Es gibt eine private, renovierungsbedürftige Immobilie, die der Eigentümer gern Handwerkern und anderen Menschen zum Wohnen und Arbeiten zur Verfügung stellen möchte.
Um die Leute abzusichern, falls ihm etwas passiert, ist er am Überlegen ob er eine gemeinnützige Stiftung gründet oder ähnliches.
Er hat sich ein wenig informiert und möchte jetzt nicht, dass sie sich irgendwie selbst in ihrer Freiheit einschränken. Z.B. wird eine selbständige Stiftung überwacht und wenn irgendjemand entscheidet, dass sie nicht mehr gemeinnützig ist oder der Zweck geändert wurde, fällt das Vermögen an den Staat. Wenn man einen Treuhänder einsetzt passiert das nicht, kostet aber Verwaltungsgebühren. Der Eigentümer hat aber kein Geld übrig. Was er hat, wird zum Erhalt der Immobilie gebraucht und das ist sowieso zu wenig.
Was könnte man machen, das so wenig wie möglich kostet, die Leute, die dort wohnen absichert und keinen Papierkrieg mit Behörden verursacht ?
Hallo,
Es gibt eine private, renovierungsbedürftige Immobilie, die
der Eigentümer gern Handwerkern und anderen Menschen zum
Wohnen und Arbeiten zur Verfügung stellen möchte.
Um die Leute abzusichern, falls ihm etwas passiert, ist er am
Überlegen ob er eine gemeinnützige Stiftung gründet oder
ähnliches.
***Stiftungen zu gründen sind kostenintensiv, die Einkünfte gehen dann der Stiftung zu, Stiftung muss vom Finanzamt anerkannt werden und selbstverständlich werden die Stiftungen überwacht. Da stehen die Kosten in keinerlei Verhältnis zum erhofften Sinn.
Was ist zu verstehen:"um die Leute abzusichern, falls…
Da sind eine Menge von Fehlinterpretationen und folgedessen falsche Antwortmöglichkeiten gegeben, vielleicht nochmals posten!
Schönen Sonnteag,
lG
Er hat sich ein wenig informiert und möchte jetzt nicht, dass
sie sich irgendwie selbst in ihrer Freiheit einschränken. Z.B.
wird eine selbständige Stiftung überwacht und wenn
irgendjemand entscheidet, dass sie nicht mehr gemeinnützig ist
oder der Zweck geändert wurde, fällt das Vermögen an den
Staat. Wenn man einen Treuhänder einsetzt passiert das nicht,
kostet aber Verwaltungsgebühren. Der Eigentümer hat aber kein
Geld übrig. Was er hat, wird zum Erhalt der Immobilie
gebraucht und das ist sowieso zu wenig.
Was könnte man machen, das so wenig wie möglich kostet, die
Leute, die dort wohnen absichert und keinen Papierkrieg mit
Behörden verursacht ?
Zusatz
Der Eigentümer stellt die Immobilie praktisch der Allgemeinheit zur Verfügung, die Immobilie soll niemandem gehören und niemand soll darauf Anspruch erheben können.
Jetzt gehört die Immobilie einer Person. Wenn diese stirbt, kann ein Erbe darauf Anspruch erheben. Dieser Erbe könnte die Menschen, die die Immobile benutzten rauswerfen, oder plötzlich Miete von ihnen verlangen.
Es muss also eine Regelung geschaffen werden.
Eine Möglichkeit wäre es,das die Personengruppe (Handwerker usw.) als GbR sich zusammenschließt und der Eigentümer der Immobilie dieser GbR
den Nießbrauch für XX-Jahre überträgt und dieses im Grundbuch eingetragen wird.Für den Nießbrauch wird dann ein symbolischer Betrag als Gegenleistung ins Grundbuch miteingetragen.
Genaueres sollte man aber mit einem Notar besprechen.
Danke, das könnte für alle akzeptabel sein. Kann man auch 1000 Jahre eintragen ?
GmbH oder Verein- Mietshäuser Syndikat
Hallo,
kennst Du das Finanzierungsmodell des Mietshäuser Syndikats ( http://www.syndikat.org/ )?
Kommt aus der linken Ecke und wurde gegründet, um Hausprojekten den Erwerb und Erhalt Ihrer Immobilien zu ermöglichen.
Die Bewohner gründen einen Verein, dieser geht dann mit dem Mietshäuser Syndikat in eine GmbH, welche das Haus erwirbt, dadurch wird das Haus dauerhaft dem Immobilienmarkt entzogen.
Wenn der Besitzer das Haus bestimmten, vorher bekannten Nutzern das Haus übereignen will reicht es vielleicht auch, wenn diese einen Verein gründen und der Besitzer das Haus an den Verein verschenkt oder billig verkauft.
Ein Verein kann allerdings irgendwann in der Zukunft per Mehrheitsbeschluss das Haus verkaufen und den Verein auflösen, das Mietshäuser Syndikat übernimmt bei Ihrem Modell eine Wächterfunktion, daß so etwas nicht gegen den Willen einer Minderheit der Bewohner passiert…
Vielleicht könnte der Besitzer auch so etwas Ähnliches ohne Mietshäuser Syndikat aufziehen, also die Bewohner gründen einen Verein, dieser geht dann mit dem Besitzer zusammen eine GmbH ein, das Haus geht in den Besitz der GmbH über. Hier wäre zu prüfen, was im Erbfall passieren könnte, bzw. der Gesellschaftsvertrag der GmbH müsste so formuliert sein, daß alle Seiten gegen unerwünschte Entwicklungen abgesichert sind.
Eine andere Rechtsform wäre noch eine Genossenschaft…
Viele Grüße
Hallo Janis73,
vielen Dank das ist auch ein guter Vorschlag. Am 19.8. gibt es ein Treffen und dann werden alle Eure Vorschläge besprochen werden.
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