Rede Hitlers zur Legitimation von ihm

Hallo,

bereite mich gerade auf meine Schulaufgaben vor und suche eine Rede / Publikation von Hitler, in der er Stellung dazu bezieht, wodurch seine Herrschaft legitimiert wird.
Auch schön wären Reden zum Thema „Volksgemeinschaft“ (Du bist nichts…)

Vielen Dank schonmal

Felix

Hallo!

Hier sind einige Dokumente:
* http:// —Link gelöscht aus rechtlichen Gründen -mkl- MOD—
* http://en.wikisource.org/wiki/Author:Adolf_Hitler

Gruß Falk

Ergänzung
Hallo!

Hier findest Du eine Liste von Hitlers Reden und Publikationen. Leider sind viele davon nicht frei zugänglich.

*http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Adolf_Hitler_books

Falk

Vielen Dank schonmal an Falk, bin schon am „durchforsten“…

Hallo!

Hier sind einige Dokumente:
* http:// — Link aus rechtlichen Gründen gelöscht -mkl----
* http://en.wikisource.org/wiki/Author:Adolf_Hitler

Gruß Falk

Öhm…du weißt schon, daß zumindest Dein erster Link problematisch ist? Urheberrechtlich ist das mit „Mein Kampf“ bekanntlich so eine Sache, und derartige Links werden hier (durchaus mit Recht) nicht allzu gern gesehen.

Urheberrecht
Hallo Armin!

Öhm…du weißt schon, daß zumindest Dein erster Link
problematisch ist? Urheberrechtlich ist das mit „Mein Kampf“
bekanntlich so eine Sache, und derartige Links werden hier
(durchaus mit Recht) nicht allzu gern gesehen.

Mir ist bewusst, dass die Veröffentlichung dieses E-Books vermutlich eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Meine persönliche Überzeugung ist jedoch, dass die freie Verfügbarkeit von Information – und dazu zähle ich auch historische Quellen – zu einer enormen Beschleunigung des wissenschaftlichen Fortschritts führte. Das Urheberrecht hemmt den wissenschaftlichen Fortschritt. Die Bibliotheken- und Zeitschriftenkrise zeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Ich finde es peinlich, dass viele Zeitdokumente nur in englischer Übersetzung verfügbar sind, weil manche Verleger glauben, die Dokumente gehörten ihnen.
Somit finde ich es absolut legitim die einsehbaren Quelldokumente für wissenschaftliche Zwecke zu nutzen. Sofern man das Buch nicht druckt und verkauft oder anderweitig vertreibt, ist die Nutzung zudem rechtlich unbedenklich.

Falk

MOD: Urheberrecht!
Hi

Mir ist bewusst, dass die Veröffentlichung dieses E-Books
vermutlich eine Urheberrechtsverletzung darstellt.

Tja, dann…

Meine
persönliche Überzeugung ist jedoch, dass die freie
Verfügbarkeit von Information – und dazu zähle ich auch
historische Quellen – zu einer enormen Beschleunigung des
wissenschaftlichen Fortschritts führte. Das Urheberrecht hemmt
den wissenschaftlichen Fortschritt.

Dummerweise ist Wer-Weiss-Was kein Platz für irgendwelche Feldzüge gegen das Urheberrecht. Hier gilt immer noch Deutsches Recht.

Beschwerden dazu bitte per mail an die Moderation bzw an das Team.

Das von dir verlinkte Hauptwerk Hitlers kann übrigens bei Interesse in jeder gut sortieren Fachbibliothek problemlos eingesehen und gelesen werden.

Gruß

Mike

MOD

Hallo Armin!

* —Link aufgrund der Deutschen Gesetzeslage gelöscht -mkl----

Öhm…du weißt schon, daß zumindest Dein erster Link
problematisch ist?

Was soll an dem Link problematisch sein?

Urheberrechtlich ist das mit „Mein Kampf“ bekanntlich so eine Sache

Welches urheberrechtliche Problem stellt sich?

…und derartige Links werden hier (durchaus mit Recht) nicht allzu
gern gesehen.

Diesen Punkt sehe ich anders. Hitler ist ein Teil unserer Geschichte.
Als ich eingeschult wurde, war der Krieg gerade gut 10 Jahre vorbei. Hamburg war noch eine einzige große Baulücke, zerschossene Fassaden gehörten vielerorts zum Straßenbild und zahllose Menschen lebten in Behelfsheimen unter nicht sehr schönen Bedingungen. Die Einarmigen, die Einbeinigen und die psychischen Wracks waren allgegenwärtig. Man konnte also auch den jüngsten Schülern schlecht verheimlichen, daß irgendwas Furchtbares geschehen war. Dennoch erschöpfte sich der Geschichtsunterricht in ausführlicher Behandlung des Römisches Reichs, in der Krönung Karls des Großen und reichte schließlich bis ungefähr 1870. Dort angekommen fing der Geschichtsunterricht wieder von vorne an, wieder Altertum und Mittelalter, aber kein Wort über die deutsche Geschichte. Mein Vater war Soldat, die meisten Lehrer waren Soldaten, aber niemand machte den Mund auf. Vom tapfer kämpfenden deutschen Landser wurde schon mal erzählt, aber immer auch gleich versichert, man hätte ansonsten von nichts gewußt.

