Rechtliches absichern

Hallo,

mal so ne Frage am Rande…
jeder kennt ja diese mails „Ihre E-Mail an mich hat einen Wurm enthalten…“ oder ähnliches, was sich ja meist selbst als Virus/Wurm oder was auch immer heraustellt.
Aber: Meist kommt ja die mail eben über einen eigenen Mailserver bzw. mit der eigenen Absenderkennung (sofern man eine Domain bei 1und1, Strato, etc. hat).
Wenn nun einer dieser Spammer/Virusverteiler eben unter eben dieser gefakten, aber mir zugehörigen Domainkennung eben seine Schandtaten verbreitet und dann irgendwer MIR das zu lasten legen möchte, weil ER ja ganz offensichtlich etwas von mir bekommen hat… Wie kann ich mich dagegen denn schützen? Wie kann man sich dagegen (wenn überhaupt) rechtlich schützen?
Schlieslich muss ja heute jeder Homepagebetreiber ein Impressum auf der Seite haben und DA steht ja nun mal auch meist ne mailadresse (die gültig ist) drin.

Gruß
h.

Hallo h,
das ist das selbe Problem, als würde jemand Deinen Namen aus dem Telefonbuch fischen, auf eine Breifbombe schreiben und die versenden.
Du kannst es nicht beeinflussen, es liegt nicht in Deiner Verantwortung.
cu Rainer

Wenn nun einer dieser Spammer/Virusverteiler eben unter eben
dieser gefakten, aber mir zugehörigen Domainkennung eben seine
Schandtaten verbreitet und dann irgendwer MIR das zu lasten
legen möchte, weil ER ja ganz offensichtlich etwas von mir
bekommen hat… Wie kann ich mich dagegen denn schützen? Wie
kann man sich dagegen (wenn überhaupt) rechtlich schützen?

In wenigen Fällen, in denen mir privat oder als in meiner Funktion als Unternehmens-Postmaster derartige Vorwürfe tatsächlich gemacht wurden, habe ich in einer freundlich/bestimmten Antwort möglichst leicht verständlich erläutert, dass und wie Absendeadressen gefälscht werden können.

Wenn Headerdaten vorgelegt wurden, war die Argumentation recht einfach, ansonsten habe ich diese (resultatlos) angefordert.

Wäre ein solcher Mailwechsel allerdings eskaliert, hätte ich dies privat ignoriert, als Postmaster hingegen sofort mit der GF rechtliche Schritte besprochen, da Mailflamer oft auch in öffentlichen Foren zu flamen pflegen und daher eine Rufschädigung zu fürchten ist.

Für eine Absicherung im Vorhinein sehe ich keine Möglichkeit, einen entspr. Disclaimer o. ä. auf der zur Mailadresse gehörigen Website zu proklamieren, halte ich für eher schädlich. Dies würde aussehen wie der Standardsatz in Spams This is NOT unsolicited email.

Gruss,
Schorsch