Die Porzellanfabrik Rauenstein in Thüringen hat um die Jahrhundertwende Porzellan im Delfter Stil hergestellt und dies auch mit Delft gemarkt.
In Delft wollte man sich das natürlich nicht gefallen lassen.
In dem mir verfügbaren Büchlein findet man dazu nur eine sehr dürftige Beschreibung:
„…Die Beschwerde der Delfter Fayencemanufaktur gegen die Verwendung ihrer Motive konnte unter Hinweis auf den Unterschied von Porzellan und Fayence und auf die freie Abwandlung der holländischen Vorlagen abgewiesen werden. Freilich entbehrt das Argument, dass die Markenunterschrift ‚Delft‘ einer Weinlaune des Gestalterkollektives entsprungen sei, nicht einer gewissen Komik: man habe ihr nämlich den Text unterlegt ‚Der Esel läuft fortwährend Trab‘…“
Ich würde gerne herausfinden, was daran nur Legende ist.
Im Porzellankabinett in Rauenstein konnten sie mir jedenfalls nicht weiterhelfen.
da ich davon ausgehe, dass das vor Gericht ging ???
vor welchem Gericht würde das geklagt worden sein ?
werden solche Akten eigentlich aufgehoben ?
wie käme ich da dran ?
Ist es vorstellbar, dass man damals mit dem „Eselsargument“ vor Gericht argumentieren konnte ?
Die Porzellanfabrik Rauenstein in Thüringen hat um die
Jahrhundertwende Porzellan im Delfter Stil hergestellt und
dies auch mit Delft gemarkt.
In Delft wollte man sich das natürlich nicht gefallen lassen.
In dem mir verfügbaren Büchlein findet man dazu nur eine sehr
dürftige Beschreibung:
„…Die Beschwerde der Delfter Fayencemanufaktur gegen die
Verwendung ihrer Motive konnte unter Hinweis auf den
Unterschied von Porzellan und Fayence und auf die freie
Abwandlung der holländischen Vorlagen abgewiesen werden.
Freilich entbehrt das Argument, dass die Markenunterschrift
‚Delft‘ einer Weinlaune des Gestalterkollektives entsprungen
sei, nicht einer gewissen Komik: man habe ihr nämlich den Text
unterlegt ‚Der Esel läuft fortwährend Trab‘…“
Ich würde gerne herausfinden, was daran nur Legende ist.
Im Porzellankabinett in Rauenstein konnten sie mir jedenfalls
nicht weiterhelfen.
da ich davon ausgehe, dass das vor Gericht ging ???
vor welchem Gericht würde das geklagt worden sein ?
werden solche Akten eigentlich aufgehoben ?
wie käme ich da dran ?
Ist es vorstellbar, dass man damals mit dem „Eselsargument“
vor Gericht argumentieren konnte ?
Vielleicht kann mir ja doch jemand weiterhelfen
Hallo Peter,
habe es versucht und meine Biblothek und den PC auf den Kopf gestellt.
Viel ist es nicht, aber vielleicht hilft es dir ja doch weiter.
ist die Bibliothek vom Spielzeugmuseum die haben ein Buch „Ortschronik der Gemeinde Rauenstein“.
Kannst vielleicht dort anrufen, ob die nicht weiterhelfen können.
Dann gibt es noch einen ehemaligen Porzellanmaler Fritz Wolf aus Rauenstein, der kennt sich wohl mit der Geschichte der Greiner & Söhne Manufaktur ganz gut aus.
So das wars, mehr habe ich nicht, trotzdem viel Erfolg auf der weiteren Suche wünscht Ewa
Ich muss mal - ist mir eingefallen - im Porzellanmuseum in Eisfeld nachfragen. Die haben die umfangreichste Sammlung thüringer Porzellans.
Aber wenn ich schon mal eine Bibliothekarin dran habe:
Wie komme ich an solche Schriften wie:
‚Berichte der Handels- und Gewerbekammer Sonneberg 1875-1925‘ oder
‚Herzogl. Sachsen-Coburg-Meiningisches jährliches gemeinnütziges Taschenbuch‘ ?
such mal hier: http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html
das ist der „Meta-Katalog zum Nachweis von 75 Mio. Büchern und Zeitschriften in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit.“
den ersten titel habe ich nicht gefunden, den zweiten aber in mehreren bibliotheken. die bücher kann man sich dann unter angabe der signatur zu der nächstgelegen bibliothek schicken lassen.
Ich muss mal - ist mir eingefallen - im Porzellanmuseum in
Eisfeld nachfragen. Die haben die umfangreichste Sammlung
thüringer Porzellans.
Aber wenn ich schon mal eine Bibliothekarin dran habe:
Wie komme ich an solche Schriften wie:
‚Berichte der Handels- und Gewerbekammer Sonneberg 1875-1925‘
oder
‚Herzogl. Sachsen-Coburg-Meiningisches jährliches
gemeinnütziges Taschenbuch‘ :
Liebe Grüße
Peter
Hallo Peter,
die folgenden Titel habe ich nun gefunden, auch die Bibliotheken und deren Jahrgangsbestand sowie die Grundsätze der Fernleihe (Ausleihbar oder nur Kopie).
Die Titel stelle ich mal hier rein, wenn Du interesse an einer Fernleihe hast werde ich dir die Einzelheiten mailen, dass würde hier sonst den Rahmen sprengen.
