Regelbares Stelltrafo-Netzgerät

Geht das überhaupt?

Lässt sich aus einem Trafo mit 220- 42V 4A und einem Stelltrafo 0 - 42V 3,7 A,
einem Gleichrichter und 2 dicken 4500 µF Elkos ein regelbares (oder besser gesagt einstellbares) Netzgerät 12-24V bauen?

Auf welche Spannung beziehen sich die angegebenen 4A des Stelltrafos?
Welche Ä-Leistung liefert er bei 12 bzw. 24V.
Wie sollte der Brückengleichrichter bemessen sein?
Sind die Elkos: 0768, 222 102 18452, C432FR/ H4500, 4500µF-64V, 70°C, 12-69 geeignet?
Wie werden die, 4 cm dicken und 11 cm hohen, Elkos verbunden +an+, - an- oder +an-.

Die Teile liegen bei mir rum, ich möchte was draus machen.
Kann mir ein Fachmann Auskunft geben? DANKE!
MfG

Überleg dir das bitte nochmal
Hi Otto,

Die Teile liegen bei mir rum, ich möchte was draus machen.
Kann mir ein Fachmann Auskunft geben? DANKE!

Dein Basteldrang in allen Ehren, aber das scheint mir eine Nummer zu groß für dich zu sein.

Mein Tip, auch wenn er dir nicht passen wird:
Laß die Finger davon. Du spielst mit hohen Leistungen, ohne so recht zu wissen, was da vor sich geht.

Gruß Ulrich

Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit. (Dieter Hildebrandt)

Hi Otto,

wenn du über genug technisches Wissen verfügst, einen 230 auf 42 V Netztrafo korrekt, mit Netzseitiger Feinsicherung (1,25 A träge) und berührungsgeschützt anzuschließen (sonst lass das jemand machen der das Wissen hat),
kannst du am 42 V Niederspannungsausgang den Eingang des Stelltrafos anschließen.

Zwischen dem Abgriff und dem Fußpunkt des Stelltrafos gehört der Brückengleichrichter mit seinen ~ - Anschlüssen.
Parallel zu den + / - -Ausgängen gehören beide Elkos, parallel, also alle + zusammen und alle -.

Damit hast du ein (von etwa 5 bis etwa 55 Volt) einstellbares Gleichspannungsnetzteil gebaut.
Es ist für Motoren oder ähnliches geeignet.
Bei Belastung sinkt die Leerlaufspannung aber gewaltig, um 35 bis 50 %.
Da es nicht stabilisiert ist und auch nicht besonders gesiebt (entbrummt), eignet es sich aber nicht direkt für elektronische Schaltungen.

Gruß
BT

Hi Otto,

wenn du über genug technisches Wissen verfügst, einen 230 auf
42 V Netztrafo korrekt, mit Netzseitiger Feinsicherung (1,25 A
träge) und berührungsgeschützt anzuschließen (sonst lass das
jemand machen der das Wissen hat),
kannst du am 42 V Niederspannungsausgang den Eingang des
Stelltrafos anschließen.

Zwischen dem Abgriff und dem Fußpunkt des Stelltrafos gehört
der Brückengleichrichter mit seinen ~ - Anschlüssen.
Parallel zu den + / - -Ausgängen gehören beide
Elkos, parallel, also alle + zusammen und alle
-.

Damit hast du ein (von etwa 5 bis etwa 55 Volt) einstellbares
Gleichspannungnetzteil gebaut.
Es ist für Motoren oder ähnliches geeignet.
Bei Belastung sinkt die Leerlaufspannung aber gewaltig, um 35
bis 50 %.
Da es nicht stabilisiert ist und auch nicht besonders gesiebt
(entbrummt), eignet es sich aber nicht direkt für
elektronische Schaltungen.

Gruß
BT

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Danke! Sehr anschaulich!
Sicherung und Berührungschutz wichtiger Hinweis!
Das Netzteil dient der Stromversorgung für 24V Alarm-Blitzleuchten und 24V Motor-Sirenen. Wenn ich ein V-Meter einbaue, dann könnte ich doch den Spannungverlust ausgleichen. Bei 24V hätte ich dann immerhin volle 96 Watt zur Verfügung. Das reicht für zwei Sirenen und drei Blitzleuchten.
Danke!
MfG Otto
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Hi Otto,

Wenn ich ein V-Meter einbaue, dann könnte ich doch den Spannungverlust
ausgleichen.

