Referat im gröperen Rahmen von Computer-Geschichte

Hallo zusammen,

ich darf recht großzügig nach meinem Interesse ein Referatsthema wählen.
Ich will nicht so (für mich) langweilige Themen wie „Entwicklung der Leistung von Computern“, „Geschichte der Firma Microsoft“.
u.ä.
Will sagen lieber weg von dem so technischen Aspekten/Themen.
Bin daher auf der suche nach interesannten, spannenden Themen,
vielleicht mit psycho-, sozio-, ergonom-, gesundheitlichen Tatsch.

Was könnte Euch interessieren? Was könntet Ihr mir vielleicht vorschlagen?

Gesammelt habe ich schon - bin aber noch nicht so richtig dabei hängengeblieben.

Zum Schluss einfach noch meine bisherige Sammlung/Anregungen
und einen Gruß:

Eine philosophische Replik auf den Artikel „Menschengleiche Maschinen“ von Peter Dietz
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16439/1.html

Der Einfluss des Computers auf Kultur und Gesellschaft als Problem des Informatik-Unterrichts
http://www.fachdid.fu-berlin.de/Lehre/hauptsem.htm

Der Einfluß des Computers auf uns und nachfolgende Generationen
http://www.koopiworld.de/pub/info22.htm

Komputerleute & Typen. Missverständnisse Prägungen Trendes Charakterprägung.

Einführung: „Wie kommt die Informatik in die Gesellschaft?“
http://mod.iig.uni-freiburg.de/publikationen/online-…

ERKENNTNIS UND PRAXIS DES MENSCH-COMPUTER-VERHÄLTNISSES
http://www.psy.unibe.ch/ukp/langpapers/pap1/1989-05m…

Computervermittelte Kommunikation
http://de.wikipedia.org/wiki/Computervermittelte_Kom…
besonders: Aggressivität und Missverständnisse, Persönlichkeitsmerkmale

Missverständnisse:

-o schreien
-o als Oh verstanden. Also Überraschung

Warum manche Angst vor PCs haben. Wie man mit denen umgeht?

Schönen Dank & für Eure Gewichtung, Ideen
wünsche Spass an der Sache

Besten Gruß Sebastian

Hallo Sebastian,

Warum manche Angst vor PCs haben. Wie man mit denen umgeht?

Das hat eigentlich nichts mit den Computern als soches zu tun, sondern mit der Angst vor dem Unbekanten. Da kannst du wohl irgendwo in der Steinzeit anfangen, bei der nutzbarmachung des Feuers. Geht dann über die Hexenverfolgung zur Dampflok (Da gab es Aussagen, dass die Kühe tot auf der Weide umfallen würden, bei der rasenden Geschwindigkeit von fast 30kmh) und endet heute beim Computer.
Was wohl in 50 Jahren Angst und Schrecken verbreiten wird ???

MfG Peter(TOO)

hallo sebastian,

ich möchte nicht gewichten, sondern ein paar sachen fallen mir zu computern ein. vielleicht kannst du da was von verwenden.

1.) als die ersten computer in den büros auftauchten, wollten die chefs (fast immer männer) damit nix zu tun haben. tippen war damals eindeutig minder qualifizierte frauenarbeit und wurde gering geachtet.
als die herrchen jedoch merkten, daß ein computer weit mehr war als eine elektronische schreibmaschine, rissen sie sich die maschinen unter den nagel - und die tippsen durften nicht mehr ran. quasi von einer sekunde zur anderen wurde jeder mann - auch wenn er ansonsten zu blöd war, einen nagel in die wand zu schlagen - zum spezialisten in sachen computer.

2.) als ich anfing, berufsmäßig mit computern zu arbeiten (ich komme aus der e-technik), gab es noch nicht sehr viele programme, so daß man viel selbst programmieren oder vorhandene programme auf die bedürfnisse „umstricken“ mußte.
wir kannten jedes bit mit vornamen, und gearbeitet wurde stets am nackten DOS-prompt! bunte bildchen zum draufklicken, wie sie mit windows 3.0 aufkamen, waren uns zu kindisch. wir arbeiteten ja ernsthaft! (und ein mac war sowieso nur was für mädchen!)

