Reform Sozialversicherung

Moin Marcus,

Das ist schlicht falsch. Verglichen werden bei solchen
Beispielsrechnungen immer die guten Börsenzeiten. In
schlechten Zeiten bekommt selbst die Allianz Probleme die
versprochenen Auszahlungen zu leisten.

Unsinn! Der Garantiezins liegt bei 3,25% und die 5,x die die
Allianz im Moment auszahlt ist noch weit höher als die
Garantieleistung.

Richtig. Nur hat die Allianz mehr als den gesetzlichen Garantiezins „versprochen“. Und davon sprach ich. Aber Du hast recht: andere Versicherungskonzerne bekommen schon mit dem gesetzlichen Garantiezins Probleme.

Und ein Staat wie Deutschland kann in der Regel nicht Pleite
gehen. Bei Privatunternehmen ist das aber gang und gäbe. Und
es geht ja immerhin um eine Anlagen über Jahrzehnte.

Umso größer das Unternehmen umso geringer die Chance, daß es
pleite geht.

Fein. Deutschland ist sehr groß. :smile:
Im übrigen: auch große Unternehmen sind schon pleite gegangen. Und es geht um eine Anlage über 40 Jahre (wenn Du jung bist).

Ciao

Ralf

Moin Marcus,

Natürlich ist die Rentenversicherung unrentabel. Nagel mich
bitte nicht an Quellen fest, aber soweit ich weiß mußt du für
einen ausgezahlten Euro in der ges. RV 14 € einzahlen. Das ist
eindeutig zu viel!

Für 1 ausgezahlten € 14 eingezahlte €? Das wäre wirklich nicht wenig…
Aber Du weisst sicher, dass Du die Rente Deines Vaters und Dein Sohn Deine Rente zahlt. Insofern ist die Rechnung nicht einfach.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein
Schrecken ohne Ende. Was nützt dir eine kurzfristige Senkung
der Neuverschuldung wenn du dein Volk dadurch so
verunsicherst, dass es in den „Konsumstreik“ tritt?!

Tut es ja nicht. Das geschieht allenfalls dann, wenn das Volk
kurzfristig überfordert wird, wenn man zu viele Bereiche
gleichzeitig angehen will und die Politik dann in sich
widersprüchlich und nicht nachvollziehbar wird.

Dann mußt du das dem Volk gut erklären.

Richtig. An der guten Erklärung fehlt es gegenwärtig.

Aber (wie Chris bereits bestätigt hat) der Staat zahlt schon
Milliarden aus Steuergeldern drauf!!! Und das um Medienwirksam
die Senkung der SV-Beiträge zu propagieren.

Das liegt aber vor allem darin begründet, dass die Rentenversicherung von den Arbeitnehmern (und Arbeitgebern) bezahlt wird und nicht von allen Bürgern. Wenn aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit viele Einzahler ausfallen, muss natürlich jemand (der Staat) einspringen. Daher sage ich, dass man vor allem die Arbeitslosigkeit bekämpfen sollte. Dann hat man auch im Problemfall Rentenversicherung wieder Luft.

Das wird nichts, sobald Geld da ist wird es von unseren
Politikern schnellstmöglich für irgendwelchen Schrott
umgesetzt.

Wenn Du so denkst, dann sollte wohl Deiner Meinung nach die
Staatsschulden nie abgebaut werden? Denn wenn dies geschehen
ist, wird eh nur in Schrott investiert.

Natürlich müssen langfristig die Schulden des Staates getilgt
werden. Der Staatsapparat muß drastisch verkleinert werden.
Alle Subventionen, die keinen Ertrag bringen müssen
gestrichen, alle Staatsbeteiligungen (wiederrum in Stufen)
aufgelöst werden. Der Bundestag muß verpflichtet werden, mit
den gegebenen Mitteln auszukommen. Das ist aber eine andere
Geschichte.

Ja, eine andere Geschichte. Wobei ich Dir bei keinem Satz zustimme, aber auch das ist eine andere Geschichte. Nur: in der Politik bedingt sich alles. Und ich denke, man sollte den zweiten nicht vor dem ersten Schritt gehen. Und der zweite ist nun mal die umfangreiche Reform der Rentenversicherung. Nicht der erste.

Der Inflationsausgleich wird ja auch nicht ausgezahlt sondern
hilft nur bei der Prognose der auszuzahlenden Rente.

Und dann wird er ausgezahlt. Im übrigen gibt es ja auch
Rentner. Die erhalten dann wohl den jährlichen
Inflationsausgleich, der dann also nicht fix 1,6% betragen
muss. Oder wie ist das bei Rentnern?

Die Rentner bekommen soviel Rente, wie ihre Versicherung
Rendite erwirtschaftet hat.

Ach so. Und wenn sie mit 65 in Rente gehen und danach die Inflation stark ansteigt, dann sinkt plötzlich die reale Rentenauszahlung? Ein sehr sicheres System…

Wenn in Aussicht steht, daß ca. 15 - 20 Mio Versicherte zu
verteilen sind, wird sich für die Risikogruppen auch ein
Plätzchen finden. Ggf. wäre dies durch eine Quote zu regeln.
Im schlimmsten Fall zahlt der Staat für diese Personen in eine
dieser Versicherungen ein. Das ist immer noch billiger als die
ges. RV.

