Rechtliche Mitteilung durch TASSO

Moin
gestern abend erhielt ich einen kleinen Rechtsartikel von TASSO(Tierschip)http://www.tasso.net/
diesen möchte ich euch nicht vorenthalten da er recht kurios ist in meinen Augen.
An die MOD´s bitte ggfs. hier umändern sodaß keine Urheberrechtsverletzung besteht.

Gruß Steffen

Angst beim Anblick eines Hundes kann für Haftung reichen

Laut einem Gerichtsurteil des Oberlandesgerichtes Brandenburg (Az 12 U 94/07) kann ein Hundehalter im Zweifelsfall auch für Schäden haftbar gemacht werden, die als Konsequenz auf das eigentliche Verhalten des Hundes folgen, obwohl sie nicht direkt durch das Tier verursacht wurden. Im zugrunde liegenden Fall hatte sich eine 78-jährige Radfahrerin offensichtlich derart durch einen bis auf drei Meter auf sie zulaufenden Hund erschreckt, dass sie beim Absteigen vom Fahrrad zu Sturz kam. Der Hund war allerdings zu diesem Zeitpunkt bereits von seinem Herrchen wieder abgerufen worden. „Zwar erscheint diese Situation zum Teil als ungerecht, jedoch haben der Gesetzgeber und der Bundesgerichtshof dem Tierhalter diese weit reichende Haftung auferlegt, da Tiere in ihrem Verhalten unberechenbar sind und dadurch Leben, Gesundheit und Eigentum Dritter gefährdet sind. Glücklicherweise hat die Tierhalterhaftung jedoch auch Grenzen. Hat der Geschädigte den Vorfall selbst verschuldet oder hat er völlig ungewöhnlich auf das Verhalten des Tieres reagiert - erleidet beispielsweise ein Hundehalter einen Herzinfarkt aufgrund einer Rauferei seines Hundes mit einem anderen - so scheidet die Haftung des Tierhalters aus“, so Ann-Kathrin Fries, Rechtsanwältin für Tierrecht.

Guten Morgen,

diesen Artikel habe ich auch erhalten.

Allerdings finde ich diese Entscheidung nicht soooo kurios.

Wir wissen nicht genau, WIE sich der Hund der Rentnerin genähert hat. Ist er nur langsam auf sie zugeschlendert oder gerannt ?

Warum konnte der Hund überhaupt bis auf 3 Meter auf die Frau zugehen/rennen/wie auch immer ? Offensichtlich war der Halter mit seinem Hund in der Nähe von Straßenverkehr, Radwegen oder Spazierwegen unterwegs. Da gehört es sich schlicht und ergreifend, den Hund an der Leine zu halten, oder ihn im Spazierlaufgebiet an die Leine zu nehmen, wenn andere Menschen auftauchen. Bei 3 Metern Nähe ist Abrufen zu spät, oder der Hund hat dann wohl doch nicht so perfekt gehorcht wie sonst immer :wink:

Ich liebe Hunde, habe selbst 2 Hunde, aber ich bin sehr genervt von Hundehaltern, die „die andere Seite“ nicht verstehen können oder wollen. Ungefähr zwei Jahre lang mußten wir daran arbeiten, dass unsere Tochter ihre Hundephobie überwinden konnte (damals hatten wir noch keinen eigenen Hund). Diese war ausgelöst worden von einer Hundehalterin Marke „der will nur spielen, das hat er noch nie gemacht“: zwei unangeleinte große Hunde sind mal eben in unseren Hof gestürmt und haben meine Tochter, damals Laufanfänger, freundlich begrüßen wollen. Leider ging sie rückwärts, stürzte und hatte zwei Hundeschnauzen im Gesicht. Freundliche Hundeschnauzen, aber das wußte sie ja nicht. Nochmal - wir sind KEINE hysterischen Eltern, WIR haben ihr keine Hundephobie eingeredet !

In der Panikzeit erlebten wir sehr oft, dass freilaufende Hunde seeeehr spät zurückgerufen werden. In Hundeforen liest man immer wieder, dass die Hunde gar kein Interesse an den Spaziergängern zeigten und die Leute sich nicht so anstellen sollen. Und natürlich kommt immer wieder der Hinweis, dass Hundephobiker sich behandeln lassen sollen.

Aber wir Hundehalter sollten Rücksicht nehmen ! Es ist unser Hobby, und unsere Mitmenschen haben schlicht und ergreifend das Recht, davon nicht belästigt zu werden ! Es soll mir keiner erzählen, dass Hunde zur „natürlichen“ Umgebung gehören, das mag noch auf den Dörfern so sein, aber auch dort nur noch bedingt.

