Ich bräuchte auf folgende Frage eine eindeutige Antwort:
Reduzieren Gurtstraffer die Kräfte bei einem Unfall?
Zusatzfrage: Warum ja bzw. warum nein?
Grüße
Daniel
Ich bräuchte auf folgende Frage eine eindeutige Antwort:
Reduzieren Gurtstraffer die Kräfte bei einem Unfall?
Zusatzfrage: Warum ja bzw. warum nein?
Grüße
Daniel
Nein…
Hallo!
Ich bräuchte auf folgende Frage eine eindeutige Antwort:
Reduzieren Gurtstraffer die Kräfte bei einem Unfall?
Zusatzfrage: Warum ja bzw. warum nein?
Gurtstraffer sollen dafür sorgen, dass der Gurt im Falle eines Unfalles straff am Körper anliegt, damit dieser seine optimale Schutzwirkung entfalten kann. Kräfte an sich können so nicht reduziert, wohl aber optimal verteilt werden.
Sehr interessant ist folgender Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Gurtstraffer
Ich für meinen Teil halte nich viel davon, da ich auf Hosenträgergurte schwöre. Ich hab aber auch einen 14 Jahre alten Klein-Wagen, der hat noch gar keine Straffer *g* Wer sich aber nich so einzwängen will (H-Gurte müssen eben stramm sitzen), is mit verbauten Gurtstraffern recht gut „bedient“. Ausserdem sind die Gurtstraffer in die Sicherheitskonzepte moderner Autos integriert, da glaub ich nich mal, dass es mit H-Gurten im Unfallfall (blödes Wort…) viel besser aussieht…
Grüße
Daniel
Gruss
Mutschy,
der im „richtigen Leben“ auch Daniel heisst *g*
Hallo Mutschy,
ich habe so einen Gurtstraffer mal bei einer Notbremsung erlebt. Gemerkt habe ich eigentlich nichts, nur das Geräusch war recht aufdringlich (irre lautes Surren bei gleichzeitig quietschenden Reifen).
Puh, ich bin nicht in den LKW geknallt, aber es waren nur noch Zentimeter.
MFG
Henning
Hallo Daniel,
Reduzieren Gurtstraffer die Kräfte bei einem Unfall?
Nein.
Zusatzfrage: Warum ja bzw. warum nein?
Weil es physikalisch nicht möglich ist 
Die beim Unfall auftretende Energie wird durch die Deformation der Karosserie vernichtet. Der Gurtstraffer sorgt lediglich dafür dass der Körper fest am Sitz gehalten wird und damit nicht durch den menschlichen Körper die Energie teils vernichtet wird. Das macht nämlich Aua 
Gruss Sebastian
vielleicht doch?
Hi,
Kräfte an sich können so nicht
reduziert, wohl aber optimal verteilt werden.
meinem Verständnis nach würde ich das nicht so mit Absolutheit sagen. Vermutlich werden die Kräfte doch gesenkt, denn der Körper hat dann immer genau die selbe Verzögerung wie das Fahrzeug => kleinere Kräfte
Bei losem Gurt wird das Auto dagegen durch die Verformung des Stoßfängers bereits verzögert während sich der Körper noch ungebremst nach vorne bewegt. Nachdem der Gurt am „Anschlag“ ist MUSS der Körper die Geschwindigkeitsdifferenz zwischem ihm und dem Fz auf sehr kleinem Weg abbauen => große Kräfte.
Kannst du deine Aussage belegen? Auf der wikipedia-Seite steht leider nix zu den Kräften und ich würde schon gerne wissen wie die Antwort tatsächlich ist.
Viele Grüße,
J~
Hi Sebastian,
Der Gurtstraffer sorgt lediglich
dafür dass der Körper fest am Sitz gehalten wird und damit
nicht durch den menschlichen Körper die Energie teils
vernichtet wird.
warum sollte bei gleichbleibenden Kräften durch den Körper mit Gurtstraffer weniger Energie aufgenommen werden wenn mich der Gurtstraffer lediglich wenige cm weiter näher am Sitz verzögert? Warum gebe ich so viel geld für ein Sicherheitssystem aus wenn die Kräfte auf mich gleich bleiben?
