Ich habe in meinem Garten Regenwassersammeltonnen aufgestellt. Bei einem Blick hinein ist mir aufgefallen dass mittlerweile viele Larven, vermutlich Mückenlarven, darin herumschwimmen.
Macht es Sinn etwas dagegen zu unternehmen?
Gäbe es überhaupt eine Möglichkeit den Mückennachwuchs einzudämmen ohne das Wasser als Gießwasser für den Garten unbrauchbar zu machen?
Hi, ist scheinbar ein sich haltendes Gerücht, das ich auch geglaubt habe.
Ich hatte es sogar mit einigen Spritzern versucht, aber die Larven überlebten das und die Mücken schlüpften.
Den Verlust der Oberflächenspannung konnte ich allerdings sofort sehen, nur ist das den Larven egal.
Wenn du ein Aquarium hast, sicher eine willkommene Futterquelle, sonst eher ein Ärgernis wegen der resultierenden Stechmücken. Mein Patet: die Regentonnen mit einem alten Diolenvorhang oder grössenmässig passenden Fliegennetz verschliessen. Der Wasserzulauf ist ungehindert, die Mücken können keine Gelege machen. Zum Festmachen habe ich Gurtmaterial wie bei Rucksächen verwendet, mit entsprechenden Schnallen die Länge und den Verschluss gemacht. Ausserdem dient ein Schlauch zur Niveaukontrolle, er verhindert bei Starkregen nach dem Heberprinzip ein Überlaufen des Fasses selber.
Hi, ist scheinbar ein sich haltendes Gerücht, das ich auch
geglaubt habe.
Ich hatte es sogar mit einigen Spritzern versucht, aber die
Larven überlebten das und die Mücken schlüpften.
Den Verlust der Oberflächenspannung konnte ich allerdings
sofort sehen, nur ist das den Larven egal.
Richtig, die fehlende Oberflächenspannung durch Spülmittel ist den Larven egal. Aber wenn die Oberfrlächenspannung schon fehlt bevor die Larven da sind ertrinken die Mücken vor der Eiablage - somit keine Larven.
Wie so oft im Leben: Vorbeugen ist besser…
Hallo.
Hast Du einen Nachbarn der einen Fischteich hat? Wenn ja, dann leih Dir einen Fisch pro Fass und Saison aus. Das wäre eine ökologische Möglichkeit der Mückenbekämpfung.
Nachteil: Die Fässer nie ganz leer machen, damit die Fische nicht zu Fuss gehen müssen - hi.
Gruss Peter
wenn der Deckel zu ist kommen die Mücken nicht raus, wenn sie schlüpfen…
wenn das ethisch usw. nicht gewünscht ist kann ich auch entwarnung geben: der Deckel ist bei mir meist nicht drauf (weil ich gießen will u/o ein Schlauch drinhängt usw…), aber ich kann bei mir nicht wirklich Mücken ausmachen (im Garten und im Haus, obwohl bei mir immer alle Fenster auf sind…) = also irgendwie „verpfitzen“ die sich nach woanders oder es sind gar keine Stechmücken…
das Einsetzen von Fischen sehe ich aus mehreren Gründen nicht so ganz unkritisch:
Erstens und wichtigstens: die Wasserqualität. Wenn die Dachfläche, von der das Regenwasser gesammelt wird, beispielsweise geteert ist, vergiftest du die Fische. Exakt das ist mir als Kind leider mit Stichlingen passiert. Auch sonst sollte keine Chemie auf dem Dach sein und die Dachbedeckung keine auslaugbaren Bestandteile haben.
Zweitens die Auswahl der Fische anhand ihrer allgemeinen Lebensansprüche: Wasserfässer sind klein, tw. auch mal ziemlich leer, je nach eingetragener Schmutzlast und Sonneneinstrahlung schwankt der Sauerstoff ggf. auch schon mal gegen Null und überhaupt können bei direkter Sonneneinstrahlung (bei kleinen Fässern auch ohne) enorme Temperaturschwankungen entstehen bis rauf auf 40°C und darüber und später in der Nacht auch kräftig in die Gegenrichtung. Viel Auswahl hat man da nicht an Fischen die solche Lebensbedingungen tolerieren, die meisten heimischen Arten sicher nicht. Vielleicht schaffen es Makropoden, die bleiben recht klein, haben ein zusätzliches Organ um Luft zu atmen und halten größere Temperaturschwankungen aus.
