Rechtsschutz - Warum sinnvoll, warum nicht?

Hallo liebe Gemeinde,

ich höre hier immer wieder, dass Rechtsschutz zu den „unnötigen“ Versicherungen gehört.
Widerspricht, offen gesagt, meiner eigenen Philosophie.

Warum? Nun, heute ist es ja nicht mehr die Frage, ob man Recht hat, oder nicht, heute ist die Frage, ob man sich sein Recht leisten kann (Anwalt, Gericht, usw).
Klar, wenn ich einen Rechtsstreit eingehe, den ich nur gewinnen kann, is das klar, aber trotzdem. Wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, dann will ich doch auch mein Recht durchsetzen, und das bezahlt mir nunmal nur ne Rechtsschutzversicherung…

Mich würde jetzt mal interessieren, warum ihr größtenteils gegen eine Rechtsschutzversicherung seid.

Nur zur Info: Ich bin alleinvertreter des größten Rechtsschutzversicherer Europas, von daher interessiert mich das wirklich :smile:

Gruß
Jürgen

Hallo,
eine Versicherung zahlt immer nur das aus, was eingezahlt wurde. Das bedeutet: alle, die ein geringes Risiko haben, zahlen für die, die ein hohes Risiko haben. Wenn ich mir so anschaue, aus welchen Gründen heutzutage geklagt wird, dann noch in Betracht ziehe, daß ich mit allen Leuten gut auskomme, gehöre ich zu den Leuten mit winzig kleinem Risiko. Darum bilde ich lieber eine Rücklage auf meinem Konto und versichere mich so quasi gegen die erwarteten Risiken - die ich dann im Schadensfall eben selber zahlen muß. Das mache ich auch mit anderen Versicherungen, auch mit Unfall- und BUVersicherung. Laut Tabelle gehöre ich auch hier zu den Leuten mit dem geringsten Risiko. Hausratversicherung ist mir ebenfalls zu teuer - im Schadensfall muß ich eben genügsam sein.
Nur Hausversicherung, Privathaftplicht und Risiko-LV fand ich bei drei Kindern unentbehrlich.
Und falls nichts passiert, habe ich was für die Weltreise. :wink:
Gruß
Axel

hallo

eine Versicherung zahlt immer nur das aus, was eingezahlt
wurde.

falsch. sie zahlt auch mehr. wenn größere/mehr schäden waren. ABER eine Versicherung ist ein Unternehmen => sie will gewinn machen.

Das bedeutet: alle, die ein geringes Risiko haben,
zahlen für die, die ein hohes Risiko haben.

Falsch. ich sag nur risikogerechte beiträge z.b. in uv,lv,kv,bu …

Wenn ich mir so
anschaue, aus welchen Gründen heutzutage geklagt wird, dann
noch in Betracht ziehe, daß ich mit allen Leuten gut auskomme,
gehöre ich zu den Leuten mit winzig kleinem Risiko.

das bringt dir bei einem arbeitsgerichtsprozeß oder wenn es um die anrechnung von rentenjahren bei der altersrente geht sehr viel. *rofl* [ironie] dann bist ja sicherlich auch so nett und verzichtest mal schnell auf 3 beitragsjahre, nur weil die rentenversicherung bund diese in ihrem computer nicht findet. bist sehr sozial eingestellt [/ironie]

Darum
bilde ich lieber eine Rücklage auf meinem Konto und versichere
mich so quasi gegen die erwarteten Risiken - die ich dann im
Schadensfall eben selber zahlen muß. Das mache ich auch mit
anderen Versicherungen, auch mit Unfall- und BUVersicherung.

[ironie] cool könntest du nicht ein erbonkel oder so von mir sein. wer hat schon das 200 fache seines bruttogehaltes flüssig um sich gegen unfall oder bu abzusichern [/ironie]

Laut Tabelle gehöre ich auch hier zu den Leuten mit dem
geringsten Risiko.

klar, laß mich raten. lehrer. toyotafahrer. nichtraucher. keiner in der verwandschaft mal an krebs gestorben. sag mir nicht du richtest deine existenz an einer tabelle aus der „bild der frau“ aus.

Hausratversicherung ist mir ebenfalls zu
teuer - im Schadensfall muß ich eben genügsam sein.
Nur Hausversicherung, Privathaftplicht und Risiko-LV fand ich
bei drei Kindern unentbehrlich.

na da bin ich ja froh, daß ich kein kind von dir bin.
im ernstfall hab ich ein haus, nur keine möbel. *brüll*
und einen vater den ich pflegen muß und für dessen unterhalt ich mit aufkommen muß. rosige aussichten…

merkst du nicht das dein „absicherungskonzept“ ein klein wenig löchrig ist?