Ja, das ist eine ECHTE Frage. Ich möchte gerne abschätzen können ob du recht hast mit deiner Aussage und ich die übernehmen kann oder dein Gesagtest nicht richtig ist und evtl. meine Gedanken näher an den realen Abläufen sind. Feste Aussagen bei denen der Gedankengang nicht klar ist reichen mir persönlich nicht um meine eigenen Ansichten zu revidieren.
dank und Grüße,
J~
jein
Bei einem Unfall muss die Geschwindikeit abgebaut werden. Je länger man dafür Zeit hat, desto besser.
Als erstes setzt der Gurtstraffer ein. Bei einem Crash wird der Gurt, meistens durch eine Treibladung anzegogen. Die Insassen werden dadurch schon früher durch den Gurt abgefangen (Verzögert).
Ist die Verzögerung zu stark,d.h. die Gurtkräfte würden zu extrem schweren Verletzungen führen, wirkt der Gurtkraftbegrenzer: Der Gurt gibt etwas nach.
Durch den Gurtstraffer steht mehr Zeit für die Verzögerung zur Verfügung, dadurch können sich die Maximalkräfte auf die Insassen veringern
Grüsse
Christian
Hi,
warum sollte bei gleichbleibenden Kräften durch den Körper mit
Gurtstraffer weniger Energie aufgenommen werden wenn mich der
Gurtstraffer lediglich wenige cm weiter näher am Sitz
verzögert? Warum gebe ich so viel geld für ein
Sicherheitssystem aus wenn die Kräfte auf mich gleich bleiben?
Ich erkläre es mal so:
Liegt der Gurt nicht richtig am Körper, schallerst Du beim Aufprall in den Gurt rein. Vergleiche Die auftretenden Kräfte mit dieser roten exponentiellen Kurve: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Exp_e.png Am Anfang wenig, dann schlagartig viel. Aua…
Liegt der Gurt stramm am Körper, steigen die auf den Körper wirkenden Kärfte gleichmäßig in dem Maße, wie sich das Blech im Frontbereich verformt. Nicht so viel Aua…
Verstanden ?
gruß
dennis
Hi J.,
Warum gebe ich so viel geld für ein
Sicherheitssystem aus wenn die Kräfte auf mich gleich bleiben?
Nun, physikalische Gesetze kann man nicht für Geld ausser Kraft setzen.
Aber der Gurtstraffer verhindert das sich Dein Körper ungebremst in den Gurt „wirft“. Das ist das Gleiche als wenn Du einen Koffer mit ca. 70kg ungesichert auf der Ladefläche eines Kombis liegen lässt:
Der Koffer rauscht ungebremst gegen die Rücksitzbank.
Nun befestigts Du den Koffer recht locker. Das lockere Band wird sich in den Koffer „einschneiden“.
Die Kräfte bleiben jeweils gleich.
Dein Einwand, das durch die Verformung der ersten Teile die Geschwindigkeit verringert ändert daran auch nichts. Noch dazu spielt sich sowas im Bereich weniger Millisekunden ab. In dieser Zeit kann noch keine grossartige Energie abgebaut werden.
Nicht zuletzt verhindert ein straff angelegter Gurt das „Durchtauchen“ des Körpers unter dem Beckengurt durch.
Durch Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und in der Höhe einstellbare Gurte wird der Körper quasi eins mit dem Sitz.
Im anderen Fall fliegt der Körper ungebremst in den Gurt. Das ist auch der Grund warum bei Fallschirmspringern das Gurtzeug eng anliegt.
Gruss Sebastian
Hi,
Kräfte an sich können so nicht
reduziert, wohl aber optimal verteilt werden.meinem Verständnis nach würde ich das nicht so mit Absolutheit
sagen. Vermutlich werden die Kräfte doch gesenkt, denn der
Körper hat dann immer genau die selbe Verzögerung wie das
Fahrzeug => kleinere Kräfte
Das meinte ich ja mit „optimal verteilt“. Das „Fakir-Prinzip“ wirkt ähnlich: Auf nem Nagelbrett (Gurt ist über den gesamten Körper gespannt) sitzt sichs bequemer als auf nem einzelnen Nagel (Gurt hängt lose u der Körper knallt förmlich in den Gurt…
Bei losem Gurt wird das Auto dagegen durch die Verformung des
Stoßfängers bereits verzögert während sich der Körper noch
ungebremst nach vorne bewegt. Nachdem der Gurt am „Anschlag“
ist MUSS der Körper die Geschwindigkeitsdifferenz zwischem ihm
und dem Fz auf sehr kleinem Weg abbauen => große Kräfte.
