Rechtsgültige Willenserklärung

tach Community,

ich habe damals für meinen Vater ein Schriftstück verfasst.
Dieses sollte verhindern, dass mein Vater nicht kuenstlich, bzw. dass an ihm keine lebensverlaengernden Massnahmen im Krankenhaus durchgefuehrt werden.

Ich habe es damals von einem Rechtsanwalt und Notar lesen lassen … Das war recht teuer. Er bestaetigte mir die rechtsgueltigkeit fuer 90 Euro.
Allerdings mit dem Hinweis, dass das so schon in Ordnung sei… Die fehler allerdings darin nicht so schlimm waeren…

naja…wie auch immer… eine korrektur haette noch mehr gekostet. vor allem zeit, die ich leider nicht hatte.

Nun meine Frage:

Gibt es im Netz der Netze Vorlagen, Vordrucke, die genau dies mit Rechtsgueltigen Formulierungen kostenlos zur Verfügung gestellt werden?

Ich weiss … ich kann googlen… aber ich kann als laie nicht entscheiden, ob der Verfasser wusste, was er/sie schrieb.

Und da man im ernstfall meist keine zweite chance bekommt,
wollte ich auf nummer sicher gehen.

kurz: gesucht wird eine PATIENTEN VERFÜGUNG

wer-weiss-was… wer-kennt-was…

vielen dank grusz

PixelKoenig

Hallo PixelKoenig,

gib bei google „Patientenverfügung“ ein.
Ich persönlich finde die unter dem derzeit achten link angebotene
Patientenverfügung des Freistaats Bayern recht gut. Hinter dem
sechsten link verbirgt sich eine Variante ev. Kirche, die ist IMHO
für Personen mit entsprechendem Hintergrund auch ganz gut.
Wenn man sich die durchliest und entsprechend ausfüllt sollte es wohl
ganz gut gehen.

Gruß - Jaschiii

Hallo.

tach Community,

Die FAQ:1129 scheint wohl unbekannt zu sein … ?
Deswegen wird der Rest auch nicht zitiert.

Zum Thema Patientenverfügung:
http://www.ra-kotz.de/patientenverfuegung.htm
http://www.janolaw.de/familienrecht/patientenverfueg…
Andere Quellen: Fehlanzeige

HTH
mfg M.L.

@MOD:kommentarlose Bearbeitung ok

Hallo,

sagen wir es mal so: Wenn zu mir jemand kommt und eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht und ggf. auch ein Testament will, erhält er locker ein bis zwei Stunden Beratung, damit er dann hinterher auch weiß, was alles in den entsprechenden Dokumenten drin stehen darf/kann und was nicht. Dabei stelle ich immer wieder fest, wie überrascht viele Leute sind, was man so alles wie regeln kann bzw. sollte. Daraus erarbeiten wir dann einen konkreten Textentwurf, und der wird dann ausgefertigt.

In so wichtigen Dingen einfach ein von Dritten mit bestimmter Zielrichtung (Kirchen/DGHS/…) vorformuliertes Formular zu unterschreiben, ohne es bzw. die Alternativen hierzu zu kennen und tatsächlich zu verstehen, finde ich sehr eigenartig. Da wird um die individuelle Ausstattung des eigenen Autos oder Hauses ein wahnsinns Wirbel gemacht, und wenn es um das eigene Leben geht, greift man zur Massenware.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]