Hi Simsy
Ich meine Ingrid- nicht Dich!
@In meinen Augen bist Du in diesem Forum die kompetenteste und neutralste Antworterin zu dem Thema.
Das sehe ich auch so.
Gruß
Hi Simsy
Ich meine Ingrid- nicht Dich!
@In meinen Augen bist Du in diesem Forum die kompetenteste und neutralste Antworterin zu dem Thema.
Das sehe ich auch so.
Gruß
Hallo Siân
Hi Simsy
Ich meine Ingrid- nicht Dich!
Ach so?
@In meinen Augen bist Du in diesem Forum die kompetenteste und
neutralste Antworterin zu dem Thema.Das sehe ich auch so.
Und, was genau willst du mir damit sagen?
Vielleicht was Nettes?
Viele Grüße
Hi Simsy,
"Hi Simsy
@In meinen Augen bist Du in diesem Forum die kompetenteste und neutralste Antworterin zu dem Thema.
Das sehe ich auch so.
Daher hatte ich den Satz eingefügt um klarzustellen dass Ingrid gemeint war, als kompetente und sachliche Expertin.
Gruß
Hallo Ingrid,
ich danke Dir für Dein ausführliches Posting. Ein paar Anmerkungen habe ich aber noch:
glaubst Du wirklich, dass ein Elternteil der sein Kind alle
paar Wochen für ein paar wenige Stunden sieht, sein Kleinkind
so beeinflussen kann, dass es sowas über die Mutter sagt (vor
allen Dingen wenn es nicht stimmt)?
Nun ja, zweimal in der Woche ist schon ein sehr regelmäßiger Umgang, der auch den Aufbau einer engen Bindung erlaubt. Und meine Gedanken gingen auch weniger in Richtung einer bewußten Manipulation. Aber es doch häufig so, daß ein Kind spürt, wenn ein Elternteil den anderen ablehnt und dann u.U. diesem „nach dem Mund redet“, oder nicht?
Dass sich so ein kleines
Kind durch Fangfragen nicht widersprechen bzw. verplappern
würde? Wer hat denn in diesem Fall alle Zeit der Welt, etwas
zu „manipulieren“?
Woraus schließt Du, daß das Kind entsprechend „befragt“ wurde? Wir haben doch nur gehört, daß das Kind etwas geäußert hat. Über die Situation wissen wir doch herzlich wenig.
Ich glaube immer noch nicht, daß sich hier die echten Gefühle des Kindes artikuliert haben.
Geborgenheit fehlt auf jeden Fall dem Kind, wenn die Mutter
ständig neue Bezugspersonen dem Kind präsentiert.
Wieso sollte das so sein? Über die Zahl der Wechsel oder die Art der Präsentation wurde doch gar nichts gesagt.
Möglich (ist
aber reine Spekulation) wäre auch, dass die Mutter beim
„Neuverlieben“ dem Kind weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung
schenkt.
Solche Fälle gibt es leider und schaden dem Kind dann natürlich in dem Alter massiv. Aber das ist ja nun wirklich reine Spekulation und ich glaube auch nicht, daß es besonders häufig ist.
Es ist nicht selten, dass Mütter ihre Kinder bei einer
Trennung vom Kindesvater als „Waffe“ benutzen.
Ist es anders herum so viel seltener?
Wenn der Vater also den Wochenumgangstermin nicht wahrnehmen
kann, passt ihr das u. U. aus einen der obigen Gründe in den
Kram. Wäre es nicht so, würde sie dem Kind und dem Vater einen
Ausweichtermin anbieten - z. B. den Wochenendumgang um die
fehlenden Stunden vom ausgefallenen Umgang erhöhen.
Nun, im UP lese ich, daß es Ersatzregelungen gibt und der Vater nach einem Streit die entsprechende Befürchtung hat. Und wenn ich mir überlege daß der Grund für den Streit offenbar Vorwürfe seinerseits über ihren Lebenswandel war, kann ich zumindest nachvollziehen, wenn man sich auf die sachliche Ebene zurückzieht und „Nebenabsprachen“ erst mal auf Eis legt (auch wenn es sachlich betrachtet mehr dem Kind als dem Vater schadet).
