Rechtsschutzversisicherung oder Gewerkschaft

Hallo liebe Community,

ich arbeite zur Zeit in einer Bank. Erst war ich dort in Zeitarbeit beschäftigt worden, dann bin ich übernommen (1 Jahres Vertrag) worden und habe mittlerweile auch die Probezeit überstanden. Allerdings fühle ich mich nicht wohl und habe auch den Eindruck, dass man mit nicht sonderlich zufrieden ist. Ich möchte die Bank also gegen Ende meines Vertrages verlassen.

Ich befürchte allerdings dass man mir ein schlechtes Arbeitszeugnis geben wird oder zumindest ein mittelmäßiges. Jetzt meine Frage wie kann ich mich dagegen schützen. Ich bin Gewerkschaftsmitglied, reicht das aus oder sollte ich besser zusätzlich eine Rechtschutzversicherung abschließen? Gibt es jemand der Erfahrung gemacht hat mit der Gewerkschaft (Verdi) bzw. RSV in ähnlichen Fällen?

Ich bedanke mich schon mal im vorraus für euere Antworten.

Gruß

Bankster

Hallo,

bei der Rechtsschutzversicherung hast Du das Problem, dass die für Rechtsfälle die bei Abschluss des Vertrages absehbar waren, nicht aufkommen. Zusätzlich kann man die Versicherung nur wenige Male in Anspruch nehmen ehe die einen wieder rauskicken. Bei der Gewerkschaft hast Du das Problem nicht. Ich habe zwar keine Erfahrung mit Verdi, nur mit einer anderen Gewerkschaft. Dort ist es so, dass die kooperierende Anwälte haben, an die man dann verwiesen wird. Da sparst Du Dir dann die Eigensuche (Nachteilig allerdings wenn man gerne selber den Anwalt aussuchen würde). Wie Du siehst, beides hat Vor- und Nachteile.
Gruß DCK

Hallo,

Da Du schon in einer Gewerkschaft bist, kannst Du dich schon vorab
informieren, ob und wie sie Dich bei der Auswertung eines Arbeitszeugnisses informiert. Anschließend würde ich zunächst erst mal
abwarten, wie sich das Arbeitsverhältnis noch entwickelt.

Wenn Du nach der Leiharbeit übernommen wurdest, dann mußt Du doch bisher
gute Arbeit geleistet haben. :smile:)

mfg

nutzlos