Rechtl. Möglichkeiten bei Nichterfüllung eines Ver

Hallo, folgender Fall:

A kauft beim Händler B einen instandgesetzten Anlasser für sein Auto. Der Händler berechnet zum Verkaufspreis von 160,- € zusätzlich 40,- € Altteilpfand, das A wieder erhalten soll, wenn A seinen alten Anlasser zu B zurücksendet.

A schickt brav den Anlasser zurück und hat vom Paketdienst auch eine Bestätigung, dass das Paket zugestellt wurde.

Nach 2 Wochen ist das Geld für das Altteil noch nicht überwiesen und so schreibt A dem B eine Email mit einer Kopie der Sendequittung. B meinte vorher, dies reiche aus und das Geld würde überwiesen.

Eine Woche später ist das Geld immernoch nicht zurück.

Welche rechtlichen Möglichkeiten hätte A, um an „seine“ 40,- € zu gelangen?

Ein Vergehen des Betruges zum Nachteil A ist hier nur schwer vorstellbar, wie ich selbst meine…

Was kann A tun?

(übrigens: stellt folgendes eine Nötigung dar:„Wenn Sie mir das Geld nicht überweisen, sehe ich mich gezwungen, Strafanzeige zu stellen“? Meiner Meinung nach nicht, denn Drohung mit dem Gesetz ist nicht verwerflich, meine ich einmal gelernt zu haben…)

(übrigens: stellt folgendes eine Nötigung dar:„Wenn Sie mir
das Geld nicht überweisen, sehe ich mich gezwungen,
Strafanzeige zu stellen“? Meiner Meinung nach nicht, denn
Drohung mit dem Gesetz ist nicht verwerflich, meine ich einmal
gelernt zu haben…)

Hallo Stephan,

das ist sicherlich nicht als Nötigung zu bewerten, eher als falsche Vorstellung. Es handelt sich einfach nur um ein ganz normales Geschäft, bei dem einer seiner Schuld nicht nachkommt. Also mahnt man diese an und bittet um Überweisung bis zum Soundsovielten.

Will man dann weitergehen, beantragt man einen gerichtlichen Mahnbescheid.

Anzeige würde wohl in diesem Fall nichts bringen.

Gruß!

Horst