Die alte Dame ist sicher nicht gestürzt, um den armen Hundehalter zu ärgern !

Grüße,
Insel

Hallo Insel,

ich stimme Dir zu: Ich finde es auch in keiner Weise kurios. Auch wenn mein Hund zumeist ohne Leine läuft und einen sehr freundlichen Charakter besitzt, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, ihn anzuleinen, wenn andere Personen / Hunde in Sicht sind, oder er Anstalten macht, auf fremde Höfe zu laufen. Auch wenn ein Hund gut gehorcht, kann es immer noch etwas geben, was interessanter ist, als zu Herrchen / Frauchen zu kommen - und man weiß eben nie, wie die Leute reagieren. Aber hier gibt es auf beiden Seiten (Liebhaber und „Hasser“) Extrema.

Daher ist es auch im Sinne der Hundeliebhaber die Abneigung bei entsprechend vorbelasteten Menschen nicht noch zu fördern.

@Steffen: Du hast uns vor geraumer Zeit gebeten, unsere Hunde zum Schutze von Jungwild anzuleinen - ich denke, dieser Respekt vor dem Leben sollte allgemein Gültigkeit finden.

Viele Grüße

Susan

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Hallo Steffen!
Ich finde das eigentlich auch gar nicht soo kurios. Ich meine, es klingt erst vielleicht ein bisschen komisch, dass der Anblick eines Hundes schon strafbar ist, aber ich hab da auch ein Erlebnis gehabt, das ein ähnlicher Fall gewesen wäre:

Ich fahr so in unserer Straße mit dem Auto entlang. Dort ist eine 50er Beschränkung. Nachdem aber oft Katzen und Menschen auf der Straße sind, fahr ich selten schneller als 30-40. Ich fahr also auf eine Gruppe Menschen zu, die am Straßenrand stehen. Plötzlich rollt ein Ball auf die Straße, ihm nach ein unangeleinter Hund. Ich hab mich so erschrocken, dass ich mein Auto beim Ausweichen fast in den Graben gesetzt hätte. Hab also den Hund auch nicht berührt, hätt aber fast mein Auto kaputt gemacht und dabei meine eigene Gesundheit gefährdet. Wenn ich 50 gefahren wäre, hätt ich wahrscheinlich den Hund überfahren oder wäre wirklich im Graben gelandet, nur weil die Leute zu blöd sind, ihren Hund anzuleinen. Wenn dann auch noch ein Auto entgegen kommt, hama den Salat: 2 kaputte Autos, ein toter Hund und eventuell verletzte Fahrzeuginsassen. Und das alles nur wegen einer nicht existenten Leine.

Wenn ein großer Hund (eventuell bellend, knurrend oder sonst irgendwie im weitesten Sinne drohend) auf eine Frau zu läuft und erst 3 Meter vorher vom Herrl festgebunden wird, kann ich mir schon vorstellen, dass ihr der Schreck durch Mark und Bein geht. Das grenzt ja wirklich schon an Fahrlässigkeit.
Leinenpflicht auf Straßen besteht ja sowieso, also ist das eigentlich ja nur eine Verschärfung davon. Ein Hundephobiker wird ja wohl kaum gerade auf einem Auslaufplatz für Hunde spazieren gehen, oder?

lg infi

es klingt erst vielleicht ein bisschen komisch, dass der
Anblick eines Hundes schon strafbar ist

Hallo infi,
wo steht denn das?
(Haftung ist keine Strafe)
Grüße
Ulf

Hallo,

als Radfahrer kann ich nur sagen, wenn ein Hund auf mich zurennt wird das Stress pur. Woher soll ich wissen, was der Hund vorhat. Soll ich stehenbleiben, vorsichtig weiterfahren, absteigen? 3 Meter sind bei einer Laufgeschwindigkeit des Hundes von 10 km/h (was sehr langsam wäre) in rund einer Sekunde zurückgelegt. D.h. der Hund war nur noch eine Sekunde (oder weniger) von der Frau entfernt!
Eines ist mir aber aufgefallen: Seit der „Kampfhundedebatte“ sind sich viele Hundehalter ihrer Verantwortung bewußt geworden. Die kritischen Situationen mit dem Fahrrad haben bei mir deutlich abgenommen.

Gruß, Niels

Hallo infinty7!

Ich fahr so in unserer Straße mit dem Auto entlang. Dort ist
eine 50er Beschränkung. Nachdem aber oft Katzen und Menschen
auf der Straße sind, fahr ich selten schneller als 30-40. Ich
fahr also auf eine Gruppe Menschen zu, die am Straßenrand
stehen. Plötzlich rollt ein Ball auf die Straße, ihm nach ein
unangeleinter Hund. Ich hab mich so erschrocken, dass ich mein
Auto beim Ausweichen fast in den Graben gesetzt hätte.

