Hallo Marc
ertsmal herzliches Beileid.
Bei Dir liegt aber nicht unbedingt ein Betrug vor, sondern
zunächst mal eine
arbeitsrechtliche Konstellation. Du hattest einen Vertrag mit
Deinem Chef der
sagt: Arbeit gegen Kohle/Lohn. Arbeit wurde geleistet, Lohn
aber nicht bezahlt.
Das bedeutet schlicht und ergreifend, dass Du aus dem
Arbeitsvertrag Anspruch auf
den Lohn für zwei Monate hast (so lange hattest Du doch
gearbeitet, oder?).
habe bis zum 15.9 gearbeitet. am 16.9 wurde ein schreiben
an den arbeitgeber übergeben, in dem er eine frist bis zum
24.9. bekommen hat zum zahlen und mit dem hinweis, dass ab
da (16.9) nicht mehr gearbeitet wird.
Ob das auch ein Betrug gegen Dich ist, da bin ich mir nicht
sicher.
Fakt ist: zu dem Zeitpunkt wo ich Eingestellt wurde, hat mein
Arbeitgeber einen Offenbarungseid abgelegt gehabt. Durfte mich
also garnicht Einstellen!?!
Fakt zwei: Er hat mir den Vertrag unter die Nase gehalten und
der war in Ordnung. Sogar richtig gut. Allerdings hätte ich
nie meinen Job aufgegeben, hätte ich nicht gewust für was.
Er hat mir zu diesem Zeitpunkt schon versichert dass er
das projekt bekommen hat (Auch den eigentlichen Auftrags-
geber bekanntgegeben, welcher, wie sich im nachhinein heraus-
gestellt hatte, nichts von dem Projekt wusste).
Hätte ich nicht mit einem Jahr gerechnet währe es blödsinn gewesen
aus meinem Job auszusteigen. Deswegen würde ich gerne, sofern möglich
auf das Gehalt des ganzen Jahres klagen.
Weiter: natürlich musst!!! Du klagen. Für finanziell Schwache
Personen gibt es
die sogenannte Gerichtskostenhilfe nach dem entsprechenden
Gesetz. Infos dazu im
web(!), bei den Verbraucherzentralen (meist kostenlos) oder
direkt beim für Dich
zuständigen Amtsgericht. Also hin und mit der Kohle einen
Anwalt bezahlt, der
sich den Kerl greift!
Die erste Anzeige bei der Polizei ist schon raus.
Für diese Infos bin ich sehr dankbar, werd mich gleich morgen darum
kümmern. Ich möchte schon mit Anwalt an die sache rangehen um es
ihm auch richtig schwer zu machen.
Ach ja, noch was: ich bin echt der Meinung, Du solltest es
machen, damit das
anderen nicht genauso ergeht mit dem Typen. ABER: mach Dir
keine Hoffnung,
wahrscheinlich lebt der Kerl von seiner Frau/Freundin der er
vorher alles
überschrieben hat oder sich von ihr aushalten lässt.
VErsprochen, wer so was
macht, lässt sich seltenst erwischen. Aber wer weiss,
vielleicht liege ich
diesmal falsch.
Deiner Meinung. Deswegen haben wir auch gleich die Anzeige gestartet.
Wir werden schon dafür sorgen das dies das letzte krumme ding von
Ihm war. Richtig ist das bei ihm nichts zu holen sein wird (vorhandener Offenbarungseid). Hab aber gehört das wenn man ein
Ticket bekommt und auf der Liste der Gläuber ist, 30 Jahre anspruch
auf das geld hat… und den gönne ich ihm 
Ergo: raus, Gerichtskostenhilfe eingesammelt und den Kerl vor
den Kadi gezerrt
und parallel dazu Bewerbungen schreiben, damit Du bald wieder
Arbeit findest.
Viel Glück - Marc
Danke nochmals für die schnelle Hilfe