Rechtsfragen Frankreich

Ein Freund von mir hat sich in Frankreich einen Anwalt genommen, der ihn in einer Streitsache (Kündigung und Abfindung) gegen eine Firma vertritt. Am Anfang hat der Anwalt meinem Freund versichert, die Chancen stehen seht gut; nach einiger Zeit änderte sich der Ton. Der Anwalt hat die Bezahlung am Anfang kassiert und scheint sich nach Meinung meines Freundes jezt nicht mehr viel zu kümmern.
Mein Freund hat die Mails, die der Anwalt mit der Firma gewechselt hat, nicht zu lesen bekommen - der Anwalt behauptet, dass er sie ihm nicht zeigen darf.
Meine Frage lautet, stimmt das?

Hallo Regenbogen,
ja, ja, das behaupten hier hin und wieder die Rechtsanwälte : der Briefwechsel sei „confidentiel“.
Das stimmt aber keinesfalls : wer einen Anwalt beauftragt seine Interessen zu verteidigen hat Anrecht auf Einsicht in den Briefwechsel, der Anwalt muss den Schriftverkehr seinem Mandanten vorlegen zur Kenntnisnahme. Er darf aber keine Kopien davon anfertigen.
Er ist deshalb zur vollen Information verpflichtet damit der Mandant auch weis, dass er richtig verteidigt wird, anders gesagt, dass sein Anwalt auch richtig seine Interessen vertritt.
In deinem Fall rate ich den Anwalt schleunigst zu wechseln, allen Unterlagen müssen dann dem neuen Anwalt übergeben werden, der sie dann seinem Mandanten zur einsicht vorleghen wird.
Das beste wäre sofort einen neuen Anwalt aufsuchen
und mit ihm die Angelegenheit des Anwalt-wechsels zu besprechen. Evtl Anwaltskammer anrufen und sich beraten lassen (ohne Namen zu benennen).
LG und erfolg !
UM

Ein Freund von mir hat sich in Frankreich einen Anwalt

genommen, der ihn in einer Streitsache (Kündigung und
Abfindung) gegen eine Firma vertritt. Am Anfang hat der Anwalt
meinem Freund versichert, die Chancen stehen seht gut; nach
einiger Zeit änderte sich der Ton. Der Anwalt hat die
Bezahlung am Anfang kassiert und scheint sich nach Meinung
meines Freundes jezt nicht mehr viel zu kümmern.
Mein Freund hat die Mails, die der Anwalt mit der Firma
gewechselt hat, nicht zu lesen bekommen - der Anwalt
behauptet, dass er sie ihm nicht zeigen darf.
Meine Frage lautet, stimmt das?

Hallo Regenbogen,
betr : Anwaltswechsel…
dazu muss noch gesagt werden, dass die Meisten das Ganze wieder von voprne aufrollen, das kann teuer werden, den der Erste wird ja die Bezahlung seines Honorars verlangen und hat auch recht darauf.
Für den zweiten muss dann nochmals alles bezahlt werden.
Anwälte reagieren oft verschnupft auf Meckereien, sie sind meistens überarbeitet und haben einen Haufen von Akten zu bearbeiten.
Deshalb kann man erstmals auch versuchen einen Termin zu vereinbaren und dann „ruhig und selbstsicher“ mit ihm die Lage zu besprechen und sagen, dass man doch ziemlich unzufrieden ist über den Ablauf ist, dass man leide den Eindruck bekommen hat man sei ihm nicht sehr wichtig, obwol man doch im vollem Vertrauen zu ihm kam
und rechnete
rechnet, auch wenn man weis, er hat viel um die Ohren und muss sich so einiges anhören, dass er Ihre Interessen mit all seinem Können verteigen wird.
Wichtig : man muss sein Ergeiz wecken, damit er für Sie sein Bestes tut.
Allerdings habe ich bei Ihrem Fall so meine Bedenken, denn er schaint ja aud die Seite Ihres Gegners gewechselt zu haben.
Beschimpfen oder endlos Meckern, telefonieren, ist bei unseren Anwälten der falsche weg. Entschlossenheit ist gefragt.
UM