Und falls nichts passiert, habe ich was für die Weltreise. :wink:

hoffen wir das es soweit kommt. gute reise …

nochmal zur ursprungsfrage:
ich hab mal beim selben verein gelernt.
ums mal so zu sagen. NIE wieder ohne rs!
ich hab 2 tage dort gearbeitet. keine ahnung von irgendwas gehabt und durfte mir prospekte anschauen. ich hab sofort eine abgeschlossen und seit 10 jahren nie bereut.

gruß snake

Hallo,

eine Versicherung zahlt immer nur das aus, was eingezahlt
wurde.

falsch. sie zahlt auch mehr. wenn größere/mehr schäden waren.

Das kann sie gar nicht, sei kann kein Geld drucken. Aber vielleicht hast Du mich nur falsch verstanden: ich meinte die Gesamtsumme der eingezahlten Beträge in der jeweiligen Versicherungssparte. Wobei natürlich die Verwaltungskosten und Gewinne noch abgezogen werden.

Das bedeutet: alle, die ein geringes Risiko haben,
zahlen für die, die ein hohes Risiko haben.

Falsch. ich sag nur risikogerechte beiträge z.b. in
uv,lv,kv,bu …

Wo ist denn der Risikoanteil versteckt? Der Beitrag hängt natürlich schon von der Versicherungssumme ab, aber sonst? Skifahren? Rauchen? Beruf? Sonstiges Verhalten? Übergewicht?

Wenn ich mir so
anschaue, aus welchen Gründen heutzutage geklagt wird, dann
noch in Betracht ziehe, daß ich mit allen Leuten gut auskomme,
gehöre ich zu den Leuten mit winzig kleinem Risiko.

das bringt dir bei einem arbeitsgerichtsprozeß

Arbeitsrecht zahlt ggf. die Gewerkschaft. Meist ist das sogar bei der RS ausgeschlossen. Im öffentlichen Dienst ist aber auch dafür die Wahrscheinlichkeit gering. Die Kosten ohnehin.

oder wenn es um
die anrechnung von rentenjahren bei der altersrente geht sehr
viel. *rofl* [ironie] dann bist ja sicherlich auch so nett und
verzichtest mal schnell auf 3 beitragsjahre, nur weil die
rentenversicherung bund diese in ihrem computer nicht findet.
bist sehr sozial eingestellt [/ironie]

Quatsch. Alle meine Rentenversicherungseinzahlungen kann ich nachweisen. Dafür brauche ich keinen Anwalt. Und selbst wenn es aus irgendwelchen Gründen zu einem Prozess käme, würde der Verlierer zahlen. Und zwar auch für meinen Anwalt.

Darum
bilde ich lieber eine Rücklage auf meinem Konto und versichere
mich so quasi gegen die erwarteten Risiken - die ich dann im
Schadensfall eben selber zahlen muß. Das mache ich auch mit
anderen Versicherungen, auch mit Unfall- und BUVersicherung.

[ironie] cool könntest du nicht ein erbonkel oder so von mir
sein. wer hat schon das 200 fache seines bruttogehaltes
flüssig um sich gegen unfall oder bu abzusichern [/ironie]

Das ist genauso Quatsch. Daß ich bei einer BU keine Weltreise mehr machen kann, ist klar. Nur ist es eben auch so, daß man in D auch bei einer BU nicht verhungert. ALG II gibt es auch dann. Und daß man davon leben kann, beweist die Zahl derer, die es auch heute schon muß. Wenn ich dann auch nocht ide Wahrscheinlichkeit einer BU einrechne, brauche ich keine Versicherung dagegen.
Btw., hast Du schonmal über den Sinn einer BU nachgedacht, die beim ALG II angerechnet wird?

Laut Tabelle gehöre ich auch hier zu den Leuten mit dem
geringsten Risiko.

klar, laß mich raten. lehrer. toyotafahrer. nichtraucher.
keiner in der verwandschaft mal an krebs gestorben. sag mir
nicht du richtest deine existenz an einer tabelle aus der
„bild der frau“ aus.

Nöö, die ist neulich hier im Forum verlinkt worden und stammt von einer Versicherung.
Mit Lehrer liegst Du übrigens gar nicht so falsch. Hättest Du Dir auch aus meiner Vika holen können. Und Nichtraucher, Nichtskifahrer, kein Übergewicht passt auch. Nur Renault statt Toyota - wobei Renault beim Crashtest besser abgeschnitten hat.

Hausratversicherung ist mir ebenfalls zu
teuer - im Schadensfall muß ich eben genügsam sein.
Nur Hausversicherung, Privathaftplicht und Risiko-LV fand ich
bei drei Kindern unentbehrlich.

na da bin ich ja froh, daß ich kein kind von dir bin.