Fein. Die guten Risiken tragen die Versicherungskonzerne, für die schlechten Risiken zahlt der Staat (also der Steuerzahler) ein. Dass dann die Unternehmen unrealistisch hohe Prämien verlangen (der Staat zahlt ja), dürfte klar sein.

Jeder der arbeiten geht kann sich eine gesetzliche KV leisten.
Wer mind. 60 Monate einbezahlt hat oder für den mind. 60
Monate einbezahlt wurde (vom Vater/Mutter od. Ehepartner) hat
Anspruch auf vergünstigte Beiträge. Das sollte genug
Solidarität sein.

Und wer nicht arbeiten gehen kann? Es gibt Schwerbehinderte
(von Geburt an), die werden nie einen Arbeitsplatz finden. Wie
passen die in Dein System rein?

Oder wer länger arbeitslos wird?

Hab ich geschrieben. Wer mind. 60 Monate versichert war hat
mit halben Beiträgen Recht auf volle Leistungen.

Ist keine Antwort auf meine Frage nach den Schwerbehinderten, die nie einen Arbeitsplatz finden.
Ansonsten verstehe ich das System nicht ganz. Mind. 60 Monate sind ja fast alle versichert (wenn sie 5 Jahre gearbeitet haben). Haben dann alle ein Leben lang Anrecht auf den halben Beitrag? Dann ist das ja der eigentliche Beitrag?

Und was nützen mir vergünstigte Beiträge, wenn ich die Medizin
selbst bezahlen muss?

Wieso mußt du die Medizin selbst bezahlen?

War Dein Vorschlag: Medizin und Zahnersatz wird von der einfachen Krankenversicherung nicht mehr übernommen.

Arzt: „Sie sind krank. Ich schreibe Ihnen eine Medizin auf.
Die Packung kostet 5000 Euro im Monat.“
Patient: „Aber ich verdiene nur 1000 Euro im Monat.“
Arzt: „Ok, dann bleiben Sie halt krank. Auf Wiedersehen.“

Netter Dialog? Finde ich nicht. Aber nach Deinem System wäre
das tägliche Praxis. Oder glaubst Du nicht, dass es Medizin
für 5000 Euro im Monat gibt?

Ich verstehe nicht, wie du darauf schließt.

Dann ließ noch mal Deinen eigenen Vorschlag durch.

Doch! Auch die Gesunden müssen entlastet werden weil sonst die
Akzeptanz der Kranken schwindet. Unser Kanzler sagt doch, die
Vollkaskogesellschaft wäre am Ende. Ganz so schlimm muß es
doch aber gar nicht kommen.

Meinetwegen „auch“. Aber nicht in erster Linie.

Auch die Alten und Kranken sind sicherlich nicht daran
interessiert, von einem überarbeiteten Arzt behandelt zu
werden.

Eben. Daher sollte mehr Geld in das Gesundheitswesen gesteckt werden. Das geht aber kaum, wenn man die Gesunden entlastet. Oder eben man muss dann die Kranken extrem belasten.

Ciao

Ralf

Hallo Marcus,

b)…Zumindest das Minimum musst du den Leuten später dann
doch wieder als Sozialhilfe zukommen lassen - auch wenn sie
vorher aus Vorsatz oder Falschinformation ihr Vorsorgegeld
verloren haben - das ist aber auch ungerecht gegenüber den
„fleissigen Sparern“.

Ich muß gar nichts. Wer vorsätzlich Gelder veruntreut hat,
arbeitet bis zum Tod. Wer Eigenverantwortung fordert, muß auch
mit den negativen Konsequenzen leben.

Doch musst du, also nicht du:smile:, aber der Staat. Außer du bist auch für die Abschaffung der Sozialhilfe? So ein bisschen sozialer Friede schadet allerdings nicht, wenn ich mir anschaue, wie es in manchen dritte Welt Ländern mit extremen Arm/Reich-Scheren zugeht…ich halte das aus durchaus sehr utilitaristischen Gründen für dringend nötig: eine soziale Grundsicherung, die das Minimum am Lebensnotwenigen deckt.

  1. Problem: Ok, ist für dich vielleicht keins: Aber so völlig
    außer Acht lassen kann man ja nicht, dass Eltern weniger Geld
    in die Altersvorsorge stecken können. Wie kann hier ein
    Vorsorge-Ausgleich stattfinden, der allen gerecht wird. Ich
    gehe hier mal von der Prämisse aus, das Kinder für den Staat
    und die Gesellschaft erwünscht sind…

Wenn nur der Vater arbeiten geht, zahlt er mit seinem Beitrag
weiterhin für seine Frau und seine Kinder mit. Und wer keine
Kinder will, den sollte man auch nicht durch Geld überzeugen.

Das ist aber - siehe die Realität - oft genug nicht mehr der Fall. Was machst du mit den vielen anderen Fällen? Es geht in meine Augen auch nicht darum, jemand Geld zu schenken sondern eine finanziellen Ausgleich für eine gesellschaftlich erwünschte Leistung zu schaffen. ( Familien sind nicht nur aus konservativen Gründen lt. Grundgesetz besonders geschützt! - spätestens da kämst du mit deinem Konzept nicht weiter: BVerf.G!)

So ähnlich ist die aktuelle Situation.

