Hallo,
unter dem Motto „Mut gegen rechte Gewalt“ touren HipHop-Bands durch ostdeutsche Städte. Welchen Anfeindungen sie in Wurzen ausgesetzt waren, beschreibt eine Konzertbegleiterin auf der nachfolgenden Page: http://www.eyedoo.de/coremedia/generator/Eyedoo/News…
Der Nebel lichtet sich.
Wir hätten uns die ganze Diskussion unten weitgehend sparen können.
Bei der Veranstaltung in Wurzen handelt es sich um das Element einer Marketingstrategie des Unternehmen Bürolärm (event marketing) und einiger Musikgruppen.
Je mehr Krawall in Wurzen und anderswo, desto besser fürs Geschäft.
Das muss man doch hinkriegen können, dass die Jungs in Wurzen (nennen wir sie „Nazis“, dann kann man sich besser gruseln)zuschlagen!
Und der „stern“ mischt auch mit. Ich vermute, der hat auch ein paar schöne Fotos geschossen!
Nachdem das mit den Hitlertagebüchern vor Jahren ein Flop war, sucht man das Geschäft und die Auflagenzahlen nun auf diese Weise zu befördern.
Und die aufrechten Demokraten lassen sich in ihrer Gutgläubigkeit veralbern und meinen, das alles hänge mit politischen Fragen oder mit Links- oder Rechtsradikalismus zusammen.
Man folge den links im posting und mache sich ein Bild.
Noch so ein Verschwörungstheoretiker! Rechte Gewalt als Inszenierung um die Auflagen einiger Blätter zu steigern?
Es kann einen nur verwundern mit welcher Vehemenz einige Zeitgenossen die drängendsten Problem unserer Tage einfach ignorieren und an ihre Stelle lieber eine Theorie platzieren in der geltungsbedürftige Manager Pseudonazis engagieren um irgendwelche Veranstaltungen zu sabotieren!
Die Beweise (oder wenigstens einige Indizien) für diesen grotesken Bullshit bleibt Bonifatius natürlich schuldig!
Hi Mic
Andere, auch nicht gerade „rechte“ Gruppierungen in Wurzen sahen das ein bisschen anders.
Infos unter http://www.ndk-wurzen.de/
Unterpunkt „Pressemitteilung“
was nichts daran ändert, das die Situation in in dieser Stadt net gut aussieht…
na ja…
Hallo Mike,
ich kann fast keinen Unterschied aus der Pressemitteilung und des erfahrungsberichtes dieser Konzertbesucherin ausmachen…
Hier einige Ausschnitte aud dieser Pressemitteilung… Der Demokratische Kultur e.V. sieht das am letzten Samstag stattgefundene HipHop-Konzert gegen rechte Gewalt in Wurzen als vollen Erfolg an. Zwar lagen die Besucherzahlen von über 400
Leuten unter den Erwartungen, angesichts der Wetterlage und der im Vorfeld ständig angedrohten Übergriffe von rechten Jugendlichen auf Gäste des Konzertes , kann diese Zahl jedoch nur positiv bewertet werden. Einziger Kritikpunkt hier: die völlig überzogene und nicht
nachzuvollziehende Aktion der Wurzener Polizei während des Graffitiprojektes in der Lüptitzer Straße, in deren Folge
der bundesweit bekannte Graffitikünstler Codeak vorläufig zur Personenfeststellung in Gewahrsam genommen wurde und privates Videomaterial löschen mußte. Eine plausible Erklärung des Einsatzes konnte nicht geliefert werden.
Noch so ein Verschwörungstheoretiker! Rechte Gewalt als
Inszenierung um die Auflagen einiger Blätter zu steigern?
Hallo Tom
wäre denkbar, beim Privatfernsehen hat es so was schon gegeben, da hat man Jungs Geld in die Hand gedrückt und gesagt, los, jetzt macht mal nen Nazi.
Manche Journalisten sind da nicht so zimperlich.
Gruß
Rainer
auch der Stern, spiegel und andere frischen auf diese Art ihre auflagezahlen etwas auf. Und wenn Nazi gerade mal nicht zieht, dann sind es wieder die Linken, und wen das auch ne Pause bedarf, dann kommt Adel und Film an die Reihe.
50% von dem was die Presse schreibt, ist Lüge.
Grüße
Raimund
Noch so ein Verschwörungstheoretiker! Rechte Gewalt als
Inszenierung um die Auflagen einiger Blätter zu steigern?
Hallo Tom
wäre denkbar, beim Privatfernsehen hat es so was schon
gegeben, da hat man Jungs Geld in die Hand gedrückt und
gesagt, los, jetzt macht mal nen Nazi.
Manche Journalisten sind da nicht so zimperlich.
Mag sein, das ändert aber doch nichts an dem Fakt, dass das Problem der Rechtsradikalen REAL ist…
Naja, so fuerchterlich abwegig ist das nicht. Erinnerst Du Dich
noch an die Medienkampagne waehrend des Golfkrieges (insbesondere
Babies aus Krankenhaeusern geworfen …) - diese Kampagne war
meines Wissens ein Auftrag der US-Regierung.