Das beruht auf Gegenseitigkeit.

im ernstfall hab ich ein haus, nur keine möbel. *brüll*

Heutzutage kauft man Möbel eh’ alle drei Jahre neu. Bisher machen wir das zwar nicht, aber es ist kein Problem, es mal eine zeitlang so zu machen.
Als ich mit meiner Frau den ersten Hausstand gegründet habe, hat uns das auch keine Versicherung bezahlt. Wo ist das Problem?

und einen vater den ich pflegen muß und für dessen unterhalt
ich mit aufkommen muß. rosige aussichten…

Das will ich aber schwer hoffen, daß mich meine Söhne im Falle eines Falles unterstützen. Bisher war das in meiner Familie und der meiner Frau ganz selbstverständlich. So wird z.B. auch meine Frau bei der Pflege ihres Vaters (Parkinson) mitwirken.
Hast Du schonmal darüber nachgedacht, daß ich umgekehrt auch seit Jahren meine Söhne pflege und für sie aufkomme, ohne daß das eine Versicherung bezahlt?

merkst du nicht das dein „absicherungskonzept“ ein klein wenig
löchrig ist?

In keiner Weise.

ich hab mal beim selben verein gelernt.
ums mal so zu sagen. NIE wieder ohne rs!
ich hab 2 tage dort gearbeitet. keine ahnung von irgendwas
gehabt und durfte mir prospekte anschauen. ich hab sofort eine
abgeschlossen

Und dazu haben Dich zwei Tage Prospektstudium gebracht? Du bist aber leicht zu überzeugen. Ich hätte da noch ein paar Prospekte über Waschmaschinen…

und seit 10 jahren nie bereut.

Ich habe seit 40 Jahren keine benötigt. Und kenne nichtmal einen, der eine benötigt hat. Wofür hast Du sie gebraucht?

Sieh einfach ein, daß es auch heutzutage noch Leute gibt, die sich nicht in jeder Beziehung vollkasko versichern, sondern das Leben als Risiko sehen, das man eben tragen muß.

Gruß
Axel

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Hallo,

Klar, wenn ich einen Rechtsstreit eingehe, den ich nur
gewinnen kann, is das klar, aber trotzdem. Wenn ich mich
ungerecht behandelt fühle, dann will ich doch auch mein Recht
durchsetzen, und das bezahlt mir nunmal nur ne
Rechtsschutzversicherung…

Ja toll, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle :wink: Dann muss man aber trotzdem nicht unbedingt ungerecht behandelt werden!

Man kann versuchen, im täglichen Leben seine Dinge möglichst rechtsicher und mit gesundem Menschenverstand zu regeln (Unterlagen aufbewahren, schriftliche Absprachen bei wichtigen Dingen) und versuchen, mit seinen Nachbarn und sonstigen Mitmenschen gut auszukommen.
Ich versuche, mich rechtskonform zu verhalten und dadurch keinen Rechtsstreit zu verursachen. Und hoffe einfach auf das Glück, auch keinen dieser schrecklichen Menschen zu begegnen, die aus Prinzip oder Charakter jederzeit Streitigkeiten anfangen…

Beatrix

Hi Beatrix,

Ich versuche, mich rechtskonform zu verhalten und dadurch
keinen Rechtsstreit zu verursachen. Und hoffe einfach auf das
Glück, auch keinen dieser schrecklichen Menschen zu begegnen,
die aus Prinzip oder Charakter jederzeit Streitigkeiten
anfangen…

Interessante Aussage, aber was machst du, wenn du an einen solchen Menschen gerätst? (Ich will dich hier jetzt nicht angreifen!).

Ich hab beispielsweise die Situation mit einem ehemaligen Vermieter gehabt. Da war ich im Recht (Aussage der Richterin), hab aber den Rechtsstreit nach 2 Jahren und 2 Instanzen verloren, weil ich die fristlose Kündigung FALSCH formuliert hatte…
Da war ich froh, eine RS zu haben…

Aber gut, ich wollte eigentlich mal garnix sagen, sondern mir einfach nur die Meinungen anhören :smile:

Gruß
Jürgen

Hallo,

dem kann ich mich nur anschließen. Es gibnt auch Streitgkeiten, aus denen man als Sieger haraus geht und trotzdem die Kosten seines Anwaltes zu tragen hat. Oder wie sieht es bei arbeitsrechlichen Streitigkeiten aus. man mag seinen Beruf noch so gewissenhaft ausüben, doch wenn sich die Oberen entschließen, dass einige Mitarbeiter gehen müssen, dann ist es hilfreich einen Anwalt zu rate ziehen zu können. Und da es hier meist um hohe Streitwerte geht, wird der Anwalt teuer.

Grüße
Michael

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

falsch. sie zahlt auch mehr. wenn größere/mehr schäden waren.