Drittens muss die Notwendigkeit einer Zufütterung bedacht werden, wenn die Mücken mal nicht so fleißig sind mit dem Eierlegen, viertens sollte bedacht werden wo die Fische im Herbst verbleiben können, wenns ihnen im Garten zu kalt wird, fünftens…naja, soll hier erstmal reichen an Bedenken und Einwänden.
Regentonnen sind grundsätzlich abzudecken.
So wie alle offenen Gefäße im Garten, in denen Lebewesen ertrinken können.
Das sind Todesfallen.
Die Skala geht da von allerhand nützlichen Insekten bis zum Jungvogel oder der unglückseligen Maus.
Kann man, aus irgendwelchen Gründen nicht abdecken, so muss man anderweitig dafür sorgen, dass das, was hinein gefallen ist, wieder heraus kann. Etwa indem man einen verzweigten trockenen Ast hinein stellt.
Die paar Mückenstiche, die man dann eventuell mehr als sonst kriegt, kann man leicht verschmerzen.
Und lass den Unsinn mit den Fischen, das wäre Tierquälerei.
bevor ich Fische in meinem Teich hatte, hatte ich das gleiche Problem.
Da meine Katzen aus dem Teich trinken, wollte ich keine Chemie darin haben.
Ich hab mal einen super Tipp irgendwo gelesen:
Mit einer Damenfeinstrumpfhose die Larven rausfischen! Ich habe dazu die Strumpfhose über einen Cacher gezogen und den Teich jeweils eine halbe Stunde an zwei Tagen „durch gesiebt“.
Leider wohl zu viel weggemacht, nu muss ich die Fischies füttern, weil absolut keine einzige Larve übrig blieb. Die wenigen, die übrig waren haben dann die Fische gefressen
Bevor die Mücken Eier legen, kann man das mit dem Spüli sicher gut im Zaum halten!
Nun setzen also Deutschlands Gartenbesitzer in ihren Regentonnen ein Bakterium aus, das, soweit ich es verstehe, immerhin nahe verwandt mit dem Milzbranderreger ist.
_Im Jahr 2000 haben Wissenschaftler im Fachjournal Applied and Environmental Microbiology dargelegt, dass es sich beim alternativen Pflanzenschutzbakterium Bacillus thuringiensis, dem Milzbranderreger Bacillus anthracis und dem Lebensmittel vergiftenden Bacillus cereus um die Variationen einer einzigen Spezies handelt. Die Keime von Bacillus cereus bilden ein hämolytisches und ein nichthämolytisches Enterotoxin, sowie Cytotoxin K, (ein enterotoxisches Protein). Dieses Bakteriengift kann beim Menschen nicht nur erhebliche Durchfälle hervorrufen, sondern auch zu Todesfällen führen.
2001 wurde daher Bacillus cereus IP 5832 als Probiotikum in der Tierernährung verboten, weil nach Meinung des wissenschaftlichen Ausschusses für Futtermittel der EU - Kommission (SCAN / Scientific Committee of Animal Nutrition) von dem Bakterienstamm ein potentielles Risiko für den Verbraucher ausgeht._
Da fang ich die Viecher lieber mit der bloßen Hand!
(Mücken erschlagen ist zumindest seit der Steinzeit als probates Mittel bekannt.)
Man sollte meinen, die Menschheit würde allmählich schlauer werden.
Nun setzen also Deutschlands Gartenbesitzer in ihren
Regentonnen ein Bakterium aus, das, soweit ich es verstehe,
immerhin nahe verwandt mit dem Milzbranderreger ist.
Die beiden Erreger sind vielleicht nahe verwandt, aber eben nicht identisch. B.th. wird schon ewig in der biologischen Schädlingsbekämpfung erfolgreich gegen Mückenplagen auch großflächig eingesetzt. Mir ist bisher kein Bericht untergekommen, das B. th. plötzlich zum Milzbranderreger mutiert wäre.
Man sollte meinen, die Menschheit würde allmählich schlauer
werden.
Irrtum!
Du verquast Äpfel mit Birnen und hast leider selber ebenfalls gar nichts verstanden.
BT ist zwar kein Milzbrand, aber alle Insekten(larven), die damit in Berührung kommen, laufen bei der nächsten Häutung einfach aus, weil sich keine neue Haut bilden kann
abgesehen von der Sauerei in der Tonne, wird alles andere auch erwischt… (wer kann schon sagen sowas absolut unter Kontrolle zu haben…)
Könnt Ihr nicht einfach den Deckel auf die Tonne machen?!?!?