Nein, die momentane Situation sieht völlig anders aus, als das, was ich vorgeschlagen habe! Lies nochmal, was ich geschrieben habe. Rente richtet sich z.Zt. nach dem vorher verfügbaren Einkommen, mein Vorschlag zielt auf eine Einheitsrente, die in etwa die Höhe der Sozialhilfe hat und lediglich eine Grundversorgung sichert. alles andere muss so geregelt werden.

gruß,

barbara

P.s. du brauchst mir die private RV nicht anzupreisen:smile: - ich mach das schon ne ganze Weile (und ohne Riester:smile:), weil ich davon ausgehe, dass mein Modell das einzig auf Dauer funktionierende sein wird und unsere Generation nicht mehr bekommen wird als das!

Hallo Marcus,

b)…Zumindest das Minimum musst du den Leuten später dann
doch wieder als Sozialhilfe zukommen lassen - auch wenn sie
vorher aus Vorsatz oder Falschinformation ihr Vorsorgegeld
verloren haben - das ist aber auch ungerecht gegenüber den
„fleissigen Sparern“.

Ich muß gar nichts. Wer vorsätzlich Gelder veruntreut hat,
arbeitet bis zum Tod. Wer Eigenverantwortung fordert, muß auch
mit den negativen Konsequenzen leben.

Doch musst du, also nicht du:smile:, aber der Staat. Außer du bist
auch für die Abschaffung der Sozialhilfe? So ein bisschen
sozialer Friede schadet allerdings nicht, wenn ich mir
anschaue, wie es in manchen dritte Welt Ländern mit extremen
Arm/Reich-Scheren zugeht…ich halte das aus durchaus sehr
utilitaristischen Gründen für dringend nötig: eine soziale
Grundsicherung, die das Minimum am Lebensnotwenigen deckt.

Es geht ja nicht darum, den zu bestrafen der durch den Konkurs seiner Firma ins soziale Abseits gestellt wird sondern um Veruntreuung. Ich möchte die Sozialhilfe nicht einstellen. GGf. sollte man genau prüfen, wer welchen Zuschuss bekommt aber im Grundsätzlichen stimme ich dir zu.

Wenn nur der Vater arbeiten geht, zahlt er mit seinem Beitrag
weiterhin für seine Frau und seine Kinder mit. Und wer keine
Kinder will, den sollte man auch nicht durch Geld überzeugen.

Das ist aber - siehe die Realität - oft genug nicht mehr der
Fall. Was machst du mit den vielen anderen Fällen? Es geht in
meine Augen auch nicht darum, jemand Geld zu schenken sondern
eine finanziellen Ausgleich für eine gesellschaftlich
erwünschte Leistung zu schaffen. ( Familien sind nicht nur
aus konservativen Gründen lt. Grundgesetz besonders geschützt!

  • spätestens da kämst du mit deinem Konzept nicht weiter:
    BVerf.G!)

Im Rahmen der Verschlankung des Staates kann man natürlich (und sollte auch) die Familien entlasten. Das habe ich hier außer acht gelassen, weil es mir nur um die SV geht.

Nein, die momentane Situation sieht völlig anders aus, als
das, was ich vorgeschlagen habe! Lies nochmal, was ich
geschrieben habe. Rente richtet sich z.Zt. nach dem vorher
verfügbaren Einkommen, mein Vorschlag zielt auf eine
Einheitsrente, die in etwa die Höhe der Sozialhilfe hat und
lediglich eine Grundversorgung sichert. alles andere muss so
geregelt werden.

Wie würdest du die Einheitsrente denn finanzieren? Wie hoch wären die Beiträge?

P.s. du brauchst mir die private RV nicht anzupreisen:smile: - ich
mach das schon ne ganze Weile (und ohne Riester:smile:), weil ich
davon ausgehe, dass mein Modell das einzig auf Dauer
funktionierende sein wird und unsere Generation nicht mehr
bekommen wird als das!

hatte ich nicht vor :wink:
Ich sehe nur eben, daß es funktionieren kann und das es sicherlich keine schlechte Idee ist.

Gruß

Marcus

Hallo Frank,

Sag ich ja. Rentner gehören erschossen, ist rentabler.

Was glaubst du, was der WESTdeutschen Rentenversicherung den Todesstoß gegeben hat?

Natürlich müssen langfristig die Schulden des Staates getilgt
werden. Der Staatsapparat muß drastisch verkleinert werden.
Alle Subventionen, die keinen Ertrag bringen müssen
gestrichen, alle Staatsbeteiligungen (wiederrum in Stufen)
aufgelöst werden. Der Bundestag muß verpflichtet werden, mit
den gegebenen Mitteln auszukommen. Das ist aber eine andere
Geschichte.

Sehr naiv. Die Staatsquote ist erstmal garnicht rückführbar.
Dann steht noch die Frage offen, wozu dies gut sein sollte??
Wie kommt Geld in Umlauf?
Diese Währung verlor 1913 ihre Golddeckung und 1972 jegliche
Warendeckung. Sie ist somit ein vom Warenwert sich
schrittweise immer weiter abkoppelndes, eigenständiges System.
Zu Ostzeiten gab es dafür noch dreißig Pfennig pro Kilo.
Zu gut deutsch: Der Staat geht zwangsläufig pleite, denn ihr
sorgt alle dafür. Es ist vollkommen egal, was du tust. Solange
es noch Leute gibt, die dem System „Gewinne“ entziehen wollen,
hat der Staat das Potential, daß er irgendwann pleite ist,
zahlungs- und handlungsunfähig. Wer das nicht glaubt, hat die
politische Ökonomie bei Marx nicht kapiert. Du kannst Renten
ausschließlich über ein Umlageverfahren finanzieren. Wenn es
anders möglich wäre, hätten wir in Deutschland nur noch
Millionäre, denn du hättest vor dreißig Jahren monatlich
mindestens 1000 DM aufbringen müssen, um die Rente heute zu
finanzieren. Soviel hat man damals nichtmal verdient.