Das kann sie gar nicht, sei kann kein Geld drucken. Aber
vielleicht hast Du mich nur falsch verstanden: ich meinte die
Gesamtsumme der eingezahlten Beträge in der jeweiligen
Versicherungssparte. Wobei natürlich die Verwaltungskosten und
Gewinne noch abgezogen werden.

Richtig - Barwertmethode - beide haben Recht - eine Frage des Standpunktes und der Sichtweise!

Versicherung bedeutet - alle zahlen und wenige bekommen Leistung!

Gilt nicht in Deutschalnd - hier will jeder mindestens seine Beiträge zurück!

Das bedeutet: alle, die ein geringes Risiko haben,
zahlen für die, die ein hohes Risiko haben.

Falsch. ich sag nur risikogerechte beiträge z.b. in
uv,lv,kv,bu …

Wo ist denn der Risikoanteil versteckt? Der Beitrag hängt
natürlich schon von der Versicherungssumme ab, aber sonst?
Skifahren? Rauchen? Beruf? Sonstiges Verhalten? Übergewicht?

Nein, beide haben Recht - aber in Deutschland will jeder seine Beiträge mindestens zurück! Versicherung an sich ist hier unerwünscht!

Wenn ich mir so
anschaue, aus welchen Gründen heutzutage geklagt wird, dann
noch in Betracht ziehe, daß ich mit allen Leuten gut auskomme,
gehöre ich zu den Leuten mit winzig kleinem Risiko.

das bringt dir bei einem arbeitsgerichtsprozeß

Arbeitsrecht zahlt ggf. die Gewerkschaft. Meist ist das sogar
bei der RS ausgeschlossen. Im öffentlichen Dienst ist aber
auch dafür die Wahrscheinlichkeit gering. Die Kosten ohnehin.

Das eine ist deutsch - ich will mein Geld zurück und bin versichert deswegen Klage ich von Pontius zu Pilatus!

Das andere ist Versicherung!

Ach ja, die erste Gruppe jammert dann noch, dass ihr gekündigt wird!

Der Rest ist BlaBlaBal!

BU ist sinnvoll
Hallo Axel,

;… Nur ist es eben auch so, daß man

in D auch bei einer BU nicht verhungert. ALG II gibt es auch
dann. Und daß man davon leben kann, beweist die Zahl derer,
die es auch heute schon muß. Wenn ich dann auch nocht ide
Wahrscheinlichkeit einer BU einrechne, brauche ich keine
Versicherung dagegen.
Btw., hast Du schonmal über den Sinn einer BU nachgedacht, die
beim ALG II angerechnet wird?

Zunächst einmal trifft Berufsunfähigkeit jeden vierten Arbeitnehmer (Quelle: Berufunfähigkeit gezielt absichern von der Stiftung Warentest). Dabeim liegt ein Schwerpunkt auf ältere Arbeitnehmer
die verfrüht aus dem Berufsleben ausscheiden müssen. Das Risiko ist größer als du glaubst.
Man kann mit ALG II oder Sozialhilfe überleben aber es ist nicht angenehm und es wird in den nächsten Jahrzehnten nicht besser. Außerdem ziehst du damit auch deine Familie runter.
Der Sinn einer BU besteht darin, dass du zusammen mit der staatlichen Erwerbsunfähigkeitsrente, dem Einkommen deiner Frau und angesparten Vermögen unabhängig von staatlichen Almosen leben kannst.

Gruß
Carlos

Hallo

falsch. sie zahlt auch mehr. wenn größere/mehr schäden waren.

Das kann sie gar nicht, sei kann kein Geld drucken.

richtig. dafür gibt es schließlich rückstellungen.

Aber vielleicht hast Du mich nur falsch verstanden: ich meinte die
Gesamtsumme der eingezahlten Beträge in der jeweiligen
Versicherungssparte. Wobei natürlich die Verwaltungskosten und
Gewinne noch abgezogen werden.

schon klar. vergiß aber bitte nicht, daß gewinnträchtige sparten wie uv, verlustträchtige sparten wie kr mitfinanzieren.

Wo ist denn der Risikoanteil versteckt? Der Beitrag hängt
natürlich schon von der Versicherungssumme ab, aber sonst?
Skifahren? Rauchen? Beruf? Sonstiges Verhalten? Übergewicht?

versteh hier nicht ganz dein problem. nimm bitte einfach mal eine bu. im antrag wird unter garantie nach beruf, gewicht und rauchen gefragt. bei einigen auch nach hobbies. und daraus setzt sich mit einigen anderen faktoren wie z.b. geschlecht, alter, vorerkrankungen, versicherungsumfang usw. dein risikogerechter beitrag zusammen (wenn du denn angenommen wirst).

