte man das machen, ist aber eigentlich auch nicht gerade modern.

Gruß,
Steve

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Hallo Steve, ich schreibe meine Rechnungen aber über Word, das geht super schnell. Excel kann ich leider nicht.

Ganz offensichtlich bleibt dann ausschließlich nur Word.

Möchtest Du einen Auftrag vergeben?

Ich kann leider nicht viel dazu beitragen. Erinnere mich aber, dass ich den 90er Jahren entweder Word oder WordPerfect dazu benutzt habe, Rechnungen zu schreiben.

Also, mit Multiplikation von Menge mal Preis und Summierung von Teilsummen. Steuer war nicht drin, weil Rechnungen ans Ausland.

Wenn das damals ging, müsste es doch heute auch gehen, oder? Auch wenn Excel dafür ausgelegt ist, das innerhalb des Office-Pakets zu übernehmen.

Ja, genau das dachte ich mir auch. Mag sein, dass Word dafür eigentlich das falsche Programm ist, man müsste es aber eigentlich in Word programmieren können.

Ich benutze dafür WiSo MeinBüro. Ich habe Informatik studiert, kann grundsätzlich auch programmieren, aber so etwas überlasse ich dann doch lieber den Profis.

Hallo,

auch ich würde empfehlen, nach einem spezialisierten Rechnungsprogramm zu suchen.

Sicher kann man eine Kundendatenbank, Artikeldatenbank, Angebot, Rechnung, Überwachung von Zahlungseingängen auch per Hand in Word und Excel programmieren. Doch wie viele Dutzend Arbeitsstunden willst Du bezahlen, bevor das System fehlerfrei, ausfallsicher und rechtssicher läuft? Wer übernimmt den Support?

Ja, in den frühen Neunzigern kann ich auch kleine Firmen, die Rechnungen mit Textverabreitungen geschrieben haben. Eine Kundendatenbank gab es nicht, die wichtigsten Artikel wurden noch auf Karteikarten (die aus Papier!) geführt. Fortlaufende Rechnungsnummern wurden mit einem automatischem Stempel dargestellt und anhand der Rechtschreibfehler und Auslassungen bei den Artikelbenennungen konnte man exakt nachverfolgen, wer die Rechnung geschrieben hat.

Grüße
Pierre

P.S.: Anekdote: mein ehemaliger Arbeitgeber hatte eine der seltenen Betriebsprüfungen durch das Finanzamt. Wenn man Rechnungen mit dem Computer schreibt, müssen diese fortlaufende, nicht manipulierbare Rechnungsnummern besitzen. Die Dame vom Amt fand doch tatsächlich einige fehlende Nummern. Für diese wurde der Rechnungsbetrag geschätzt anhand des durchschnittlichen Umsatzes der anderen Rechnungen. Der Betrag, der auf der Nachzahlungsforderung stand, hatte es in sich. Soweit ich mich erinnere, konnte mein AG das noch herunter handeln. Aber selbst der Rest schmerzte noch.

Warum gab es das Problem? Weil der Chef, der die Rechnungen üblicherweise schrieb, sich oft genug ablenken ließ und das Schreiben einer Rechnung mit der Taste „Abbrechen“ beendete. Dabei war dann aber schon die Seriennummer für diese Rechnung vergeben worden … (und nein, sie wurde nicht wieder automatisch zurück gezählt, wenn man den Vorgang abbrach)