Nun, wenn ein Gurtstraffer die Kräfte um, sagen wir mal der Einfachheit halber 10 %, verringern würde, würde ich einfach 10 Gurtstraffer einbauen u alle Probleme wären gelöst (10x10%=100%). So einfach isses aber nich. Die Kräfte sind nunmal vorhanden, können aber mit nem straff gezogenen Gurt besser kompensiert u vor allem verteilt werden.
Kannst du deine Aussage belegen? Auf der wikipedia-Seite steht
leider nix zu den Kräften und ich würde schon gerne wissen wie
die Antwort tatsächlich ist.
Belegen kann ich nur eins: Frontalcrash mitm Trabant (beide Fahrzeuge ca 30 km/h schnell) -> blaue Flecken („Gurtmale“) über den Körper an den Druckstellen verteilt, Crash mit Hosenträger-Gurten (Überschlag) bei ca 80 km/h -> wesentlich weniger Hämatome u Schmerzen. Beide Male war ich aber „nur“ Beifahrer.
Viele Grüße,
J~
Gruss
Mutschy
Hallo Mutschy,
Hallo, Henning!
ich habe so einen Gurtstraffer mal bei einer Notbremsung
erlebt. Gemerkt habe ich eigentlich nichts, nur das Geräusch
war recht aufdringlich (irre lautes Surren bei gleichzeitig
quietschenden Reifen).
Aha?! Bei Daimler gibts als keine pyrotechnischen Einweg-Straffer? Beim Renault Mégane sind genau solche „Pyrostraffer“ verbaut u die stinken höllisch, wenn sie ausgelöst werden…
Puh, ich bin nicht in den LKW geknallt, aber es waren nur noch
Zentimeter.
Das war aber nich den Gurtstraffern zu verdanken, sondern den Bremsen, oder? ;o)
MFG
Henning
Gruss
Mutschy
Hallo Mutschy!
Aha?! Bei Daimler gibts als keine pyrotechnischen
Einweg-Straffer?
Zumindest bei der S Klasse nicht (und neuerdings sogar bei der E und C Klasse zumindest gegen Aufpreis). Das Ganze nennt sich PreSafe. Der Gurtstraffer tritt schon in Aktion, wenn der Bremsassistent merkt, dass es eine Notbremsung ist. Der Beifahrersitz wird in eine optimale Position gebracht und, wenn der Wagen schleudert, wird das Schiebedach zu gemacht.
s. dazu z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/PRE-SAFE
Das war aber nich den Gurtstraffern zu verdanken, sondern den
Bremsen, oder? ;o)
Stimmt. Die sind so super, weil sie aus dem Rennsport übernommen wurden. Mein Benzli galt mal als das sicherste Auto der Welt, nun ist der Nachfolger das sicherste Auto - dank dieses PreSafe Mechanismus.
Habe alledings keine Lust, noch mal in so eine Situation oder schlimmeres zu kommen.
MFG
Henning
Danke Dennis, danke Sebastian…
Hi ihr zwei,
nach euren beiden Antworten fühle ich mich bestärkt 
So wie ihr das beschrieben habt war auch meine Idee. Grade die abrupte Verzögerung wenn der Körper ungebremst gegen das Gurt"ende" knallt lässt IMHO höhe Kräfte wirken weil die Geschwindigkeit des Körpers (die, die auch das Auto am Anfang hatte) auf einem sehr kurzen Weg abgebaut werden muss.
Das ist das Gleiche als wenn
Du einen Koffer mit ca. 70kg ungesichert auf der Ladefläche
eines Kombis liegen lässt:
Der Koffer rauscht ungebremst gegen die Rücksitzbank.
Nun befestigts Du den Koffer recht locker. Das lockere Band
wird sich in den Koffer „einschneiden“.
Die Kräfte bleiben jeweils gleich.
