OSI Layer 8
Hallo,
Was könnte Euch interessieren? Was könntet Ihr mir vielleicht
vorschlagen?
Sehr reizvoll finde ich das Thema - Wie kann man einen Computer schaffen der für alle Menschen einfach zu benutzen ist oder warum es „die“ ideale Benutzerumgebung für alle einfach nicht gibt. Für den einen ist es am einfachsten einen Befehl in eine Kommandozeile einzugeben, der nächste klickt gern auch bunte Kästchen und der dritte kommt mit beiden nicht klar. Eben die Geschichte der Irrungen und Wirrungen in dem Bereich.
Als Teilthema fällt mir gerade ein: wo lagen die Probleme der Anwender nach einem Windowsupdate - also bezogen auf die Benutzung(z.B. warum ist Funktion xy plötzlich an einer ganz anderen Stelle, etc.) und was kann man daraus lernen.
In der Praxis ist es mir schon öfter passiert das mir Anwender gesagt haben „Ich will Win98 behalten!“ oder neue Programme einfach nicht benutzt werden, obwohl sie einfacher zu bedienen sind (für mich zumindest) als das Alte.
Negative Beispiele für Systemumstellungen(jetzt nicht nur auf Win bezogen) findet man ja immer wieder, die könnte man ja mal mit positven gegenüber stellen - unter dem Gesichtspunkt wie bereite ich den Anwender auf die Änderungen vor. Wo sind die psych. Hürden, was kann man aus der Geschichte lernen …
Gesammelt habe ich schon - bin aber noch nicht so richtig
dabei hängengeblieben.
Zum Schluss einfach noch meine bisherige Sammlung/Anregungen
und einen Gruß:
Eine philosophische Replik auf den Artikel „Menschengleiche
Maschinen“ von Peter Dietz
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16439/1.html
finde ich etwas langweilig das Thema, Marvin(Per Anhalter durch die Galaxis) hat da eigentlich alles gesagt …
Der Einfluss des Computers auf Kultur und Gesellschaft als
Problem des Informatik-Unterrichts
http://www.fachdid.fu-berlin.de/Lehre/hauptsem.htm
Der Einfluß des Computers auf uns und nachfolgende
Generationen
http://www.koopiworld.de/pub/info22.htm
… Nun kann man behaupten, jemand der seine Agressionen bei solchen Aktivitäten auslebt, tut dies nicht in der Gesellschaft. Aber was ist, wenn einmal kein Computer zur Hand ist? An wem lassen wir unsere Wut aus, wenn mal kein Computergegner da ist, mit dem man kämpfen kann? Das Resultat ist, daß wir unser Verhalten vor dem Computer auf die Realität übertragen, und darin liegt eine der größten Gefahren für unsere Zukunft. …
Da haben wir mal wieder das Henne - Ei Problem. Wo wurde den vorher die Wut ausgelebt? Mal abgesehen von der Frage, ob man in einem Online Rollenspiel überhaupt seine Wut einfacher als im Real Live ausleben kann.
Weiss nicht, ein Vergleich der Auswirkungen der Zeit nach Erfindung des Buchdruckes mit beweglichen Lettern mit dem Siegeszug des Internet fände ich spannender. Wie die Leute mit solch grossen Veränderungen umgehen, früher waren Bücher verteufelt, heute das Internet, teilweise leben die gleichen Vorurteile wieder auf …
Komputerleute & Typen. Missverständnisse Prägungen Trendes
Charakterprägung.
Einführung: „Wie kommt die Informatik in die Gesellschaft?“
http://mod.iig.uni-freiburg.de/publikationen/online-…
ERKENNTNIS UND PRAXIS DES MENSCH-COMPUTER-VERHÄLTNISSES
http://www.psy.unibe.ch/ukp/langpapers/pap1/1989-05m…
Computervermittelte Kommunikation
http://de.wikipedia.org/wiki/Computervermittelte_Kom…
besonders: Aggressivität und Missverständnisse,
Persönlichkeitsmerkmale
Missverständnisse:
-o schreien
-o als Oh verstanden. Also Überraschung
Naja ich hätte da noch ein anderes, ähnliches Thema, das psych. gesunde scheinbar nicht verstehen oder nicht sehen wollen. Wie hilft das Internet, Menschen mit sozialen Phobien oder ähnlichen wieder zurück in die „Gesellschaft“ zu finden. Oder zumindest Kontakt zu anderen herzustellen - also eine Art Geschichte der Selbsthilfegruppen im Internet …
Dazu mal ein Vorurteil von mir „Fernsehen ist eine Art Isolationshaft, es gibt keine wirkliche Dorfgemeindschaft o.ä. mehr. Pastor Fliege ist mir vertrauter als mein Nachbar. Alle machen zwar das gleiche, aber jeder für sich allein. Das Internet kann Menschen neu zusammen bringen, neue Gemeinschaften können sich bilden, Kommunikation wird ermöglicht ohne das einer schreit ‚Ruhe ich höre im TV nichts mehr‘.“
Selbst beim World of Warcraft spielen habe ich mehr soziale Kontakte als vor dem TV, der Spass kommt da durch das Gemeinschaftserlebnis. Klar ist das eine Scheinwelt mit der Gefahr den Kontakt zur „Realität“ zu verlieren, genauso wie der Fussballplatz oder die Kegelhalle(Big Lebowski).
BTW Auch ein nettes Thema: Woher kommt der Irrglaube, man könne im Internet ohne soziale Kompetenz zu besitzen mit anderen erfolgreich kommunizieren?
Gruss Jan