Sie bekommt Unterhalt vom Vater für das Kind. Der muss diesen
Unterhalt durch seine Berufstätigkeit erarbeiten,
Aber muß sie sich deswegen in ihr Leben reinreden lassen?
trotzdem
nimmt sie keine Rücksicht darauf und ändert den Umgang so ab,
dass er ihn auch wahrnehmen kann.
Wie gesagt, bislang war sie ja offensichtlich bereit hier (im Interesse des Kindes?) Rücksicht zu nehmen.
Zeigt wenig Gefühl für das
Kind, weil wer nimmt einem Kind schon etwas weg oder reduziert
es, was das Kind liebt und/oder braucht? Würdest Du Deinem
Kind den geliebten Teddybären wegnehmen oder die
Schmusestunden mit dem Teddy willkürlich reduzieren? Nein
sicher nicht - sie aber reduziert nicht nur ein austauschbares
Stofftier, sondern den einzigen richtigen Papa den das Kind
hat und liebt und von dem es auch geliebt wird.
Auch wenn das Kindeswohl an erster Stelle steht gebe ich offen zu, daß ich mir Situationen vorstellen kann, in denen ich heute nicht weiß wie ich reagieren würde.
Die Kleine
fühlt sich vielleicht auch deswegen von der Mutter nicht
geliebt.
Auch wenn in diesem Satz ein „vielleicht“ enthalten ist: das ist in meinen Augen wirklich sehr weit hergeholt.
Aber wir reden ja hier nur über Wahrscheinlichkeiten. Den konkreten Fall kenne zumindest ich überhaupt nicht. Ich habe zwar bestimmte Eindrücke, für ein Urteil ist es aber bei weitem nicht ausreichend.
Aber eine Frage noch: was hälst Du eigentlich von Mediation?
Gruß Stefan
Hallo Stefan,
ich danke Dir für Dein ausführliches Posting. Ein paar
Anmerkungen habe ich aber noch:glaubst Du wirklich, dass ein Elternteil der sein Kind alle
paar Wochen für ein paar wenige Stunden sieht, sein Kleinkind
so beeinflussen kann, dass es sowas über die Mutter sagt (vor
allen Dingen wenn es nicht stimmt)?Nun ja, zweimal in der Woche ist schon ein sehr regelmäßiger
Umgang, der auch den Aufbau einer engen Bindung erlaubt. Und
meine Gedanken gingen auch weniger in Richtung einer bewußten
Manipulation.
Regelmäßig ist der Umgang, wenn er denn eingehalten wird, Aber regelmößig bedeutet nicht automatisch auch ausreichend. Wenn der Umgang nur ein paar Stunden (genaueres wissen wir nicht) ist, benötigt das Kind ja erst mal eine gewisse Zeit um sich wieder „einzugewöhnen“. Eine Bindung kommt da noch nicht zustande. Oder hat ein Kind, das jede Woche die gleiche Zeit zum orthop. Turnen geht, schon eine Beziehung zur Turnlehrerin? Eher nicht.
Aber es doch häufig so, daß ein Kind spürt, wenn
ein Elternteil den anderen ablehnt und dann u.U. diesem „nach
dem Mund redet“, oder nicht?
Klar. Das nennt sich dann Loyalitätskonflikt. Aber bisher zeigt die Forschung (z. B. bei PAS) auf, dass sich das Kind im Regelfall loyal zum betreuenden Elternteil zeigt (wenn es zu ihm eine gute Bindung hat). So ungefähr nach dem Motto: wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.
Dass sich so ein kleines
Kind durch Fangfragen nicht widersprechen bzw. verplappern
würde? Wer hat denn in diesem Fall alle Zeit der Welt, etwas
zu „manipulieren“?Woraus schließt Du, daß das Kind entsprechend „befragt“ wurde?
Wir haben doch nur gehört, daß das Kind etwas geäußert hat.
Über die Situation wissen wir doch herzlich wenig.
Ich habe nicht daraus geschlossen, dass das Kind befragt wurde. Aber wer ein Kind manipuliert will etwas erreichen und muss dann damit rechnen dass es befragt wird.