3.) wie bei jeder neuen technologie bilden sich schnell gruppen aus, die sich durch ihre fachterminologie abgrenzen. anfangs werden diese mit ehrfurcht betrachtet (dann noch mit recht), irgendwann kippt jedoch das spezialistentum und wird lächerlich bis zum ärgernis, wenn z.b. anbieter von dienstleistungen in diesen branchen sich weiterhin gegen ihre potentiellen kunden durch fachchinesisch abgrenzen. sprich: diese jungs können nicht vermitteln, wozu man sie eigentlich braucht und machen sich dadurch selbst überflüssig.

ok, vielleicht wolltest du das nicht gerade lesen, aber es wollte zu dem thema raus bei mir :wink:

schöne grüße
ann

OSI Layer 8
Hallo,

Was könnte Euch interessieren? Was könntet Ihr mir vielleicht
vorschlagen?

Sehr reizvoll finde ich das Thema - Wie kann man einen Computer schaffen der für alle Menschen einfach zu benutzen ist oder warum es „die“ ideale Benutzerumgebung für alle einfach nicht gibt. Für den einen ist es am einfachsten einen Befehl in eine Kommandozeile einzugeben, der nächste klickt gern auch bunte Kästchen und der dritte kommt mit beiden nicht klar. Eben die Geschichte der Irrungen und Wirrungen in dem Bereich.
Als Teilthema fällt mir gerade ein: wo lagen die Probleme der Anwender nach einem Windowsupdate - also bezogen auf die Benutzung(z.B. warum ist Funktion xy plötzlich an einer ganz anderen Stelle, etc.) und was kann man daraus lernen.
In der Praxis ist es mir schon öfter passiert das mir Anwender gesagt haben „Ich will Win98 behalten!“ oder neue Programme einfach nicht benutzt werden, obwohl sie einfacher zu bedienen sind (für mich zumindest) als das Alte.
Negative Beispiele für Systemumstellungen(jetzt nicht nur auf Win bezogen) findet man ja immer wieder, die könnte man ja mal mit positven gegenüber stellen - unter dem Gesichtspunkt wie bereite ich den Anwender auf die Änderungen vor. Wo sind die psych. Hürden, was kann man aus der Geschichte lernen …

Gesammelt habe ich schon - bin aber noch nicht so richtig
dabei hängengeblieben.

Zum Schluss einfach noch meine bisherige Sammlung/Anregungen
und einen Gruß:

Eine philosophische Replik auf den Artikel „Menschengleiche
Maschinen“ von Peter Dietz
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16439/1.html

finde ich etwas langweilig das Thema, Marvin(Per Anhalter durch die Galaxis) hat da eigentlich alles gesagt …

Der Einfluss des Computers auf Kultur und Gesellschaft als
Problem des Informatik-Unterrichts
http://www.fachdid.fu-berlin.de/Lehre/hauptsem.htm

Der Einfluß des Computers auf uns und nachfolgende
Generationen
http://www.koopiworld.de/pub/info22.htm

… Nun kann man behaupten, jemand der seine Agressionen bei solchen Aktivitäten auslebt, tut dies nicht in der Gesellschaft. Aber was ist, wenn einmal kein Computer zur Hand ist? An wem lassen wir unsere Wut aus, wenn mal kein Computergegner da ist, mit dem man kämpfen kann? Das Resultat ist, daß wir unser Verhalten vor dem Computer auf die Realität übertragen, und darin liegt eine der größten Gefahren für unsere Zukunft. …

Da haben wir mal wieder das Henne - Ei Problem. Wo wurde den vorher die Wut ausgelebt? Mal abgesehen von der Frage, ob man in einem Online Rollenspiel überhaupt seine Wut einfacher als im Real Live ausleben kann.


