Mein Rechtsanwalt ist mir als Pflichtverteidiger durch das Gericht zugeordnet worden. Er stellte seine Rechnung ueber ca. 1.500,- Euro an das Gericht. Wir haben den Prozess gewonnen, das Gericht erstattete ihn aber nur ca. 800,- Euro.
Meine Entschaedigung fuer Uebernachtung und Fahrtkosten in Hoehe von 492,- Euro, welche fuer mich auf sein Konto ueberwiesen wurden, behaelt er nun fuer sich ein…das darf er doch nicht oder ???
Bin zutiefst enttauscht und weiss nicht weiter…kann mir jemand helfen ???
nein das darf er gar nicht!
ein anwalt hat das recht nach einer klage das Geld auf seinem Konto überweisen zu lassen,und dann anschließend auf ihr Konto zu überweisen wenn er das nicht tut und das Geld behält würde ich einen neuen Termin vereinbaren und ihn zur rede stellen ansonsten anzeigen!
Hallo Marin,
warum darf er das nicht ??
Gibt es dafür irgendeinen Paragraphen ? Er hat jetzt Beschwerde beim Amtsgericht eingericht. Das Gericht hat ihn von den geforderten 1.981,- € bisher ca. 850,- € gezahlt, da er überall die „Höchstsätze“ angesetzt hat. Er schreibt auch in der Beschwerde, dass mehrere lange telefonischen Fallbesprechungen stattfanden, welches gar nicht der Fall war !!! Er hält das Geld solange zurück bis das Gericht ihn die fehlenden Gelder bezahlt habe. Wenn nicht verrechnet er es mit den mir zustehenden 492,- € Entschädigungsgeld. Er würde mir dann auch entgegenkommen und nichts mehr von mir fordern, was über die 492,- € hinausgänge. Man bedenke er war mein „Pflichtverteidiger“