Sogar mein fünfjähriger Enkel sagte am Telefon zu seinem Papa, der auf einer Schulung war: Papa ich erzähle Dir nicht, dass wir für Dich einen Adventskalender basteln.
Meiner dreijährigen Enkelin etwas anzuvertrauen ist unnötig, kannst gleich in die Zeitung schreiben.
Manipulierte Kinder in diesem Alter, würden mit ziemlicher Sicherheit auf eine Nachfrage (z. B. hat jemand gesagt, dass Du das sagen sollst?) ungefähr antworten: der Papa hat nicht gesagt, dass ich das sagen soll.
Ich glaube immer noch nicht, daß sich hier die echten Gefühle
des Kindes artikuliert haben.
Der Vater des Kindes befüchtet jetzt, nachdem das Kind vor der Mama die Mama als böse bezeichnet hat, dass die Mama die Umgänge nicht mehr dem Berufsleben anpasst.
Wenn er etwas Grips im Kopf hat, wird er diese Reaktion der Mutter schon vorausgesehen haben, als er es dem Kind beigebracht hat - wenn er es beigebracht hätte. Ich bringe doch dem Kind nichts bei, von dem ich dann Nachteile für mich befürchten muss, wenn es das erlernte anbringt.
Geborgenheit fehlt auf jeden Fall dem Kind, wenn die Mutter
ständig neue Bezugspersonen dem Kind präsentiert.Wieso sollte das so sein? Über die Zahl der Wechsel oder die
Art der Präsentation wurde doch gar nichts gesagt.
Muss nicht zu häufig sein, der Wechsel um so ein kleines Kind zu verunsichern. Es gewöhnt sich an den „neuen Onkel“, dann ist er weg und wieder ein neuer da.
Möglich (ist aber reine Spekulation) wäre auch, dass die Mutter beim
„Neuverlieben“ dem Kind weniger Aufmerksamkeit und Zuwendung
schenkt.Solche Fälle gibt es leider und schaden dem Kind dann
natürlich in dem Alter massiv. Aber das ist ja nun wirklich
reine Spekulation und ich glaube auch nicht, daß es besonders
häufig ist.
Selten ist es auch nicht.
Es ist nicht selten, dass Mütter ihre Kinder bei einer
Trennung vom Kindesvater als „Waffe“ benutzen.Ist es anders herum so viel seltener?
Seltener nur insoweit, als dass die Väter seltener die Kinder betreuen. Wer die Macht hat, mißbraucht diese Macht halt gerne. In den letzten Jahren (irgendwo schrieb ich das schon) bekommen immer öfters Väter die Kinder zugesprochen. Mir persönlich sind zwei Mütter bekannt, die nur unter massiven Problemen ihre Kinder sehen können - oder teilweise auch lange Zeit nicht sehen.
Da aber immer noch überwiegend die Mütter die Kinder betreuen, können sie auch häufiger die Kinder als Waffe benutzen.
Übrigens kenne ich auch Großeltern, die die Enkel überwiegend betreuen und die den Kontakt der Enkel zu ihren Elternteilen behindern.
Wenn der Vater also den Wochenumgangstermin nicht wahrnehmen
kann, passt ihr das u. U. aus einen der obigen Gründe in den
Kram. Wäre es nicht so, würde sie dem Kind und dem Vater einen
Ausweichtermin anbieten - z. B. den Wochenendumgang um die
fehlenden Stunden vom ausgefallenen Umgang erhöhen.Nun, im UP lese ich, daß es Ersatzregelungen gibt und der
Vater nach einem Streit die entsprechende Befürchtung hat. Und
wenn ich mir überlege daß der Grund für den Streit offenbar
Vorwürfe seinerseits über ihren Lebenswandel war, kann ich
zumindest nachvollziehen, wenn man sich auf die sachliche
Ebene zurückzieht und „Nebenabsprachen“ erst mal auf Eis legt
(auch wenn es sachlich betrachtet mehr dem Kind als dem Vater
schadet).
Wenn der Vater kein erzkatholischer Moralist ist, wird ihn der Lebenswandel der Kindesmutter kaum interessieren, solange er nicht das Leben des gemeinsamen Kindes beeinflußt.