Es gibt in dieser Welt x Beispiele, daß die Marx’schen Regeln nicht funktionieren.
Mit Kommunisten muß ich sicherlich nicht über die Verschlankung des Staates diskutieren. Dabei kommt nämlich nichts heraus und ist somit unrentabel.

Gruß

Marcus

nicht am Thema vorbei

Hallo Frank,

Sag ich ja. Rentner gehören erschossen, ist rentabler.

Was glaubst du, was der WESTdeutschen Rentenversicherung den
Todesstoß gegeben hat?

Willst du jetzt behaupten, daß dies die Ostrentner gewesen sind? Wir hatten bis 89 ein stabiles und gesundes Renten- und Gesundheitssystem. Die Sozialabgaben lagen bei 10%. Die Rentner sind seitdem nicht irgendwo angeschwemmt worden. Und daß eure Politiker keinen Plan haben, ist ja kein Geheimnis.

Es gibt in dieser Welt x Beispiele, daß die Marx’schen Regeln
nicht funktionieren.

Putzig. Hättest du ihn mal gelesen, hättest du, wie ich, festgestellt, daß tatsächlich ausnahmslos alles eingetroffen ist. Man muß nur mal hingucken und weniger Blödzeitung lesen. Im übrigen hat er keine Regeln aufgestellt, sondern festgestellt.

Mit Kommunisten muß ich sicherlich nicht über die
Verschlankung des Staates diskutieren. Dabei kommt nämlich
nichts heraus und ist somit unrentabel.

Ich und Kommunist? Was auch immer du dir darunter vorstellst - eine Klassifizierung von Menschen war bislang weder aufschlußreich noch aussagend. Belassen wir es dabei, daß ich dem gesunden Menschenverstand folge.
Allerdings wirst du es dir mit deinen paar Lenzen sagen lassen müssen, da du auch über meine Rente redest und ich keine Lust weiter habe, mir cvon irgendwelchen Verrückten vorschreiben zu lassen, wie ich weiterzuleben habe. Wer eine anlagefinanzierte Rente einführt ist verrückt oder macht den Staat absichtlich platt.
Abgesehen von deinen paar Mark Provision für nen Riesterentenvertrag fehlt dann noch mehr Geld für Konsum und fließt weiterhin zu Unternehmen, die nicht wissen, wo sie rentabel investieren können.

Frank

Hallo Frank,

Sag ich ja. Rentner gehören erschossen, ist rentabler.

Was glaubst du, was der WESTdeutschen Rentenversicherung den
Todesstoß gegeben hat?

Willst du jetzt behaupten, daß dies die Ostrentner gewesen
sind? Wir hatten bis 89 ein stabiles und gesundes Renten- und
Gesundheitssystem. Die Sozialabgaben lagen bei 10%. Die
Rentner sind seitdem nicht irgendwo angeschwemmt worden. Und
daß eure Politiker keinen Plan haben, ist ja kein Geheimnis.

Eure Politiker… interessant. Laut Vika leben wir im selben Land… überdenk doch bitte mal deine Einstellung!
Natürlich tragen die Ostrentner nicht allein an der Misere der gesetzlichen Rentenkasse (sofern man das so nennen kann) bei. Allerdings waren diese niergendwo vorgesehen, sie hatten nie eine DMark Beitrag bezahlt. Daß eure Sozialabgaben bei 10 % lagen, halte ich für ein Gerücht. Aber der Propaganda war ja noch nie etwas zu schade. Ach so… Arbeitslose hattet ihr ja auch nicht. *g*

Es gibt in dieser Welt x Beispiele, daß die Marx’schen Regeln
nicht funktionieren.

Putzig. Hättest du ihn mal gelesen, hättest du, wie ich,
festgestellt, daß tatsächlich ausnahmslos alles eingetroffen
ist. Man muß nur mal hingucken und weniger Blödzeitung lesen.
Im übrigen hat er keine Regeln aufgestellt, sondern
festgestellt.

Gut. Fakt ist, China ist der letzte sozialistische Staat der „2. Welt“, der halbwegs funktioniert. Alle anderen sind im Bürgerkrieg, isoliert oder in der Auflösung.

Ich und Kommunist? Was auch immer du dir darunter vorstellst -
eine Klassifizierung von Menschen war bislang weder
aufschlußreich noch aussagend. Belassen wir es dabei, daß ich
dem gesunden Menschenverstand folge.

Möchtest du damit sagen, daß ich das nicht tue?

Allerdings wirst du es dir mit deinen paar Lenzen sagen lassen
müssen, da du auch über meine Rente redest und ich keine Lust
weiter habe, mir cvon irgendwelchen Verrückten vorschreiben zu
lassen, wie ich weiterzuleben habe.

Das tust du bereits und ich und 80 Millionen andere auch.

Wer eine anlagefinanzierte
Rente einführt ist verrückt oder macht den Staat absichtlich
platt.

