Hallo,
haben Arbeitnehmer (in einem Betrieb mit ca. 50 Angestellten) das Recht, in ihrem Büro eine Kaffeemschine/Wasserkocher aufzustellen, um sich während der Arbeitszeit mit Heißgetränken versorgen zu können? Haben sie auch das Recht auf eine Mikrowelle o.ä., um Speisen erwärmen zu können?
Oder müssen sie mit der teuren Kantine vorlieb nehmen?
PS: Die Geräte würden ggfs auch privat bezahlt.
PPS: Die „oberen Etagen“ verfügen über Kaffeemaschinen im Büro.
haben Arbeitnehmer (in einem Betrieb mit ca. 50 Angestellten)
das Recht, in ihrem Büro eine Kaffeemschine/Wasserkocher
aufzustellen, um sich während der Arbeitszeit mit
Heißgetränken versorgen zu können? Haben sie auch das Recht
auf eine Mikrowelle o.ä., um Speisen erwärmen zu können?
Klar!
Stehen die Teile dann gleich neben dem Kühlschrank der gegenüber der Theke aufgestellt ist?
Ernsthaft: Ein solches Recht haben AN natürlich NICHT!
Meist wird es geduldet, allerdings kann der AG das auch durchaus verbieten. GERADE, wenn eine Kantine vorhanden ist.
Oder müssen sie mit der teuren Kantine vorlieb nehmen?
Gibt es keine Warmhaltekannen für den Kaffee?
Ich stelle mir gerade den Straßenbauarbeiter vor, der mittags um 12 zum Generator geht, dort seine Mikrowelle und Kaffeemaschine anschließt, damit er sich versorgen kann…
Auch die Schäden an den elektronischen Geräten, die durch die Tatsache entstehen, dass wegen der vielen Kaffeemaschinen dauernd die Sicherungen rausfliegen?
PPS: Die „oberen Etagen“ verfügen über Kaffeemaschinen im
Büro.
Die „oberen Etagen“ haben auch keinen Anspruch auf Pausen nach dem ArbZG
Hihi, ich hab da grad gestern was erlebt, was ich hier natürlich wegen FAQ 1129 und sicher noch einer anderen nicht erzähl, …
Nee Kaffemaschine und Co haben in der Firma nichts verloren, wär ja auch noch schöner. Kann man ja gar nicht für aufpassen, ob nicht der Meier den Ausschalter vergisst oder die Müller die heiße Kanne aufs Kabel stellt.
Brandgefährlich sag ich
Es sei denn man hat eine Professionelle Kaffebevollmächtigte (Praktikantin o. Sekretärin) wie es vielleicht in der Büroetage so ist.
Gruß Susanne
Es sei denn man hat eine Professionelle Kaffebevollmächtigte
(Praktikantin o. Sekretärin)
In meinem letzten Unternehmen hieß die Bevöllmächtigte
„elektronische Zeitschaltuhr“ - allerdings in der Kaffeeküche
(keine Kantine gab es dort)
Hallo Guido, die hätte in dem vorliegenden Fall wohl nix genützt, da war schnelles eingreifen nötig, denn wenn heisser Kunststoff erst mal über die Kunststoffbeschichtete Spülen-Arbeitsplatte unbeobachtet sich ergießt, dann wird daraus ein teurer Budgetposten (schon nach 2 Jahren ne neue Arbeitsplatte, die doch nur zum Tellerspülen sein soll, ist doch merkwürdig) und wenn man die Platte so lässt würde wohl der Brandschutzmensch, der uns die Heißgetränkebereitung weitestgehend verboten hat, misstrauisch.
So musste nur ein Spüllappen dran glauben als der Wasserkocher von Cheffe sein Leben aushauchte.
Obwohl, wär vielleicht ein Job freigeworden??? Ich bin einfach kein Karrieremensch, an sowas denk ich immer erst zuletzt
Gruß Susanne
doch merkwürdig) und wenn man die Platte so lässt würde wohl
der Brandschutzmensch, der uns die Heißgetränkebereitung
weitestgehend verboten hat,
Ich wußte gar nicht wie brandgefährlich eine poppelige Kaffeemaschine sein kann.
„Meine“ Firma ist offenbar ein einziges großes Sicherheitsloch und das schon seit Jahrzehnten. Kaffeemaschinen ja oder nein, stand bei uns nämlich nie zur Debatte. Es gab schon immer fast in jedem Büro eine. Muß ich jetzt zittern?
brauchst gar keine Witze reissen! Beim kürzlichen Brandschutz-Training bei der hiesigen Feuerwehr war genau dieser Fall (durch vergessene nicht abgeschaltete Kaffeemaschine verursachter Brand in einer Firma) im Beispielfilm zu sehen.
Dazu noch einige durch Keile festgestellte offene Brandschutztüren und innerhalb von erstaunlich kurzer Zeit war die Firma abgefackelt.
Bissken Vorsicht und Brandmelder sind also schon von Vorteil auch bei harmlosen Kaffeemaschinen.
Wollte keine Witze reissen, aber ein Augenzwinkern konnte ich mir bei dem Thema nicht verkneifen.
Bissken Vorsicht und Brandmelder sind also schon von Vorteil
auch bei harmlosen Kaffeemaschinen.
In unserer Firma gibt es Brandmelder, die werden regelmäßig überprüft und ebenso regelmäßig finden Brandschutzübungen und Feuerlöschübungen statt. Der Brandschutz wird also durchaus ernst genommen.
Aber noch nie hat einer der Brandschutzfachmenschen die überall rumstehenden Kaffeemaschinen beanstandet.
Übrigens sind bei uns zwar noch nie Kaffeemaschinen in Brand geraten, aber einmal ist ein Computerbildschirm abgeraucht - zum Glück während der Arbeitszeit, sodaß nichts weiter passiert ist, als daß es eine Weile heftig gestunken hat, der Bildschirm im Eimer war und sämtliche Röhrenmonitore gegen TFTs ausgetauscht wurden.
Aber noch nie hat einer der Brandschutzfachmenschen die
überall rumstehenden Kaffeemaschinen beanstandet.
Es hängt aber auch mit den sonstigen Brandschutzmöglichkeiten des gebäudes zusammen, wir sind so in nem Denkmalgeschützten Altbau, der vor Erfindung der elktrizität gebaut wurde, also sollte möglichst überall die Sonne hineinscheinen können, wodurch zB. alle Treppenhäuser etc. luftig (Gitterartig) gebaut sind. Wo sonne gut durchkann breitet sich Feuer auch schnell aus, drum ist das Gebäude eigentlich gar nicht nutzbar, aber irgendwie muss es ja gehen, bis der Brandschutzumbau fertigberechnet und genehmigt und dann auch noch von der Bühne ist.
Solang müssen wir eben ohne solch Luxus wie Kaffemaschinen leben, dürfen keinerlei Kerzen oä. anmachen, und aufpassen das maximal 50 Leute im ganzen Gebäude sind, also rein theoretisch immer schön durchzählen, wer kommt und geht und das auf 3 Etagen mit unterschiedlichen Abteilungen oder wie mans bezeichnen will und jeweils Laufkundschaft.
Und naja, vergessen war der Wasserkocher nicht, wohl nur überfordert, das er mal mehr als nur eine Tasse Wasser heiß machen sollte. Ist ganz normal ausgegangen, nur der Boden unterm Heizstab blieb halt kleben.