Was ist denn eine „Besonder Maßnahme beim Präparieren“? Pos 203, StgSatz 2.3 für 8,42 Euro.
Und was ist denn der Unterschied zwischen einer Detinadhäsiven Mehrschichtrekonstruktion in Nano-Keramik-Direktverfahren gem.§6 Abs.2 GOZ und einer Füllung 2F (1x39Pkte x 0.902Oktw)?
Möchte gerne verstehen was da auf meiner Rechnung steht.
Hallo,
eine besondere Maßnahme beim Präparieren ( oder Füllen, wie wir es sagen ), ist wenn es dabei stark blutet, stark zeitaufwendig ist, der Arzt separieren muss…
Eine Dentinadhesiv Mehrschichttechnik ist:
Man Ätzt den Zahn ( die Kavität ) mit einer Säure an, wartet 20 sec., spült es mit Wasser wieder weg. Dann wird der Zahn komplett trockengelegt, ( manche Ärzte machen das auch mit Cofferdam ), danach pinselt man das sog. Bónding ( der Kleber für den Kunststoff ) auf, wartet ca. 20 sec. verbläst es und härtet es mit Blaulicht. Danach bringt man nach und nach den Kunststoff in den Zahn ein und härtet ihn zwischendurch mit Blaulicht. Weil man den Kunststoff in mehreren Schichten einbringen und aushärten muss, heißt es Mehrschichttechnik.
Durch die lange Dauer der Behandlung kann es auch sein dass da eine bmF abgerechnet wird.
Eine F2 ist eine Zweiflächige Füllung. F = Füllung,
2 = 2 Flächen.
Nur falls du nicht weißt, warum du da etwas drauf bezahlen musst, die Krankenkasse bezahlt nur den Teil, den auch eine Amalgamfüllung gekostet hätte. Die Differenz zu der Kunststofffüllung muss der Patient selbst drauf legen. Das variiert von Kasse zu Kasse um ein paar Euro.
Lg. MelP
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Danke für Deine ausführlichen erläuterungen.
Da ich keine Amalgamfüllungen habe weiss ich nicht wie lange sowas dauert. Wohl kürzer als meine Füllung (ca 30min), denn das muss die Erklärung für diesen Extra Posten sein.
Grüße
M.
Hallo,
eine besondere Maßnahme beim Präparieren ( oder Füllen, wie
wir es sagen ), ist wenn es dabei stark blutet, stark
zeitaufwendig ist, der Arzt separieren muss…
Eine Dentinadhesiv Mehrschichttechnik ist:
Man Ätzt den Zahn ( die Kavität ) mit einer Säure an, wartet
20 sec., spült es mit Wasser wieder weg. Dann wird der Zahn
komplett trockengelegt, ( manche Ärzte machen das auch mit
Cofferdam ), danach pinselt man das sog. Bónding ( der Kleber
für den Kunststoff ) auf, wartet ca. 20 sec. verbläst es und
härtet es mit Blaulicht. Danach bringt man nach und nach den
Kunststoff in den Zahn ein und härtet ihn zwischendurch mit
Blaulicht. Weil man den Kunststoff in mehreren Schichten
einbringen und aushärten muss, heißt es Mehrschichttechnik.
Durch die lange Dauer der Behandlung kann es auch sein dass da
eine bmF abgerechnet wird.