also, ich war neulich beim Zarzt und der hat bei mir eine Wurzelbhenadlung durchgeführt…und ich dachte mir die ganze Zeit…die kostet ja nix extra…so zumindest hatte ich es von Familie und Freunden erfahren…dann sagte er mir jedoch nach der 2. Sitzung ich solle was zahlen und auch die Sprechstundenhilfe meinte zu mir, dass deren Praxis eine ganz „andere“ Wurzelbehnadlung machen als die „konventionelle“ Behandlung von andern Zärzten.
Meine Frage, er hat es mir vorher nicht einmal gesagt das ich was zu zahlen hätte, bin ich denn jetzt verpflichtet ihm was zu zahlen???
Sie müssen vorher über die Modalitäten informiert werden. Oft wird dazu auch ein Vertrag aufgesetzt.
Wenn das nicht so ist, also wenn der Arzt nicht nachweisen kann, dass er vorher mit Ihnen über die Behandlung und ihre Folgen gesprochen hat, dann kann er das Geld nicht verlagen.
Das wäre ja so: Sie fahren mit dem Zug, und am Ziel erfahren Sie, dass das Ticket teurer ist.
Das Problem wird sein, dass Sie das nicht nachweisen können.
Ich rate Ihnen, mit der Verbraucherzentrale und/oder mit Ihrer Krankenkasse zu sprechen. Die Info bei der VZ kostet zwar auch einen Obolus, ist aber zu verschmerzen.
ich muss zwar auch nicht eine menge zahlen, aber allein dass er es mir überhaupt nicht gesagt hat stört mich…
ich habe ja noch ein termin bei ihm…sollte ich es dann mit ihm persönlich besprechen oder abwarten bis die rechnung kommt und dann schriftlich melden??
Zu beginn habe ich nichts unterschrieben…von daher kann er da nix nachweisen
ich würde nicht warten. Es ist immer besser, die Initiative zu ergreifen. Da ist man selbst in der besseren Position.
Und noch ein Tipp: Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor. Das ist sehr wichtig. Überlegen Sie sich die Fragen und die möglichen Antworten, die er geben könnte. Souveränität beeindruckt vor allem Männer, und bleiben Sie bei dem Gespräch ganz ruhig und sachlich, auch wenn es schwer fällt. Bei mir klappt das fast immer.
Guten Tag,
wenn ich das richtig verstehe geht es hier nicht um juristische Fragen sondern um ärztliche Behandlung, mit oder ohne vollständige Beratung . . .
Deshalb würde ich erst mal den ZA fragen, wie er dazu kommt, eine Privat-Abrechnung vornehmen zu wollen, wenn Du mit Karte=GKV wohl Platz genommen hast. Dann wäre die Frage der Kosten für was zu klären. Wenn es sich um eine Bagatelle handelt (Ermessenssache) würde ich keinen Ärger machen und einen anderen ZA ermitteln für die Zukunft. Ansonsten würde ich mir zunächst Beratung bei meiner GKV einholen, dazu die genaue Behandlung abklären. Wenn das nicht richtig weiterhilft dieselbe Frage an die zuständige Kassenärztliche Vereinigung stellen. Mit den Antworten entsprechend schalten.
Empfehlenswert folgende Info-Portale: https://www.medikompass.de https://www.2te-zahnarztmeinung.de
Viel Erfolg
ich würde das mit der Krankenkasse abklären. Was dort nicht geklärt werden kann, kann man sich bei der Ärztekammer erkungigen, was für eine Zulassung der Zahnarzt hat.
ich habe noch einen termin bei ihm…sollte ich da evtl. mit rechnen, dass er seine Arbeti nicht korrekt macht`?
Also, nicht das er sich denkt " wenn sie sowieso nicht zahlt gebe ich mir erst keine Mühe bei ihrer Behandlung"
verstehen sie?
erstens haben Ärzte einen Eid geschworen. Und zweitens: Haben Sie denn schon mit ihm gesprochen?
Wenn er merkt, dass Sie ehrlich an der Lösung des Problems interessiert sind, dann wird er auch freundlich und korrekt sein. Schließlich hat er einen Ruf zu verlieren, denn Sie könnten ihn bei der Ärztekammer verklagen.