Arbeitsrecht zahlt ggf. die Gewerkschaft.

falsch, die stellt dir bestenfalls einen rechtsbeistand. das muß kein anwalt sein. gerichtskosten gibts nicht bezahlt. außerdem nur die 1. instanz.

Meist ist das sogar bei der RS ausgeschlossen.

falsch, das hängt vom versicherungsvertrag ab. arbeitsrecht ist nur bei selbständigen ein problem.

Im öffentlichen Dienst ist aber auch dafür die Wahrscheinlichkeit :gering.

aha, und wofür streikt dann der öd in bawü?

Die Kosten ohnehin.

schau doch einfach mal hier
http://www.rechtsverdreher.info/Anwaltskosten.htm
dann nimm als streitwert einfach mal dein bruttogehalt mal 3 dann guckst du in die tabelle und siehst so pi mal daumen was ein anwalt in der 1. instanz mit dir abrechnen würde. egal ob du gewinnst oder verlierst.

Quatsch. Alle meine Rentenversicherungseinzahlungen kann ich
nachweisen. Dafür brauche ich keinen Anwalt. Und selbst wenn
es aus irgendwelchen Gründen zu einem Prozess käme, würde der
Verlierer zahlen. Und zwar auch für meinen Anwalt.

hab ich bei meiner eigenen oma mitbekommen, als es um ihre rente ging und sie dann 3 jahre nicht mehr nachweisen konnte, diese auch nirgends im comp. der lva verzeichnet waren. is auch klar, waren beitragszeiten vor der wende.
gegen den rentenbescheid kann widerspruch einlegen. der wurde als unbegründet abgelehnt. der nächste schritt ist der gang vors sozialgericht. das ist sogar kostenlos. und anwaltszwang besteht auch nicht. aber meine oma kennt sich in der deutschen bürokratie nicht aus. sag mir wie sollte ein 65 jährige ehemalige putzfrau eine klage formulieren? kann halt nicht jeder studieren… und weiter gesponnen. meine oma hat nicht den hit verdient. jetzt hätte sie klage eingereicht und verloren. von was hätte sie die kosten der gegenseite bezahlen sollen? in solchen momenten schxxxt man dann auf 30 oder 40 mark weniger in der tasche. man will nur noch seine ruhe.

[ironie] cool könntest du nicht ein erbonkel oder so von mir
sein. wer hat schon das 200 fache seines bruttogehaltes
flüssig um sich gegen unfall oder bu abzusichern [/ironie]

Das ist genauso Quatsch. Daß ich bei einer BU keine Weltreise
mehr machen kann, ist klar.

Hä? was hat das eine mit dem anderen zu tun?
das 200 fache deines gehaltes ist in etwa das, was du im extremfalle zur verfügung haben solltest um bei angenommener verzinsung von 6% (ich weis utopisch) deinen lebensstandart zu halten. ist ne uralte faustformel zur berechnung der invaliditätsumme aus der unfallversicherung.

Nur ist es eben auch so, daß man
in D auch bei einer BU nicht verhungert.

na du hast ja tolle lebensziele. hoffentlich kannst du mit alg2 auch noch die raten fürs häuschen zahlen.

Btw., hast Du schonmal über den Sinn einer BU nachgedacht, die
beim ALG II angerechnet wird?

schxxxß auf alg2! wenn du bu bedarfsgerecht absicherts, ist dir das alg wurst.

Mit Lehrer liegst Du übrigens gar nicht so falsch. Hättest Du
Dir auch aus meiner Vika holen können. Und Nichtraucher,
Nichtskifahrer, kein Übergewicht passt auch. Nur Renault statt
Toyota - wobei Renault beim Crashtest besser abgeschnitten
hat.

coool. lehrer war echt geraten. die steckbriefe interessieren mich nicht. das war reine berufserfahrung… aber ich hätte doch lieber auf den ing. tippen sollen. war mir nicht ganz sicher^^

Heutzutage kauft man Möbel eh’ alle drei Jahre neu.

na da hätt ich aber nen vollschuß

Als ich mit meiner Frau den ersten Hausstand gegründet habe,
hat uns das auch keine Versicherung bezahlt. Wo ist das
Problem?

daß du dich mittlerweile an einen lebensstandart gewöhnt hast. und der ist mit auto, haus und 3 kindern nicht mal so unübel. zu studienzeiten bist du sicher auch noch mit der bahn oder fahrrad gefahren, hast mit der hand abgewaschen und auf einer einfachen matraze gepennt. glaub mir das hab ich auch durch (bis auf das studium). aber mal im ernst stell dir vor deine arbeitskraft geht verloren. wer zahlt das haus weiter? was ist mit nebenkosten oder reparaturen? bei 3 kindern bezweifle ich, daß deine frau arbeiten geht. den rest kannst du dir selber ausmalen…

