Rechnungen trotz bestätigter Kündigung

Liebe Experten!

Mit einem Stromanbieter wurde ein Vertrag abgeschlossen.
Dieser wurde am nächsten Tag direkt wieder gekündigt.
Der Stromanbieter hat diese Kündigung schriftlich bestätigt.

Nun kommen doch Rechnungen des Stromanbieters und es wird befürchtet, dass

  • auch wenn man die Rechnungen ignoriert - dennoch weitere Rechnungen kommen, möglicherweise Mahnungen und Inkassounternehmen.
    (Anbieter ist Eprimo, Google-Recherche hat ergeben, dass bei sehr vielen genau dies abgelaufen ist).

Was ist zu tun?Kann man sich auf seine schriftliche Kündigung berufen und einfach Rechnungen und Mahnungen ignorieren?

Sollte man mit einem Schreiben reagieren und zur Unterlassung auffordern? Evtl. mit Fristsetzung?

Ist es nötig, bei weiteren Rechnungen/Mahnungen eine Unterlassungsklage zu erheben?Geht das alles ohne Rechtsanwalt?

Kann man erstmal abwarten?(Fragesteller ist nicht der Vertragspartner, sondern dessen Kind).

Für ein paar weiterführende Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Gruß, Fo

Hallo

Was ist zu tun?Kann man sich auf seine schriftliche Kündigung berufen und einfach Rechnungen und Mahnungen ignorieren?

Ich persönlich würde dem Stromanbieter sicherheitshalber (obwohl ich es eigentlich nicht für nötig halte) noch einmal mit Bezug auf sein Kündigungsbestätigungsschreiben darauf aufmerksam machen, dass kein Vertrag mehr besteht und man die weiteren Rechnungen und sonstigen Schreiben ignorieren wird. Das per Einwurfeinschreiben, Beleg mit Durchschrift aufbewahren.

Dann muss man allerdings aufpassen, wenn tatsächlich ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet werden sollte, dass man dann den Termin zum Widerspruch (oder wie da der Fachausdruck auch immer heißt) nicht versäumt. - Alle anderen Schreiben kann man meiner Meinung nach dann ignorieren.

Den gerichtlichen Mahnbescheid, auf den man unbedingt reagieren musss, erkennt man daran, dass es einem per Zustellungsurkunde (gelber Umschlag) zugestellt wird, von der man unbedingt auch den Umschlag aufbewahren muss, da da das Zustellungsdatum draufsteht.

Wenn man auf einen gerichtlichen Mahnbescheid nicht rechtzeitig (ca. innerhalb eines Monats oder 4 Wochen) reagiert, muss man zahlen, egal ob die Forderung berechtigt ist oder nicht.

Viele Grüße

Hallo,

handelt es sich um eine Kündigung oder um einen Widerruf und was genau hat der Stromversorger geantwortet???
Man muss nicht den ganzen Text hier mitteilen, aber wenn es eine Bestätigung der Kü ist, dürfte das ja nur 2-3 Zeilen sein.

Wenn es aber Rechnungen vom neuen Anbieter gibt und der Vertrag angeblich gekündigt ist, wer liefert jetzt den Strom? Der Trafo vom Fahrrad? :wink:)

Da sitmmt doch was nicht, richtig?

lG

Hallo,

am nächsten Tag eine Kündigung zu schreiben ist ja schön und gut. Aber was für eine Kündigungsfrist hat der Vertrag? Bis zu deren Ablauf besteht der Vertrag natürlich trotz Kündigung.

Oder reden wir hier nicht von Kündigung sondern Widerruf, …?

Gruß vom Wiz