Recht auf Tanken nur gegen Bares?

Der Kunde sollte die Schlüssel dalassen, damit er nicht mit dem Auto anhauen kann. Parkkralle wäre dasselbe gewesen. Die Schlüssel waren kein Pfand fürs Benzin, dazu lässt man seinen Ausweis da (Identität feststellbar), oder meinetwegen das Handy (Wenn Wert > benzin, so dass man annehmen kann, dass der Kudne nicht abhauen würde, weil das zu seinem Nachteil wäre), aber man verlangt doch niemals die Wagenschlüssel!

Der Kunde kam zurück - wenn auch mit einer schlechten Nachricht. Er hat seine Vereinbarung also eingehalten. Damit istd as Pfand m.E. zurückzugeben. Der Tankwart hat statt dessen die Situation (Pfand bei ihm) ausgenützt, um weitere Forderungen zu stellen (4km Fußmarsch).

Er hat den Vertragsinhalt einseitig verändert, und das geht wohl nicht.

AL.

Das frage ich mich allerdings auch… Da bin ich ja jetzt mal
gespannt!

Antwort weiter oben im Thread. Die kausale Kette: Kunde kann - aus welchem Grund auch immer - nicht so zahlen wie der Tankwart es gerne hätte. Er hau auch nicht das Ausweispapier dabei, das der tankwart gerne einbehalten würde. Keiner der Beiden kann ursächlich etwas dafür, oder auf die Schnelle etwas daran ändern.

Ab diesem Zeitpunkt ist der Kunde einem dreisten Angestellten praktisch rechtlos ausgeliefert und muss jede auch noch so hanebüchene Pfandforderung akzeptieren?

Da gibt es doch irgendwo die Vorgabe der „Verhältnismäßiigkeit“, oder?

AL.

Aus diesem Fall kenne ich die möglichkeit , das sich der
Tankpächter eine Kopie des Personalausweisses macht , eine
Kopie des Kfz Scheines macht und einen Schuldschein ausstellt
, der innerhalb von 24 Std bezahlt werden muss , mit dem
Hinweis , das man sonst eine Anzeige wegen Betruges bekäme .

Die Frage ist, musste er, oder war das ein freiwilliges Entgegenkommen? Unter vernünftigen Menschen würde man das problem so oder ähnlich regeln. Hier geht es darum, dass die Wege der Vernunft verlassen (oder gar nicht erst betreten) wurden.

Für diesen Fall gibt es dann Gesetze und Präzedenzfälle.

AL.

Da gibt es doch irgendwo die Vorgabe der
„Verhältnismäßiigkeit“, oder?

Nö, nicht in dem Zusammenhang. Jeder darf Rumpelstilzchen spielen, lässt sein Gegenüber sich schon dadurch einschüchtern und geht ein Rechtsgeschäft ein, zu dem er nicht verpflichtet ist, hat er die Arschkarte gezogen.

Gruß

Falsa demonstratio non nocet
Man kann hier allerdings auch darauf abstellen, dass eben keine Verpfändung gewollt war. Es heißt nämlich in der Geschichte, der Schlüssel wurde nur entgegengenommen, damit der Kunde nicht wegfährt. Dann mögen die beiden die Angelegenheit als Verpfändung bezeichnet haben, aber wie heißt es doch so schön: Falschbezeichnung schadet nicht.

Hallo,

da ich seit fast 34 Jahren sehr gut ohne jegliche Geldkarte durchs Leben komme fehlt mir ein wenig das Verständnis für das Problem „immer genug Bargeld dabei“.
Bargeld muss überall genommen werden, aber bei elektronischem „Geld“ ist das doch nicht der Fall?

Gruß,
Markus

Hallo,

ianal. Aber hier im Forum habe ich mir angelesen, dass ein
Vertrag im Zweifel so auszulegen ist, wie ein außenstehender
Dritter wohl verstanden hätte.

Die Vereinbarung ging davon aus, dass der Kunde
nur zur gegenüberliegenden Bank laufen muss.

Nö. Interesse des Tankwartes ist ganz eindeutig nicht der
nette besuch einer Bank, sondern die Bezahlung der Rechnung.
Etwas anderes zu vermuten, wäre völlig weltfremd.