Stell dir jetzt mal vor, dem Ball wäre ein Kind gefolgt, was eher anzunehmen ist. Ball = irgendetwas läuft ihm nach, meistens ein Kind.

also den Hund auch nicht berührt, hätt aber fast mein Auto
kaputt gemacht und dabei meine eigene Gesundheit gefährdet.

Dann sei mal froh, dass es „nur“ ein Hund war. Gar nicht auszudenken, wenn dir ein Kind dein geliebtes Auto beschädigt hätte oder gar noch deine Gesundheit.

Wenn ich 50 gefahren wäre, hätt ich wahrscheinlich den Hund
überfahren oder wäre wirklich im Graben gelandet,

Oder das Kind. In der Fahrschule wird schon gelehrt, dass einem Ball immer etwas nachfolgt und der Autofahrer deswegen abbremsen soll, um langsamer weiterzufahren.

nur weil die
Leute zu blöd sind, ihren Hund anzuleinen.

Oder ihr Kind ?

Wenn dann auch noch
ein Auto entgegen kommt, hama den Salat: 2 kaputte Autos, ein
toter Hund

Oder ein totes Kind.

und eventuell verletzte Fahrzeuginsassen. Und das
alles nur wegen einer nicht existenten Leine.

Und alles wegen einem Autofahrer der nicht gelernt hat, dass einem Ball immer wer nachfolgt.

Ein Hundephobiker
wird ja wohl kaum gerade auf einem Auslaufplatz für Hunde
spazieren gehen, oder?

Doch, und die regen sich dann am meisten über die vielen, frei laufenden Hunde auf :wink:

Gruß
BelRia

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Hallo Insel,

Warum konnte der Hund überhaupt bis auf 3 Meter auf die Frau
zugehen/rennen/wie auch immer ?

Dazu müsstest du wissen, wo beide sich begegnet sind, alles andere ist Spekulation und nicht dienlich.

Offensichtlich war der Halter
mit seinem Hund in der Nähe von Straßenverkehr, Radwegen oder
Spazierwegen unterwegs.

Woraus schließt du das denn ??

Da gehört es sich schlicht und
ergreifend, den Hund an der Leine zu halten, oder ihn im
Spazierlaufgebiet an die Leine zu nehmen, wenn andere Menschen
auftauchen.

Also in einem Auslaufgelände für HUNDE, wie der Name schon vermuten lässt, halten sich da Hunde auf. Wer dann dort spazieren geht, der muss damit rechnen, dass dort Hunde frei herumlaufen, was sie auch sollen und dürfen.

Sage mir eine vernünftige Erklärung, warum nun die Hundehalter ihre Hunde an die Leine nehmen sollen, wenn dort Spaziergänger auftreten, die nur so herum schlendern ? Das diese da nichts zu suchen haben, ist doch wohl einzusehen.

Bei 3 Metern Nähe ist Abrufen zu spät, oder der
Hund hat dann wohl doch nicht so perfekt gehorcht wie sonst
immer :wink:

Es ist erstaunlich, was alles in einen solchen Artikel von Tasso hinein interpretiert wird.

Ich liebe Hunde, habe selbst 2 Hunde, aber ich bin sehr
genervt von Hundehaltern, die „die andere Seite“ nicht
verstehen können oder wollen.

Vielleicht sind diese auch schon genervt, von dem ewigen Hunde an die Leine, aber alles andere darf einen auf allen Wegen über den Haufen fahren. Alles hat 2 Seiten. Toleranz heißt das Zauberwort des miteinander und das auf Beiden Seiten.

In der Panikzeit erlebten wir sehr oft, dass freilaufende
Hunde seeeehr spät zurückgerufen werden.

Wenn wer eine Panikzeit durchmacht, wird er sich kaum in einem Gebiet aufhalten, wo Hunde frei herumlaufen und was verstehst du unter spätes zurückrufen ??

In Hundeforen liest
man immer wieder, dass die Hunde gar kein Interesse an den
Spaziergängern zeigten und die Leute sich nicht so anstellen
sollen. Und natürlich kommt immer wieder der Hinweis, dass
Hundephobiker sich behandeln lassen sollen.

Besser wäre das. Meine Hunde zeigen auch kein Interesse an anderen Menschen und gehen ihnen aus dem Weg, warum sollte ich sie nun anleinen, weil evtl. ein Mensch daher kommt der eine Hundephobie hat.

Ich habe eine Phobie gegen Radfahrer ohne Klingel, die in einem Affentempo an einen vorbei rasen, dass einem oft mals nur noch der Sprung in den Graben bleibt, meinste jetzt die schieben deswegen ihr Rad oder kaufen sich eine Klingel :wink:

Soviel zur oft benannten Toleranz.