Warum soll der Staat etwas machen was privat günstiger geht?

Abgesehen von deinen paar Mark Provision für nen
Riesterentenvertrag fehlt dann noch mehr Geld für Konsum und
fließt weiterhin zu Unternehmen, die nicht wissen, wo sie
rentabel investieren können.

Ich darf dich beruhigen, ich bekomme keine Provision, keine Boni und kein gar nichts.

Gruß

Marcus

Zugeständnis
Hallo Marcus,

Eure Politiker… interessant. Laut Vika leben wir im
selben Land… überdenk doch bitte mal deine Einstellung!
Natürlich tragen die Ostrentner nicht allein an der Misere der
gesetzlichen Rentenkasse (sofern man das so nennen kann) bei.
Allerdings waren diese niergendwo vorgesehen, sie hatten nie
eine DMark Beitrag bezahlt. Daß eure Sozialabgaben bei 10 %
lagen, halte ich für ein Gerücht. Aber der Propaganda war ja
noch nie etwas zu schade. Ach so… Arbeitslose hattet ihr ja
auch nicht. *g*

Drücken wir es anders aus: Politiker von FDP, Grünen, CDU/CSU und SPD. Und wenn du meinst, daß das nicht so sei, dann verrate mir, wieso sie das dreißig Jahre lang nicht geschafft haben.
Im Gegensatz dazu hat jeder Intellektuelle im Osten bis zum Abwinken studieren müssen, wie eine Gesellschaft funktioniert und warum.

Gut. Fakt ist, China ist der letzte sozialistische Staat der
„2. Welt“, der halbwegs funktioniert. Alle anderen sind im
Bürgerkrieg, isoliert oder in der Auflösung.

Das siehst du etwas falsch. In Deutschland haben wir z.B. einen Staatssozialismus, der seiner aufgeblähten Staatsdienerschaft, bis hin zu Krankenkassen, einen Lohn garantieren kann. Auch dieser wird nicht funktionieren. Dennoch entwickelt sich die ganze Welt immer weiter dahin. China weicht lediglich seine bürgerliche Diktatur auf. Die Unterschiede sind tatsächlich fließend.

Ich und Kommunist? Was auch immer du dir darunter vorstellst -
eine Klassifizierung von Menschen war bislang weder
aufschlußreich noch aussagend. Belassen wir es dabei, daß ich
dem gesunden Menschenverstand folge.

Möchtest du damit sagen, daß ich das nicht tue?

Ja. Sonst würdest du verstehen, daß das nicht gehen kann. Du nummst Rentnern ein Versicherungsrecht und forderst sie auf, wertloses Papier zu sammeln. Nimm einen Extremfall: es gäbe ausschließlich Rentner. Wovon sollen die mit nochsoviel Geld leben, wenn keiner etwas produziert? Einfach mal bei Marx unter politischer Ökonomie nachlesen, warum das so ist. Länger zu arbeiten wäre sinnvoller. Hat bestimmt auch keiner was dagegen. Meine Oma war bis 72 arbeiten, meine Mutter bis 68. Beide haben sich danach noch ne Beschäftigung gesucht, weils langweilig war.

Allerdings wirst du es dir mit deinen paar Lenzen sagen lassen
müssen, da du auch über meine Rente redest und ich keine Lust
weiter habe, mir cvon irgendwelchen Verrückten vorschreiben zu
lassen, wie ich weiterzuleben habe.

Das tust du bereits und ich und 80 Millionen andere auch.

Es gibt notwendige Zwänge, denen ich mich durchaus unterordnen kann, aber nicht dem Willen einer kleinen Gruppe, welcher zur Befriedigung niederer Bedürfnisse dient.

Wer eine anlagefinanzierte
Rente einführt ist verrückt oder macht den Staat absichtlich
platt.

Warum soll der Staat etwas machen was privat günstiger geht?

Wie günstiger? Wertloses Papier in der Zukunft zu besitzen ist tatsächlich günstiger. Verarschen kann ich mich auch alleine.

Abgesehen von deinen paar Mark Provision für nen
Riesterentenvertrag fehlt dann noch mehr Geld für Konsum und
fließt weiterhin zu Unternehmen, die nicht wissen, wo sie
rentabel investieren können.

Ich darf dich beruhigen, ich bekomme keine Provision, keine
Boni und kein gar nichts.

Sorry, ich wußte nicht, daß es den Versicherungen jetzt schon so schlecht geht, daß sie karitativ tätig sind.

Frank

oder anders
Hi,

im Prinzip gehen ja deine Gedanken in die richtige Richtung. Die Rentner müssen weg von diesem Staat und wir müssen alles verselbständigen. Dann brauchen wir nämlich auch keinen Staat mehr und kein Geld. Das nennt sich dann Kommunismus. Meinst du, daß die Leute schon so reif dafür sind? Das bezweifle ich.

fragt:
Frank

Hallo Marcus,

Eure Politiker… interessant. Laut Vika leben wir im
selben Land… überdenk doch bitte mal deine Einstellung!
Natürlich tragen die Ostrentner nicht allein an der Misere der
gesetzlichen Rentenkasse (sofern man das so nennen kann) bei.
Allerdings waren diese niergendwo vorgesehen, sie hatten nie
eine DMark Beitrag bezahlt. Daß eure Sozialabgaben bei 10 %
lagen, halte ich für ein Gerücht. Aber der Propaganda war ja
noch nie etwas zu schade. Ach so… Arbeitslose hattet ihr ja
auch nicht. *g*

Drücken wir es anders aus: Politiker von FDP, Grünen, CDU/CSU
und SPD. Und wenn du meinst, daß das nicht so sei, dann
verrate mir, wieso sie das dreißig Jahre lang nicht geschafft
haben.
Im Gegensatz dazu hat jeder Intellektuelle im Osten bis zum
Abwinken studieren müssen, wie eine Gesellschaft funktioniert
und warum.