Hmmm… Es ist aber doch mindestens ebenso weltfremd anzunehmen, der Kunde wäre bereit gewesen das Fahrzeug als Pfand zu überlassen bis er das Bargeld aufgetrieben hat, er wäre also zu solch einem Pfandvertrag bereit gewesen.
Ich habe ebenfalls hier gelernt, daß Verträge in dem Moment geschlossen werden, wenn zwei Parteien sich über die wesentlichen Vertragsinhalte einig sind. Daher stelle ich mir die Frage, ob man hier wirklich von einem geschlossenen Vertrag incl. Pfandrecht ausgehen darf. Vor allem auch, weil der Wert des Pfandes ja nun in keinerlei Verhältnis mehr zur Schuldsumme steht.

Und deshalb
musste auch der Kunde davon ausgehen, dass das genau so
gemeint war.

Das gilt aber auch für den Kassierer. Er konnte kaum davon ausgehen, daß der Kunde bereit war sein Fahrzeug als Pfand zu überlassen, nur weil eine Zahlung aus technischen Gründen nicht sofort möglich war.

Mich würde hier der Ausgang eines Strafverfahrens wirklich mal interessieren. So eindeutig wie Du und Fab kann ich das wirklich nicht sehen.

Gruß Stefan

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Hallo,

Bargeld muss überall genommen werden, aber bei elektronischem
„Geld“ ist das doch nicht der Fall?

das war der Inhalt meiner Nachfrage oben.
Wenn an der Eingangstür das Piktogramm mit der Botschaft prangt, hier wird „Plastegeld“ akzeptiert, dann sehe beim Tankstellenpächter die Pflicht, seine Kundschaft VOR Tankvorgang davon in Kenntnis zu setzen, dass das ausnahmsweise gerade nicht möglich ist.
Rumburak
der auch schon ohne Bargeld/Papiere getankt hat und sich 500 km vom wohnort mit den Pächtern freundlich geeignet hat.
Ich sach Euch, et jeht

Hi, Einzugsermächtigung wär doch so einfach…

Vor ein paar Jahren war die Kreditkarte abgelaufen, Mitarbeiter der Tankstelle hatte ein Formular vor Ort wo man seine Kontodaten angeben konnte und erledigt war die Sache…

Autoschlüssel als Pfand hinterlegen käme bei mir niemals in Frage,
ich würd solange warten bis der Angestellte den Chef ruft… und wenn´s bis ultimo dauert…(denn auch ich muß den Chef rufen - wenn die Kunden danach verlangen)

Gruß Sid

Hallo!

Rumburak
der auch schon ohne Bargeld/Papiere getankt hat und sich 500
km vom wohnort mit den Pächtern freundlich geeignet hat.
Ich sach Euch, et jeht

Ja, freundliche Einigungen haben aber selten etwas mit der positiven Rechtslage zu tun, sonst wären es ja keine Einigungen. Wenn der Kunde allerdings ausfallend wird, dann jeht das oftmals eben nicht.

Ich meine, bei manchen die Auffassung herauszulesen, dass der Tankwart verpflichtet sein soll, sein Benzin zu verschenken, wenn der Kartenleser ausfällt. Kann das denn wahr sein? Soll das gerecht sein? Ich meine: Auf keinen Fall.

Klar kann man sich darauf einigen, dass der Kunde eine Rechnung geschickt bekommt oder nur seinen Ausweis als Pfand hinterlegt. Aber dazu ist ein entsprechendes Auftreten des Kunden notwendig, und das vermisse ich im Beispielfall, der - wie ich ja schon geschrieben habe - dadurch wesentlich vereinfacht wird, dass die Parteien die Verpfändung des Autoschlüssels vereinbart hatten.

Aber dass das Benzin bezahlt werden muss, daran kann doch kein vernünftiger Zweifel bestehen.

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Hallo!

Ich meine, bei manchen die Auffassung herauszulesen, dass der
Tankwart verpflichtet sein soll, sein Benzin zu verschenken,
wenn der Kartenleser ausfällt. Kann das denn wahr sein? Soll
das gerecht sein? Ich meine: Auf keinen Fall.

Ich stimme Dir da vorbehaltlos zu.

Aber dass das Benzin bezahlt werden muss, daran kann doch kein
vernünftiger Zweifel bestehen.