Aber wir Hundehalter sollten Rücksicht nehmen ! Es ist unser
Hobby, und unsere Mitmenschen haben schlicht und ergreifend
das Recht, davon nicht belästigt zu werden !

Das steht ja wohl jedem Menschen zu, dass er nicht belästigt wird und ist nicht nur auf Hundehalter zu münzen, sondern auf alle Menschen die in irgendeiner Forum einem Hobby nachgehen.

Es soll mir
keiner erzählen, dass Hunde zur „natürlichen“ Umgebung
gehören, das mag noch auf den Dörfern so sein, aber auch dort
nur noch bedingt.

Doch Hunde gehören zur natürlichen Umgebung der Menschen. Hunde haben schon immer den Menschen begleitet, ihre Höfe bewacht, ihr Hab und Gut, waren Jäger und Beschützer, Lebensretter und Helfer im Haushalt, der Blinden und Behinderten, dazu Therapeuten für Kinder und in Kranken- und Pflegehäuser.
Hunde gehören zu unserem Umfeld. Und das erstaunlichste ist eigentlich, dass in Großstädten fast mehr Hunde leben, als in den sogenannten Dörfern, warum das so ist, ist eigentlich ganz einfach.

Aber meine Frage an dich, wenn deiner Meinung nach Hunde nicht in deine natürliche Umgebung passen, warum hast du dann welche ??

Die alte Dame ist sicher nicht gestürzt, um den armen
Hundehalter zu ärgern !

Erstaunlich was alles aus einem Artikel gelesen und wie viel mehr hinein interpretiert wird.

Gruß
BelRia

Hallo BelRia,

als aller Erstes: Es handelte sich ja um ein Gerichtsurteil, das lediglich bei Tasso veröffentlicht und kommentiert wurde. Die Beiträge bisher waren Bewertungen des Urteils; nicht des Artikels. Und Urteile sind dafür bekannt, dass sie Interpretationsfreude provozieren.

Ich finde es etwas Schade, dass Du so - nach meinem Geschmack - bissig reagierst.

Zeig mir bitte einen Radfahrer, der auf einer Hundewiese unterwegs ist?! Ich denke, Insels Vermutung, dass dieser Vorfall, der zu einem Gerichtsurteil führte, wohl weniger auf einem Gelände für Hunde stattgefunden hat, stimmen wird.

Selbstredend geht es um die gegenseitige Toleranz: Mein Hund hat sich mal im Alter von 5 Monaten von der Leine losgerissen (mein Mann hatte die Leine versehentlich an dem dünnen „Hundemarke-Ring“ befestigt), als eine Familie auf Fahrrädern von hinten an uns vorbeifuhr…mein Hund erschrak, rannte los, der Ring sprang auf, das 12-jährige Kind, das offensichtlich etwas behindert war, gerat in Panik und fiel…glücklickerweise ist ihm nichts passiert. Die Hysterie der Eltern fand ich zwar auch etwas übertrieben (à la: „Schon wieder diese Hundebsitzer, die ihre Hunde nicht im Griff haben“), aber sie ließen sich durch meine Entschuldigung soweit beruhigen, dass sie auch keine Ansprüche bzgl. des kaputten Fahrrads gestellt haben. Ich habe mich in diesem Moment mehr über meinen schusseligen Mann geärgert als über die aufgebrachten Eltern. Ein vorbeikommendes Paar mit Hund versuchte noch zu vermitteln: „Sie sehen doch, dass dieser Hund noch jung ist!“ Aber ehrlich gesagt fand ich das in dem Moment nicht hilfreich. Das Mädchen ist gestürzt, hatte anscheinend ohnehin schon schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht - und ich bin für meinen Hund verantwortlich!

Gut, jetzt wirst Du einwenden, dass Du Hunde besitzt, die jederzeit und immer gehorchen. Glückwunsch! Trotz gutem Training werde ich nie meine Hand dafür ins Feuer legen, dass mein Hund nicht doch mal etwas anderes in der Nase hat.

Daher: Die gelebte Toleranz heißt für mich, dass ich meinen Hund in bestimmten Situationen anleine.

Viele Grüße

Susan

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Hallo Susan,

als aller Erstes: Es handelte sich ja um ein Gerichtsurteil,
das lediglich bei Tasso veröffentlicht und kommentiert wurde.
Die Beiträge bisher waren Bewertungen des Urteils; nicht des
Artikels. Und Urteile sind dafür bekannt, dass sie
Interpretationsfreude provozieren.

Wie zu lesen ist.

