Regelmäßige Bahnfahrt Frankfurt AM Kaier

Hallöle!

Ich schreibe hier um Hilfe für einen Freund zu erbitten. Er ist im Moment Auszubildender in einem Frankfurter Betrieb und Wohnhaft in einem Vorort von Frankfurt. Familie und Freunde wohnen jedoch samt und sondern in Otterberg, nahe Kaiserslautern in der Pfalz.

Gesucht wird nun die günstigste Möglichkeit für einen Azubi am Wochenende von Freitag bis Sonntag per Zug heim zu reisen.

Ich habe bereits bei der deutschen Bahn angerufen, dabei jedoch nur Verweise auf die Bahncard bekommen. Da ich nun schon mehrmals aber gehört habe, dass die Bahn nicht das Ziel hat die kundenfreundlichste Lösung zu nennen, sondern ihre Bahncard los zu werden, frage ich hier noch einmal nach.

Meine Rechnungen haben bisher folgendes ergeben (auch der Grund warum ich der Bahnberatung sehr misstraue)[Monatspreis = ((Hinfahrt+Rückfahrt)*52)/12)]

Nahverkehrsverbindung kostet hin und zurück unermäßigt: 48,00€, 208,00€/Mon, 2.496,00€/Jahr

Mit der Bahncard 50 werden die Kosten halbiert: 24,00€, 104€/Mon, 1.248€/Jahr,
Die Bahncard kostet einen Azubi 106,00€/Mon.
Damit währen die Monatskosten aber 210,00€ und somit 24,00€ mehr als die Lösung ohne Bahncard.

Eine weitere Lösung die ich entdeckte war die Zeitkarte für 2.180,60€/Jahr laut dem bahneigenen Rechenprogramm, was um 339,40€ günstiger währe, als die Bahncard (wenn er nicht seltener als 42 mal pro Jahr fahren würde).

Habe ich in meinen Rechnungen einen groben Fehler drin?

Gibt es noch irgendeine andere Möglichkeit, die die Bahn verschweigt?

Gibt die Bahn ermäßigung auf andere öffentliche Verkehrsmittel, wenn ja welche?

Vielen Dank im Voraus,
Beste Grüße,
Marcel Hünninghaus

Hallo,

Die Bahncard kostet einen Azubi 106,00€/Mon.

mit was für einer BahnCard rechnest du denn hier? Das wäre der _Jahres_preis einer ermäßigten BahnCard-50. Eine Mobility-BahnCard-100 liegt bei 3400 € pro Jahr (ca. 280 € pro Monat).

Gibt es noch irgendeine andere Möglichkeit, die die Bahn
verschweigt?

Eine Kombination von Sparpreis-50 mit einer BahnCard-25 kann in bestimmten Situationen günstiger sein, wenn man frühzeitig buchen und mit der Zugbindung leben kann.

Gibt die Bahn ermäßigung auf andere öffentliche
Verkehrsmittel, wenn ja welche?

Warum sollte sie das. Es gibt aber durchaus andere Verkehrsunternehmen, die etwa auch für BahnCard-Kunden Ermäßigungen anbieten.


Philipp

Das ging fix :wink: Danke für die Antwort!

Die Bahncard kostet einen Azubi 106,00€/Mon.

mit was für einer BahnCard rechnest du denn hier? Das wäre der
_Jahres_preis einer ermäßigten BahnCard-50. Eine
Mobility-BahnCard-100 liegt bei 3400 € pro Jahr (ca. 280
€ pro Monat).

Ich rechne mit der ermäßigten Bahncard 50. Die Mobility-Card rechnet sich definitiv nicht.

Gibt es noch irgendeine andere Möglichkeit, die die Bahn
verschweigt?

Eine Kombination von Sparpreis-50 mit einer BahnCard-25 kann
in bestimmten Situationen günstiger sein, wenn man frühzeitig
buchen und mit der Zugbindung leben kann.

Die Verbindung umfasst dreimaliges Umsteigen. In der Vergangenheit hat der Freund dabei bereits mehrmals durch verschulden der Bahn (Verspätung) die Anschlusszüge verpasst. Würde in solch einem Fall die Zugbindung noch gelten?

Gibt die Bahn ermäßigung auf andere öffentliche
Verkehrsmittel, wenn ja welche?

Warum sollte sie das. Es gibt aber durchaus andere
Verkehrsunternehmen, die etwa auch für BahnCard-Kunden
Ermäßigungen anbieten.

Das währen in diesem Fall die Verbände in Frankfurt, oder?

Beste Grüße,
Marcel

http://www.mitfahrzentrale.de
Grüße
Almut

http://www.mitfahrzentrale.de
Grüße
Almut

Definitiv auch ein guter Vorschlag, den ich mal weiterleiten werde (wobei vor allem die kurzfristig veränderlichen Arbeitszeiten da hinderlich sind).

