gibt es im englischsprachigen Raum (Europa) etwas Entsprechendes wie das Referendariat für zukünftige Juristen in Deutschland (vorgeschriebene oder freiwillige Praxiserfahrung)? Wie kann der Begriff „Rechtsreferendar“ am besten ins Englische übertragen werden?
Ich benötige den Begriff für eine Stellenausschreibung. Hatte die Frage im Fremdsprachenbrett gestellt (die mich auf’s Rechtsbrett verwiesen haben) - bisher wurden mir „articling student“ und „articled clerk“ vorgeschlagen.
mir ist der Sinn der Übersetzung nicht ganz klar. Ich hatte die Frage schon in einem anderen Brett gelesen, mich da aber noch zurückgehalten. Du suchst, dem Wortlaut deiner Anzeige nach, spezifisch einen deutschen Rechtsreferendar. Warum nimmst du dann nicht auch den passenden Begriff? Wozu willst du mit Gewalt einen nur im Deutschen vorkommenden Begriff in eine mehr schlecht als rechte englische Begrifflichkeit pressen?
Natürlich kann man sich mit Begriffen wie intern oder internship für Referendar oder Referendariat z.B. dann behelfen, wenn man als Referendariat selbst seine Position gegenüber einem Dritten erklären muss, der die deutsche Juristenausbildung nicht kennt, diese Situation ist in deiner Anzeige aber doch gar nicht gegeben. Du solltest daher besser bei der richtigen Bezeichnung bleiben, da nur diese deiner Anzeige auch den gewünschten Erfolg bescheren wird.
Natürlich kenne ich das Spiel, durch fremdsprachige Anzeigen nur Leute mit ausreichenden Sprachkenntnissen interessieren zu wollen, und es mag ja auch seine Berechtigung haben. Nur sollte es eben nicht soweit gehen, dass man die nur in einer Sprache mögliche exakte Stellenbeschreibung dafür aufgibt.
Gruß vom Wiz
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Nun ja, ich hatte vor Jahren ein ähnliches Prob.
Ich hab dann „Intern“ genommen. Hatte damit keine Verständigungsschwierigkeiten.
Bei dict.leo.org findet sich:
Unter „Rechtsreferendar“:
person receiving practical training in judicial or other legal work after having passed the first state examination [jur.]
Unter „Referendar“
„junior barrister“.
Ein vergleichbares Institut gibt es halt im anglo-amerik. Rechtsverkehr nicht, deswegen klingt alles eher hölzern und mißverständlich.
Entscheidend ist wohl Deine Zielgruppe.