öhh, das ist wohl nicht ganz vergleichbar. Da in beiden Fällen die Anfangsgeschwindigkeit v0 und die Masse m gleich groß sind hängt mit F=m*a die Verzögerungskraft einzig von der Verzögerung a ab.
Aus v=srq(2*a*s) folgt a=v²/(2*s) was wiederum bedeutet, dass (bei einer bestimmten Größe von v) a~1/s ist; die Verzögerung SINKT also bei größeren Wegen.
Insgesamt entscheidend wird also vermutlich ein möglichst großer Verzögerungsweg sein um die Kräfte auf den Körper so klein wie möglich zu halten.
Wenn man gar nicht erst „in den Gurt knallt“ ist das natürlich NOCH besser 
Dann verzögert der Körper 1:1 mit dem ganzen Fahrzeug.
Dein Einwand, das durch die Verformung der ersten Teile die
Geschwindigkeit verringert ändert daran auch nichts. Noch dazu
spielt sich sowas im Bereich weniger Millisekunden ab.
Was dauert Millisekunden? Der Unfall oder die Gurtstraffung? Bei der Gurtstraffung wäre das nachvollziehbar, denn dass findet die „lange“ vor der „großen“ Verzögerung statt und der Gurt wäre längst in einer guten Position bevor der Körper nach vorne fliegt.
In
dieser Zeit kann noch keine grossartige Energie abgebaut
werden.
Sorry, aber das scheint mir nicht ganz schlüssig.
Bei 100km/h braucht ein Fz für einen Meter 36ms. Ein erster Überschlag: Ein Fz knallt mit 100km/h gegen eine Betonwand. Das Fz wird vorne um genau 1m zusammengedrückt, dann steht das Fz. Dann ist das Fz (die kontinuierlich ansteigende Verzögerung mal vernachlässigt) innerhalb von 36ms von 100km/h auf 0km/h verzögert worden. Das entspricht 100% der Energie. Das ist schon ziemlich großartig 
Wenn ich mich vertan haben sollte lasse ich mich gerne korrigieren 
Viele Grüße,
J~
Hi,
Nun, wenn ein Gurtstraffer die Kräfte um, sagen wir mal der
Einfachheit halber 10 %, verringern würde,
also der Gurtstraffer kann natürlich nur _die_ Kräfte verringern die dadurch zustande kommen, dass man in den Gurt knallt. Die Kräfte die durch die Fz-Verzögerung zustande kommen wird er kaum beeinflussen können.
Belegen kann ich nur eins: Frontalcrash mitm Trabant (beide
Fahrzeuge ca 30 km/h schnell) -> blaue Flecken („Gurtmale“)
über den Körper an den Druckstellen verteilt, Crash mit
Hosenträger-Gurten (Überschlag) bei ca 80 km/h ->
wesentlich weniger Hämatome u Schmerzen.
Das hat aber nichts mit deinen Hosenträger-Gurten zu tun, oder? Ein Abflug ins gelände ist IMHO einen Aufprall auf irgendetwas immer vorzuziehen weil die Verzögerung viel kleiner ist!
grüße,
J~
Hallo,
Das meinte ich ja mit „optimal verteilt“.
nein, was du meinst, ist die gleichmäßige Verteilung des Abbaus der kinetischen Energie des Körpers, bzw die gleichmäßige Übertragung des Impulses.
Der Impuls berechnet sich wie folgt:
m*v = F*t
also der Impuls ist gleich der einwirkenden Kraft multipliziert mit der Einwirkungszeit dieser Kraft. Der Impuls liegt vor dem Zusammenstoß fest (Fahrzeuggeschwindigkeit mal Körpergewicht). Sitzt der Gurt locker, verringert sich die Einwirkzeit, da der Gurt nicht sofort in Aktion tritt. Damit muss sich gemäß obiger Gleichung die Kraft entsprechend erhöhen. In der Praxis wird dabei die Kraft beim Aufprall auf den Gurt überproportional angehoben. Ergo: der Gurtstraffer reduziert die einwirkende Kraft.
q.e.d.
Gruß, Niels
Ja!
Hi,
ich habe vorhin mit einem Fahrzeugtechnik-Professor darüber gesprochen und er meinte das wichtigste ist, den Körper so früh als möglich an der Fahrzeugverzögerung teilnehmen zu lassen.