Ich finde es etwas Schade, dass Du so - nach meinem Geschmack

  • bissig reagierst.

Ich finde es Schade, dass dein Geschmack sich täuscht. Weiß zwar nicht was du liest, aber bissig lese ich nichts.

Zeig mir bitte einen Radfahrer, der auf einer Hundewiese
unterwegs ist?!

Komm vorbei dann zeige ich dir welche und das ist nicht nur bei uns so, sondern auf vielen andern Auslaufstrecken auch, die ich kenne und kennen gelernt habe.

Dazu sind Radfahrer überall unterwegs und dazu mit einem Affenzahn, ohne Klingel, ohne Licht.

Ich denke, Insels Vermutung, dass dieser
Vorfall, der zu einem Gerichtsurteil führte, wohl weniger auf
einem Gelände für Hunde stattgefunden hat, stimmen wird.

Wie kommst du andauernd auf ein Hundeauslaufgebiet. Bitte lese doch den Text so wie er da steht und nicht so, dass du etwas liest, was nicht da steht.

Keine Ahnung wo das stattgefunden hat. Ziehe dir das Gerichtsurteil aus dem Internet und lese nach. Das sind alles nur Vermutungen die du und Insel hier anstellen, nichts genaues weiß man nicht, wo genau das fast zusammentreffen stattgefunden hat.

gemacht - und ich bin für meinen Hund verantwortlich!

Sicher bist du das, wie jeder andere auch Verantwortlich ist, der sich unter Menschen bewegt. Ich denke, dass jeder der sich unter Menschen bewegt, den einen oder anderen Vorfall mit wem auch immer schon gehabt hat.

Gut, jetzt wirst Du einwenden, dass Du Hunde besitzt, die
jederzeit und immer gehorchen. Glückwunsch! Trotz gutem
Training werde ich nie meine Hand dafür ins Feuer legen, dass
mein Hund nicht doch mal etwas anderes in der Nase hat.

Hast du das irgendwo gelesen, dass ich diese erwähnt habe ?? Jedes Lebewesen ist unberechenbar und dazu zähle ich auch Hunde. Das du deinen Hund immer im Auge behalten musst, ist doch wohl klar, trotzdem Leine ich meine beiden nicht an, bewege ich mich auf oder in einem Hundeauslaufgebiet, egal wer da angetrabt kommt.

Daher: Die gelebte Toleranz heißt für mich, dass ich meinen
Hund in bestimmten Situationen anleine.

Das sei dir unbelassen :wink:

Toleranz heißt für mich, dass ALLE aufeinander Rücksicht nehmen, nicht die einen mehr und die anderen weniger …

Gruß
BelRia

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Auch wenn es ein Kind gewesen wäre, hätt ich nicht schneller bremsen können.
Deswegen nehmen verantwortungslose Eltern ihr Kind an die Hand und verantwortungsvolle Hundebsitzer ihren Hund an die Leine!
Stell mich jetzt nicht als Kinderfeindlich da. Wenn man an einer Gruppe Menschen (eh schon langsam) vorbei fahrt und da schießt ein Kind/Hund/Alien mitten aus der Gruppe, das man von weiten gar nicht sehen konnte, würd sich jeder schrecken.
Das war einfach eine unnötige Situation. Darum geht’s

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Hallo BelRia,

Warum konnte der Hund überhaupt bis auf 3 Meter auf die Frau
zugehen/rennen/wie auch immer ?

Dazu müsstest du wissen, wo beide sich begegnet sind, alles
andere ist Spekulation und nicht dienlich.

Wir wissen beide nicht, wo die Begegnung stattfand.

Offensichtlich war der Halter
mit seinem Hund in der Nähe von Straßenverkehr, Radwegen oder
Spazierwegen unterwegs.

Woraus schließt du das denn ??

Weil eine 78jährige Frau nur höchst unwahrscheinlich mit ihrem Fahrrad durch ein Hundeauslaufgebiet fahren wird.

Also in einem Auslaufgelände für HUNDE, wie der Name schon
vermuten lässt, halten sich da Hunde auf. Wer dann dort
spazieren geht, der muss damit rechnen, dass dort Hunde frei
herumlaufen, was sie auch sollen und dürfen.

Ich zitiere DICH:

Dazu müsstest du wissen, wo beide sich begegnet sind, alles
andere ist Spekulation und nicht dienlich.

WENN es ein Hundeauslaufgebiet war, dann stimme ich dir sogar zu, aber, siehe oben, ich halte es für unwahrscheinlich.

"

Sage mir eine vernünftige Erklärung, warum nun die Hundehalter
ihre Hunde an die Leine nehmen sollen, wenn dort Spaziergänger
auftreten, die nur so herum schlendern ? Das diese da nichts
zu suchen haben, ist doch wohl einzusehen.