Abwarten bis sich die Wogen glätten und auf ihr Gutwill hoffen, ist nicht der richtige Weg. Es zeigt ihr in der Praxis, welche Macht sie hat und animiert bei anderen Kleinigkeiten zum Machtmißbrauch.
Die Jugendämter in Deutschland bieten Vermittlungsgespräche an. In Österreich wird es nicht anders sein. Versteht die Mutter diesen Wink nicht, sollte er bei Gericht eine Umgangsregelung beantragen.
Sie bekommt Unterhalt vom Vater für das Kind. Der muss diesen
Unterhalt durch seine Berufstätigkeit erarbeiten,Aber muß sie sich deswegen in ihr Leben reinreden lassen?
Um ihren Lebenswandel geht es doch nicht. Sondern darum, dass Schädigungen (welcher Art auch immer) vom Kind ferngehalten werden.
trotzdem
nimmt sie keine Rücksicht darauf und ändert den Umgang so ab,
dass er ihn auch wahrnehmen kann.Wie gesagt, bislang war sie ja offensichtlich bereit hier (im
Interesse des Kindes?) Rücksicht zu nehmen.
Ein paar Stunden (in Deutschland sind das meist zwei bis drei Stunden) und zweimaliger Umgang in der Woche ist wenig Rücksicht für das Kind. Warum nicht immer wieder mal ein Wochenende und eine Ferienregelung, wie es für dieses Kindesalter „üblicherweise“ angesagt ist?
Zeigt wenig Gefühl für das
Kind, weil wer nimmt einem Kind schon etwas weg oder reduziert
es, was das Kind liebt und/oder braucht? Würdest Du Deinem
Kind den geliebten Teddybären wegnehmen oder die
Schmusestunden mit dem Teddy willkürlich reduzieren? Nein
sicher nicht - sie aber reduziert nicht nur ein austauschbares
Stofftier, sondern den einzigen richtigen Papa den das Kind
hat und liebt und von dem es auch geliebt wird.Auch wenn das Kindeswohl an erster Stelle steht gebe ich offen
zu, daß ich mir Situationen vorstellen kann, in denen ich
heute nicht weiß wie ich reagieren würde.Die Kleine fühlt sich vielleicht auch deswegen von der Mutter nicht
geliebt.Auch wenn in diesem Satz ein „vielleicht“ enthalten ist: das
ist in meinen Augen wirklich sehr weit hergeholt.
Wir können alle nur spekulieren, weil uns nähere Infos und der eigene Augenschein fehlen.
Aber eine Frage noch: was hälst Du eigentlich von Mediation?
Generell halte ich viel von einer Mediation. Gemeinsame Gespräche beim Jugendamt sind eine (Leicht-)Version von Mediation. Mediation ist meist nicht in zwei Wochen erfolgreich beendet. Der Umgang darf, weil es eine Mediation gibt, eben nicht ausfallen oder reduziert werden.
Eine Mediation kostet viel Geld, wenn man nicht auf kostenlose Angebote von überlasteten caritativen Anbietern warten will (wenigstens in dem meisten Städten in Deutschland). Jugendamt sollte schneller handeln können.
Gruß
Ingrid
Hallo,
Nach dem UP sieht er das Kind zweimal in der Woche.
Ja für ein paar magere Stunden und die macht sich der Vater unnötig schwer, weil er sich vornimmt das Kind zu manipulieren? Ist wohl mehr als Spekulation, eher schon eine Unterstellung.
… sein Kleinkind so beeinflussen kann, dass es sowas über die Mutter sagt (vor allen Dingen wenn es nicht stimmt)? Dass sich so ein kleines Kind durch Fangfragen nicht widersprechen bzw. verplappern würde?
Wieso Fangfragen? Es hat doch niemand das Kind ausgefragt.
Nach meiner Vorstellung hat das Kind das gesagt, bevor der
Vater das Kind nach Hause zu seiner Mutter gebracht hat.
Wahrscheinlich war außer dem Vater niemand dabei.
Wenn er erreichen will, dass das Kind die Mutter ablehnt, muss er damit rechnen, dass das Kind von diversen „Offiziellen“ befragt wird. Fängt beim Jugendamt an, geht weiter zum Richter und dann noch vom Gutachter.