Der Grund für die Verwendung von Gurtstraffer ist seiner Meinung nach die Reduktion der Verzögerung und der Kräfte auf den Menschen. Er hat zwar selbst keine entwickelt, war aber sehr häufig Unfallgutachter.
Reduzieren Gurtstraffer die Kräfte bei einem Unfall?
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit lautet die Antwort ja 
Zusatzfrage: Warum ja
Weil der Körper nicht auf den Gurt „aufprallt“ sondern „nur“ und zwar sofort an der Verzögerung des Gesamtfahrzeugs teilnimmt.
Viele Grüße,
J~
Hi J.,
Insgesamt entscheidend wird also vermutlich ein möglichst
großer Verzögerungsweg sein um die Kräfte auf den Körper so
klein wie möglich zu halten.
Wenn man gar nicht erst „in den Gurt knallt“ ist das natürlich
NOCH besser
Dann verzögert der Körper 1:1 mit dem ganzen Fahrzeug.
Das ist der Sinn, richtig.
Dein Einwand, das durch die Verformung der ersten Teile die
Geschwindigkeit verringert ändert daran auch nichts. Noch dazu
spielt sich sowas im Bereich weniger Millisekunden ab.Was dauert Millisekunden? Der Unfall oder die Gurtstraffung?
Bei der Gurtstraffung wäre das nachvollziehbar, denn dass
findet die „lange“ vor der „großen“ Verzögerung statt und der
Gurt wäre längst in einer guten Position bevor der Körper nach
vorne fliegt.
Genau so.
In
dieser Zeit kann noch keine grossartige Energie abgebaut
werden.Sorry, aber das scheint mir nicht ganz schlüssig.
Bei 100km/h braucht ein Fz für einen Meter 36ms. Ein erster
Überschlag: Ein Fz knallt mit 100km/h gegen eine Betonwand.
Das Fz wird vorne um genau 1m zusammengedrückt, dann steht das
Fz. Dann ist das Fz (die kontinuierlich ansteigende
Verzögerung mal vernachlässigt) innerhalb von 36ms von 100km/h
auf 0km/h verzögert worden. Das entspricht 100% der Energie.
Das ist schon ziemlich großartig
Genau um einen Meter? Wie berechnest Du das denn?
Das kann man überhaupt nicht berechnen.
Was ich meinte war auch eher auf Dein Beispiel mit der Stoßstannge bezogen. Bevor da merklich was verzögert hat der Gurtstraffer samt Airbag längst ausgelöst.
Bei vielen Fahrzeugen waren diese Sicherheitseinrichtungen sogar viel zu empfindlich ausgelegt. Bei Ford löste der Crashschalter oft schon aus wenn man mal etwas ruppiger den Kantstein hochfuhr, bei einem Franzosen (weiss nicht mehr welcher) löste der Airbag schon aus wenn ein etwas grösserer Ast oder Stein gegen die Bodengruppe schlug.
Gruss Sebastian
Hi Sebastian,
Ein erster
Überschlag: Ein Fz knallt mit 100km/h gegen eine Betonwand.
Genau um einen Meter? Wie berechnest Du das denn?
das war wie ich schrieb eine erste Abschätzung. 50cm schienen mir bei 100kmh reichlich wenig, 2m zu viel. Realistische Werte vermute ich zwischen diesen beiden Werten.
Das kann man überhaupt nicht berechnen.
Was ich meinte war auch eher auf Dein Beispiel mit der
Stoßstannge bezogen. Bevor da merklich was verzögert hat der
Gurtstraffer samt Airbag längst ausgelöst.
Nunja, irgendwie wird die Sensorik nur Verzögerungen auswerten können die zu diesem Zeitpunkt natürlich bereits vorhanden sein müssen. VOR der Verzögerung fand ja noch gar kein Aufprall(Unfall) statt.
Grüße,
J~
Hi J.,
das war wie ich schrieb eine erste Abschätzung. 50cm schienen
mir bei 100kmh reichlich wenig, 2m zu viel. Realistische Werte
vermute ich zwischen diesen beiden Werten.
„Das Fz wird vorne um genau 1m zusammengedrückt“
Das hört sich aber nicht nach Abschätzung an 
Gruss Sebastian