Das kann schon sein. Nur: nach der Uni müssen die Studenten mühsam lernen, wie die Wirklichkeit aussieht. Zu den Erfolgsaussichten: Ich kann mich dunkel erinnern, daß weniger Leute erschossen wurden, die in die DDR einreisen wollten als…

Gut. Fakt ist, China ist der letzte sozialistische Staat der
„2. Welt“, der halbwegs funktioniert. Alle anderen sind im
Bürgerkrieg, isoliert oder in der Auflösung.

Das siehst du etwas falsch. In Deutschland haben wir z.B.
einen Staatssozialismus, der seiner aufgeblähten
Staatsdienerschaft, bis hin zu Krankenkassen, einen Lohn
garantieren kann. Auch dieser wird nicht funktionieren.
Dennoch entwickelt sich die ganze Welt immer weiter dahin.
China weicht lediglich seine bürgerliche Diktatur auf. Die
Unterschiede sind tatsächlich fließend.

Nun, mir fällt es schwer, Deutschland und seine soziale Struktur mit China zu vergleichen. Vielleicht hätte ich Marx und Hagel ähh Hegel doch lesen sollen.

Ja. Sonst würdest du verstehen, daß das nicht gehen kann. Du
nummst Rentnern ein Versicherungsrecht und forderst sie auf,
wertloses Papier zu sammeln. Nimm einen Extremfall: es gäbe
ausschließlich Rentner. Wovon sollen die mit nochsoviel Geld
leben, wenn keiner etwas produziert? Einfach mal bei Marx
unter politischer Ökonomie nachlesen, warum das so ist. Länger
zu arbeiten wäre sinnvoller. Hat bestimmt auch keiner was
dagegen. Meine Oma war bis 72 arbeiten, meine Mutter bis 68.
Beide haben sich danach noch ne Beschäftigung gesucht, weils
langweilig war.

Und was machst du mit den Leuten, die mit Ende 50 nicht mehr können weil sie in ihrem Arbeitsleben schweren körperlichen Belastungen ausgesetzt waren?
Andererseits möchte ich nach 40 Jahren Arbeit auch irgendwann mal in der Sonne sitzen und auf mein Arbeitsleben zurückblicken können. Schließlich arbeite ich um zu leben und nicht umgekehrt.

Allerdings wirst du es dir mit deinen paar Lenzen sagen lassen
müssen, da du auch über meine Rente redest und ich keine Lust
weiter habe, mir cvon irgendwelchen Verrückten vorschreiben zu
lassen, wie ich weiterzuleben habe.

Das tust du bereits und ich und 80 Millionen andere auch.

Es gibt notwendige Zwänge, denen ich mich durchaus unterordnen
kann, aber nicht dem Willen einer kleinen Gruppe, welcher zur
Befriedigung niederer Bedürfnisse dient.

Ich bin mir sicher, daß mind. 60% der arbeitenden Bevölkerung zumindest nicht damit einverstanden ist, über ein halbes Jahr statistisch nur für den Staat zu arbeiten. Schließlich werde ich noch 40 Jahre Geld in irgendwelche Kassen einzahlen und auch ich erwarte, etwas dafür zu bekommen.
Mach dich doch mal 10 Jahre jünger und überprüfe, wie hoch deine private Rente wäre, wenn du im Monat 400 € einzahlst. Das sollte den Betrag den du und dein AG monatlich als RV-Beitrag an die KK überweist decken. Und dann überlege, wieviel du vom Staat für diesen Betrag bekommen wirst.

Wer eine anlagefinanzierte
Rente einführt ist verrückt oder macht den Staat absichtlich
platt.

Gibt’s die nicht schon in Holland?

Warum soll der Staat etwas machen was privat günstiger geht?

Wie günstiger? Wertloses Papier in der Zukunft zu besitzen ist
tatsächlich günstiger. Verarschen kann ich mich auch alleine.

So wertlos wird das Papier schon nicht sein.

Abgesehen von deinen paar Mark Provision für nen
Riesterentenvertrag fehlt dann noch mehr Geld für Konsum und
fließt weiterhin zu Unternehmen, die nicht wissen, wo sie
rentabel investieren können.

Ich darf dich beruhigen, ich bekomme keine Provision, keine
Boni und kein gar nichts.

Sorry, ich wußte nicht, daß es den Versicherungen jetzt schon
so schlecht geht, daß sie karitativ tätig sind.

Tja… Sachen gibt’s…

Marcus

Hallo Frank,

im Prinzip gehen ja deine Gedanken in die richtige Richtung.
Die Rentner müssen weg von diesem Staat und wir müssen alles
verselbständigen. Dann brauchen wir nämlich auch keinen Staat
mehr und kein Geld. Das nennt sich dann Kommunismus. Meinst
du, daß die Leute schon so reif dafür sind? Das bezweifle ich.