Das ist bei der geschilderten Anwendung aber genau das Problem:
Wenn das Netzgerät dauernd an ist, aber nur bei Bedarf mit Alarmsirenen und Blitzgeräten belastet wird, müsstest du die Spannung per Regeltrafo auf den gewünschten Wert bei voller Belastung einstellen.
Im Leerlauf, also vermutlich 99% der Zeit, ist die Spannung dann um die Hälfte zu hoch. Ob das die Steuerschaltung der Alarmgeschichte mitmacht, weisst nur du.

Ausser, du schaltest die Alarmsirenen und Blitzgeräte, fest angeschlossen an das Netzgerät, PRIMÄR (also an der 230 V- Seite) ein und aus. Dann entfällt das Spannungseinbruchsproblem.
Aber da müsste wieder an 230 V Netz gearbeitet werden, Fall für einen Elektriker!

Gruß
BT

Hallo BT,

Im Leerlauf, also vermutlich 99% der Zeit, ist die Spannung
dann um die Hälfte zu hoch. Ob das die Steuerschaltung der
Alarmgeschichte mitmacht, weisst nur du.

Wie kommst du eigentlich auf diese Grössenordnung ???

Ausser, du schaltest die Alarmsirenen und Blitzgeräte, fest
angeschlossen an das Netzgerät, PRIMÄR (also an der 230 V-
Seite) ein und aus. Dann entfällt das
Spannungseinbruchsproblem.
Aber da müsste wieder an 230 V Netz gearbeitet werden, Fall
für einen Elektriker!

Bei der Konstellation mit den zwei Trafos, könnte man auch die 42V schalten!

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter(TOO),

Wie kommst du eigentlich auf diese Grössenordnung

ein Erfahrungswert.
Ein unbelasteter Ladeelko lädt sich auf die Spitzenspannung auf, diese sinkt bei leichter Belastung schon um etwa 30%, und wenn das Ganze voll belastet wird, wird durch die Innenwiderstände des Regeltrafos plus des Netztrafos noch mehr Spannungsabfall auftreten.

Bei der Konstellation mit den zwei Trafos, könnte man auch die
42V schalten!

RICHTIG
Gute Idee!

Meint BT

Das Netzgerät, also der 230V Trafo, der die 42 Volt für den Stelltrafo liefert, wird im Alarmfall mit 230V Sensoren über ein Zeitrelais angesteuert so daß, das Netzgerät nur für 3-5 Min. unter Last eingeschaltet wird. Die Motor-Sirenen 120 dB(A) und die Blitzlichter 10 Joule (alles Industrie-Qualität) ziehen zusammen genau 96 Watt.
In der kurzen Zeit werden die Trafos nicht einmal warm.
Der Ringkerntrafo, Stelltrafo mit seinen 4A ist nicht so groß, daß die Sicherungen durchschlagen. Ab 8A könnte es da ein Problem geben.
In diese umfangreiche Alarmanlage (8 Alarmkreise, die längste Strecke ist 130m) fließen 12, 24, 230 und 400V ein, weil alle Bau-Teile billig geschossen werden oder kostenlos vom Schrottplatz stammen.

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Nachtrag: Hugin ist Otto, Otto ist Hugin!
MfG Otto bzw Hugin

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Hallo BT,

Wie kommst du eigentlich auf diese Grössenordnung
ein Erfahrungswert.
Ein unbelasteter Ladeelko lädt sich auf die Spitzenspannung
auf, diese sinkt bei leichter Belastung schon um etwa 30%, und
wenn das Ganze voll belastet wird, wird durch die
Innenwiderstände des Regeltrafos plus des Netztrafos noch mehr
Spannungsabfall auftreten.

Das kommt ganz darauf an, wie die Trafos ausgelegt sind.

Was du beschreibst, hört sich nach Klingeltrafo an.