Das will ich aber schwer hoffen, daß mich meine Söhne im Falle
eines Falles unterstützen. Bisher war das in meiner Familie
und der meiner Frau ganz selbstverständlich. So wird z.B. auch
meine Frau bei der Pflege ihres Vaters (Parkinson) mitwirken.
Hast Du schonmal darüber nachgedacht, daß ich umgekehrt auch
seit Jahren meine Söhne pflege und für sie aufkomme, ohne daß
das eine Versicherung bezahlt?

da gehen unsere meinungen aber weit auseinander. ich hab selber einen sohn. ich reiß mir den allerwertesten für ihn auf, fahre fast jedes wochenende 900 km um ihn zu sehen. ich hab auch gern die windeln gewickelt und war wochenlang für ihn im krankenhaus da, als es ihm schlecht ging. aber ich werde nie von meinem sohn verlangen mir den hintern abzuwischen. im gegenteil!

Und dazu haben Dich zwei Tage Prospektstudium gebracht? Du
bist aber leicht zu überzeugen.

fehlanzeige! ich bin vom produkt überzeugt, warum weiter unten.

Ich hätte da noch ein paar Prospekte über Waschmaschinen…

wenn sie gut sind, her damit ^^

Ich habe seit 40 Jahren keine benötigt. Und kenne nichtmal
einen, der eine benötigt hat. Wofür hast Du sie gebraucht?

mieterrs: in neue wohnung eingezogen. wohnung angeblich mängelfrei. nach 3 wochen das kinderzimmer total verschimmelt => kind bekam astma => krankenhaus => wohnung fristlos gekündigt => vermieter wollte kaution nicht zurück zahlen => rechtsstreit über 2 jahre => rechtsstreit gewonnen (schmerzensgeld, makler, umzugskosten, reisekoste ins krankenhaus, kaustion und GENUGTUUNG).
arbeitsrs: wegen schlechtem arbeitszeugnis
autounfall: haftungslage nicht geklärt gewesen.

Sieh einfach ein, daß es auch heutzutage noch Leute gibt, die
sich nicht in jeder Beziehung vollkasko versichern, sondern
das Leben als Risiko sehen, das man eben tragen muß.

dann sag mir, warum versicherst du ein neues auto mit vk?
warum versicherst du dein haus gegen brand?
oder bist du einer von denen die sich sofort ein neues auto leisten können, wenn sie ein auto gegen die wand semmeln? dann müssen wir nicht weiter diskutieren.
ist dein leben weniger wert als dein auto?
think about it…

snake

RS ist sehr wichtig, aber nicht für Kleinkram
Hallo Jürgen,

ich kann nur persönlich sagen, dass ich eine RS für sehr wichtig halte.

Durchaus auch mit Selbstbehalt, denn das verhindert, dass man wegen jedem Kleinkram die Versicherung in Anspruch nimmt und damit im Endeffekt unnötig hohe Prämien verursacht.

Eine Versicherung sollte einen vor Risiken schützen, die einen in wirkliche Bedrängnis bringen.

Und es gibt typische Rechtsstreitigkeiten, die kann man gut oder auch notfalls selbst tragen (Nachbarschaft, Vermieter, je nach finanzieller Ausstattung auch Arbeitsrecht etc.).

Aber was ist mit wirklich schwerwiegenden Fällen? Beispielsweise wenn es darum geht, wegen vermuteter Behandlungsfehler gegen Ärzte vorzugehen und man hier vor existenzbedrohenden Resultaten steht, oder wenn eine Risiko-Lebensversicherung im Todesfall des einzigen Ernährers der Familie nicht zahlen will und die Hinterbliebenen dagegen vorgehen müssen und dringend auf das Geld angewiesen sind? Also die wirklich „großen“ Risiken. Dafür sehe ich eine RS als sehr wichtig an, und deshalb „gönne“ ich mir die Versicherung auch.

Für eine Streitigkeit „Wächst der Kirschbaum über die Mauer“ würde ich die RS nie für sinnvoll halten :smile:

Viele Grüße
Mark

Hallo,

wollte nur noch eben dazu sagen:

Um die Gerechtigkeit bei der Einzahlung von Beiträgen zur Rechtsschutzversicherung zu garantieren, wird durch eine Rechtsschutzversicherungsgesellschaft eben NICHT eine KR, BU oder sonstiges mitfinanziert. Daher handelt es sich bei Rechtsschutzversichereren auch immer um unabhängige Gesellschaften.

Gruß
Jürgen Wiechert

Mittlerweile teilweise o.t.
Hallo

falsch. sie zahlt auch mehr. wenn größere/mehr schäden waren.

Das kann sie gar nicht, sei kann kein Geld drucken.

richtig. dafür gibt es schließlich rückstellungen.

