Zur Zeit der Diskussion um die Rechtschreib- Reform erschien in einigen Zeitungen ein Spott-Artikel mit Vorschlägen zur weiteren " Vereinfachung " der Sprache ,
z. B. : Ersetzen der Buchstaben C , Z etc. durch K , Ausmerzen der Umlaute und aller
" schwierigen " Buchstaben , bis am Ende nur noch einige Vokale oder Konsonanten übrigbleiben .
Kann mir vielleicht jemand den Text übermitteln oder Herkunft ( Zeitschrift /Datum etc. ) nennen ?
Vielen Dank im Voraus . J. Berger
Wohl nicht das, was du suchst, aber schwer erheiternd:
http://www.zedorock.net
Q
Hallo,
ich hab den Text, habe aber ehrlich gesagt weder Lust noch Zeit den abzutippen. Wenn du mir eine Fax-Nummer angibst, fax ich ihn dir gerne.
Gruss, Frank
Vermutlich komme ich wieder zu spät
Hallo Jürgen, ist er das?
Fünfstufiger Plan zur Rechtschreibreform
Erster Schritt: Wegfall der Großschreibung.
einer sofortigen einführung steht nichts im weg, zumal schon viele graphiker und werbeleute zur kleinschreibung übergegangen sind.
zweiter schritt: wegfall der dehnungen und schärfungen.
diese masname eliminirt schon di gröste felerursache in der grundschule, den sin und unsin unserer konsonantenverdoplung hat onehin nimand kapirt.
driter schrit: v und ph ersetzt durch f, z ersetzt durch s, sch ersezt durch s.
das alfabet wird um swei buchstaben redusirt, sreibmasinen und sesmasinen fereinfachen sich, wertfole arbeitskräfte könen der wirtsaft zugefürt werden.
firter srit: q,c und ch ersetst durk k, j und y ersetst durk i, pf ersetst durk f.
iest sind son seks bukstaben ausgesaltet, di sulseit kann sofort fon neun auf swei iare ferkürst werden, anstat aktsig prosent reksreibunterrikt könen nüslikere fäker wi fisik, kemi, reknen mer geflekt werden.
fünfter srit: wegfal von ä,ö und ü.
ales uberflusige ist iest ausgemerst, di ortografi wider slikt und einfak, naturlik benotigt es einige seit, bis diese fereinfakung uberal riktik ferdaut ist, fileikt sasungsweise ein bis swei iare, anslisend durfte als nakstes di fereinfakung der nok swirigeren und unsinigeren gramatik anfisirt werden.
aus: „Freitag“, Nr. 45/1992
Gruß Fritz