Kein Mensch, der weiß wie Kleinkinder in diesem Alter sich verplappern, kann einem solchen Kleinkind etwas beibringen, was nicht an die Oberfläche soll. Alltägliche Beispiele von meinen Enkeln, habe ich bei der Antwort an Stefan gebracht.
Er hat es dann der Mutter irgendwie gesagt, und daraufhin
haben sie sich gestritten. Wie genau, das weiß die UP
wahrscheinlich auch nur indirekt aus der Erzählung.
Ob der Streit wegen dem „böse Mama“ oder wegen anderer Begebenheiten war, wissen wir nicht. Wir lesen das zwischen den Zeilen hinein. Der Streit kann auch wegen sonstwas sein.
Geborgenheit fehlt auf jeden Fall dem Kind, wenn die Mutter
ständig neue Bezugspersonen dem Kind präsentiert.Aber man muss sich doch die Frage stellen, woher das
eigentlich dem Vater bekannt ist. Vielleicht durch einen
gemeinsamen Freundeskreis? Die UP hat ja irgendwelche
Freundinnen erwähnt, vor denen die Mutter dann in Beisein des
Kindes mit ihren Bekanntschaften angibt, die es dann ja
möglicherweise dem Vater weitererzählen.Das mit den ständig wechelnden Bekanntschaften kann natürlich
stimmen, aber es kann genauso gut auch nicht stimmen. Wenn
meine Vorstellung soweit richtig wäre, dann wäre es ja nicht
so sehr unwahrscheinlich, dass die Mutter regelrecht damit
rechnet, dass ihre Prahlereien dem Vater hinterbracht werden.
Was will sie damit erreichen? Dass der Vater eifersüchtig wird, seine Neue verlässt und zu ihr zurückkehrt? Prahlereien in einer solchen Qualität habe ich, wenn ich mich halbwegs recht erinnere, als Teenager und dort höchstens bis zum Alter von 16 Jahren gemacht. Wenn sie ein vierjähriges Kind hat, sollte sie schon älter und über dieser pupertären Entwicklungsstufe sollte sie also schon heraus sein.
Letzten Endes kennt die UP den Vater des Kindes wohl noch
nicht so ewig lange, deswegen bin ich ein wenig im Zweifel.
Was aber nicht heißt, dass ich das nicht glaube; ich zweifele
nur ein wenig.
Ob sie den Vater lange kennt, spielt eigentlich weniger eine Rolle. Die Hilflosigkeit die eine Partnerin oder einem Partner der solche Elternprobleme hat befallen, sind schlichtweg oft unerträglich.
Man sieht, dass der Mensch, den man liebt leidet weil er sein Kind nicht oder zuwenig sieht, oder weil er bemerkt dass es ihm beim betreuenden Elternteil nicht gut geht, und kann nicht helfen.
Zuhören, trösten ja, aber man kann nicht wirklich helfen. Dann versucht man sich zu informieren.
Als ich davon als „Zweitfrau“ betroffen war, habe ich viele Bücher, Gerichtsurteile gesucht und Gesetzestexte usw. gelesen um der eigenen Hilflosigkeit zu begegnen. Wenn ich ehrlich bin, hat es mir nicht wirklich geholfen - aber das ist jetzt wirklich ein anderes Thema.
Gruß
Ingrid
hallo an alle.
vielen dank für eure antworte
also was ich gleich mal dazu sagen will, ja ich kenne meinen freund noch nicht so lange, aber lange genug dazu dass ich sagen kann, dass er den kleinen niemals manupulieren würde. wieso auch. würde ihm nichts bringen, da er einfach enorme angst hat ihn dann erst recht nicht mehr sehn zu dürfen.
aber ich leide einfach mit ihm. vor allem wenn er nach einem tag (er holt den kleinen meist an einem tag um halb 3 vom kindergarten ab bis um 7 - halb 8)
plötzlich nach hause kommt, fast heult und sagt er weiß nicht mehr was er tun soll.
was ich anmerken möchte, ich war an diesem tag nicht dabei. aber laut meinem freund hat der kleine von selber gesagt dass er nicht nachhause will, weil die mama böse ist.
ich war auch einmal bei einer ähnlichen situation dabei, dass er eben andeutungen gemacht hat, dass er nicht heim will.