LG Ewa
Zeitschrift: Bericht der Handels- und Gewerbekammer zu Sonneberg : auf das Jahr …
Körperschaft: Handels- und Gewerbekammer
Erschienen: Sonneberg, 1878-1921
Ersch.-verlauf: 1875/77(1878) - 1888/89(1890); 1890(1891) - 1913(1914); 1919(1920) - 1920(1921) Anmerkung: 1914 - 1917: Handels- und Gewerbekammer : Das Jahr …
1918: Handels- und Gewerbekammer für den Kreis Sonneberg: Mitteilungen der Handels- und Gewerbekammer für den Kreis Sonneberg
Forts.: Handelskammer : Bericht der Handelskammer Sonneberg (Thüringen) ZDB-ID: 5607012
Titel: Die Geschichte der Porzellanfabrik Rauenstein : 1783-1908 / dargest. von Louis Koch
Verfasser: Koch, Louis
Erschienen: [Sonneberg : Bartels], [ca. 1908]
Umfang: 45 S.
Schriftenreihe: Heimatkundliche Bilder aus dem Meininger Oberland
Titel: Die Porzellanmanufaktur Rauenstein : 1783 bis 1930 / Renate Gauß; Katharina Witter
Verfasser: Gauß, Renate ; Witter, Katharina
Erschienen: Suhl : Kulturbund der DDR, 1988
Umfang: 64 S. : Ill., Faks.
wenn ich das aber gewußt hätte! normalerweise spreche ich mit
leuten, die diesen link nicht kennen, erst gar nicht
Schade, du wirdt mir fehlen!
Fritz
Und ich habe grad wieder eines Sack voll Anmerkungen zu Karl dem Großen.
Konnte der wirklich den Namen „Ramses“ kennen? Was wusste man zu der Zeit über das alte Ägypten?
Und die Übersetzung „Pippin der Kurze“ ist ein altes Missverständnis. „Pippin minor“ meint „Pippin der Jüngere“!
normalerweise spreche ich mit
leuten, die diesen link nicht kennen, erst gar nicht
aber jetzt kennst du den link ja
Und ich habe grad wieder eines Sack voll Anmerkungen zu Karl
dem Großen.
Konnte der wirklich den Namen „Ramses“ kennen? Was wusste man
zu der Zeit über das alte Ägypten?
ja, den namen kannte er. die jungs sind damals gang schon weit rumgekommen, man denkt das ja gar nicht. er hat ja sogar von harun al raschid einen elefanten geschenkt bekommen. und schließlich kannten schon die römer cleopatra, die nachfolgerin von ramses.
Und die Übersetzung „Pippin der Kurze“ ist ein altes
Missverständnis. „Pippin minor“ meint „Pippin der Jüngere“!
beides ist möglichwerweise falsch! das „le brêve“ beim pippin bezog sich auf seine eigenart kurzangebunden zu antworten (sagen jedenfalls die sehr guten französischen quellen).
Gruß und leb mir ewig wohl!
ewig wär mir zu lang, aber ein paar jährchen dürfen gerne noch sein
er hat ja sogar von
harun al raschid einen elefanten geschenkt bekommen.
Also von dem Kalifen einen Elefanten geschenkt bekommen und über die Geschichte des vorgriechischen - Cleopatra war ein Griechin - Ägyptens Bescheid zu wissen, da liegt noch viel dazwischen.
schließlich kannten schon die römer cleopatra, die
nachfolgerin von ramses.
Wussten die Römer wirklich, dass vor den Makedonen, den Persern und Babyloniern, ägyptische Pharaonen das Land beherrschten? Und wenn sie das wussten, kannten sie die Namen?
Wenn du die griechischen Sagen durchgehst, ist Ägypten dort schon durch und durch gräzisiert.
Amenophis wurde längst zu Memnon.
Und die Übersetzung „Pippin der Kurze“ ist ein altes
Missverständnis. „Pippin minor“ meint „Pippin der Jüngere“!
beides ist möglichwerweise falsch! das „le brêve“ beim pippin
bezog sich auf seine eigenart kurzangebunden zu
antworten (sagen jedenfalls die sehr guten französischen
quellen).
Also von dem Kalifen einen Elefanten geschenkt bekommen und
über die Geschichte des vorgriechischen - Cleopatra war ein
Griechin - Ägyptens Bescheid zu wissen, da liegt noch viel
dazwischen.
ich wollte damit ja auch nur verdeutlichen, dass die damals auch schon große bogen gelaufen sind
schließlich kannten schon die römer cleopatra, die
nachfolgerin von ramses.
Wussten die Römer wirklich, dass vor den Makedonen, den
Persern und Babyloniern, ägyptische Pharaonen das Land
beherrschten? Und wenn sie das wussten, kannten sie die Namen?
ja, wie der fund des rosetta-steins von 196 v. chr. mit dem text über pharao ptolemäus beweist, kannten die griechen die bedeutung der hieroglyphen und der pharaonen!
das „le brêve“ beim pippin
bezog sich auf seine eigenart kurzangebunden zu
antworten (sagen jedenfalls die sehr guten französischen
quellen).
Das ist mir neu! Erzähl mir mehr!
nö. sagt der autor. keine zeit und längst schon schnee von vorgestern. der roman ist vor 12 jahren erschienen (obwohl er in diesem jahr wieder eine auflage von 21.000 gebundenen exemplaren hatte). er müßte erst wieder in die quellen einsteigen.
lies gefälligst was aktuelleres *g*