MfG Peter(TOO)

Hallo Hugin,

Nachtrag: Hugin ist Otto, Otto ist Hugin!

Spielst du gerade „Bäumchen wechsle dich“, hast du eine Identitätkrise oder bist du auf der suche nach dir selbst ?

-))

*SCNR*
MfG Peter(TOO)

Danke!
Ulrich, Bedenkenträger haben auch Angst vorm Sterben, denn schließlich ist das lebengefährlich.

MfG Otto Hugin

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Gute Nacht Peter!

Ich bin auf der Suche nach Munin. Kennst Du den???

Gruß Otto Munin

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Hi Otto,

Ulrich, Bedenkenträger haben auch Angst vorm Sterben, denn
schließlich ist das lebengefährlich.

Einer meiner Kunden der Elektronik pflegte immer zu sagen: Die einzige Möglichkeit, nicht zu sterben, ist nicht geboren zu werden. Dessen bin ich mir durchaus bewußt.

Ich werde mich allerdings bemühen, mich zukünftig präziser auszudrücken. Jeder hat das Recht, für sich beliebige Entscheidungen zu treffen, solange er unbeteiligte Dritte nicht mit einbezieht und sie mit den negativen Auswirkungen konfrontiert.

Das ist der Kernpunkt meiner Bedenken.

Gruß Ulrich

„Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ (Douglas Adams)

Hi Otto,

Ulrich, Bedenkenträger haben auch Angst vorm Sterben, denn
schließlich ist das lebengefährlich.

Einer meiner Kunden der Elektronik pflegte immer zu sagen: Die
einzige Möglichkeit, nicht zu sterben, ist nicht geboren zu
werden. Dessen bin ich mir durchaus bewußt.

Ich werde mich allerdings bemühen, mich zukünftig präziser
auszudrücken. Jeder hat das Recht, für sich beliebige
Entscheidungen zu treffen, solange er unbeteiligte
Dritte
nicht mit einbezieht und sie mit den negativen
Auswirkungen konfrontiert.

Guten Abend Ulrich!
Du machst den Eindruck eines gehobenen Oberlehrers!
Wenn Du so allwissend bist, dann müßte Dir doch aufgefallen sein, das für Amp. einfach Watt eingesetzt werden mußte, um meiner Frage einen Sinn zu geben.
Zu Deiner Information: Das Netzgerät ist fertig und es gefällt mir sehr gut. Da alle Teile Industriequalität haben, auch das Amp.-Meter und das Gehäuse, könnte man glauben es ist ein Markengerät.
Pflege Du nur Deine Bedenken und achte darauf, daß Dir keins abhanden kommt, ich baue dann schon mal das nächste Gerät.

Gruß Hugin (der noch immer Munin sucht)

Wenn du das auch machst…
Hi Otto,

Du machst den Eindruck eines gehobenen Oberlehrers!

Was hat das damit zu tun, daß ich lediglich den Wunsch habe, Unbeteiligte möglichst schadensfrei zu halten? Ist das zuviel verlangt?

Wenn Du so allwissend bist, dann müßte Dir doch aufgefallen
sein, das für Amp. einfach Watt eingesetzt werden mußte, um
meiner Frage einen Sinn zu geben.

Du hast geschrieben:
Lässt sich aus einem Trafo mit 220- 42V 4A und einem Stelltrafo 0 - 42V 3,7 A,
Das soll jetzt auf einmal 4 W heißen? Oder welche Stelle genau meinst du? Und jetzt auf einmal Watt?
Hast du noch mehr Elektrokaninchen, die du nachträglich aus dem Hut zaubern kannst?

Da alle Teile Industriequalität haben, auch das
Amp.-Meter und das Gehäuse, könnte man glauben es ist ein
Markengerät.

Wenn ich das nur so glauben könnte. Die Konstruktion des Gerätes ist IMHO alles andere als Industriequalität, denn wer
Wie werden die, 4 cm dicken und 11 cm hohen, Elkos verbunden +an+, - an- oder +an-. fragt, dem wird man eine solche kaum unterstellen.

Gruß Ulrich

„Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ (Douglas Adams)