Die Verbindung umfasst dreimaliges Umsteigen. In der
Vergangenheit hat der Freund dabei bereits mehrmals durch
verschulden der Bahn (Verspätung) die Anschlusszüge verpasst.
Würde in solch einem Fall die Zugbindung noch gelten?

Hallo,

wenn man durch Verschulden der Bahn die Anschlusszüge verpasst, kann man zum nächsten Schaffner gehen, und sich die Zugbindung aufheben lassen. Es wird dann ein Vermerk auf dem Fahrschein gemacht, und in der jeweiligen Produktkategorie (d.h. obs ein ICE Fahrschein, IC/EC Fahrschein oder Regioverkehr ist) kann man den nächsten Zug nehmen.

LG
Belini

Bahncard gilt für ein Jahr! Also EUR 106 pro Jahr
Hallo Marcel,

Nahverkehrsverbindung kostet hin und zurück unermäßigt:
48,00€, 208,00€/Mon, 2.496,00€/Jahr

Mit der Bahncard 50 werden die Kosten halbiert: 24,00€,
104€/Mon, 1.248€/Jahr,
Die Bahncard kostet einen Azubi 106,00€/Mon.
Damit währen die Monatskosten aber 210,00€ und somit 24,00€
mehr als die Lösung ohne Bahncard.

Habe ich in meinen Rechnungen einen groben Fehler drin?

Ja, hast du. Die Bahncard kostet für Auszubildende nicht EUR 106,- pro Monat, sondern pro JAHR! Im Abo bekommt man für diesen Betrag sogar 13 Monate anstatt 12.

Von daher wären die Fahrtkosten ohne Bahncard EUR 2496,- pro Jahr und mit Bahncard EUR 1354,- pro Jahr. Der Differenzbetrag gibt einen schönen Urlaub!

Eine weitere Lösung die ich entdeckte war die Zeitkarte für
2.180,60€/Jahr laut dem bahneigenen Rechenprogramm, was um
339,40€ günstiger währe, als die Bahncard (wenn er nicht
seltener als 42 mal pro Jahr fahren würde).

Das verstehe ich nicht. Die Fahrt mit der Monatskarte ist doch teurer als mit der Bahncard. … Übrigens habe ich auch früher, als ich noch gependelt bin, diese Erfahrung gemacht. Eine Monatskarte hat sich nicht gelohnt, weil es mit der Bahncard günstiger war, obwohl ich jeden Tag die Strecke gefahren bin. Nicht logisch, aber so war es.

Gibt die Bahn ermäßigung auf andere öffentliche
Verkehrsmittel, wenn ja welche?

Die Bahncard gilt auch in manchen Bussen, aber nicht in allen. Am besten bei der nächsten Fahrt auf dieser Strecke direkt beim Fahrer nachfragen. Es kommt halt darauf an, wer der Betreiber ist. Die Bayerische Oberlandbahn zum Beispiel kann mit der Bahncard nichts anfangen, und irgendwelche Busse in und um Tegernsee auch nicht, um ein Beispiel zu nennen. Da hat man dann halt Pech gehabt.

Schöne Grüße

Petra

Danke für die Antwort!

Habe ich in meinen Rechnungen einen groben Fehler drin?

Ja, hast du. Die Bahncard kostet für Auszubildende nicht EUR
106,- pro Monat, sondern pro JAHR! Im Abo bekommt man für
diesen Betrag sogar 13 Monate anstatt 12.

Von daher wären die Fahrtkosten ohne Bahncard EUR 2496,- pro
Jahr und mit Bahncard EUR 1354,- pro Jahr. Der Differenzbetrag
gibt einen schönen Urlaub!

Oha, na das sind doch Rechenfehler, über die man sich freut :wink:

Eine weitere Lösung die ich entdeckte war die Zeitkarte für
2.180,60€/Jahr laut dem bahneigenen Rechenprogramm, was um
339,40€ günstiger währe, als die Bahncard (wenn er nicht
seltener als 42 mal pro Jahr fahren würde).

Das verstehe ich nicht. Die Fahrt mit der Monatskarte ist doch
teurer als mit der Bahncard. … Übrigens habe ich auch
früher, als ich noch gependelt bin, diese Erfahrung gemacht.
Eine Monatskarte hat sich nicht gelohnt, weil es mit der
Bahncard günstiger war, obwohl ich jeden Tag die Strecke
gefahren bin. Nicht logisch, aber so war es.

Das ist ein Folgefehler aus meinem Irrtum den Jahrespreis zum Monatspreis zu machen :wink:

Die Zeitfahrkarte ist nun raus aus dem Rennen. *g*

Gibt die Bahn ermäßigung auf andere öffentliche
Verkehrsmittel, wenn ja welche?