und ich weiß einfach auch, dass mein freund dem kleinen einfach während den ~5 std. die er zweimal miit ihm verbringt, einfach nur für ihn da sein will.
auch ich manipuliere weder den kleinen noch sie. vor allem weil ich mich aus der sache einfach raus halten will.
deswegen steige ich aus dem auto auch nicht aus, wenn wir den kleinen holen sondern bleibe sitzen.
das passt aber der frau mutter anscheinend auch nicht in den kram, weil sie letztens meinte, ich solle das nächste mal aussteigen und mit ihr reden.
aber wozu?
also was ich halt auch aus erzählungen weiß, ist, dass der kleine total an seinem papa hängt, vor allem weil er einfach auch schon früher inmmer für ihn da war.
Sie möchte Dich vielleicht begrüßen/ kennenlernen?
Hallo Birgit,
nur zwei Sachen zur Anregung.
Wenn man liebt, sieht man oft nur das, was man sehen möchte, man handelt und reagiert oft unbewusst. Das ist ganz menschlich.
…auch ich manipuliere weder den kleinen noch sie. vor allem
weil ich mich aus der sache einfach raus halten will.
Das Du Dich aus Sachen, die nichts mit Dir zu tun haben, raushalten möchtest, finde ich gut.
Aber mit dieser „Sache“ hast Du zukünftig was zu tun. 
Dadurch, dass Du die neue Partnerin eine Mannes mit einem Kind bist. Damit wirst Du Dich auseinandersetzen müssen.
deswegen steige ich aus dem auto auch nicht aus, wenn wir den
kleinen holen sondern bleibe sitzen.
Damit distanzierst Du Dich von Ihr und vom Kind. Mehr unten.
das passt aber der frau mutter anscheinend auch nicht in den
kram, weil sie letztens meinte, ich solle das nächste mal
aussteigen und mit ihr reden.
aber wozu?

Gesprächsbedarf
Hallo
weil sie letztens meinte, ich solle das nächste mal aussteigen und mit ihr reden.
aber wozu?
- Damit sie Dich begrüßen und einen Eindruck von Dir gewinnen
kann.
Oder warum auch immer - sie hat Gesprächsbedarf angemeldet, und ich finde, völlig ohne Grund sollte man den nicht ignorieren.
Du wirst dann ja erfahren, was sie von dir will. Wenn nichts weiter besonderes kommt, dann ist es wohl das: Eindruck gewinnen, einfach kennenlernen, ins Gespräch kommen, Mauern niederreißen, die Sache lockerer angehen.
Viele Grüße
Simsy
Moin,
von seiner damaligen freundin hat er
sich vor knapp einem jahr getrennt, weil diese ihn ohne grund
aus der wohnung geschmissen hat, weil die meinte etwas zu
versäumen und sich einen neuen zugelegt hat.
Ist das „seine“ Version oher „ihre“ Version? Ich nehme mal an, seine Version.
Nun hat er sich aber heute wieder mit ihr gestritten, weil der
kleine beim zurückbringen auf einmal meinte, er will nicht
nach hause „die mama ist böse“
Vielleicht war sie auch „böse“, nämlich auf ihren Ex, denn sonst hätten sie sich wohl nicht gestritten. Warum auch immer. Und?
Sie wechselt in der letzten
zeit häufig die freunde und nimmt ständig jemand anderen mit
nachhause und gibt dann neben dem kleinen bei ihren freundinen
an.
Habt ihr ihre Wohnung unter ständiger Beobachtung? Spioniert für euch die Nachbarin? Oder hat „er“ dir das einfach so erzählt? Wie ist denn „ihre“ Version?
Nun hat sich mein freund eben mit ihr gestritten und hat nun
wieder angst, dass sie wieder die alte regelung einführt und
er den kleinen wieder nur mehr mittwoch und sonntag sehn darf.
Ah, er hat also Angst…aber gesagt hat sie nicht, dass sie die alte Regelung wieder will?
Sie hat leider dass alleinige sorgenrecht, weil sie nicht beim
jungendamt für das gemeinsame sorgerecht unterschreiben will.