Weiss nicht, ein Vergleich der Auswirkungen der Zeit nach Erfindung des Buchdruckes mit beweglichen Lettern mit dem Siegeszug des Internet fände ich spannender. Wie die Leute mit solch grossen Veränderungen umgehen, früher waren Bücher verteufelt, heute das Internet, teilweise leben die gleichen Vorurteile wieder auf …

Komputerleute & Typen. Missverständnisse Prägungen Trendes
Charakterprägung.

Einführung: „Wie kommt die Informatik in die Gesellschaft?“
http://mod.iig.uni-freiburg.de/publikationen/online-…

ERKENNTNIS UND PRAXIS DES MENSCH-COMPUTER-VERHÄLTNISSES
http://www.psy.unibe.ch/ukp/langpapers/pap1/1989-05m…

Computervermittelte Kommunikation
http://de.wikipedia.org/wiki/Computervermittelte_Kom…
besonders: Aggressivität und Missverständnisse,
Persönlichkeitsmerkmale

Missverständnisse:

-o schreien
-o als Oh verstanden. Also Überraschung

Naja ich hätte da noch ein anderes, ähnliches Thema, das psych. gesunde scheinbar nicht verstehen oder nicht sehen wollen. Wie hilft das Internet, Menschen mit sozialen Phobien oder ähnlichen wieder zurück in die „Gesellschaft“ zu finden. Oder zumindest Kontakt zu anderen herzustellen - also eine Art Geschichte der Selbsthilfegruppen im Internet …

Dazu mal ein Vorurteil von mir „Fernsehen ist eine Art Isolationshaft, es gibt keine wirkliche Dorfgemeindschaft o.ä. mehr. Pastor Fliege ist mir vertrauter als mein Nachbar. Alle machen zwar das gleiche, aber jeder für sich allein. Das Internet kann Menschen neu zusammen bringen, neue Gemeinschaften können sich bilden, Kommunikation wird ermöglicht ohne das einer schreit ‚Ruhe ich höre im TV nichts mehr‘.“
Selbst beim World of Warcraft spielen habe ich mehr soziale Kontakte als vor dem TV, der Spass kommt da durch das Gemeinschaftserlebnis. Klar ist das eine Scheinwelt mit der Gefahr den Kontakt zur „Realität“ zu verlieren, genauso wie der Fussballplatz oder die Kegelhalle(Big Lebowski).
BTW Auch ein nettes Thema: Woher kommt der Irrglaube, man könne im Internet ohne soziale Kompetenz zu besitzen mit anderen erfolgreich kommunizieren?

Gruss Jan

Hallo

Bin daher auf der suche nach interesannten, spannenden Themen,
vielleicht mit psycho-, sozio-, ergonom-, gesundheitlichen
Tatsch.

Schau mal hier:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/4602872.stm
[The modern annoyances of automated call centres,
mobile phones and crashing computers are driving
people to alcohol and cigarettes, a survey suggests.]

und dann
http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/4054207.stm

Grüße

CMБ

Vielen Dank euch vieren
Habe alles gelesen,

werds noch mal in Ruhe überschauen mir meine Notizen machen,
Gedanken, Inspirationen kommen lassen.

Schöne Zeit allen zusammen.

LG Sebastian

Habs: Schnittstelle Mensch - Computer der Zukunft
Danke für Eure Anregungen :smile:

Referatsthema Schnittstelle Mensch - Computer der Zukunft - Chancen und Suchtpotential.

Falls es Euch auch interessiert.
Bei der Recherche haben mir besonders gefallen:

Aus http://www.sozialnetz-hessen.de/ca/ph/het/Hauptpunkt…
"
[…]

Typische Beschwerden bei Bildschirmarbeit:

  • etwa zwei Drittel der Beschäftigten verspüren Schmerzen im Stütz- und
    Bewegungsapparat,
  • bald die Hälfte leidet unter Kopfschmerzen,
  • etwa 40 Prozent klagen über Augenprobleme.
    "

Viele Grüße Sebastian