Nein, auch hier sind wir einer Meinung.
Es geht mir wirklich um die rechtliche Würdigung folgender Tatsache: Verkaufseinrichtung zeigt an: Electronic Cash möglich.
An der Kasse jedoch erfährt Käufer, E- Cash geht aus technischen Gründen momentan nicht.
Benzin ist aber im Tank, Käufer hat nur Plaste.
Wäre der Verkäufer hier nicht verpflichtet, bevor einer kauft darauf zu verweisen, das E_Cash momentan nicht möglich ist?
Gruß Rumburak

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  1. Der Tankwart muß nicht hinnehmen, dass Person X mit dem nichtbezahlten Benzin wegfährt. Personalausweis vorlegen bedeutet gar nichts. Wenn X abhaut und doch nicht zahlt, hat der Tankstellenpächter die Zusatzkosten, um einen Mahnbescheid zu verschicken usw., diese dann einzuklagen usw. usf.
    Ich denke, der hat ein Sicherungsrecht.
    Und vielleicht will der Tankwart auch seinen wohlverdienten Feierabend machen, und nicht noch 2 Überstunden machen, bis die Polizei eintrifft, und die Diebstahlsanzeige aufnimmt, falls der Kunde doch abhaut?

1.b Was wenn der Tankwart dem Kunden den Schlüssel zurückgibt, und dann sich eventuell vor den Wagen werfen darf? Zumal der Kunde eh zu verstehen gibt, dass er sich widerrechtlich entfernen will?

  1. Der Tankwart hat eine Verpflichtung aus seinem Arbeitsvertrag. Haut X ab, ist eventuell Tankwart haftbar. Also darf er nicht Person X mit dem Benzin wegfahren lassen.

  2. Fährt der Kunde auf dem Weg zur Bank gegen einen Baum, baut einen anderen Unfall oder wird von der Polizei wegen Alkohol am Steuer gezwungen, seinen Weg zu Fuß fortzusetzen, oder fällt ein Telegrafenmast aufs Auto, oder hat Kunde X vielleicht die eidesstattliche Versicherung geleistet, schaut Tankwart ebenfalls in die Röhre.

Wieso soll der Angestellte also das ganze Risiko tragen?
Was für einen Beruf hat eigentlich Kunde X ? Läßt der Kunden seine Ware/Dienstleistung mitnehmen, ohne Bezahlung, wenn er die Kunden nicht kennt?

  1. Tankstelle hat ihren Teil des Vertrags erfüllt, nämlich Benzin geliefert.
    Kunde hat seinen Teil nicht eingehalten, sondern versucht Wegnahme beweglicher Sachen=versuchter Diebstahl.

  2. Dass Kartenzahlung MÖGLICH ist, heißt nicht, dass Kunde NUR Kartenzahlung verlangen darf. Zu bezahlen hat er trotzdem.

  3. Stand da nicht oben, es gab einen schriftlichen Hinweis, dass Kartenzahlung nicht möglich sei?
    Hat der Kunde also wissentlich trotzdem getankt?
    War er vielleicht etwas enttäuscht, dass der magische Fetisch Kreditkarte ihn nicht vor allen Lebensumständen beschützen kann?
    Übrigens soll ab und zu mal zu Fuß gehen gut für das Herz-Keislauf-System sein.
    4 km hin und zurück kann man joggend in weniger als 1/2 Stunde zurücklegen.

  4. Die Kreditkartenfuzzis nerven mich oft, vor allem Samstags, wenn die Supermarktkasse voll ist im LIDL am Ostbahnhof, kommt garantiert so ein paranoider Wichtigtuer, und will seine 3Euro98 mit Karte bezahlen, muss es dann x mal probieren, weil die Karte selbstverständlich hängt oder Samstags um 15h vielleicht das Internet mal etwas langsamer ist, anstatt einfach mal an seine Mitmenschen zu denken, und 10 Euro oben am Geldautomaten mitzunehmen, aber nein, mit Kreditkarte darf man mit Lizenz zum Vollautismus zu beliebigen Zeiten seine Mitmenschen nerven, weil sicherlich in jedem Supermarkt und jedem Bahnhof am hellichten Tag die Räuber lauern, um dem armen Menschen seine 10 Euronen in bar zu rauben.
    Das ist schon echt spätrömische Dekadenz.

