regelmäßige Speisen?

Hallo,

einmal eine Frage an die Experten hier.

Ich habe mal von Theorien gehört, dass der Körper Hunger und Appetit nach seien Bedürfnissen steuert, und nur als inneren rückgekoppelten Regelkreis auch über Geschmack, Menge, Aussehen, Magendruck, …

Als Beispiel: Es gibt regelmäßig Eisbein mit Sauerkraut und Kartoffeln, Pudding, Rotkohl, Knödel, Ragout … z.B. im Wochenzyklus, und der Körper weiss mein Verlangen danach zu dimensionieren. Nicht täglich, aber im langfristigen Mittel

Wenn ich nun z.B. die Wurst mal Wochenlang light, dann bei gleichem Geschmack und Aussehen wieder fett esse, mal wochenlang Pudding/Schokolade/Kuchen mit Süsstoff und mal mit Zucker, Mal dieses und mal jenes Brot. Also über längere Zeiträume die „Inhaltsstoffe“ komplett ändere, bei gleichem „Erscheinungsbild“.

Besteht Eurer Meinung nach dadurch die Gefahr, dass ein Körper dadurch schneller „aus dem Tritt“ gerät, also der „Bauchinstinkt“ in die Irre geleitet werden könnte?

Oder anders, ist trotz des Gebots der abwechslungsreichen Kost evt. auch eine gewisse Konstanz in der z.B. im Wochenzyklus verwendeten Nahrung sinnvoll? z.B. mit größeren Variationen nur bei den Fleisch-Arten und Saison-Gemüse?

Gruß
achim

Hallo,
ich meine es muss auch erlaubt sein, in Jahreszeitintervallen anders zu essen. Schliesslich war frueher das Essen im Winter ganz anders als im Sommer, selbst in Gegenden wo es im Winter frisches Essen gab, als die Sammler noch rumgezogen sind.
Gruss Helmut

Hallo Achim,

Oder anders, ist trotz des Gebots der abwechslungsreichen Kost
evt. auch eine gewisse Konstanz in der z.B. im Wochenzyklus
verwendeten Nahrung sinnvoll? z.B. mit größeren Variationen
nur bei den Fleisch-Arten und Saison-Gemüse?

es ist noch gar nicht so lange her, da wurde nach den Jahreszeiten gespeist.
Ab dem Frühjahr wurde meist frische Ware aus örtlicher Produktion in Form von Obst und Gemüse (und vielen Kartoffeln) gegessen, aber wenig Fleisch. Im Winter wurde viel Kohl & Co und deutlich mehr Fleisch (meist in Form von Speck und anderer Dauerware) verzehrt.

Das kenn ich noch von meinen Großeltern, die einen großen Garten bewirtschafteten und einen Gutteil ihrer Lebensmittel selber erzeugten.

Im Winter gabs viel Kraut (selbsterzeugt) mit viel Speck oder Mettwurst und viele Kartoffeln (auch selbsterzeugt), im Sommer Kartoffeln mit frischem Gemüse und Obst in jedweder Darreichungsformen, gerne als Kompott und Kuchen. Im Winter gabs Obst meist in Form von Marmelade oder Kraut.

Gandalf

Hallo Achim,

der natürliche Bauchinstinkt hat uns früher die Jahreszeiten auch spüren lassen. Es gibt auch noch Menschen, die tatsächlich nur Hunger auf z.b. Erdbeeren haben, wenn sie hier auch reif sind. Somit fällt ein wöchtenlicher Rhythmus schon mal aus.
Das der Körper Hunger und Appetit nach seinen Bedürfnissen steuert, bzw steuern sollte, kann ich mir gut vorstellen.

Ich verstehe also Deine Frage nicht ganz, vor allem nicht mit dem light und Süsstoff. Für das natürlichste Essverhalten gehören diese Dinge für mich nicht dazu. Das ist etwas, was eventuell stören kann. Also light, was oft z.b. mit Stärke versetzt bedeutet, also mehr KH, statt dem erwarteten Fett. So, dass der Körper auch gar nicht mehr erfährt, wie die natürlichen Dinge eigentlich schmecken?

Als Beispiel: Es gibt regelmäßig Eisbein mit Sauerkraut und
Kartoffeln, Pudding, Rotkohl, Knödel, Ragout … z.B. im
Wochenzyklus, und der Körper weiss mein Verlangen danach zu
dimensionieren. Nicht täglich, aber im langfristigen Mittel

Wenn ich nun z.B. die Wurst mal Wochenlang light, dann bei
gleichem Geschmack und Aussehen wieder fett esse, mal
wochenlang Pudding/Schokolade/Kuchen mit Süsstoff und mal mit
Zucker, Mal dieses und mal jenes Brot. Also über längere
Zeiträume die „Inhaltsstoffe“ komplett ändere, bei gleichem
„Erscheinungsbild“.

Oder anders, ist trotz des Gebots der abwechslungsreichen Kost
evt. auch eine gewisse Konstanz in der z.B. im Wochenzyklus
verwendeten Nahrung sinnvoll? z.B. mit größeren Variationen
nur bei den Fleisch-Arten und Saison-Gemüse?

Hm, ich denke nicht, das wir z.b. wöchentlich wiederkehrend gleiche Nahrung brauchen. Vor allem nicht, wenn ich die Jahreszeiten bedenke und mich saisonal und regional ernähre oder daran denke, das man früher eh nicht alles jederzeit zur Verfügung hatte.

Gruß
Kathy

Gruß
achim