Referenzen

Hi Cess,

eine Frage: Hat Dein aktueller Arbeitgeber selber eine Referenzenseite, auf der bereits Deine Projekte (oder zumindest vergleichbare) genannt sind?

Dann würde ich auf diese Seite verweisen, allgemein Deine Verantwortlichkeiten (nicht projektbezogen) schildern und den Rest auf konkretes Nachfragen detailieren.

Das sollte eigentlich meiner Meinung nach reichen, um a) Interesse an Dir und Deinen Fähigkeiten zu wecken und b) nicht zuviel von Internas preiszugeben. Bei speziellen Lösungen Deines Arbeitgebers musst Du ja sowieso mit Details sehr vorsichtig sein, da ich davon ausgehe, dass Du u.a. bei der Konkurrenz „suchst“.

Grüße
Jürgen

Hallo Cess,

Da es sich aber zu einem großen Anteil um Layout handelt, wäre
es schön, sagen zu können „guck, DAS Projekt wurde von xy
bearbeitet“, um eben zu zeigen, das xy was kann.

Wenn das Projekt/Produkt öffentlich ist und allgemein bekannt
ist, das der aktuelle Arbeitgeber Urheber ist, dann darf man
sowas in der Bewerbung durchaus nennen.

also doch … *verwirrtbin*

In dieser Konstellation, ja.

Ich dürfte doch sagen …
„Als Projektverantworlicher bei Fa. XY habe ich das Produkt
KeineAhnung erfolgreich geleitet.“

Also wäre eine Verlinkung doch ok?

Eine Verlinkung ist leider etwas anderes, das muß jeder selbst entscheiden. Unsere Gerichte sind in der Beurteilung was ein Link darstellt so kontrovers, das man dies nicht abschätzen kann.
Wenn du mal ein wenig Muße und Zeit hast (iss länger), kannst du ja mal folgenden Link lesen. Betrifft dein Anliegen nicht direkt, zeigt aber was für unterschiedliche Auffassungen heutige Gerichte über Links haben.
http://www.heise.de/heisevsmi/

In deinem geschilderten Fall würde ich den Link als Erleichterung für den möglichen neuen Arbeitgeber sehen, da ein Satz wie „Googlen sie mal nach XY“ in einer Bewerbung keine wirklich guten Eindruck hinterläßt. Demzufolge halte ich die Angabe des Links für legitim, ob das ein Gericht auch so sieht bleibt offen.

Gruß
Stefan

Hey,

eine Frage: Hat Dein aktueller Arbeitgeber selber eine
Referenzenseite, auf der bereits Deine Projekte (oder
zumindest vergleichbare) genannt sind?

ja, es gibt eine Seite, auf der alle Produkte für den Otto-Normalverbraucher bestellbar sind.

Dann würde ich auf diese Seite verweisen, allgemein Deine
Verantwortlichkeiten (nicht projektbezogen) schildern und den
Rest auf konkretes Nachfragen detailieren.

Das ist eine gute Idee! :smile:

Das sollte eigentlich meiner Meinung nach reichen, um a)
Interesse an Dir und Deinen Fähigkeiten zu wecken und b) nicht
zuviel von Internas preiszugeben. Bei speziellen Lösungen
Deines Arbeitgebers musst Du ja sowieso mit Details sehr
vorsichtig sein, da ich davon ausgehe, dass Du u.a. bei der
Konkurrenz „suchst“.

Klar, aber es ging auch nicht darum, irgendwelche speziellen Extras darzustellen, nur einfach zeigen, was man kann.

Grüße
Cess

Hallo!

Das Problem ist: :Bewerbungsmappen sind zu :teuer, und in meiner Branche :sind Online-Bewerbungen :durchaus gerne gesehen. Drum
würde ich gerne auf diese :günstigere Alternative zurück
greifen.

Die Online-Bewerbung schließt eine Bewerbungsmappe nicht aus. Du hast natürlich Deine Unterlagen unter dem Arm und bist nicht darauf angewiesen, daß sich Dein Gesprächspartner durchs Internet klickt.

Mach keinen Zirkus um die Bewerbungsmappe. Es muß nichts mit Prägung und Goldeinlage sein. Eine einfache Klemmappe für einen Euro reicht vollkommen. Ordentlicher Drucker vorausgesetzt, brauchst Du auch mit dem Foto keinen teuren Zwergenaufstand zu veranstalten. Ein sw-Foto auf CD, nach Möglichkeit etwas größer als ein Paßbild und etwas im Format variiert, ausgedruckt auf ein separates Blatt, auf dem nur das Foto und Dein Name steht, kann sehr ansprechend aussehen. Am besten kein schneeweißes Kopierpapier, angenehmer sieht ein gaaaanz leichter Grauton aus, mit 80g bis 90 g Papier. Eine weitere Seite gilt nur Deinen bearbeiteten Projekten, dazu Fotos, Arbeitsproben. So hast Du noch etwas „zum Nachlegen“, Gesprächsstoff für ein Vorstellungsgespräch. Beim Vorstellungsgespräch vis-a-vis kann man ohne weiteres z. B. ein Prospektblatt oder was auch immer an Gedrucktem, was man beim vorigen Arbeitgeber bearbeitete, vorzeigen. Das hat eine andere Qualität als das Einstellen von Sachen mit fremden Rechten ins Netz.

Gruß
Wolfgang

Hey,

Mach keinen Zirkus um die Bewerbungsmappe. Es muß nichts mit
Prägung und Goldeinlage sein. Eine einfache Klemmappe für
einen Euro reicht vollkommen. Ordentlicher Drucker
vorausgesetzt, brauchst Du auch mit dem Foto keinen teuren
Zwergenaufstand zu veranstalten. Ein sw-Foto auf CD, nach
Möglichkeit etwas größer als ein Paßbild und etwas im Format
variiert, ausgedruckt auf ein separates Blatt, auf dem nur das
Foto und Dein Name steht, kann sehr ansprechend aussehen. Am
besten kein schneeweißes Kopierpapier, angenehmer sieht ein
gaaaanz leichter Grauton aus, mit 80g bis 90 g Papier. Eine
weitere Seite gilt nur Deinen bearbeiteten Projekten, dazu
Fotos, Arbeitsproben. So hast Du noch etwas „zum Nachlegen“,
Gesprächsstoff für ein Vorstellungsgespräch.

da ich leider schon längere Zeit Bewerbungen schreiben muss, wird auch das auf Dauer zu teuer. Druckerpatrone farbig für Passfotos, zig Bewerbungsmappen, das Papier, die Umschläge, die Portokosten - ich kann das tatsächlich nicht bezahlen. Ein paar Mappen halte ich auf Lager für potenzielle Arbeitgeber, die deutlich auf schriftliche Bewerbungen Wert legen, alle anderen müssen mit Online-Bewerbungen vorlieb nehmen.

Grüße
Cess