Hallo,
@Wolfgang:
Mir ist klar, dass die meisten Hersteller Betriebstemperaturen bis in den Fünfziggradbereich angeben, Tatsache ist aber auch, dass die Dinger dabei ganz ordentlich Federn lassen auf Dauer. Es macht durchaus einen Unterschied.
@Schnoof:
Wüsste nun nur gern, wieviel meine Platte ertragen muss. ;o)
Wenn es eine halbwegs neue ist, hat sie einen Temperatursensor an Bord, dessen Daten du mit einem Programm wie „Everest Home Edition“ (kostenlos) oder einem speziellen Festplatten-Überwachungstool zusammen mit den übrigen SMART-Daten auslesen kannst.
Wie lange läuft der Rechner denn pro Tag? Sind die anderen
Bauteile alle in Ordnung?
Der Rechner läuft sicher nicht wenig, aber er hat immer eine
nächtliche Pause.
Wie lange ist denn diese Pause? Viele Hersteller gehen von einem 8-Stunden-Tag für die Platte aus, manche sogar von weniger. Wenn die Platte also 16 Stunden am Tag durchläuft verkürzt das ebenfalls die Lebensdauer, zumal modernere Festplatten den Materialgrenzen sowieso näher kommen als ältere. Daher kann es auch kommen, dass die alte Platte noch funktioniert.
Wie kann man nun das andere testen? Z. B. das Kabel?
Testen… keine Ahnung. Man kann einfach ein neues kaufen, kostet zwischen fünf und zehn Euro bei einem Flachbandkabel und noch fünf mehr wenn man ein gerundetes nimmt. Letzteres verbessert in manchen Gehäusen die Luftzirkulation, weil es keine so große Fläche hat, wird aber von manchen Hardwareherstellern als unzuverlässig verurteilt wie ich gehört habe.
Wenn man immer erst ein Jahr warten muss, kann man ja schlecht
mal eben das Kabel an anderer Stelle ausprobieren, oder?
Falls es am Kabel liegt, was ich nicht glaube, eher am Netzteil als am IDE-Kabel, dann muss ja dauerhaft ein Fehler da sein, der sich erst auf längere Zeit auswirkt. Den müsste man dann eben finden.
Sind die beiden Platten eigentlich an einem Kabel/Controller angeschlossen oder an unterschiedlichen?
mfg
MB