Natürlich fragten Kinder und Jugendliche, was wirklich los war, ob sich keiner etwas dabei dachte, wenn Nachbarn plötzlich weg waren. Natürlich wurde gefragt, was deutsche Soldaten in den Nachbarländern und in Rußland zu suchen hatten, aber es gab keine Antworten. Und natürlich bekamen wir mit, wenn irgendwo über die Vergangenheit getuschelt wurde, wenn etliche Leute offenkundig genau wußten, wer in Stadtrat und Verwaltung sein Fähnchen in den neuen Wind gehängt hatte. Aber klare Antworten auf klare Fragen waren nicht zu bekommen und zu hartnäckige Frager wurden als Nestbeschmutzer abgebügelt. Diese sich quer durch die Republik ziehende Verhaltensweise gehörte zu den Ursachen für massive Unruhen in der jungen Generation in den 60er Jahren.

Ich halte es für einen schweren Fehler, wenn versucht wird, irgendwelche Dokumente aus der Zeit des Dritten Reichs und seiner Entstehung unter Verschluß zu halten. Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und Verhinderung einer Wiederholung setzt Offenheit voraus. Restlos alles muß auf den Tisch. Internet sei Dank, ist es heute im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten nicht mehr so leicht möglich, über unliebsame Vorgänge das Mäntelchen des Schweigens zu hängen.

Erst der offene Umgang mit zeitgenössischen Postulaten ermöglicht deren Entzauberung. Nur durch Verschweigen ist es möglich, daß Herr Hitler bis heute in einigen Kreisen als genialer Staatsmann dargestellt wird. Sämtliche Ziele entsprangen altbackenem, schon damals überkommenen Denken, das Ende der 30er Jahre in einem bankrotten Staat mündete und nie den Schatten einer Chance auf Tragfähigkeit hatte. Die Auseinandersetzung mit den Schriften des A. Hitler sollte heute eine Selbstverständlichkeit an Schulen sein. Diese Machwerke und die postulierten Ziele sind derart abstrus, daß davon bei offenem Umgang keine Gefahr ausgehen kann. Eine bessere Abschreckung vor Wiederholung der Geschichte als die besagten Schriften kann ich mir kaum vorstellen.

Gruß
Wolfgang

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Hi

Welches urheberrechtliche Problem stellt sich?

http://www.damaschke.de/marginalia/1998/anfrage-1998…

Is halt so :-/
brauchen wir gar nicht drüber zu diskutieren.

Gruß
Mike

Hallo Mike!

Welches urheberrechtliche Problem stellt sich?

http://www.damaschke.de/marginalia/1998/anfrage-1998…

Is halt so :-/
brauchen wir gar nicht drüber zu diskutieren.

Hatte Hitler Familienangehörige/Erben? Auf welche Weise kam das Land Bayern zu den Urheberrechten? Die Erklärung der Bay. Regierungsstelle im oben angegeben Link liefert keinen genauen Aufschluß. Weißt Du Genaueres?

Gruß
Wolfgang

Hallo Mike!

Welches urheberrechtliche Problem stellt sich?

http://www.damaschke.de/marginalia/1998/anfrage-1998…

Is halt so :-/
brauchen wir gar nicht drüber zu diskutieren.

Hatte Hitler Familienangehörige/Erben?

Vermutlich. Er war kein Einzelkind

Auf welche Weise kam
das Land Bayern zu den Urheberrechten?

Per Vermögenseinziehung via Alliierte.

Die Erklärung der Bay.
Regierungsstelle im oben angegeben Link liefert keinen genauen
Aufschluß. Weißt Du Genaueres?

Auch nicht mehr… In einigen Gegenden ist das Copyright ja schon abgelaufen, und bei anderen gibt es Probleme mit den Nutzungsrechten.

Ich pers. finde das ja auch etwas unsinnig. Insbesondere da das angesprochene Machwerk ja antiquarisch frei erhältlich ist. Aber ich habe keinen Bock, dass gegen w-w-w ein Musterprozess wegen diesem Scheiss geführt wird.

Grüsse
Mike

Hallo!
Die urheberrechtliche Situation von „Mein Kampf“ ist eine recht problematische Angelegenheit. Die Rechte liegen beim Freistaat Bayern, was dazu führt, daß hierzulande nur kommentiere Auswahlausgaben erscheinen durften. Antiquarische Ausgaben dürfen ohne weiteres gehandelt und besessen werden (man bekommt das Werk auch in gut sortierten wissenschaftlichen Bibliotheken, wenn auch zumeist nur bei Nachweis wissenschaftlicher Beschäftigung). Mit der Situation im Internet ist das eine ausgesprochene Grauzone. Bei den Auslandsrechten sieht es schon wieder anders aus, weil Hitler sie bereits zu Lebzeiten verkaufte. Eine historisch-kritische Ausgabe des Werkes wäre ein Desiderat, aber bisher konnte sich die bayerische Staatsregierung noch nicht dazu durchringen, so etwas zu genehmigen. Im übrigen ist das Werk auf die Fragestellung des Ausgangsposters auch nicht so recht hilfreich, da es zu umfangreich ist. Die Hitlerreden sind gut ediert in der Ausgabe von Max Domarus.