Und die werden gebildet aus…? Genau, aus den Beiträgen.

schon klar. vergiß aber bitte nicht, daß gewinnträchtige
sparten wie uv, verlustträchtige sparten wie kr
mitfinanzieren.

Nein. Jede einzelne Sparte trägt sich selbst. Teilweise sind das sogar rechtlich eigenständige Firmen. Und wenn Du mal z.B. an die Überschussbeteiligung der Lebensversicherung denkst, kann das auch gar nicht anders sein.

Wo ist denn der Risikoanteil versteckt? Der Beitrag hängt
natürlich schon von der Versicherungssumme ab, aber sonst?
Skifahren? Rauchen? Beruf? Sonstiges Verhalten? Übergewicht?

versteh hier nicht ganz dein problem. nimm bitte einfach mal
eine bu. im antrag wird unter garantie nach beruf, gewicht
und rauchen gefragt. bei einigen auch nach hobbies. und daraus
setzt sich mit einigen anderen faktoren wie z.b. geschlecht,
alter, vorerkrankungen, versicherungsumfang usw. dein
risikogerechter beitrag zusammen (wenn du denn angenommen
wirst).

Bei einer BU wird in aller Regel nicht nach Rauchen und Hobby gefragt. Und wenn ich mir den Bauch erst nach Antragstellung anfresse oder das Rauchen anfange oder ein neues Hobby,… wird sich an der Police auch nichts ändern. Eine zyklische Überprüfung wäre echt mal was neues.
Daß es nach Alter und Geschlecht geht, ist klar. Auch der evt. Ausschluß von Vorerkrankungen und die Versicherungssumme (die aber nichts mit dem Risiko zu tun hat). Aber sonst läuft da eben nichts.

Arbeitsrecht zahlt ggf. die Gewerkschaft.

falsch, die stellt dir bestenfalls einen rechtsbeistand. das
muß kein anwalt sein. gerichtskosten gibts nicht bezahlt.
außerdem nur die 1. instanz.

Gerichtskosten in der 1.Instanz:
http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/arb…
Macht Dich das pleite?

Meist ist das sogar bei der RS ausgeschlossen.

falsch, das hängt vom versicherungsvertrag ab. arbeitsrecht
ist nur bei selbständigen ein problem.

Klar hängt das davon ab. Man kann u.U. sogar speziell dafür eine eigene RS abschließen. Nur meist ist es in den Standardtarifen eben nicht mit drin - logischerweise, es will/braucht halt nicht jeder.

Im öffentlichen Dienst ist aber auch dafür die Wahrscheinlichkeit :gering.

aha, und wofür streikt dann der öd in bawü?

Für geringere Arbeitszeit? Mir ist gar nicht bekannt, daß da gegen Entlassungen gestreikt wird, weißt Du da mehr?

Die Kosten ohnehin.

schau doch einfach mal hier
http://www.rechtsverdreher.info/Anwaltskosten.htm
dann nimm als streitwert einfach mal dein bruttogehalt mal 3
dann guckst du in die tabelle und siehst so pi mal daumen was
ein anwalt in der 1. instanz mit dir abrechnen würde. egal ob
du gewinnst oder verlierst.

Und was sagt uns das? Wenn Du Deine Rücklagen so knapp bemessen hast, daß Du bei diesem Betrag in die Insolvenz rutscht, hast Du wirklich ein Problem. Aber ein ganz anderes als Deine Versicherungsverträge.

hab ich bei meiner eigenen oma mitbekommen, als es um ihre

mark weniger in der tasche. man will nur noch seine ruhe.

Schade für Deine Oma. Nur hätte ihr ein Anwalt auch nichts geholfen. Wenn sie keinen Nachweis hat, hat sie keinen Nachweis, da kann kein Anwalt einen zaubern.
Ich weiß auch nicht, was das mit mir zu tun hat - ich habe alle Nachweise, was auch die letzte Überprüfung ergeben hat.
Wo war noch das Problem?

Das ist genauso Quatsch. Daß ich bei einer BU keine Weltreise
mehr machen kann, ist klar.

Hä? was hat das eine mit dem anderen zu tun?

BU = Einschränkungen. Ganz einfach. Erwartest Du von Deiner BU-Versicherung, daß Du im Falle einer BU so weiterleben ,kannst wie vorher?

das 200 fache deines gehaltes ist in etwa das, was du im
extremfalle zur verfügung haben solltest um bei angenommener
verzinsung von 6% (ich weis utopisch) deinen lebensstandart zu
halten. ist ne uralte faustformel zur berechnung der
invaliditätsumme aus der unfallversicherung.

Im Falle einer Bu MUSS ich gar nicht meinen Lebensstandard halten. Das genau ist mein Risiko, das ich eben eingehe. Mit dem Vorteil, daß ich das gesparte Geld anders verwenden kann.

