hallo liebe experten,
folgende situation : bin seit fast einem jahr arbeitslos und habe nur noch etwa 20 tage bis zu alg II.
nachdem meine daten öffentlich gemacht wurden auf der seite des arbeitsamts, bekomme ich immer wieder angebote von den grössten geiern überhaupt ( Zeitarbeitsagenturen - Personalleasing).
(wenn ich mich jetzt hier über die ausslassen würde würde es den rahmen sprengen)
also weiter: ich konnte bisher fast alle angebote ohne probleme los werden. bis auf eine extrem penetrante agentur aus kassel. wegen dieser dreckbude habe ich auch schon probleme mit der BafA gehabt.
ich war jetzt zu einem vorstellungsgespräch bei einem unternehmen für einen job der mir viel spass machen würde und den ich eigentlich auch so gut wie in der tasche habe. ich soll allerdings erst mal ein paar tage probearbeiten um mir alles anzuschauen und einen eindruck zu bekommen. mache ich gern. nur leider ruft die personalagentur auch fast ständig an weil sie leute brauchen. hab schon alles versucht um die los zu werden aber leider ohne erfolg. sie sagen wenn ich nicht anfange machen sie meldung bei der BafA und werde gesperrt weil ich ihre jobs nicht annehme. aber wie soll ich da probearbeiten bei der guten firma. es wurde mir gesagt arbeit geht vor - also die dreckbude !! kennt sich jemand mit der rechtlichen lage in einem solchen fall aus ?
danke schonmal an alle und gruss
ingo
PS. sage auch jedem hier persönlich gern wie die Dreckbude genau heisst
hallo,
kennt sich jemand mit der
rechtlichen lage in einem solchen fall aus?
Am ehesten die Experten dafür, die sich im Brett „Arbeits- und Sozialamt“ aufhalten. Mit Jobs & Karriere hat das Thema eigentlich nichts zu tun.
PS. sage auch jedem hier persönlich gern wie die Dreckbude
genau heisst
Nein, danke.
MfG
Hallo Ingo,
so sehr ich Deine Aufregung verstehe - versuch einfach, ein paarmal ruhig durchzuatmen.
Zu der Sache mit den „grössten Geiern überhaupt“ möchte ich nix sagen, da das eine gaaanz andere Diskussion wäre.
Zu den Anrufen der „extrem penetranten“ Agentur kann ich Dir nur folgende Strategie empfehlen:
-
Du teilst dieser Agentur (und nein, deren Name interessiert auch mich nicht die Bohne, nichtmal die Erbse oder die Rübe) freundlich und schriftlich mit, dass Du in der Zeit von … bis (Dauer der Probearbeit) nicht zu erreichen bist.
-
Du teilst Deinem Arbeitsamt-Betreuer mit, dass Du eben selbiges dieser Agentur mitgeteilt hat. Gleichzeitig sagst Du ihm/ihr/es, dass Du in besagtem Zeitraum Probearbeiten wirst - einfach um sicherzustellen, dass Du da keinen Termin/Vorstellungsgespräch von denen bekommst
-
Du schaltest für die Dauer Deiner Probearbeit tagsüber Dein Handy aus. Freunde melden sich wieder und die Personalagentur kann Dir wenn’s sein muss den AB vollabern, kannst ja wieder löschen *fg*
*wink* und viel Erfolg beim Probearbeiten
Petzi
kleine Zusatzanmerkung
Hallo ihr,
Gleichzeitig sagst Du
ihm/ihr/es, dass Du in besagtem Zeitraum Probearbeiten wirst -
einfach um sicherzustellen, dass Du da keinen
Termin/Vorstellungsgespräch von denen bekommst
… und keine Leistungen mehr von der Agentur bzw. ARGE, da ja in der Zeit nicht für Vermittlung zur Verfügung stehend …
MfG
Hi Xolophos,
uups - echt, kriegt man in Deutschland bei sowas keine Kohle? Das fände ich ja eine sehr fragwürdige Logik, aber gut… [Anmerkung am Rande: in Österreich waren die Jungs ganz scharf auf solche Aktionen und haben das ziemlich massiv, wenn auch nicht finanziell, unterstützt]
*wink*
Petzi
PS: Aber trotzdem täte ich - wäre ich an Ingos Stelle - dort probearbeiten. Der neue Job, den er ja so gut wie sicher hat, sollte diesen finanziellen Verlust locker ausgleichen!
Hi Petzi,
uups - echt, kriegt man in Deutschland bei sowas keine Kohle?
Das fände ich ja eine sehr fragwürdige Logik, aber gut…
[Anmerkung am Rande: in Österreich waren die Jungs ganz scharf
auf solche Aktionen und haben das ziemlich massiv, wenn auch
nicht finanziell, unterstützt]
Es gibt schon die Möglichkeit auf Probe zu arbeiten und weiter alg zu bekommen. Allerdings (in D) nicht 6 Monate lang.
Außerdem gibts die Möglichkeit, dass die AA einen Teil der Lohnkosten trägt, wenn jemand schwer vermittelbar ist (für ein halbes Jahr glaub ich), aber dazu muss der AG den AN schon „richtig“ anstellen und darf ihn auch nicht gleich nach der Förderzeit wieder rausschmeißen.
PS: Aber trotzdem täte ich - wäre ich an Ingos Stelle - dort
probearbeiten. Der neue Job, den er ja so gut wie sicher hat,
sollte diesen finanziellen Verlust locker ausgleichen!
Ich frag mich, was das für ein „Probearbeiten“ sein soll. Ein befristeter Arbeitsvertrag „zur Erprobung“? So ne Art (unbezahltes) Praktikum? Da muss man vorsichtig sein. Ich kenne den Begriff eher so, dass man mal unentgeltlich irgendwo „reinschnuppert“. Aber das für ein halbes Jahr? Ingo sollte sich genau erkundigen, auf welcher Basis das Probearbeiten stattfindet. Sonst hat er - mit viel Pech - am Ende kein Geld von der AA und keins vom Arbeitgeber.
*zurückwink*
MfG
Huhu Xolophos,
Es gibt schon die Möglichkeit auf Probe zu arbeiten und weiter
alg zu bekommen. Allerdings (in D) nicht 6 Monate lang.
Das ist klar, ich ahne nicht wie genau das in Ö geregelt ist (meine Erfahrung ist zum Glück schon ne Weile her), aber ich meine mich an irgendwas im Zeitraum von Wochen zu erinnern 
Aber wenn ich Ingo richtig verstehe, geht es ihm um einige Tage. Er schreibt in seinem Ausgangsposting hier im Brett: ich soll allerdings erst mal ein paar tage probearbeiten um mir alles anzuschauen und einen eindruck zu bekommen.
Ich frag mich, was das für ein „Probearbeiten“ sein soll. Ein
befristeter Arbeitsvertrag „zur Erprobung“?
Da gebe ich Dir voll recht, so kann und sollte das nicht laufen. Das war doch vor kurzem bei irgendjemandem (war das nicht ein Konditor dessen Frau hier fragte?) mal schief gegangen…
*weiterwink*
Petzi
hallo leute,
wie kommt ihr auf 6 monate ? bitte lest genau nur ein paar tage zum schnuppern.
gruss ingo
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