Hallo allerseits. Ich habe folgendes Problem: Bei unserem Häuschen, das wir kürzlich gekauft und renoviert und ausgebaut haben, wurden auch neue Fallrohre angebaut. Die entwässern bisher direkt in den Boden an der Hauswand, was ja nicht der Idealzustand ist. Nun habe ich mich über diverse Rigolen-Versichkerungssysteme informiert, überlege aber, ob ich das Geld nicht sparen kann und stattdessen einfach Regentonnen unter die Fallrohre stelle. Die Fallrohre (insgesamt 3) entwässern einmal 50, einmal 40 und einmal 80 Quadratmeter Dachfläche. Hat jemand Erfahrungen mit Regentonnen und gibt es irgendetwas, was dagegen spricht?
Vielen Dank vorab!
Fabian Wolff
Hallo Fabian!
Fallrohre entwässern bisher :direkt in den Boden an der :Hauswand, was ja nicht der
Idealzustand ist.
Das darf auf gar keinen Fall so bleiben, denn damit ruinierst Du Dir über kurz oder lang das Haus. Dabei ist „ruinieren“ wörtlich zu verstehen.
Nun habe ich mich über :diverse
Rigolen-Versickerungssysteme :informiert, überlege aber, ob
ich das Geld nicht sparen :kann…
Nein, das wäre wirklich am falschen Ende gespart.
und stattdessen einfach
Regentonnen unter die :Fallrohre stelle.
50, 40, 80 Quadratmeter
achfläche.
…was dagegen spricht?
Regional etwas unterschiedlich kannst Du im Durchschnitt mit 750 mm Niederschlag p. a. rechnen. Das heißt im Klartext pro qm auf die Waagerechte projizierter Dachfläche 750 Liter Wasser. Bei Deinen 170 qm kommst Du auf 127.500 Liter Wasser im Jahr. Das kannst Du unmöglich in ein paar Regentonnen auffangen. Die sind nämlich nach einem kräftigen Guß randvoll und dann gehts wieder ans Haus und an die Fundamente.
Ob Du einen Sickerschacht anlegst oder in frostfreier Tiefe Sickerrohre verlegst, ist egal. Hauptsache weg vom Haus. Komme deshalb nicht auf die Idee, 10 m Rohr sparen zu wollen und einen Sickerschacht direkt an die Hauswand zu bauen. Ich erwähne das nur vorsichtshalber, weil ich mal ein Haus besaß, Baujahr um 1900, da war eine Sickergrube direkt an die Kellerwand gebaut. Der dadurch entstandene Schaden war grotesk hoch und das Gebäude fast abbruchreif, als ich es übernahm - alles nur eine Folge von dauerhaft zu viel Wasser an einer Wand.
Teuer ist die Anlage zur Versickerung hinsichtlich des Materials nicht, nur arbeitsintensiv, eben viel Buddelei. Miete einen kleinen Bagger, dann bist Du schnell damit durch.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolff,
Hallo allerseits. Ich habe folgendes Problem: Bei unserem
Häuschen, das wir kürzlich gekauft und renoviert und ausgebaut
haben, wurden auch neue Fallrohre angebaut. Die entwässern
bisher direkt in den Boden an der Hauswand, was ja nicht der
Idealzustand ist. Nun habe ich mich über diverse
Rigolen-Versichkerungssysteme informiert, überlege aber, ob
ich das Geld nicht sparen kann und stattdessen einfach
Regentonnen unter die Fallrohre stelle. Die Fallrohre
(insgesamt 3) entwässern einmal 50, einmal 40 und einmal 80
Quadratmeter Dachfläche. Hat jemand Erfahrungen mit
Regentonnen und gibt es irgendetwas, was dagegen spricht?
Und wie kommt das Wasser aus den Regentonnen ??
Das Ganze macht nur Sinn, wenn du das Wasser für etwas verwendest. Allerdings werden die Regentonnen bei grösseren Regengüssen überlaufen, also muss das Wasser auch dann irgendwo versickern können.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
verbuddele einen Erdtank, mindestens 5m³, besser ist ein noch größerer Tank. Den nutzt du mittels Brauchwasseranlage für die Toilette und Gießwasser im Garten. Vergesse nicht eine Trinkwassernachspeisung für den Tank, im Sommer kann der schon mal leer werden. Zugegeben, nicht grade die billigste Lösung. Und denke an das Posting von Wolfgang. Den Sickerschacht nicht zu nah ans Haus, das gilt auch für den Überlauf der Zisterne.
Gruß
André