Und um Auflagen zu steigern tut die Presse doch nun wirklich fast
alles.
Hi Mic
Soweit wie ich den ursprünglichen Artikel aufgefasst habe, war das eine rein von Westlern und einigen wenigen Personen „vor Ort“ organisierte sache, welche von der lokalen Behörde behindert wurden.
das diese leute von einer ortlichen, sehr rührigen Gruppe eingeladen wurden, davon stand nix drin.
das lokale Unternehmen einigen für dieses Treffen getan haben, stand auch nicht drin.
das der Polizeichef (der hier als rechtsradikalensymphatisant dargestellt wird) zunächst die SOKO gegen rechts geleitet hat, und dann WEGEN seiner großen Erfahrung in diesem Bereich in diese Gegen versetzt wurde…
und das es in Wurzen (kleiner Irrtum…) tatsächlich einen Döneristen gibt…
das kam da nicht raus.
Quellen un.a. Süddeutsche Zeitung
Die Situation im Osten ist schwierig, keine Frage. Aber dieser Bericht ist m.E. irreführend geschrieben, denn die Arbeit der örtlichen Gruppen und Behörden wird darin schlichtwegs negiert, oder nicht beachtet. So etwas ist kontraproduktiv
Die Sache wird mir eine Lehre sein, nämlich erst mal nachzubohren, bevor ich mich aufrege…
Ja, diese Seite geistert seit einiger Zeit durch das halbe Internet.
Vielleicht sollte ich folgende Meldung noch hierher setzen, denn eigentlich gehört sie dazu (s. auch Abteilung „Nachrichten“) Ob der „Stern“ diese Meldung wohl groß in seiner Illustrierte herausbringt?
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Mittwoch, 23.5.2001
Angehöriger der rechten Szene von „Angehörigen der Hip-Hop-Szene“ erschlagen
Glauchau/Zwickau: Tötungsdelikt aufgeklärt
Das Tötungsverbrechen vom 12. Mai in Zwickau, bei dem der 27-jährige Glauchauer Enrico Winkler zu Tode kam, ist aufgeklärt.
Die Sonderkomission der Polizei nahm am Wochenende vier Tatverdächtige fest und ging am Montag mit Informationen an die Öffentlichkeit. Bei den Verdächtigen, gegen die Haftbefehl erlassen wurde und die in Untersuchungshaft sitzen, handelt es sich um einen 17-Jährigen, zwei 18-Jährige und einen 19-Jährigen. Die vier haben zugegeben, so sagte es Staatsanwalt Holger Illing, den Glauchauer zusammengeschlagen zu haben.
Kriminalrat Michael Dunkel schildert den ermittelten Tathergang: Bei ihrer nächtlichen Autofahrt durch Zwickau stießen die vier „zufällig" (Originalton Staatsanwalt) auf die drei Glauchauer, die nach eigenem Bekunden der rechten Szene angehören. Nachdem die Tatverdächtigen ausgestiegen waren und auf die drei Glauchauer zuliefen, flüchteten alle drei in verschiedene Richtungen. In einem Gebüsch fanden sie das spätere Opfer, schlugen mit Fäusten auf den Oberkörper und auf den Kopf und traten den am Boden liegenden mehrmals mit Füßen. Dann verschwanden die Tatverdächtigen. Zwei von ihnen kamen aber kurz darauf wieder zurück und schlugen erneut auf den Verletzten ein. Gegen 1.45 Uhr wurde der Glauchauer von Passanten gefunden, er war zu diesem Zeitpunkt noch ansprechbar. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes fiel das Opfer ins Koma. Am Dienstag trat um 6.45 Uhr der Tod ein.
Auf Grund vieler Hinweise konnte die Polizei nun am Wochenende die vier jungen Männer ermitteln, die der Hip-Hop-Szene angehören. Eine politisch motivierte Tat schließen die Ermittler jedoch aus. Tätverdächtige und Opfer kannten sich nicht.
Westler war in dem Zusammenhang nicht gerade als Kompliment gemeint. Es gibt bei uns, gerade im ultralinken Milieu, immer noch starke Verallgemeinerungen: So nach dem Motto: fast alle „Ossis“ sind rechtsradikal und geistig zurückgeblieben.
Genau dies sagte der Ursprungsartikel für mich aus.
Das dies Schwachsinn ist, darüber muß ich mich glaube ich nicht weiter auslassen.
ich kenn das „neue“ Bundesland Thüringen sehr gut… und fahre immer wieder gerne dorthin (trotz eines sehr unangenehmen Vorkommnisses).
Sollte der Ausdruck „Westler“ dich beleidigt haben, würde ich das bedauern. Er war in keiner Weise diskriminierend gemeint.
Gruß
Mike
P.S. mein Alter kannst Du meiner VIKA entnehmen…
mkl
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