Hallo!
Mal angenommen, die Person W betreibt eine professionelle KFZ- Werkstatt.
Weiterhin stelle man sich vor, dass der Kunde K sich irgendwo im Internet
4 Reifen und einen Satz Bremsbeläge kauft.
Geht damit in die Werkstatt, und bittet, das einbauen zu lassen.
Der Werkstattinhaber macht das, zu einem etwas erhöhten Stundenlohn.
Später passiert angenommen folgendes:
Kunde K fährt auf der Autobahn, ein Reifen platzt. Tödlicher Unfall.
Kunde K hatte nur die Felgen in die Werkstatt von W gebracht, zusamen mit den neuen Reifen.
Leider hat K nicht auf die Geschwindigkeitsfreigabe geachtet,
W wusste nicht, dass die Reifen für das Auto ungeeignet sind.
1.1
K hat die richtigen Reifen bestellt, aufgrund eines Herstellungsfehlers
ist aber einer geplatzt, mit einem schlimmen Unfall zur Folge.
Bei den von K gekauften Bremsbelägen haben sich bei einer Vollbremsung
die Beläge von der Halteplatte abgelöst.
Bei der nachfolgenden Unfallanalyse stellt sich heraus, dass es sich um eine Produktfälschung / Raubkopie handelt.
2.1.
K baut einen Auffahrunfall, weil er unaufmerksam war.
Als die Polizei kommt, gibt er zu Protokoll,
die Bremse hätte nicht richtig funktionirt.
Bei der späteren Unfallursachenermittlung stellt sich heraus, das an den Bremsbelägen ein Prüfzeichen fehlt.
Ich will nicht, dass Ihr jetzt Romane schreibt,
sondern nur anhand der 4 frei erfundenen Beispiele mal eine kurze Meinung abgebt,
ob es für den Werkstattinhaber W ein Risiko darstellt,
von den Kunden selbst gekaufte Ersatzteile in deren Auto´s einzubauen.
Nicht für jedes der 4 Beispiele, nur ganz allgemein.
Grüße, Steffen!