Einverstanden, sofern wir von einem ausgewiesenen Hundeauslaufgebiet reden.

Bei 3 Metern Nähe ist Abrufen zu spät, oder der
Hund hat dann wohl doch nicht so perfekt gehorcht wie sonst
immer :wink:

Es ist erstaunlich, was alles in einen solchen Artikel von
Tasso hinein interpretiert wird.

Es haben auch schon andere geschrieben: 3 Meter Abstand (das wurde so berichtet) ist schlicht und ergreifend eine Belästigung und nicht in Ordnung. In dem Urteil wurde erwähnt, der Hund sei bereits abgerufen worden, aber er war eben 3 Meter nah.

Ich liebe Hunde, habe selbst 2 Hunde, aber ich bin sehr
genervt von Hundehaltern, die „die andere Seite“ nicht
verstehen können oder wollen.

Vielleicht sind diese auch schon genervt, von dem ewigen Hunde
an die Leine, aber alles andere darf einen auf allen Wegen
über den Haufen fahren. Alles hat 2 Seiten. Toleranz heißt das
Zauberwort des miteinander und das auf Beiden Seiten.

Es geht hier nicht um Radfahrer, du lenkst ab.

In der Panikzeit erlebten wir sehr oft, dass freilaufende
Hunde seeeehr spät zurückgerufen werden.

Wenn wer eine Panikzeit durchmacht, wird er sich kaum in einem
Gebiet aufhalten, wo Hunde frei herumlaufen und was verstehst
du unter spätes zurückrufen ??

Hier spekulierst auch du: wenn es KEIN Hundeauslaufgebiet war, dann „dürfen“ dort auch Hundephobiker laufen, oder ? Wir wissen es aber nicht, wo es war.

In Hundeforen liest
man immer wieder, dass die Hunde gar kein Interesse an den
Spaziergängern zeigten und die Leute sich nicht so anstellen
sollen. Und natürlich kommt immer wieder der Hinweis, dass
Hundephobiker sich behandeln lassen sollen.

Besser wäre das. Meine Hunde zeigen auch kein Interesse an
anderen Menschen und gehen ihnen aus dem Weg, warum sollte ich
sie nun anleinen, weil evtl. ein Mensch daher kommt der eine
Hundephobie hat.

Siehste, damit (und in den anderen Artikeln) beweist du klar, dass du nur deinen Hundetellerrand siehst.

Ich habe eine Phobie gegen Radfahrer ohne Klingel, die in
einem Affentempo an einen vorbei rasen, dass einem oft mals
nur noch der Sprung in den Graben bleibt, meinste jetzt die
schieben deswegen ihr Rad oder kaufen sich eine Klingel :wink:

Das ist genau so wenig in Ordnung, aber nicht Thema.

Soviel zur oft benannten Toleranz.

Aber wir Hundehalter sollten Rücksicht nehmen ! Es ist unser
Hobby, und unsere Mitmenschen haben schlicht und ergreifend
das Recht, davon nicht belästigt zu werden !

Das steht ja wohl jedem Menschen zu, dass er nicht belästigt
wird und ist nicht nur auf Hundehalter zu münzen, sondern auf
alle Menschen die in irgendeiner Forum einem Hobby nachgehen.

Stimmt, aber es geht hier um Belästigung durch Hunde.

Es soll mir
keiner erzählen, dass Hunde zur „natürlichen“ Umgebung
gehören, das mag noch auf den Dörfern so sein, aber auch dort
nur noch bedingt.

Doch Hunde gehören zur natürlichen Umgebung der Menschen.
Hunde haben schon immer den Menschen begleitet, ihre Höfe
bewacht, ihr Hab und Gut, waren Jäger und Beschützer,
Lebensretter und Helfer im Haushalt, der Blinden und
Behinderten, dazu Therapeuten für Kinder und in Kranken- und
Pflegehäuser.
Hunde gehören zu unserem Umfeld. Und das erstaunlichste ist
eigentlich, dass in Großstädten fast mehr Hunde leben, als in
den sogenannten Dörfern, warum das so ist, ist eigentlich ganz
einfach.

Aber meine Frage an dich, wenn deiner Meinung nach Hunde nicht
in deine natürliche Umgebung passen, warum hast du dann welche
??

Die allerwenigsten Hunde haben heutzutage noch eine wirkliche Aufgabe, sondern sie sind schlicht ein Hobby (ein sehr schönes natürlich *g*). Da sehe ich keine natürliche Umgebung mehr, schon gar nicht in der Großstadt, wo die arme Hundeschnauze auf Auspuffhöhe ist.