Nur weil die Werbung den Leuten weismachen will, dass man ohne Kreditkarte nur ein halber Mensch und sozusagen Neanderthaler ist.
Ich finde, es geschieht dem Kunden X Recht, und er soll froh sein, dass ihm nichts passieren wird, weil er ja zwischenzeitlich bezahlt hat.
(Die Annahme des Bargeldes wird der Tankwart ja letzendlich nicht verweigert haben, erst dann hätte er sich selber in den Hintern gebissen)

Andere Leute können sich nicht mal ein Auto leisten.
Der eins hat, meint, er kann sich mal eben locker einen Diebstahl rausnehmen, und die Gesetze gelten nur für die Anderen.

Mein Herz hüpft vor Schadenfreude :wink:

Falls es doch zu einem Strafverfahren kommt, ich als Richter würde den Kunden X zu 1 Woche Survivaltrip verurteilen, mit nur einer Plastikplane und einem Survivalmesser ausgestattet, und humanerweise einem Lendenschurz und einem Kartoffelsack sowie einer Anglermütze. Ganz ohne Internet, Handy oder sonstwelche elektrische Geräte.
Und humanerweise bei Temperaturen von mindestens 18 Grad Celsius :stuck_out_tongue:

Hi!

War er vielleicht etwas enttäuscht, dass der magische Fetisch
Kreditkarte ihn nicht vor allen Lebensumständen beschützen
kann?

Wie kommste denn darauf?
Wer eine EC-Karte oder Kreditkarte hat, benutzt sie eben auch, was spricht denn dagegen? Deshalb ist das noch lange kein magischer Fetisch.

Übrigens soll ab und zu mal zu Fuß gehen gut für das
Herz-Keislauf-System sein.
4 km hin und zurück kann man joggend in weniger als 1/2 Stunde
zurücklegen.

Das kann sicherlich nicht jeder. Untrainiert zum Beispiel.
Aber du kannst das bestimmt hervorragend.

  1. Die Kreditkartenfuzzis nerven mich oft, vor allem Samstags,
    wenn die Supermarktkasse voll ist im LIDL am Ostbahnhof, kommt
    garantiert so ein paranoider Wichtigtuer, und will seine
    3Euro98 mit Karte bezahlen, muss es dann x mal probieren, weil
    die Karte selbstverständlich hängt oder Samstags um 15h
    vielleicht das Internet mal etwas langsamer ist, anstatt
    einfach mal an seine Mitmenschen zu denken, und 10 Euro oben
    am Geldautomaten mitzunehmen, aber nein, mit Kreditkarte darf
    man mit Lizenz zum Vollautismus zu beliebigen Zeiten seine
    Mitmenschen nerven, weil sicherlich in jedem Supermarkt und
    jedem Bahnhof am hellichten Tag die Räuber lauern, um dem
    armen Menschen seine 10 Euronen in bar zu rauben.
    Das ist schon echt spätrömische Dekadenz.

Du bist ja gelb vor Neid!!!
Da hast du aber einen ganz wunden Punkt, ein ganz wunden!

Nur weil die Werbung den Leuten weismachen will, dass man ohne
Kreditkarte nur ein halber Mensch und sozusagen Neanderthaler
ist.

Sehe ich gar nicht so. Aber du wirst ja Gründe haben, dich als Neanderthaler zu fühlen. Nur: Das ist deine Geschichte, ganz allein deine!

Ich finde, es geschieht dem Kunden X Recht, und er soll froh
sein, dass ihm nichts passieren wird, weil er ja
zwischenzeitlich bezahlt hat.

Dein Hass ist ja grenzenlos.

Andere Leute können sich nicht mal ein Auto leisten.

Klar, und dann sind die, die eines haben, gleich Verbrecher.

Der eins hat, meint, er kann sich mal eben locker einen
Diebstahl rausnehmen, und die Gesetze gelten nur für die
Anderen.

Es war wohl keineswegs die Absicht, das Benzin zu stehlen.
Fang mal an, klar zu denken!

Mein Herz hüpft vor Schadenfreude :wink:

Du kannst einem nur leid tun mit deinem Hass und deinem Neid!

Falls es doch zu einem Strafverfahren kommt, ich als Richter

da möge Gott davor sein!

würde den Kunden X zu 1 Woche Survivaltrip verurteilen, mit
nur einer Plastikplane und einem Survivalmesser ausgestattet,
und humanerweise einem Lendenschurz und einem Kartoffelsack
sowie einer Anglermütze. Ganz ohne Internet, Handy oder
sonstwelche elektrische Geräte.
Und humanerweise bei Temperaturen von mindestens 18 Grad
Celsius :stuck_out_tongue:

Auf einmal bist du human. Wow!