Nur ist es eben auch so, daß man
in D auch bei einer BU nicht verhungert.

na du hast ja tolle lebensziele. hoffentlich kannst du mit
alg2 auch noch die raten fürs häuschen zahlen.

Mein Haus ist bereits abbezahlt.

Btw., hast Du schonmal über den Sinn einer BU nachgedacht, die
beim ALG II angerechnet wird?

wenn du bu bedarfsgerecht absicherts, ist dir das alg wurst.

Dir ist offensichtlich nicht klar, daß Du bei einer BU-Rente der Versicherung natürlich kein ALG II bekommst, aber vorher dafür Beiträge bezahlt hast? Und daß eine BU-Rente unterhalb des ALG-II-satzes völlig für die Katz ist? Das ist eine Menge Geld, daß Du da aufbringen mußt, ohne einen Nutzen davon zu haben.

Heutzutage kauft man Möbel eh’ alle drei Jahre neu.

na da hätt ich aber nen vollschuß

Es ging darum, daß man nach einem Schadensfall nicht gleich alle teuren Möbel neu anschaffen muß. Für den Anfang reicht ein Satz neuer, billiger Betten und ein paar Ikea-Regale. Der Austausch gegen teurere Möbel erfolgt dann nach und nach aus dem laufenden Etat wie bisher auch.
Bisher haben wir uns keine Billigmöbel gekauft, aber im Notfall kann man das ohne weiteres auch mal umstellen - so wie andere Leute das auch ohne Not machen, das wollte ich damit sagen.

Als ich mit meiner Frau den ersten Hausstand gegründet habe,
hat uns das auch keine Versicherung bezahlt. Wo ist das
Problem?

daß du dich mittlerweile an einen lebensstandart gewöhnt hast.

Das kann ich jederzeit ändern. Wo ist das Problem?

aber mal im ernst stell dir vor deine
arbeitskraft geht verloren. wer zahlt das haus weiter? was ist
mit nebenkosten oder reparaturen? bei 3 kindern bezweifle ich,
daß deine frau arbeiten geht. den rest kannst du dir selber
ausmalen…

Im Notfall kann meine Frau arbeiten gehen, ich bin ja dann zu Hause. Die notwendigen Kosten für das Haus wird auch bei ALG II bezahlt - analog zur Miete. Das Haus ist abbezahlt. Also brauche ich auch nichts auszumalen.

da gehen unsere meinungen aber weit auseinander. ich hab
im krankenhaus da, als es ihm schlecht ging. aber ich werde
nie von meinem sohn verlangen mir den hintern abzuwischen. im
gegenteil!

Das brauche ich nicht zu verlangen. Das ist selbstverständlich.

Ich habe seit 40 Jahren keine benötigt. Und kenne nichtmal
einen, der eine benötigt hat. Wofür hast Du sie gebraucht?

mieterrs: in neue wohnung eingezogen. wohnung angeblich…

Eigenes Haus. Keine Mietrechtschutz notwendig.

arbeitsrs: wegen schlechtem arbeitszeugnis

Ich habe keine Probleme mit dem Arbeitgeber - früher nicht, jetzt auch nicht.

autounfall: haftungslage nicht geklärt gewesen.

Verkehrsrecht ist immer außen vor. Und gibt es ggf. beim ADAC einzeln.

Sieh einfach ein, daß es auch heutzutage noch Leute gibt, die
sich nicht in jeder Beziehung vollkasko versichern, sondern
das Leben als Risiko sehen, das man eben tragen muß.

dann sag mir, warum versicherst du ein neues auto mit vk?

Ich habe keine VK. Ich fahre einfach vorsichtig.

warum versicherst du dein haus gegen brand?

Weil dieses Risiko durch Rücklagen nicht aufgefangen werden kann und diese Versicherung nicht wie viele andere durch überdurchschnittliche Risiken ‚ausgenutzt‘ wird.

oder bist du einer von denen die sich sofort ein neues auto
leisten können, wenn sie ein auto gegen die wand semmeln?

Nein. Ich kaufe dann einfach ein gebrauchtes, wie vor meinen jetzigen auch.

ist dein leben weniger wert als dein auto?
think about it…

Was soll mir das sagen?

Gruß
Axel

Mittlerweile total o.t.
Hallo

dann sag mir, warum versicherst du ein neues auto mit vk?

Ich habe keine VK. Ich fahre einfach vorsichtig.

alles klar :wink: darauf hab ich gewartet.
allein diese antwort sagt mir, daß deine vita stimmt^^
brauchen wir an dieser stelle nicht weiter diskutieren

ist dein leben weniger wert als dein auto?
think about it…

Was soll mir das sagen?

war nur in verbindung mit o.g. frage zu sehen
schönes leben noch, und hoffentlich ohne probleme
snake