Gruß,
Insel

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Nur für BelRia

Toleranz heißt für mich, dass ALLE aufeinander Rücksicht
nehmen, nicht die einen mehr und die anderen weniger …

Gruß
BelRia

Hallo BelRia,

http://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz

Gruß Bernd O.

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Hallo,

Auch wenn es ein Kind gewesen wäre, hätt ich nicht schneller
bremsen können.
Deswegen nehmen verantwortungslose Eltern ihr Kind an die Hand

Immer ?? Wie sollen sich dann Kinder entwickeln. Aber das müsste dann eher in einem anderen Brett diskutiert werden, ob man Kinder ständig an der Hand halten muss.

Wie gesagt einem Ball folgt meistens etwas nach, egal was.

und verantwortungsvolle Hundebsitzer ihren Hund an die Leine!

Und verantwortliche Mitmenschen bewegen sich so, dass keinem anderen ein Schaden zugeführt wird und ganz besonders im Straßenverkehr.

Stell mich jetzt nicht als Kinderfeindlich da.

Woraus genau liest du das ??

Wenn man an
einer Gruppe Menschen (eh schon langsam) vorbei fahrt und da
schießt ein Kind/Hund/Alien mitten aus der Gruppe, das man von
weiten gar nicht sehen konnte, würd sich jeder schrecken.

Deswegen sollen Autofahrer auch langsam und vorausschauend fahren, gerade wenn Gruppen mit Kindern unterwegs sind.

Das war einfach eine unnötige Situation. Darum geht’s

Beachte einfach, dass alle Lebewesen unberechenbar sind, egal ob Kinder oder Hunde die an Straßen lang laufen, an der Hand oder angeleint, losreißen kann sich auch ein Kind und einem Ball folgen.

Nur darum geht es. Einem Ball folgt immer etwas nach.

Gruß
BelRia

Hallo Insel,

Warum konnte der Hund überhaupt bis auf 3 Meter auf die Frau
zugehen/rennen/wie auch immer ?

Dazu müsstest du wissen, wo beide sich begegnet sind, alles
andere ist Spekulation und nicht dienlich.

Wir wissen beide nicht, wo die Begegnung stattfand.

Eben, warum interpretierst du es dann hinein ??

Offensichtlich war der Halter
mit seinem Hund in der Nähe von Straßenverkehr, Radwegen oder
Spazierwegen unterwegs.

Woraus schließt du das denn ??

Weil eine 78jährige Frau nur höchst unwahrscheinlich mit ihrem
Fahrrad durch ein Hundeauslaufgebiet fahren wird.

Es gibt sicher noch andere Wege die eine Frau mit ihrem Fahrrad befährt. Keiner weiß genau wo diese fast Begegnung stattgefunden hat, aber es wird fleißig spekuliert :wink:

Also in einem Auslaufgelände für HUNDE, wie der Name schon
vermuten lässt, halten sich da Hunde auf. Wer dann dort
spazieren geht, der muss damit rechnen, dass dort Hunde frei
herumlaufen, was sie auch sollen und dürfen.

Ich zitiere DICH:

Dazu müsstest du wissen, wo beide sich begegnet sind, alles
andere ist Spekulation und nicht dienlich.

WENN es ein Hundeauslaufgebiet war, dann stimme ich dir sogar
zu, aber, siehe oben, ich halte es für unwahrscheinlich.

Es ist nicht dienlich, einen Text aus dem Zusammenhang zu reißen. Meine Antwort bezog sich auf das was du geschrieben hast, dass wenn Menschen auf Hundeauflaufplätzen erscheinen, Hunde an die Leine gehören und nur darauf habe ich geantwortet, dass ich dieses nicht tun werde…

Sage mir eine vernünftige Erklärung, warum nun die Hundehalter
ihre Hunde an die Leine nehmen sollen, wenn dort Spaziergänger
auftreten, die nur so herum schlendern ? Das diese da nichts
zu suchen haben, ist doch wohl einzusehen.

Einverstanden, sofern wir von einem ausgewiesenen
Hundeauslaufgebiet reden.

Hundeauslaufwiesen sind als solche gekennzeichnet.

Ich liebe Hunde, habe selbst 2 Hunde, aber ich bin sehr
genervt von Hundehaltern, die „die andere Seite“ nicht
verstehen können oder wollen.

Vielleicht sind diese auch schon genervt, von dem ewigen Hunde
an die Leine, aber alles andere darf einen auf allen Wegen
über den Haufen fahren. Alles hat 2 Seiten. Toleranz heißt das
Zauberwort des miteinander und das auf Beiden Seiten.

Es geht hier nicht um Radfahrer, du lenkst ab.