Komm mal runter. Du sitzt genauso auf dem hohen Ross.

LG Flaschenpost

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Hi!

War er vielleicht etwas enttäuscht, dass der magische Fetisch
Kreditkarte ihn nicht vor allen Lebensumständen beschützen
kann?

Wie kommste denn darauf?
Wer eine EC-Karte oder Kreditkarte hat, benutzt sie eben auch,
was spricht denn dagegen? Deshalb ist das noch lange kein
magischer Fetisch.

Doch, weil wir eben in einer Gesellschaft von Warenfetischen leben, und der Autor des Threads ist der beste Beweis:
Ist mal kein Internet da, und der Fetisch nicht erreichbar, bricht gleich die dünne Decke der Zivilisation zusammen, und der anständige Bürger ist zu Straftaten bereit.

Übrigens soll ab und zu mal zu Fuß gehen gut für das
Herz-Keislauf-System sein.
4 km hin und zurück kann man joggend in weniger als 1/2 Stunde
zurücklegen.

Das kann sicherlich nicht jeder. Untrainiert zum Beispiel.
Aber du kannst das bestimmt hervorragend.

Nun ja, was soll ich sagen, vielleicht macht es doch etwas schlapp, alles nur mit Hilfe von Automaten erledigen zu lasen, ob man nun zur Pizzeria um die Ecke mit der S-Klasse fährt, obder selbst kleinste Einkäufe mit der Wunderkarte erledigen muss.
Im Übrigen, das mit den 2 km, wenn das jetzt ein durchschnittlicher Mensch aus der „3. Welt“ liest, der weiß nicht, ob er lachen oder weinen soll angesichts des Geplärres, mal 2 km zu Fuß zu laufen.
Es gibt nicht wenige Menschen, die müssen so weit laufen, um an ihr Trinkwasser zu kommen.

  1. Die Kreditkartenfuzzis nerven mich oft, vor allem Samstags,
    wenn die Supermarktkasse voll ist im LIDL am Ostbahnhof, kommt
    garantiert so ein paranoider Wichtigtuer, und will seine
    3Euro98 mit Karte bezahlen, muss es dann x mal probieren, weil
    die Karte selbstverständlich hängt oder Samstags um 15h
    vielleicht das Internet mal etwas langsamer ist, anstatt
    einfach mal an seine Mitmenschen zu denken, und 10 Euro oben
    am Geldautomaten mitzunehmen, aber nein, mit Kreditkarte darf
    man mit Lizenz zum Vollautismus zu beliebigen Zeiten seine
    Mitmenschen nerven, weil sicherlich in jedem Supermarkt und
    jedem Bahnhof am hellichten Tag die Räuber lauern, um dem
    armen Menschen seine 10 Euronen in bar zu rauben.
    Das ist schon echt spätrömische Dekadenz.

Du bist ja gelb vor Neid!!!
Da hast du aber einen ganz wunden Punkt, ein ganz wunden!

Nee nicht Neid, sondern Genervtheit, weil diese Kartensnobs gern mit ihrer immensen Hipness mitten zur besten Geschäftszeit mehrere Dutzend Leute bis zur Weißglut reizen können.
Bzw. hier im Forum eher Schadenfreude.
Die wird ja auch gerne vorbildlich von dieser großen Plastikkiste kultiviert, die die Hirne der Menschen mit buntem Elektrosmog beschießt, vulgo Fernseher genannt.
Also ist doch klar, dass sowas dann in die Alltagskultur übergeht.
Da es aber der immerhin auch Gewinnerzielung dient, wird es wohl in Ordnung sein.

Nur weil die Werbung den Leuten weismachen will, dass man ohne
Kreditkarte nur ein halber Mensch und sozusagen Neanderthaler
ist.

Sehe ich gar nicht so. Aber du wirst ja Gründe haben, dich als
Neanderthaler zu fühlen. Nur: Das ist deine Geschichte, ganz
allein deine.

Bla bla, Rechtsverdreher, ich sagte, die Werbung will es den Leuten weismachen, nicht dass ich so denke.

Ich finde, es geschieht dem Kunden X Recht, und er soll froh
sein, dass ihm nichts passieren wird, weil er ja
zwischenzeitlich bezahlt hat.

Dein Hass ist ja grenzenlos.

