Hallo!
Es geht um eine industrielle Anwendung:
Reflexionslichtschranke muss in einer Produktionsstraße eine Materialbahn überwachen. Sie muss auf einen Reflektor schauen der etwa 4 m entfernt montiert ist.
Das große Problem ist die sehr hohe Umgebungstemperatur (~160°C).
Bis jetzt haben wir keine gefunden die das auf Dauer aushält. Oder sagen wir mal wenigstens 1 Jahr am Stück.
Es gibt zwar Kühlplatten. Das ist aber auch nicht die optimale Lösung.
Gibt es einen Anbieter der auf die Lichtschranke ein Lichtleiterpaar andocken kann das etwa 2 bis 3 m lang ist? Dann könnte ich die Lichtschranke aus dem eingehausten Heißbereich rauszusetzen. Habe sowas schon mal bei Sick gesehen aber nur mit Lichtleiterlängen von zirka 20cm und die mussten auch nicht so weit sehen. Und das waren glaube ich Lichttaster.
Falls jemand sowas kennt - bitte melden.
Werde es morgen mal bei Sick probieren.
Hallo,
prinzipiell ist die Lösung mit Faserbündel machbar.
Ich habe Optolektronische Geräte mit Faserbündel entwickelt
(leider keine Licht schranken), bei der eine Empfangsoptik
bis ca. 250°C temperaturfest im heißen Medium steckt.
Ich denke, Du bekommst bei Sick sicher auch etwas.
Die machen inzwischen auch viele kundenspezifische Lösungen.
Eine andere preiswerte Variante wäre der Einsatz eines kleinen
Spülluftgebläses, daß natürlich auch kühlt. Damit haben wir
auch genügend Erfahrungen.
Falls Du auf die Schnelle nichts passendes findest, melde Dich
noch mal bei mir per Email. Solche Probleme sind mein
täglich Brot.
Gruß Uwi
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Ich denke, Du bekommst bei Sick sicher auch etwas.
Die machen inzwischen auch viele kundenspezifische Lösungen.
Der Anruf bei Sick ergab:
Sick hat das nur in der Version „Sender-Empfänger“ und dann nur
für Reichweiten von nicht einmal einem Meter.
Den Lösungsansatz das Problem mit einer geeigneteren Technik
zu erschlagen wäre mir erheblich lieber als eine Kühlungsmethode
anzuwenden. Daran hat man im unserem Hause schon jahrelang rumgebastelt und ist immer auf irgendwelche Nachteile gestoßen.
Hallo,
wie gesagt, habe ich mit derartigen Problemen einige Erfahrungen.
Um aber fundierte Vorschläge machen zu können, brauche ich
mehr Informationen über die Anlage und die Randbedingungen.
-> Was soll detektiert werden.
-> Konstruktive Randbedingungen (Einbaubedingungen)
-> Genauigkeit, Ansprechgeschwindigkeit
-> Umgebungsbedingungen (Medien, Staub, Tempbereich)
-> Wo und in welchem Abstand herrschen normale Temp. ( welche max. Kosten werden akzeptiert.
zusätzlich sind folgende Fragen interessant:
-> ist eine Reflektionslichtschranke zwingend nötig?
-> Kann man durch größeren Abstand aus der heißen Zone
herauskommen (siehe kontruktive Randbed.).
Da es hier um eine industrielle Anwendung geht, und wie Du
schreibst, schon jahrelang dran gebastelt wird, sollte es
nicht um paar € gehen. Eine ordenliche Lösung wird auf Dauer
sicher billiger als ewiges Probieren und häufige Rep.
Wie geagt, kannst Du mir gerne Dein Problem per Mail
schildern. Dann denke ich mal drüber nach.
Gruß Uwi
Den Lösungsansatz das Problem mit einer geeigneteren Technik
zu erschlagen wäre mir erheblich lieber als eine
Kühlungsmethode
anzuwenden. Daran hat man im unserem Hause schon jahrelang
rumgebastelt und ist immer auf irgendwelche Nachteile
gestoßen.
Gruß
Forrest