Nun… ist beim Kommunismus nicht das Volk der Staat? Also wenn ich an die DDR oder die UdSSR zurück denke gab es da immer jemanden der gesagt hat, was das Volk denkt… und den Staat abschaffen möchte ich auf keinen Fall, nur sein Aufgabengebiet einschränken bzw. verkleinern. Für’s Volk

Gruß

Marcus

Hallo Frank,

im Prinzip gehen ja deine Gedanken in die richtige Richtung.
Die Rentner müssen weg von diesem Staat und wir müssen alles
verselbständigen. Dann brauchen wir nämlich auch keinen Staat
mehr und kein Geld. Das nennt sich dann Kommunismus. Meinst
du, daß die Leute schon so reif dafür sind? Das bezweifle ich.

Nun… ist beim Kommunismus nicht das Volk der Staat? Also
wenn ich an die DDR oder die UdSSR zurück denke gab es da
immer jemanden der gesagt hat, was das Volk denkt… und den
Staat abschaffen möchte ich auf keinen Fall, nur sein
Aufgabengebiet einschränken bzw. verkleinern. Für’s Volk

Eine UdSSR oder DDR waren noch bürgerliche Vorstufen eines Übergangs. Zur Existenz eines Sozialismus bedarf es mindestens zweier Grundbedingungen, welche nicht vorhanden waren: der Großteil der Menschen müssen selbständig und emanzipiert sein und der Kapitalismus muß sich in Endstadium befinden. Beiders war nie der Fall. Das ist exakt das, was Marx festgestellt hat. Dem ganzen Volk muß klar sein, daß es so nicht weitergehen kann und es darf sich kein Rad mehr drehen.
Im Osten hatten wir eine kleine Führungsriege stalinistischer Dressur, welche geistig starr waren. Geführt wurde das Land nach deren Vorgaben aber vom Rest der Intellektuellen. Oder was meinst du, wo die hier: http://www.pds-online.de/partei/strukturen/aeltesten… alle herkommen? Das zieht sich weiter durch die Institute bis runter zum Fachinschenöör oder Meister. Es gibt aber auch welche, die die Zusammenhänge nicht begriffen haben. Die heißen Thierse oder Merkel (hat d/h M gepaukt und führt die CDU - LOL LOL).
Letztlich ist doch jede zur Mitarbeit aufgerufen, wie das Zusammenleben gestaltet werden kann. Mitmachen muß man, nicht sich auf jemand verlassen und dann meckern. Zum einlesen und mitdenken eignet sich: http://www.kalaschnikow.net/de/debatte/debatte.html Da sind auch ne ganze Menge „Wessis“ mit bei.

Frank

Faulheit :smile:

Hallo Marcus,

Das kann schon sein. Nur: nach der Uni müssen die Studenten
mühsam lernen, wie die Wirklichkeit aussieht.

Gabs bei uns so recht selten. Wir hatten schon in der Polytechnischen Oberschule Werkunterricht und arbeiten in Betrieben, um den Bezug zur Praxis herzustellen. Fand ich sehr vernünftig. Beim Abi und Studium genauso.

Zu den

Erfolgsaussichten: Ich kann mich dunkel erinnern, daß weniger
Leute erschossen wurden, die in die DDR einreisen wollten
als…

Was sind sie auch ausgereist. „g“
Quatsch, was meinst du, warum die Leute 89 auf die Straße sind? Es behauptet doch außer der Bildzeitung niemand, daß das Land das Nonplusultra war. Das System fand ich aber wesentlich sinnvoller. Eigentlich wollten anfangs auch alle nur Reformen und keinen Systemwechsel. Jetzt hats auch der Rest begriffen.

Gut. Fakt ist, China ist der letzte sozialistische Staat der
„2. Welt“, der halbwegs funktioniert. Alle anderen sind im
Bürgerkrieg, isoliert oder in der Auflösung.

Nun, mir fällt es schwer, Deutschland und seine soziale
Struktur mit China zu vergleichen. Vielleicht hätte ich Marx
und Hagel ähh Hegel doch lesen sollen.

Ab Aristoteles, Domocrit und Kant. Bei Lenin bitte aufhören, der hat Fehler drin. Er hat dem Stalinismus den Weg geebnet.

Und was machst du mit den Leuten, die mit Ende 50 nicht mehr
können weil sie in ihrem Arbeitsleben schweren körperlichen
Belastungen ausgesetzt waren?

LOL, hätten die Ossis damals so gearbeitet, hätten wir den Westen kaufen können und China, Rußland und USA noch dazu. Eine Planwirtschaft ist sehr effizient. Es ist doch garnicht mehr nötig, sich so abzurackern.
Guck dich doch mal um, wer heute überhaupt noch produktiv arbeitet und wieviele wie gut davon leben. Nun stell dir mal vor, du machst in Deutschland nen Bürokratiekahlschlag und läßt alle arbeiten - 100% Beschäftigung. Wozu soll es gut sein, das zigfache dessen, was du benötigst, herzustellen?

Andererseits möchte ich nach 40 Jahren Arbeit auch irgendwann
mal in der Sonne sitzen und auf mein Arbeitsleben
zurückblicken können. Schließlich arbeite ich um zu leben und
nicht umgekehrt.