Na ja, zumindest starte ich nicht irgendwelche irrsinnigen Fluchtmanöver und riskiere eine Strafanzeige oder Schaden für Leib und Leben Anderer, anstatt mal ein paar Minuten Fußmarsch in Kauf zu nehmen, wenn die Hightech mal streikt; oder vermeintliche Sklaven meinen schikanieren zu dürfen.
Spätrömische Dekadenz eben.

Andere Leute können sich nicht mal ein Auto leisten.

Klar, und dann sind die, die eines haben, gleich Verbrecher.

Wenn sie ihr Auto für die Begehung einer Straftat nutzen, schon.

Der eins hat, meint, er kann sich mal eben locker einen
Diebstahl rausnehmen, und die Gesetze gelten nur für die
Anderen.

Es war wohl keineswegs die Absicht, das Benzin zu stehlen.

Das kann der Tankwart aber nicht wissen, sowas kommt öfter vor, wieso soll der das Risiko eingehen müssen, vor seinem Chef für einen Fehlbetrag gerade zu stehen. Vielleicht war er schon mal zu gutmütig, und durfte aus eigener Tasche nachbezahlen, oder fliegt beim nächsten Mal raus.
Klar, dass der wohlsituierte Kreditkartensnob darauf nicht Rücksicht zu nehmen braucht, nichtmal auf Gesetze und Zahlungsverpfichtungen.

Mein Herz hüpft vor Schadenfreude :wink:

Fang mal an, klar zu denken!

Hm wie schonmal gesagt, ich verlasse mich bei der Lebensgestaltung nicht nur auf das Internet, manche würden sowas auch als „klares Denken“ bezeichnen.
Aber das wird ja eh überflüssig, spätestens wenn jeder Normalverbraucher nach der Geburt einen Chip in den Kopf implantiert bekommt, ist Denken nicht mehr vonnöten, das wird dann von einer zentralen Instanz erledigt .

Du kannst einem nur leid tun mit deinem Hass und deinem Neid!

Och danke aber Mitleid habe ich nicht angefragt.
Und Neid ist ok, wenn man sieht wie sich manche Patienten meinen, aufführen zu dürfen, nur weil sie mit einem Plastikkärtchen rumwedeln können.
Und auch Hass und Neid sind als Verwirklichung der Persönlichkeit vom GG gedeckt.

Falls es doch zu einem Strafverfahren kommt, ich als Richter

da möge Gott davor sein!

Vor Gericht und auf hoher See befindet man sich bekanntlich sowieso in Gottes Hand.
Aber dass deine Angst vor Statusverlust schon so groß ist, dass du religiöse Fantasien zu Hilfe rufen musst, tsts.
Jaaa, du hast völlig Recht, sie kommen um dich zu holen, da hilft nur noch beten :smile:
Nun, leider geht nicht alles nur nach den Vorstellungen der Plasitkmenschen.

würde den Kunden X zu 1 Woche Survivaltrip verurteilen, mit
nur einer Plastikplane und einem Survivalmesser ausgestattet,
und humanerweise einem Lendenschurz und einem Kartoffelsack
sowie einer Anglermütze. Ganz ohne Internet, Handy oder
sonstwelche elektrische Geräte.
Und humanerweise bei Temperaturen von mindestens 18 Grad
Celsius :stuck_out_tongue:

Auf einmal bist du human. Wow!

Habe nie das Gegenteil behauptet. Bin ja schließlich kein Kreditinstitut. :smile:

Komm mal runter. Du sitzt genauso auf dem hohen Ross.

Nö, bin Fußgänger :stuck_out_tongue:
Auf dem hohen Ross sitzt der, der meint, nur aufgrund seines Besitzstandes und kleiner bunter Plastikkärtchen kann er das Recht beugen.
Könnte aber sein, dass dieser Trend sich langsam in der Umkehr befindet.
Auch wenn manche schon davor bibbern mögen, und vielleicht am liebsten die Sklaverei wieder einführen würden, bevor sie hinnehmen, dass ein Tankwart von ihnen die Erfüllung seiner Verbindlichkeiten erwarten darf.

LG Flaschenpost

Schönen Tach

‚Allgemeine Rechtsfragen‘, nicht ‚Stammtisch‘ owt
-nix zu dem Blödsinn-

Liebe MODs, kann man so einen…
…hanebüchenen Nonsense nicht unterbinden?

*kopfschüttelnd*
Christian

PS: Keine Löschbestätigung notwendig!