Hallo.
Ich wohne in einem dicht besiedelten Bezirk und Stadtteil.
Bei mir in der Nähe wurde der Briefkasten entfernt.
Eine Frage bei der nächsten Post ergab keine Information.
In der Onlinesuche ist der Briefkasten noch vorhanden.
Ein Anruf beim Privatkundenservice ergab dann den Hinweis das der Briefkasten entfernt wurde.
Als ich darum bat das als Beschwerde entgegenzunehmen kam der Hinweis das die Beschwerde nicht viel bringen würde weil die Logistik der Post ganz genau errechnet ob der Briefkasten eine Daseinsberechtigung hat oder nicht.
Doch damit möchte ich mich nicht zufrieden geben.
Die Post hat zwar auch Kosten, die holt sie sich aber durch ihre moderaten Portokosten wieder herein.
Kann man sich bei einer Institution oder Behörde beschweren oder gibt es Richtlinien die besagen das man nicht die Infrastruktur in bestimmten Gebieten zerstören darf?
Womit kann ich der Post paroli bieten?
Als ich darum bat das als Beschwerde entgegenzunehmen kam der
Hinweis das die Beschwerde nicht viel bringen würde weil die
Logistik der Post ganz genau errechnet ob der Briefkasten eine
Daseinsberechtigung hat oder nicht.
Dies ist natürliche eine blöde Ausrede und das eine hat mit dem anderen nichts zu tun und ich finde darüber sollte man sich beschweren.
Kann man sich bei einer Institution oder Behörde beschweren
oder gibt es Richtlinien die besagen das man nicht die
Infrastruktur in bestimmten Gebieten zerstören darf?
Womit kann ich der Post paroli bieten?
Das sieht leider schlecht aus. Derzeit ist die Post im Sektor des Briefmarktes noch Monopolist. Dies aber auch nur dadurch das sie über die entsprechende Infra- und Suprastruktur verfügt.
In Deutschland ist dieser Markt jedoch, als erstes und einziges (?) EU-Mitgliedsland geöffnet (http://www.google.de/search?q=Briefmonopol&ie=utf-8&…). So kann man in zukunft hoffen, dass eine steigende Konkurenz auch ein höheres Kundenbewusstsein, hinsichtlich Preis und Service, der Post schafft.
Aufgrund dieses Monopols und dem Übergang eines Staatlichen in ein Privatunternehmen, sehe ich wenig Erfolg für deine Beschwerde oder dem Ansinnen einen Postkasten zu bekommen.
Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass ein Anruf bei deiner zuständigen Gemeinde/ Bezirk zumindest interessante Informationen hervorbringen.
So kann man in zukunft hoffen, dass eine steigende Konkurenz
auch ein höheres Kundenbewusstsein, hinsichtlich Preis und
Service, der Post schafft.
Glaubst Du wirklich, dass die Wettbewerber Interesse haben, ein dichtes Netz außerhalb der Ballungszentren aufzubauen? Träum weiter …
Es ist doch meines Erachtens eher so: Das Postmonopol ist gefallen und damit wird die Verpflichtung der Post, jeden noch so entlegenen Winkel Deutschlands mit Briefkästen und Versorgungsstellen zu bedecken, mittelfristig und endgültig auch fallen.
Bei uns stehen zumindest die Briefkästen der Konkurrenz 5 m neben denen der Post. Im Zentrum und nirgends wo anders, weil es sich dort nicht lohnt (wie ja auch die Post herausgefunden hat).
wie auch immer das Serviceangebot aussehen wird bleibt abzuwarten.
Es ist doch meines Erachtens eher so: Das Postmonopol ist
gefallen und damit wird die Verpflichtung der Post, jeden noch
so entlegenen Winkel Deutschlands mit Briefkästen und
Versorgungsstellen zu bedecken, mittelfristig und endgültig
auch fallen.
Fakt ist jedoch, dass das Postgesetz (PostG) weiterhin seine Gültigkeit besitzt dessen Paragraphen sicherlich recht dehnbar sind. Darüberhinaus jedoch, und das scheint vergessen zu werden, findet der Briefversand nicht nur zwischen Ballungsgebieten statt. Nachwievor müssen Briefe auch in die Fläche und wo Briefe verteilt werden, können sie auch abgeholt werden.
So erinnert mich dein Einwand an die Diskussion der Privatisierung der Bahn und einhergehend die Befürchtung des Wegfalls entsprechender ÖPNV-Leistungen. Auch dies wird weiterhin durch ein entsprechendes Personenbeförderungsgesetz geregelt.
Letzendlich, denke ich, ist es eine Glaubensfrage über einen regulierten oder deregulierten Markt. Und tatsächlich glaube ich, dass ein deregulierter Markt Effizienz schafft, diese aber natürlich unter Wahrung der Grundversorgung und Interessen des Nutzers.