Nein, ich lenke nicht ab, es geht immer noch um das Miteinander und das findet nicht nur auf einer Seite statt.

In der Panikzeit erlebten wir sehr oft, dass freilaufende
Hunde seeeehr spät zurückgerufen werden.

Wenn wer eine Panikzeit durchmacht, wird er sich kaum in einem
Gebiet aufhalten, wo Hunde frei herumlaufen und was verstehst
du unter spätes zurückrufen ??

Hier spekulierst auch du: wenn es KEIN Hundeauslaufgebiet war,
dann „dürfen“ dort auch Hundephobiker laufen, oder ? Wir
wissen es aber nicht, wo es war.

Ich verstehe gerade nicht worauf du dich beziehst. wie wäre es wenn du dem Text folgst und auf die Stellen antwortest, auf die sich der Text bezieht. Lese doch einfach was ich geschrieben habe.

Dazu spekuliere ich nicht, sondern schreibe auf deinen Beitrag meine Meinung.

In Hundeforen liest
man immer wieder, dass die Hunde gar kein Interesse an den
Spaziergängern zeigten und die Leute sich nicht so anstellen
sollen. Und natürlich kommt immer wieder der Hinweis, dass
Hundephobiker sich behandeln lassen sollen.

Besser wäre das. Meine Hunde zeigen auch kein Interesse an
anderen Menschen und gehen ihnen aus dem Weg, warum sollte ich
sie nun anleinen, weil evtl. ein Mensch daher kommt der eine
Hundephobie hat.

Siehste, damit (und in den anderen Artikeln) beweist du klar,
dass du nur deinen Hundetellerrand siehst.

Nein, ich sehe das du nicht mit liest oder nicht verstehen willst, ohne dir nahe treten zu wollen, aber wieso liest du nicht einfach nur was da steht ?

Sollte ich eher deinen Hundetellerrand sehen oder ist es dir nicht möglich auch eine andere Meinung zu lesen ?? Und Beweise, was genau oder besser wo genau liest du denn Beweise ??

Ich habe eine Phobie gegen Radfahrer ohne Klingel, die in
einem Affentempo an einen vorbei rasen, dass einem oft mals
nur noch der Sprung in den Graben bleibt, meinste jetzt die
schieben deswegen ihr Rad oder kaufen sich eine Klingel :wink:

Das ist genau so wenig in Ordnung, aber nicht Thema.

Gehört aber dazu, denn diese sind auch eher hinderlich im Umgang miteinander, in dem sie sich das Recht heraus nehmen genauso zu handeln, wie sie es tun.

Soviel zur oft benannten Toleranz.

Aber wir Hundehalter sollten Rücksicht nehmen ! Es ist unser
Hobby, und unsere Mitmenschen haben schlicht und ergreifend
das Recht, davon nicht belästigt zu werden !

Das steht ja wohl jedem Menschen zu, dass er nicht belästigt
wird und ist nicht nur auf Hundehalter zu münzen, sondern auf
alle Menschen die in irgendeiner Forum einem Hobby nachgehen.

Stimmt, aber es geht hier um Belästigung durch Hunde.

Also nach diesem Bericht von Tasso geht es um einen Hund, der offensichtlich für den Sturz verantwortlich ist und nicht alle Hunde.

Aber meine Frage an dich, wenn deiner Meinung nach Hunde nicht
in deine natürliche Umgebung passen, warum hast du dann welche
??

Die allerwenigsten Hunde haben heutzutage noch eine wirkliche
Aufgabe, sondern sie sind schlicht ein Hobby (ein sehr schönes
natürlich *g*). Da sehe ich keine natürliche Umgebung mehr,
schon gar nicht in der Großstadt, wo die arme Hundeschnauze
auf Auspuffhöhe ist.

Sie werden in den Großstädten mehr gebraucht als auf dem Land und jeder Hund hat seine Aufgabe, auch wenn du sie nicht sehen magst oder sie dir nicht direkt auffällt. Der Hund lebt schon viele tausend Jahre mit den Menschen, da wird er auch die Abgase überstehen.

Die natürliche Umgebung eines Hundes nahm eher seinen Abschied, als sich der Wolf zum Menschen begab. Heute ist die „natürliche“ Umgebung eines Hundes eher sein Rudel, wo dieses ist, egal wo, wird der Hund auch sein.

Viele Menschen haben heute Hobbys, warum sollte der Hund nicht dazugehören :wink:

Mfg.
BelRia

Hallo Bernd O.

Und was genau möchtest du nun mit diesem Link mitteilen ??

Mfg.
BelRia

Toleranz heißt für mich, dass ALLE aufeinander Rücksicht
nehmen, nicht die einen mehr und die anderen weniger …

Hallo BelRia,

http://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz