'refinanzierungsfähige vermögenspapiere'?

Hallo. Geh ich recht in der Annahme, dass refinanzierungsfähige Vermögenspapiere dasselbe wie refinanzierungsfähige Sicherheiten (bei Offenmarktgeschäften) sind und das ganze eine Art Pfand für die EZB ist?

Sprich, wenn eine Geschäftsbank Mist baut, kann die EZB dieses Pfand in Geld umwandeln?

Falls ich damit richtig liege, was ist das denn dann z.B. ? Z.B. Ein Schuldschreiben der Geschäftsbank, dass der EZB erlauben würde diverse Gebäude oder Grundstücke in ihren Besitz zu nehmen und zu verpachten bzw. zu verkaufen…? Muss ich mir sowas darunter ganz grob vorstellen? (So genau muss ich das eigentlich gar nich wissen, aber es ist natürlich schon nützlich, wenn man vom Prinzip wenigstens eine gewisse Vorstellung hat um das in das Gesamtbild einfügen zu können :wink:)

Danke!

Genau.
Diese Wertpapiere werden also bei der EZB hinterlegt, die den Geschäftsbanken dafür Geld leihen (Offenmarktgeschäfte…)
Das sind einfach besonders sichere Wertpapiere, z.B. Bundesanleihen, amerikanische Treasurys oder so’n Kram.
Wenn die Geschäftsbanken dann Mist bauen, kann die EZB einfach diese Wertpapiere verticken.
lg,
Vera