Sehr weise unter solchen Umständen. Ein gemeinsames Sorgerecht setzt nämlich ein Mindestmaß an Bereitschaft voraus, dieses auch gemeinsam und nicht gegeneinander wahrzunehmen. Diese Bereitschaft kann ich aus dem was du geschrieben hast nicht erkennen.
Kann man hier nun irgendwas machen? Weil das kanns doch nicht
sein oder?
Was kann nicht sein? Dass die Verletzungen nach einer Trennung noch so tief sind, dass man auch wenn ein Kind da ist, nicht in der Lage ist, eine freundschaftliche Basis miteinander zu finden Ich glaube, das ist ziemlich normal, wenn auch furchtbar für das Kind.
Ich mein er zahlt für ihn, er will ihn sehn, der kleine fühlt
sich total wohl bei ihm, und mein freund ist weder gewalttätig
noch sonst irgend etwas.
Es wird schon seinen Grund gehabt haben, warum sich die beiden nicht mehr verstanden haben. Trotzdem können beide durchaus nette und freundliche Leute sein. Was möchtest du denn? Die beiden wieder zusammenbringen?
Aber das gibts doch nicht dass Sie ständig irgendwelche männer
mit nachhause nimmt oder sonst was oder?
Es hat doch auch „irgend ne Neue mit nach Haus gebracht“ oder nicht?
Vielleicht kann mir irgendjemand helfen, ob man da zufällig
vielleicht was machen kann.
Sicher kann man was machen. Nämlich zunächst mal versuche, die ganzen üblen Unterstellungen, Vermutungen, Sticheleien etc. wegzulassen und wenn man schon nicht im Interesse des Kindes auf freundschaftlicher Grndlage miteinander kommunizieren kann, dann wenigstens auf sachlich-neutraler Grundlage. Vielleicht hörst du dir auch ganz einfach mal „ihre“ Version an, falls du den Mut dazu hast.
Gruß
Marion
hallo birgit,
ich sehe das auch so: wahrscheinlich will die Mutter die Frau kennen lernen, die sicher demnächst/jetzt schon öfter Kontakt zu ihrem Kind hat. Das ist für mich absolut nachvollziehbar. Sprich doch einfach mal mit ihr und baue eigene Vorurteile ab! „Raushalten“ geht nicht, wenn du was langfristiges mit dem mann planst. Das tust du ja sowieso nicht:smile:.
Du kennst zudem nur die eine, sehr parteiische Seite deines Freundes und bist auch noch sehr frisch verliebt, siehst vielleicht seine negativen Seiten (noch) nicht - das solltest du nicht vergessen.
Manipulieren muss ja nichtmal bewusst sein, aber wenn du sagst, dass dein Freund sogar heult, wird diese Verzweiflung des Abschieds auch an dem Lütten nicht spurlos vorüber gehen. Dass sich der Kleine nicht vom Vater trennen möchte, heißt auch nicht, dass er die Mama nicht oder weniger mag.
„Böse“ finde ich ein nicht allzu aussagekräftiges Wort bei so kleinen Kindern, meine Tochter hat das auch immer wieder über irgendwelche Kindergartenmädchen und -jungen gesagt, die dann zwei Tage später wieder „lieb“ und Freundinnen waren. Da reicht ein einfaches Rumgezicke oder Gestänker. Es mag aber tatsächlich auch sein, dass die Mutter (wir wissen ja extrem wenig von ihr) immer wieder mit dem alleinerziehend sein überfordert ist, im Alltag einfach auch mal genervt ist oder laut Nein schreit, wärhend Papa an den zwei Nachmittagen natürlich nur das tolle Disneyprogram durchzieht. Alltag ist eben weniger sexy als Spaßtag mit Papa.
Die Fronten wirken zumindest seitens des Vaters laut deiner Aussage verhärtet.
Wenn da etwas mehr Entspannung zwischen die beiden reinkäme, könnte man vielleicht auch mal darüber reden, dass der Kleine öfter bei Papa ist, auch über Nacht. Das würde die Situation ja auch für die Mama sehr entspannen, weil sie mal echte Auszeiten für sich hätte!
Grüßlis, Barbara
Hi!
Und warum schreibst Du das an Simsy? DAS war doch die Frage!
Renate
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