Die Bahncard gilt auch in manchen Bussen, aber nicht in allen…

Das logistische Hauptproblem da ist mehr der RMV (Rhein-Main-Verbund). Mit Glück braucht der Kollege nur eine Jahreskarte für das Stadtgebiet Frankfurt… Die gibts aber laut RMV-Informationen erst ab 1. Januar.

Beste Grüße,
Marcel

Servus,

im gegebenen Fall sind die beiden Kombinationen fast gleich: BC 25 und Sparpreis 50 kosten 23,60 pro Wochenende H+R. Damit liegt man pro Jahr bei 106 € + z.B. 45 * 23,60 (weil: jedes und jedes Wochenende wird nicht gefahren werden) = 1.168 €. Wenn man tatsächlich jedes WE fährt und nie Urlaub hat: 106 € + 52 * 23,60 = 1.333,20.

Zum Vergleich: Per Mitfahrzentrale kosten die ca. 115 km rund 6 € einfach, Vor- und Nachlauf in Ffm und Otterberg mit Einzelfahrscheinen ungefähr 5 € einfach, damit hat man gegenüber der Bahn immerhin etwa 4 € pro Wochenende gespart. Mitfahrgelegenheiten Ffm-KL dürften meistens zu kriegen sein, Stau dürfte selten länger dauern, als die Bahn sowieso länger braucht.

Kommt also hauptsächlich drauf an, was man als stärkere persönliche Einschränkung empfindet und in welchem Verkehrsmittel man sich stärker eingeklemmt fühlt. Für mich wärs klar, dass ich mir für

Hallo,

bei der BahnCard ist das City-Ticket enthalten.

Grüße
Maralena

Das logistische Hauptproblem da ist mehr der RMV
(Rhein-Main-Verbund). Mit Glück braucht der Kollege nur eine
Jahreskarte für das Stadtgebiet Frankfurt… Die gibts aber
laut RMV-Informationen erst ab 1. Januar.

Beste Grüße,
Marcel

Hallo,

bei der BahnCard ist das City-Ticket enthalten.

Grüße
Maralena

Auch ein nützlicher Tipp. Leider haben meine Recherchen ergeben, dass sein Wohnort außerhalb vom Tarifgebiet Frankfurt-City liegt, weshalb ihm das leider nicht nützt.

Verkehrsverbundstickets RMV
Hallöle!

Danke bis hierhin schonmal für die Tipps, ich erlange langsam durchblick :wink:

Leider saß ich was den Wohnort angeht einem Irrtum auf: Ich hab gedacht Gelnhausen (Wohnort des Freundes) sei ein Vorort von Frankfurt - Peinlicherweise ist er das nicht.

Ich bin mittlerweile aber noch auf etwas anderes gestoßen, nämlich die Verkehrsverbundtickets.
Die Strecke geht nämlich nur durch zwei Verbünde, nämlich den VRN und den RMV.

Ersterer ist in den Tarifen recht einfach: 366€ pro Jahr berechtigen für alle Fahrten im Tarifgebiet, damit ist Kaiserslautern bis Gernsheim abgedeckt, ab Gernsheim gilt der RMV-Verbund, der für 1272€ im Jahr eine „Flatrate“ anbietet.
Damit währe auch der Transport zwischen Wohnung und Arbeitsplatz abgedeckt (Wohnung liegt nämlich entgegen meiner ersten Vermutung leider neben dem Tarifgebiet Frankfurt-City).

Jährlich währen das 1.683,00€

Vergleich mit der Bahncard:
Gelnhausen -> FaM -> Kaiserslautern: 1.874,00€

Kennt sich jemand mit den Tickets der Nahverkehrsverbünde VRN und RMV aus, und weis eventuelle Tücken und Stolpersteine?

Danke im Voraus,
Marcel

Servus,

weiss eventuelle Tücken und Stolpersteine?

sie gelten nur im Nahverkehr. Der ist in den „beschleunigten“ Regionalbahnen Ffm-MZ-Bad Kreuznach an Fr und So nachmittags gänzlich ungenießbar, weil die 611er und 612er Triebwagen (weiß nicht, was derzeit auf der Nahetalbahn so rumeiert) dem gegebenen Bedarf nur zu einem winzigen Bruchteil genügen.

Die von mir zitierten Preise beziehen sich auf Mitbenutzung von Fernverkehrszügen, das ist auch nicht mehr so lecker, aber immerhin noch erträglich.

Schöne Grüße

MM
vor vielen Jahren zwischen Ffm und MZ täglich mit Eilzügen angemessener Kapazität aus sechs Bnrzb-Silberlingen plus zwei Abteilwagen Büm unterwegs - eines der Abteile in den Schnellzugwagen war immer ab Rüsselsheim von einer Skatrunde aus Lautern belegt - die brachten sogar ihre Hauspantoffel mit…