Quatsch, du lebst um zu arbeiten und zu lernen, aber nicht um dich ausquetschen zu lassen, wie ne reife Zitrone, damit die Säcke von ner Krankenkasse ein paar tausend Mark im Monat verdienen, ohne irgendeinem zu nutzen.
Was machst du mit 60? Zuhause sitzen und popeln? Mit irgendwas mußt du doch den Tag rumbringen.

Ich bin mir sicher, daß mind. 60% der arbeitenden Bevölkerung
zumindest nicht damit einverstanden ist, über ein halbes Jahr
statistisch nur für den Staat zu arbeiten. Schließlich werde
ich noch 40 Jahre Geld in irgendwelche Kassen einzahlen und
auch ich erwarte, etwas dafür zu bekommen.

Will ich auch nicht. Aber wenn ein paar Hanseln die Gebrauchsgüter für das restliche Heer Beamter und Untätiger produzieren muß, bleibt das so.

Mach dich doch mal 10 Jahre jünger und überprüfe, wie hoch
deine private Rente wäre, wenn du im Monat 400 € einzahlst.
Das sollte den Betrag den du und dein AG monatlich als
RV-Beitrag an die KK überweist decken. Und dann überlege,
wieviel du vom Staat für diesen Betrag bekommen wirst.

Wenn wir zur Rechnung Inflation und Zinsen weglassen, macht das bei 5% Rendite abzüglich 3% Kostensteigerung 2880€ jährlich oder 240€ monatlich + angelegtes Kapital von 144000€ - vorausgesetzt, daß die Anlage sicher ist. Und das ist sie nur für einige.
Merke: Du kannst nie und nimmer nicht mit Geld rechnen. Du rechnest dich nur reich.

Gibt’s die nicht schon in Holland?

Die haben 12% Arbeitslose, der Rest hat sich zu Nomaden zurückentwickelt. Das ist nicht ganz so mein Traum.

Warum soll der Staat etwas machen was privat günstiger geht?

Wie günstiger? Wertloses Papier in der Zukunft zu besitzen ist
tatsächlich günstiger. Verarschen kann ich mich auch alleine.

So wertlos wird das Papier schon nicht sein.

Doch. Ist es per Definition. Was soll es wert sein? Niemand verspricht dir, dafür etwas auszuzahlen. Das war einmal.

Frank

(Hast Du den Link eigentlich noch, mir
ist er irgendwie abhanden gekommen?)

Nein. Ich weiss auch gar nicht, welche Diskussion Du meinst.
Habe ich wohl verdrängt.

Hab´s gefunden:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Gruß
Christian

Hallo Marcus,

hab ein paar Jahre Geduld. Im Moment ist einfach noch zu viel Geld in den Kassen. Bis es so weit ist, kann man sich als Beobachter nur genüßlich in den Sessel lehnen und dem Treiben zusehen. Der eine tönt, man bräuchte an jeder Milchkanne eine AOK mit kompletter Verwaltung und Direktorium, von wegen der Bürgernähe und weil die Leute mit EDV nicht klarkommen. Ein anderer beschwört, auf keinen Fall an der allumfassenden Reglementierung zu schnippeln, weil sich bestimmt jemand findet, der davon profitiert und seien es auch nur tausende von sonst überflüssigen Verwaltungskräften. Natürlich kommen Bedenken, daß die Menschen unmöglich für sich selbst Verantwortung tragen können, weil sich gewiß jemand findet, der dösig genug ist, schwerste Erkrankungen zu verschleppen, um die Selbstbeteiligung zu sparen. Besitzstandswahrer wollen nicht glauben, daß uns die Kosten von Renten- und Krankenversicherung ohne einschneidende Veränderungen und ohne Eigenverantwortung der Bürger um die Ohren fliegen werden. Die gleiche Strickart führt gerade dazu, daß sich mit Tröten und Rasseln ausgestattete Leute Plastikjacken von ver.di überziehen und Warnstreiks für mehr Geld veranstalten. Irgendwer hat den Leuten den Floh ins Ohr gesetzt, daß Löhne ständig steigen müssen. Wer sagt solchen Unfug eigentlich? Weshalb verhandelt nicht jede einzelne Kommune mit den Mitarbeitern angesichts der Schuldenberge um den Prozentsatz des Lohnabbaus!? Schulden und Zinsen müssen den Kommunen erst jede Luft abgeschnürt haben. Bis dahin haben noch die Engelen-Kefers, die Trötenbläser und die an immerwährendes Wachstum Glaubenden das Wort.

Den Wunsch nach z. B. 3% mehr Lohn kann ich verstehen. Wo liegt das Problem? Wer mehr Geld haben will, soll eben mehr arbeiten. Bei solchem Ansinnen fällt jedem Gewerkschafter fassungslos der Kiefer herunter. Die Leute wollen versorgt werden, ohne viel dafür zu tun. Eigenverantwortung ist bäh. Das will keiner. Auch nicht in den sozialen Sicherungssystemen. Für jedes Zipperlein sollen ein Dutzend Quacksalber zu Diensten sein - selbstverständlich zum Nulltarif. 30 Jahre Beiträge bezahlen und ebenso lange Rente beziehen, kann nicht funktionieren. Also müssen die Menschen entweder länger arbeiten oder die Renten müssen herunter. Wer mehr will, muß selbst dafür sorgen. Einen anderen Weg gibts nicht. Warte also ab, bis sogar Gewerkschafter und Parteifritzen lernen, das Wort Eigenverantwortung zu buchstabieren.

Gruß
Wolfgang